Sow und Borre von Eintracht Frankfurt

Noch ist der Kader von Eintracht Frankfurt viel zu groß – genau das soll sich aber bald ändern. Sportvorstand Markus Krösche rechnet fest mit den Abgängen von Djibril Sow und Rafael Borré. Bei Jesper Lindström und Randal Kolo Muani ist alles möglich.

Videobeitrag

Video

Markus Krösche: "Transferfenster ist noch lange offen"

Markus Krösche
Ende des Videobeitrags

Nach kurzer Nacht mit gestrichenem Flug und komplizierter Anreise über Salzburg nahm sich Sportvorstand Markus Krösche am Montagmorgen in Windischgarsten Zeit, um seine Kaderplanung zu erläutern.

Während das Team von Eintracht Frankfurt die zweite Einheit des Trainingslagers absolvierte, betonte Krösche im Rahmen eines Medienfrühstücks, dass mindestens zwei prominente Teilnehmer dieses Trainings gerade auf inoffizieller Abschiedstournee unterwegs seien. Djibril Sow und Rafael Borré werden den Verein höchstwahrscheinlich bald verlassen.

Krösche: "Jeder weiß, woran er ist"

"Es kann sein, dass da etwas passiert", betonte Krösche. Ein zeitlicher Rahmen sei derzeit zwar noch nicht absehbar. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Schweizer Mittelfeldstratege und der Europacup-Held aus Kolumbien in der kommenden Saison das Trikot der Eintracht tragen werden, ist aber sehr gering.

Eine klare Ansage, die mit den beiden betroffenen Spielern auch genauso abgesprochen ist. "Jeder weiß, woran er ist." Sow und Borre stehen also vor dem Absprung. Ziel: noch offen. Einen Ersatz für beide wird es nicht geben.

Kolo Muani soll bleiben

Etwas komplizierter ist die Sache hingegen bei Jesper Lindström und Randal Kolo Muani. Für beide Spieler, das betonte Krösche, gibt es ein Preisschild, das die Berater und die Spieler genau kennen. Sollte ein Verein diesen Preis zahlen, wird Krösche dem Transfer zustimmen.

Externer Inhalt

Externen Inhalt von YouTube (Video) anzeigen?

An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von YouTube (Video). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Ende des externen Inhalts

Klar ist aber auch, dass die Eintracht nicht verkaufen muss und beide Spieler gerne halten würde. "Kolo hat bisher nicht gesagt, dass er gehen möchte. Deshalb gehen wir davon aus, dass er bei uns bleibt." Das Transferfenster ist allerdings auch noch bis zum 1. September geöffnet. Das internationale Stürmer-Karussell ist noch nicht in Schwung gekommen.

Krösche über Wahi: "Interessanter Spieler"

Unabhängig vom Verbleib von Kolo Muani, auch das stellte Krösche klar, blickt sich die Eintracht aktuell noch nach einem weiteren Stürmer um. Die Personalie Elye Wahi kommentierte der 42-Jährige offiziell zwar nicht. "Das ist ein guter, interessanter Spieler", sagte er lediglich mit einem Lächeln. Dass der 20-Jährige der Top-Kandidat ist, ist aber bekannt.  

Interessant dabei: Die Eintracht wäre laut Krösche bereit, ins Risiko zu gehen und Wahi schon zu holen, wenn Kolo Muani noch da ist und vielleicht sogar bleibt. Der französische Traumsturm ist also nicht gänzlich unrealistisch.

Matanovic vor Leihe

Definitiv kein Teil dieses Traumsturms wird hingegen Igor Matanovic sein. Dem 1,94 Meter großen Stoßstürmer traut Krösche zwar den Durchbruch und eine wichtige Rolle bei der Eintracht zu, aktuell sei für den Spieler aber Spielpraxis das Wichtigste. Diese soll er sich leihweise bei einem Zweitligisten holen. Die Verhandlungen laufen.

"Im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden mit der Offensive", so Krösche. Stand jetzt, das soll bei den Hessen jedoch nichts heißen, sieht das auch tatsächlich sehr gut aus.

Videobeitrag

Video

Eintracht Frankfurt: Trainingsauftakt mit Riesenkader | hessenschau Sport vom 24.07.2023

daily
Ende des Videobeitrags