Hessen hat gewählt. In unserem Ticker erfahren Sie alles Wichtige zu den hessischen Kommunalwahlen.

  • Top-Thema

    Endergebnis der Kommunalwahl steht fest

    Die CDU ist mit 28,5 Prozent als stärkste Partei aus den hessischen Kommunalwahlen hervorgegangen, die SPD wurde mit 24,0 Prozent zweitstärkste Kraft. Das geht aus dem am Mittwoch vom Landeswahlleiter in Wiesbaden veröffentlichten amtlichen Endergebnis der Wahlen vom 14. März hervor. Die Ergebnisse aller Parteien entsprechen exakt dem am 19. März veröffentlichten vorläufigen Endergebnis. Die CDU hat danach 0,4 Prozentpunkte gegenüber 2016 verloren, die SPD büßte 4,5 Prozentpunkte ein.

    Die Grünen verbesserten sich mit 18,4 Prozent kräftig (2016: 11,3 Prozent). Sie verpassten aber das selbst gesteckte Ziel, zweitstärkste Kraft auf kommunaler Ebene in Hessen zu werden. Die AfD verschlechterte sich auf 6,9 Prozent (11,9). Die FDP legte minimal auf 6,7 Prozent (6,4) zu. Auch die Linke verbesserte sich leicht auf 4,0 Prozent (3,5) im Vergleich zur Kommunalwahl vor fünf Jahren.

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  • NPD muss in ihren Hochburgen Sitze abgeben

    Die rechtsextreme NPD wird in mehreren hessischen Kommunalparlamenten und Kreistagen auch künftig vertreten sein. Allerdings muss die Partei nach dem vorläufigen Ergebnis der Kommunalwahl überall Sitze abgeben. Die NPD sei "trotz eines doch enormen Aufwands in Sachen Wahlkampf alles andere als erfolgreich gewesen", sagte Reiner Becker, der Leiter des Demokratiezentrums Hessen an der Uni Marburg der Deutschen Presse-Agentur.

    Nach dem ersten Trendergebnissen hatte die NPD in zwei Orten zunächst ein zweistelliges Ergebnis geholt. Der Stimmenanteil schrumpfte im Lauf der Auszählung dann. Laut dem vorläufigen Ergebnis der Kommunalwahl holte die NPD in Altenstadt (Wetteraukreis) 8,5 Prozent der Stimmen und drei Sitze nach 10,0 Prozent und vier Sitzen bei der Wahl 2016. In Leun im Lahn-Dill-Kreis kam die Partei auf 6,2 Prozent (2016: 11,2 Prozent) und zwei Sitze (2016: 3), in Büdingen auf 2,6 Prozent (10,2) und einen Sitz (4) sowie in Wetzlar auf 1,2 Prozent und einen Sitz nach 7,7 Prozent und 5 Sitzen im Jahr 2016. Je einen Sitz holte die NPD in den Kreistagen von Lahn-Dill und Wetterau. Auf Landesebene kam sie dem vorläufigen Ergebnis zufolge auf 0,1 Prozent.

    Den Stimmenrückgang erklärte der NPD-Landesverband auch damit, dass potenzielle Wähler beim Urnengang zu Hause geblieben seien. Beim Wahlergebnis falle ein Zusammenhang ins Auge, sagte Experte Becker: "Dort wo die AfD angetreten ist, hat die NPD Stimmen verloren."

  • Frankfurter Grüne legen Sondierungszeitplan vor

    Nach dem Wahlsieg der Grünen im Frankfurter Römer hat die Partei bekanntgegeben, mit welchen politischen Partnern sie in den nächsten Wochen sondieren wird. Sie will nacheinander Gespräche mit CDU, SPD, Die Linke, FDP und der neuen Partei Volt führen. Die Reihenfolge richte sich nach den Wahlergebnissen, teilten die Grünen am Dienstag mit.

