Frankfurter Sieg gegen Freiburg Eintracht erreicht in letzter Minute die Conference League

Was für ein Finish in Frankfurt: Die Eintracht dreht das Spiel gegen Freiburg und spielt nach dem Sieg nächste Saison auf jeden Fall international.

Jubelnde Frankfurter Spieler
Jubel bei der SGE nach dem späten Comeback. Bild © Imago Images
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Highlights: Eintracht Frankfurt - SC Freiburg

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Bild © hr
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Eintracht Frankfurt hat es in letzter Minute doch noch in die Conference League geschafft. Die Hessen gewannen am Samstag ihre Partie gegen den SC Freiburg mit 2:1 (0:1) und beenden die Saison dank des Erfolgs von Hertha BSC gegen den VfL Wolfsburg auf Rang sieben. Dieser reicht der SGE für die Conference League, wenn man nächste Woche im Pokalfinale gegen RB Leipzig verliert. Bei einem Sieg in Berlin würde die Eintracht in der Europa League stehen.

Vincenzo Grifo (44.) hatte Freiburg in Führung gebracht, Randal Kolo Muani gelang der späte Ausgleich (83.), bevor Junior Ebimbe in der Nachspielzeit noch den Sieg der Frankfurter sicher stellte (90. +1).

Glasner baut auf Altbewährtes

Eintracht-Trainer Oliver Glasner hatte in seinem letzten Heimspiel in Frankfurt keine Überraschungen in der Startaufstellung parat. Lediglich der angeschlagene Sebastian Rode wurde geschont, für ihn spielte Daichi Kamada in der Schaltzentrale der Hessen.

Auch das Spiel hatte zunächst wenig Aufregendes für die Zuschauer in der ausverkauften Arena. Beide Teams gingen die Partie zurückhaltend an, entsprechend war noch am meisten Stimmung auf den Rängen, als die Zwischenergebnisse im Meisterschaftskampf eingeblendet wurden.

Grifo bedankt sich bei Tuta

Als Frankfurter Chancen konnte man eigentlich nur Vorstöße von Kolo Muani rechnen, der mehrmals verzog. Auch ein Schuss von Mario Götze sorgte in der 39. Minute kurz für höheren Puls, aber ein Freiburger Kopf verhinderte die Führung der Frankfurter.

Besser gelang das auf der Gegenseite den Gästen. Torjäger Grifo nickte in der 44. Minute ein, die Vorlage kam von Pechvogel Tuta, der den Ball unglücklich zum Torschützen verlängerte. Kurz danach war es erneut Grifo, dessen Freistoß aber Eintracht-Keeper Kevin Trapp entschärfte.

Kolo Muani und Ebimbe drehen das Spiel

Nach dem Seitenwechsel ließen die Freiburger die Hausherren erst einmal kommen. Dank der 1:0-Führung waren die Breisgauer zu diesem Zeitpunkt in der Champions League, da wollte man nicht zu viel riskieren. Die SGE fand, wie so häufig in dieser Rückrunde, gegen tiefe stehende Gegner kein Mittel.

So mühte sich die Glasner-Truppe mit vielen Querpässen, Tiefe im Spiel oder gar Gefahr in Richtung SC-Strafraum gab es aber selten. So trottet die Partie dem Ende entgegen, bis Kolo Muani die Arena aufweckte. Per Kopfball nach einer Flanke aus dem Halbfeld erzielte der Franzose den Ausgleich (83.). Und plötzlich war das Feuer bei der Eintracht zurück, griff konsequent an und belohnte sich mit dem späten Treffer durch Ebimbe (90. +1).

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Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 2:1 (0:1)  

Tore: 0:1 Grifo (44.), 1:1 Kolo Muani (83.), 2:1 Ebimbe (90.)

Frankfurt: Trapp – Hasebe (Borre 71.), Tuta, Ndicka - Buta, Lindström (Aaronson 59.), Sow, Lenz (Max 46.) - Kamada, Götze - Kolo Muani
Freiburg: Flekken - Lienhart, Ginter, Schmidt (Gulde 81.) - Sallai, Eggestein, Keitel (Wagner 81.), Weißhaupt - Doan, Grifo (Gregoritsch 81.) - Höler

Gelbe Karten: Buta / Schmidt, Eggestein

Schiedsrichter: Aytekin
Zuschauer: 51.500

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Sendung: hr-iNFO, 27.5.23, 17.30 Uhr

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Quelle: hessenschau.de/Philip Schmid