Skispringer Stephan Leyhe hat sich beim Neujahrsspringen in Garmisch achtbar geschlagen. Besonders im ersten Durchgang wurde es für den Willinger kurios.

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Leyhe: "Darauf kann ich aufbauen"

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Der Willinger Skispringer Stephan Leyhe ist beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auf Platz 17 gelandet. Den Wettkampf am Sonntag gewann der Norweger Halvor Egner Granerud vor dem Slowenen Anze Lanisek und dem Polen Dawid Kubacki. Bester Deutscher wurde Andreas Wellinger auf Rang 8.

Gegner Lindvik wird disqualifiziert

Im ersten Durchgang, der bei der Vierschanzentournee traditionell im K.o.-Modus ausgetragen wird, landete Leyhe bei 128 Metern und verlor knapp gegen Marius Lindvik. Der Willinger kam somit auf die Liste der Lucky Loser - mit guten Aussichten auf den zweiten Durchgang. Doch die Zitterpartie war schlagartig vorbei, als Lindvik wegen eines falschen Anzugs disqualifiziert wurde. Leyhe beendete den ersten Durchgang schließlich auf Platz 17.

Auch der zweite Sprung von Leyhe war solide: Der 30-Jährige schaffte es auf 130 Meter und konnte damit seinen 17. Rang aus dem ersten Durchgang verteidigen. Leyhes beste Ergebnisse in diesem Winter bleiben die beiden 15. Plätze beim Weltcup in Titisee-Neustadt vor einigen Wochen. Zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf hatte er Platz 20 belegt.

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Stephan Leyhes zweiter Sprung in Garmisch im Video

Stephan Leyhe in Garmisch
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Vorfreude auf Springen in Österreich

"Die Sprünge waren soweit solide, darauf kann ich aufbauen. Ich freue mich jetzt auf die nächsten Schanzen", sagte Leyhe nach dem Wettkampf in Garmisch am ARD-Mikrofon. Die Vierschanzentournee zieht nun weiter nach Österreich, wo noch die Springen in Innsbruck (4.1.) und Bischofshofen (6.1.) auf dem Programm stehen. Leyhe liegt zur Halbzeit in der Gesamtwertung auf Platz 18.