Reaktivierter Riesenvogel Letzter Comeback-Check für den A380

Das Comeback rückt immer näher: Nach einem Check in Frankfurt ist der erste reaktivierte Airbus A380 der Lufthansa zur abschließenden Wartung nach Manila geflogen. Und der nächste eingemottete Riesenflieger ist schon im Anflug.

Videobeitrag
Lufthansa A380
Der A380 am Frankfurter Flughafen. Bild © Lufthansa
Ende des Videobeitrags
  • Link kopiert!

Der Lufthansa-Airbus A380 namens "Düsseldorf" flog am Sonntag mit der Sonderflugnummer LH9922 ohne Passagiere an Bord von Frankfurt nach Manila. Am Technik-Standort auf den Philippinen findet in den nächsten Wochen eine umfangreiche Wartung des Fliegers statt, wie die Airline mitteile.

Zuvor wurde das größte Passierflugzeug der Welt bereits knapp zwei Monate lang am Frankfurter Flughafen intensiv durchgecheckt, um es wieder für den Linienflugbetrieb fit zu machen.

Überraschendes Comeback

Dabei schien ein Comeback des Riesenvogels bei der Lufthansa lange Zeit so gut wie ausgeschlossen. Während der Corona-Pandemie hatte die Fluggesellschaft ihre komplette A380-Flotte aus wirtschaftlichen Gründen auf dem spanischen Flughafen in Teruel eingemottet und bereits teilweise zurück an den Hersteller Airbus verkauft.

Jetzt sollen vorerst zumindest vier der acht verbliebenen Lufthansa-Riesenflieger mit über 500 Sitzplätzen ab dem Sommer wieder regelmäßig auf Interkontinentalflügen eingesetzt werden. Die stark gestiegene Ticketnachfrage und die verzögerte Auslieferung bestellter Flugzeuge des US-Herstellers Boeing haben die Lufthansa zum Umdenken bewegt.

Nächster A380 schon im Anflug

Die Anziehungskraft des A380 ist weiterhin groß. Bereits der Überführungsflug der "Düsseldorf" von Teruel nach Frankfurt war Anfang Dezember auf dem Online-Portal flightradar24 zeitweise das am meisten verfolgte Flugzeug weltweit.

Schon in der kommenden Woche soll eine weitere Lufthansa-Maschine vom "Parkplatz" in der Region Aragonien nach Frankfurt überführt und für den Liniendienst aktiviert werden.

In Teruel nahe Valencia können Flugzeuge unter günstigen finanziellen und klimatischen Bedingungen geparkt werden. Nach dem ersten Check in Frankfurt folgt dann erneut die große Überprüfung in Manila und schließlich die geplante Inbetriebnahme im Sommer.

Quelle: hessenschau.de/Susanne Mayer