    Die Partei, die bei der Kommunalwahl vom 14. März erstmals stärkste Kraft in Hessens größter Stadt wurde, sucht nach eigenen Angaben ein Bündnis für einen "sozial-ökologischen Aufbruch". Am 9. April wollen die Grünen einen Zwischenbericht zum Stand der Sondierungen geben. Am 20. Mai soll die Kreismitgliederversammlung über einen Koalitionsvertrag und die künftige Magistratsbesetzung entscheiden.

  • Gemeindewahl – 18-jähriger Schüler holt die meisten Stimmen

    Der 18-jährige Lukas Mühlbauer macht gerade Abitur und ist politisch sehr aktiv. Bei der Gemeindewahl in Wolfhagen (Kassel) hat der junge Sozialdemokrat parteiübergreifend von allen Kandidaten die meisten Stimmen eingeholt. Er ist davon überrascht. Möglich gemacht wurde das wohl auch, weil sich Mühlbauer vor Ort nicht nur politisch, sondern unter anderem auch bei der Feuerwehr und im Sportverein mit ganzem Einsatz einbringt.

  • Top-Thema

    Vorläufiges Endergebnis für ganz Hessen liegt vor

    Das Statistische Landesamt hat am Freitagnachmittag das vorläufige Endergebnis der Kommunalwahlen vom 14. März veröffentlicht. Demnach schnitten die Parteien im Landesdurchschnitt so ab (in Prozent):

    • CDU: 28,5 (-0,4)
    • SPD: 24,0 (-4,5)
    • Grüne: 18,4 (+7,1)
    • AfD: 6,9 (-5,0)
    • FDP: 6,7 (+0,3)
    • Linke: 4,0 (+0,5)
    • Freie Wähler: 5,8 (+2,7)
    • Die Partei: 0,9 (+0,8)
    • Volt: 0,8 (+0,8)
    • Piraten: 0,2 (-0,5)
    • NPD: 0,1 (-0,2)
    • BIG: 0,1 (+0,1)
  • Top-Thema

    Ergebnis für Frankfurt steht fest: Grüne siegreich

    Die Frankfurter haben die Grünen bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung zur stärksten Kraft gemacht. Die Ökopartei landet im vorläufigen amtlichen Endergebnis der Wahl mit 24,6 Prozent auf Platz eins der Fraktionen. Sie steigerte sich um satte 9,3 Prozentpunkte. Die CDU bleibt mit Verlust von rund zwei Punkten zweitstärkste Kraft mit 21,9 Prozent. Großer Verlierer sind die Sozialdemokraten, die 6,8 Prozentpunkte einbüßen und bei 17 Prozent landen. Auch die Linke verschlechtert sich leicht und erreicht 7,9 Prozent.

    Das Säulendiagramm zeigt das Wahlergebnis der Stadtverordnetenwahl in Frankfurt.

    Die FDP landet bei 7,6 Prozent und legt damit etwas zu. Deutlich hat dagegen die AfD an Zustimmung verloren: Sie liegt nur noch bei 4,5 Prozent (minus 4,4 Punkte).

    Die kleinen Parteien erfreuen sich stärkerer Wählergunst. Sie legen um fast vier Prozentpunkte zu und vereinen insgesamt rund 16,3 Prozent der Stimmen auf sich. Besonders die paneuropäische Partei Volt zog viele Stimmen auf sich und erringt mit 3,7 Prozentpunkten immerhin vier Sitze im Stadtparlament.

  • Rheingau-Taunus: CDU und SPD verlieren, Grüne legen deutlich zu

    Im Rheingau-Taunus-Kreis ist die CDU laut dem vorläufigen Ergebnis wieder stärkste Kraft geworden - allerdings mit erneuten Verlusten. Sie erreichte 2,1 Prozentpunkte weniger als 2016 und kam auf 33,2 Prozent. Die SPD verliert 3 Punkte kann sich ihren zweiten Platz mit 21,1 Prozent knapp vor den Grünen (19,7) sichern.

