Stimmen zur Lilien-Niederlage "Keine Torchance, das war einfach zu wenig"

Der SV Darmstadt 98 kommt gegen Union Berlin vor allem in der Offensive überhaupt nicht in Schwung und verliert verdient. Immerhin: Die Lilien zeigen sich nach Schlusspfiff selbstkritisch. Die Stimmen zum Spiel.

Frust bei Lilien-Trainer Torsten Lieberknecht
Frust bei Darmstadt 98. Bild © Imago Images
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Die Lilien-PK nach dem Spiel gegen Union

Lilien-PK
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Der SV Darmstadt 98 verliert mit 0:1 (0:0) bei Union Berlin und bleibt auf dem letzten Rang der Bundesliga-Tabelle. Das Tor des Tages erzielt Benedict Hollerbach.

Torsten Lieberknecht: Unabhängig von der Tabellensituation haben wir uns heute mehr Selbstvertrauen erhofft. Der Wunsch, den Schwung aus dem Frankfurt-Spiel mitzunehmen, war am Ende aber nur Wunschdenken. Wir haben zu zögerlich gespielt, wenn wir zum Abschluss kommen konnten. Wir haben in vielen Aktionen oft zu kompliziert gedacht, wenn wir am Sechzehner waren. Da waren wir zu pomadig. Das Gegentor haben wir dann unglücklich selbst vorbereitet. Wir haben defensiv stabil gestanden, das war okay. Aber es ist unglücklich und enttäuschend, dass wir ohne Punkte nach Hause fahren. Es ist trotzdem kein Tag, um aufzugeben.

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Highlights: Union Berlin - Darmstadt 98

Im Hintergrund sieht man ein Fussballstadion, davor links das Logo vom 1. FC Union Berlin und rechts das Logo von SV Darmstadt 98
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Marcel Schuhen: Wir sind sehr enttäuscht, das ist ganz klar. Wir geben alles, das kann uns keiner vorwerfen. Aber in den entscheidenden Situationen hat das gewisse Quäntchen gefehlt. Es war ein sehr, sehr umkämpftes Spiel. Man hat glaub ich auf beiden Seiten gemerkt, wie wichtig dieses Spiel war. Wir hatten keine wirklich zwingende Torchance, das kam relativ wenig. Wir geben alles, aber das war dann einfach zu wenig.

Gerrit Holtmann (bei DAZN): Wir müssen das 1:0 kollektiv besser verteidigen. Wir wollen agieren statt reagieren. Das hat 60 Minuten gut geklappt, dann ging es hin und her. Wir müssen weiter eklig ein. Dieses Gefühl von letzter Woche, das brauchen wir in jedem Spiel. Es gehört zum Leben dazu, dass man sich wieder aufrappelt.

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Benedict Hollerbach (Union Berlin, bei DAZN): Beim Tor war sicher ein bisschen Glück dabei, ich habe den Ball nicht ganz sauber getroffen. Ich bin froh, dass ich den irgendwie reingewurschtelt habe. Der Sieg für uns war insgesamt hochverdient. Wir hätten uns aber auch nicht beschweren dürfen, wenn Darmstadt am Ende noch den Ausgleich macht.

Frederik Rönnow (Union Berlin, bei DAZN): Wir haben sehr gut verteidigt und gut gekämpft. Wir haben 1:0 gewonnen, das macht mich froh. Wir hätten noch ein zweites Tor nachlegen müssen, aber ich bin trotzdem zufrieden.

Quelle: hessenschau.de