Rekordumsatz dank Königsklasse Champions League macht die Eintracht reich

Die erstmalige Teilnahme an der Champions League sorgt für einen Rekordumsatz bei Eintracht Frankfurt. Dank der hohen Ablösesummen für Randal Kolo Muani und Jesper Lindström winkt aber bereits die nächste Bestmarke.

Jubel bei Eintracht Frankfurt
Die Champions League brachte der Eintracht viel Geld. Bild © Imago Images
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Toppmöller PK
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Die erstmalige Teilnahme an der Champions League hat Eintracht Frankfurt in der Saison 2022/23 einen Rekordumsatz von 310,2 Millionen Euro beschert. Insgesamt machte der Fußball-Bundesligist in der vergangenen Spielzeit einen Gewinn in Höhe von 17,6 Millionen Euro nach Steuern. "Es war ein erfolgreiches Jahr", sagte Frankfurts Finanzvorstand Oliver Frankenbach am Freitag bei der Vorstellung der wirtschaftlichen Kennzahlen.

Kolo Muani und Lindström tun dem Konto gut

Dank der positiven Entwicklung steigerten die Hessen ihr Eigenkapital auf 24,7 Millionen Euro. Für diese Spielzeit rechnet Frankenbach nach den Transfers von Topstürmer Randal Kolo Muani für 95 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain und Offensivspieler Jesper Lindström für 35 Millionen Euro zum italienischen Meister SSC Neapel erneut mit einem satten Gewinn.

"Unser Eigenkapital wird am Ende der Saison etwa 60 Millionen Euro betragen", prophezeite Frankenbach. Damit würde der Verein wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie erreichen.

TV-Einnahmen schnellen in die Höhe

Zum zweithöchsten Gewinn der Vereinsgeschichte nach der Saison 2018/19 (18,6 Millionen Euro) trugen auch die Rekord-Einnahmen beim Merchandising von 23,2 Millionen Euro bei. "Die Euphorie nach den Erfolgen in den vergangenen Jahren hat zu einer völlig veränderten Wahrnehmung des Vereins geführt", sagte Frankenbach dazu.

Ein deutliches Plus gegenüber der Saison 2021/22 gab es auch bei den TV-Einnahmen, die von 106,2 Millionen Euro auf 140,5 Millionen Euro stiegen und bei den Vermarktungserlösen. Diese erhöhten sich um 12,3 Prozent auf 42,9 Millionen Euro. Im Gegenzug wurden die Schulden von 62,9 Millionen Euro auf 48,6 Millionen Euro gesenkt.

Quelle: hessenschau.de, dpa/lhe