John Degenkolb aus Oberursel hatte sich einen Spitzenplatz bei der Schotteretappe der Tour de France erhofft, am Ende kostete ihn ein Nagel im Reifen jegliche Chancen.

Die 9. Etappe der Tour de France endete für John Degenkolb aus Oberusel mit viel Pech. Am Sonntag verhinderte ein Nagel, der einen Defekt am Rad des Deutschen erzeugte, dass dieser auf der Etappe mit 14 schwierigen Schotterpassagen den erhofften Spitzenplatz angreifen konnten.

Beim Sieg von Anthony Turgis (TotalEnergies) fiel Degenkolb wegen des Defekts früh zurück und kam am Ende mit einem Rückstand von 11:42 Minuten ins Ziel. "Es ist auf Schotter eine Wunderkiste. Als ich ins Rennen hineingefunden habe, kam der Defekt. Da war der Tag dann gelaufen, bitter", sagte der Hesse hinterher.