Point Guard JJ Frazier klatscht mit seinen Mitspielern ab

Die Skyliners Frankfurt warten in der Bundesliga noch auf den ersten Saisonsieg. Während man im Umfeld der Basketballer schon den nächsten Abstieg fürchtet, bleibt Trainer Geert Hammink betont positiv.

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Hammink: Wir haben nicht nur zwei Viertel gut gespielt

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Die Saison hat gerade erst begonnen, schon hören einige im Umfeld der Skyliners Frankfurt die Alarmglocken schrillen. Die Hessen, die in der Vorsaison sportlich aus der Basketball-Bundesliga abgestiegen sind, warten auch in der neuen Spielzeit noch auf den ersten Sieg. Drei Spiele, drei Niederlagen: Das haben sich natürlich auch die Verantwortlichen bei den Skyliners anders vorgestellt. In Panik verfällt zu so einem frühen Zeitpunkt allerdings auch niemand.

"Dann hätten wir schon Änderungen vorgenommen"

Neu-Trainer Geert Hammink hat natürlich Verständnis für besorgte Fragen zum Team: Ob den Skyliners nicht ein Unterschiedsspieler fehlt? Ob sie auf der Point-Guard-Position gut genug besetzt sind? Der Niederländer hat aber auch klare Antworten: "Ich glaube, dass diese Mannschaft in dieser Zusammensetzung Spiele gewinnen kann. Wenn ich das nicht glauben würde, hätten wir schon Änderungen vorgenommen", sagte er dem hr-sport.

Die Frankfurter haben in allen bisherigen Saisonspielen eine anständige bis gute Leistung gezeigt. Dass sie ihr Heimspiel gegen Bayern München verlieren, war erwartbar. Sehr viel ärgerlicher waren die Niederlagen in Bayreuth und in Heidelberg. Beide Spiele hätten die Hessen gewinnen müssen, auch wenn Hammink "müssen" für ein großes Wort hält. "Wir haben in Bayreuth drei Viertel gut gespielt. Und dasselbe in Heidelberg. Wenn wir jedes Spiel dreieinhalb Viertel gut spielen, dann gewinnen wir", so der Head Coach. Dass die Skyliners stattdessen bei 0:3 stehen, sei "sehr bitter".

Ein Sieg als Sedativum

Nach der Last-Second-Pleite in Heidelberg hat die Mannschaft erst einmal ein paar Tage frei bekommen. Regenerieren und Kopf frei bekommen war angesagt. Ab Mittwoch wurde dann wieder regulär trainiert. Die jüngste Niederlage hat Hammink nur kurz angesprochen: "Ich habe gesagt, dass wir positiv bleiben sollen. Und es gibt viele Gründe positiv zu sein."

Die Skyliners machen vieles richtig auf dem Platz, sind aber zweimal im letzten Viertel eingebrochen. Die Hessen müssen konstanter werden. Hammink glaubt fest daran, dass sie das schon bald sein werden. "Jedes Training ist ein kleiner Schritt vorwärts", so der einstige NBA-Profi. Ein zeitnaher Sieg würde dem Team auf jeden Fall guttun – und für etwas mehr Ruhe im Umfeld sorgen.