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A66 nach tödlichem Unfall auf Parallel-Strecke gesperrt

Aufräumarbeiten nach dem tödlichen Unfall auf der A66 bei Langenselbold.

Nach einem schweren Unfall im Main-Kinzig-Kreis ist auch die parallel verlaufende A66 gesperrt worden. Ein Autofahrer starb, sein Wagen und ein Lkw fingen Feuer. Nach einem Unfall mit drei Fahrzeugen war auch die A7 für mehrere Stunden dicht.

Der erste Unfall ereignete sich am Montag gegen 11 Uhr auf der K901 zwischen Gründau-Rothenbergen und Langenselbold (Main-Kinzig).

Laut Polizei kam es zur Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto. Der Autofahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort starb. Die Identität des Verstorbenen müsse noch geklärt werden, teilte die Polizei mit. Auch der Unfallhergang sei noch unklar. Eine Drohne sollte eingesetzt werden, um Luftbilder von der Unfallstelle zu machen.

Kreisstraße und Autobahn gesperrt

Nicht nur die Kreisstraße wurde nach dem Unfall wegen der Bergungsarbeiten gesperrt, sondern auch die parallel verlaufende A66 in Richtung Frankfurt. Gegen 13 Uhr konnte die linke Fahrspur wieder freigegeben werden. Danach staute sich der Verkehr noch auf bis zu zwölf Kilometern. Gegen 15.15 Uhr wurde die Autobahn wieder freigegeben.

Nach ersten Angaben der Beamten brannte der Lkw, auch das Auto fing Feuer. Der Lastwagen brannte zunächst weiter, die Feuerwehr war mit Löscharbeiten beschäftigt. Die Kreisstraße war am Nachmittag noch gesperrt.

Sperrung nach Unfall auf A7

Einen Unfall mit anschließender Fahrbahnsperrung hat es am Montag auch auf der A7 nahe dem Kirchheimer Dreieck gegeben. In nördlicher Fahrtrichtung stieß dort ein Wagen mit einem Sattelzug zusammen, als er von der linken auf die rechte von drei Spuren wechseln wollte. Das Auto wurde zurückgeschleudert und traf einen weiteren Pkw. Alle drei Fahrzeuge kamen zum Stehen.

Nach einem Unfall mit insgesamt drei Fahrzeugen wird die A7 von Mitgliedern der Feuerwehr gereinigt.

Zwei der unfallbeteiligten Fahrer kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus. Der Schaden wurde auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn von 13 bis 14.30 Uhr in Fahrtrichtung Norden gesperrt. Am späten Nachmittag stockte der Verkehr am Kirchheimer Dreieck noch immer auf einer Länge von rund fünf Kilometern.

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