Stimmen zum Eintracht-Sieg "Ich habe das Tor gebraucht"

Nach dem Sieg gegen Augsburg ist die Stimmung bei Eintracht Frankfurt gelöst. Der Schlüssel zum Erfolg ist für Trainer Dino Toppmöller die Leidenschaft, Stürmer Hugo Ekitiké erhält ein Sonderlob. Die Stimmen zum Spiel.

Hugo Ekitiké Jubel Eintracht Frankfurt
Nach dem Spiel gegen Augsburg konnte die Eintracht endlich mal wieder jubeln. Bild © Imago Images
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Dino Toppmöller sitzt bei der Pressekonferenz
Dino Toppmöller Bild © Imago Images
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Eintracht Frankfurt hat in der Bundesliga einen enorm wichtigen Heimerfolg gefeiert. Die Hessen besiegten am Freitagabend den FC Augsburg mit 3:1 (0:1). Für die Frankfurter trafen Farès Chaibi (55. Minute), Hugo Ekitiké (61.) mit seinem ersten Saisontor und Omar Marmoush (90.+5). Für den FCA war Ruben Vargas (13.) erfolgreich.

Hugo Ekitiké: "Es war aufregend, das erste Tor für die Eintracht zu erzielen. Ich habe das Tor gebraucht. Und ich habe es in den vergangenen Spielen immer wieder versucht. Ich bin glücklich, dass es in diesem wichtigen Spiel geklappt hat. Der Trainer hat mich im Training immer sehr unterstützt und mir Tipps gegeben. Wir haben ein gutes Verhältnis und deswegen nach dem Spiel zusammen gefeiert und uns umarmt. In der zweiten Hälfte haben wir eine bessere Einstellung gezeigt, wir haben nie aufgegeben und uns den Sieg erkämpft."

Dino Toppmöller: "Wir sind mega happy und froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Das war ein wichtiger Schritt. Wir sind heute ruhig geblieben und haben immer an uns geglaubt. Dazu haben wir mit Leidenschaft Fußball gespielt, das war der Schlüssel. Wir haben jetzt noch vier schwierige Spiele, um unser großes Ziel zu erreichen. Für Hugo bin ich sehr froh, dass er sich belohnen konnte. Er ist ein guter Junge, der hart arbeitet."

Markus Krösche: "Die Erleichterung ist schon groß. Wir sind schwierig reingekommen. Man hat auch gemerkt, dass die Jungs dann ein wenig unsicher waren. In der zweiten Halbzeit haben sie es gut gemacht und Moral bewiesen. Es war wichtig, dass wir einen direkten Konkurrenten auf Abstand gehalten haben. Für Hugo war das Tor wichtig, er hatte eine schwierige Zeit. Wir fahren jetzt mit einem guten Gefühl nach München."

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Im Hintergrund sieht man ein Fussballstadion, davor links das Logo von Eintracht Frankfurt und rechts das Logo vom FC Augsburg
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Axel Hellmann: "Man sieht am Ende, wie leicht es ist, dieses Stadion zu erwecken. Wenn man die Intensität in Zweikämpfen, in Tiefenläufen und Doppelpässen zeigt. Wenn es Zug zum Tor gibt. Es ist am Ende nicht so schwer, die Zuschauer aus dem Sattel zu heben. Das muss uns einfach mal von Anfang an gelingen und nicht erst in einer zweiten Halbzeit. Und: Ich möchte mich bei allen bedanken, die heute der Familie Hölzenbein viel Kraft gegeben haben. Ich habe gemerkt, wie gut ihnen das getan hat. Es hat sehr gut getan, diese Rückendeckung des Stadions zu bekommen."

Robin Koch: "Die Stimmung nach dem 3:1 hat perfekt gezeigt, wie wichtig das Spiel war und wie viel Last da abgefallen ist. Hugo hat schon in den vergangenen Spielen einen enorm hohen Aufwand betrieben. Wir freuen uns alle sehr für ihn. Das war extrem wichtig heute. Platz sechs ist unser klares Ziel."

Ermedin Demirovic (FC Augsburg): "Wir sind besonders in der zweiten Halbzeit nicht so rausgekommen, wie wir uns das gewünscht haben. Dann liegen wir 2:1 hinten und dann wird es vor so einer Kulisse in Frankfurt schwer. Wir sind alle enttäuscht, weil wir gewinnen wollten."

Jess Thorup (FC Augsburg): "Ich fand, die erste Halbzeit ist gut gelaufen. Wir hatten den Gegner, wo wir wollten, waren in Führung und hatten Chancen auf das 2:0. Ich weiß nicht, warum wir in der zweiten Halbzeit das nicht weitergemacht haben. Wir waren zu passiv, dann 1:2 hinten, wollten das Spiel drehen und haben letztlich verdient verloren gegen eine starke Frankfurter Mannschaft. Sie haben auch eine starke individuelle Qualität."

Quelle: hessenschau.de