Rugby SC Frankfurt 1880

Es ist die Neu-Auflage des Rugby-Finales von 2019: Am Samstag trifft der SC Frankfurt 1880 auf den TSV Handschuhsheim. Während die Gäste eine offene Rechnung haben, wollen die Hessen den nächsten Titel. Eines ist jetzt schon klar: Es dürfte spannend werden.

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SC Frankfurt 1880 will wieder Deutscher Rugby-Meister werden

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Dass es in einem Finale einer Meisterschaft eine Neu-Auflage der vorherigen Begegnung gibt, ist keine all zu große Besonderheit. Das kommt immer mal wieder vor. Dass zwischen diesen beiden Finals aber drei Jahre liegen, ist dann doch ungewöhnlich. In der Rugby-Bundesliga wird aber genau das am Samstag (15 Uhr) passieren. Die Corona-Pandemie hat das Programm der Liga ordentlich durcheinandergewirbelt. Eines ist aber geblieben: Der SC Frankfurt 1880 und der TSV Handschuhsheim aus Heidelberg bleiben aktuell das Maß der Dinge - und sehen sich am Samstag beim Kampf um die deutsche Rugby-Krone erneut wieder.

2019 konnten die Hessen die Partie für sich entscheiden. Beim 22:12 ging es dereinst heiß her, der Sieg der Hessen war knapp, aber verdient. In diesem Jahr dürfte es ähnlich werden. Beide Teams sind sich in der regulären Saison zweimal begegnet. Einmal gewannen die Frankfurter knapp, einmal gewannen die Heidelberger knapp. Spannung ist im Finale also garantiert.

"Zwischen den Teams war es immer knapp"

In den Halbfinals konnten sich beide Teams gegen die Konkurrenten aus der Nord/Ost-Staffel deutlich durchsetzen. Zeit für das Wiedersehen in Frankfurt. "Wir kennen uns sehr gut. Sie wissen, dass wir stark sind. Wir wissen, dass sie stark sind", betont SC-Coach Byron Schmidt vor dem mit Spannung erwarteten Duell.

In der Tabelle setzten sich die Frankfurter in der Süd/West-Staffel am Ende durch, wurden Erster. Das macht sie laut Schmidt aber nicht zum Favoriten für das Finale. "Nein, es gibt keinen Favoriten. Solche Finals sind immer enge Spiele", ist er sich sicher. "Wenn man nur zwei kleine Fehler macht, kann das Spiel in die andere Richtung gehen."

Der nächste Titel soll her

Das soll am Samstag aber nicht passieren. Geht es nach den Frankfurtern, wird es nichts mit der Heidelberger Revanche für das Finale von 2019. Der nächste Titel soll in die Vitrine der Hessen wandern. "Wir haben lange daran gearbeitet, um in diesem Finale zu stehen", blickt Schmidt auf die Corona-Jahre zurück. "Man spürt die Energie rund um den Club. Alle haben eine riesige Vorfreude." Aus dieser Vorfreude soll am Samstag dann in Frankfurt Titel-Freude werden.