    Die AfD verliert 5,7 Prozentpunkte, kommt aber noch auf 7,7 Prozent. Auf den selben Anteil kommen auch die Freien Wähler, die um 1,7 Punkte zulegen. Die FDP liegt laut dem vorläufigen Ergebnis bei 7,7, die Linke bei 3,6.

  • Vorläufiges Ergebnis für Gießen: Grün gewinnt

    Die Stadt Gießen hat ihr vorläufiges Ergebnis bekannt gegeben. Größter Wahlsieger sind demnach wie in vielen anderen Städten auch die Grünen (+ 12 Prozentpunkte). Die SPD verlor 11,1 Prozentpunkte und rutschte von Platz eins auf Platz drei. Die zum ersten Mal angetretene Wählergruppe Gießen gemeinsam gestalten (GIGG), die für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens steht, erreicht aus dem Stand 7,3 Prozent.

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    Die Koalitionspartner SPD, CDU und Grüne hätten damit weiterhin eine deutliche Mehrheit im Stadtparlament (38 von 59 Sitzen). Das Machtgefüge innerhalb der Koalition würde sich allerdings zugunsten den Grünen und zu Lasten der SPD verschieben. Deren Oberbürgermeisterin Dietling Grabe-Bolz hatte vor der Wahl bereits angekündigt, nicht noch einmal für das Amt zu kandidieren. Im Stadtparlament wählten sie die Gießener durch Kumulieren von Listenplatz 59 auf vier.

  • SPD im Werra-Meißner-Kreis stärkste Kraft

    Im Werra-Meißner-Kreis holten die Sozialdemokraten trotz deutlicher Verluste die meisten Stimmen. Sie kommen nach dem vorläufigen Endergebnis vom Mittwoch auf 32,8 Prozent - das sind neun Punkte weniger als 2016, als die Partei 41,8 Prozent der Wähler für sich gewann. Bei der CDU änderte sich quasi nichts. Mit einem hauchdünnen Verlust von 0,3 Prozentpunkten kommen die Christdemokraten im neuen Kreistag auf 30,4 Prozent.

    Die Grünen steigerten sich auf 13,2 Prozent. Viertstärkste Kraft sind die Freien Wähler, die auf 10,3 Prozent kommen. Die AfD, die erstmals im Kreistag vertreten sein wird, erhielt 5,2 Prozent der Stimmen, die FDP 4 und die Linken 4,1.

  • CDU im Landkreis Fulda auf historischem Tiefstand

    Die CDU ist im Landkreis Fulda als eine ihre Hochburgen weiter in der Gunst der Wähler gesunken. Mit 44,1 Prozent erreichte das vorläufige Ergebnis der Kommunalwahl einen historischen Tiefstand. Bereits die 46,5 Prozent bei der vorigen Wahl im Jahr 2016 stellte eine Negativmarke dar. Im Jahr 2011 hatte die CDU mit 53 Prozent noch die absolute Mehrheit. In der jüngsten Legislaturperiode brauchte die Union bereits erstmals einen Koalitionspartner, den sie in der CWE fand.

    Zweitstärkste Kraft wurde bei der Wahl am Sonntag die SPD (12,3 %) vor den Grünen (12,0 %), die 3,9 Punkte zulegten. Verluste hingegen in ähnlicher Höhe musste die AfD hinnehmen: von 14,3 auf 10,4 Prozent.

  • CDU verliert in Hersfeld-Rotenburg neben dem Landrat auch Kreistagssitze

    Im Kreis Hersfeld-Rotenburg hat die CDU nicht nur die Landratswahl verloren. Die Union muss auch Einbußen im Kreistag hinnehmen. Bei der Kommunalwahl sackte die CDU von 30,0 (im Jahr 2016) auf aktuell 25,8 Prozent ab. Das bedeutet im Kreistag: 16 statt 18 Sitze.

    Bei der Direktwahl wurde am Sonntag Landrat Michael Koch (CDU) von Herausforderer Torsten Warnecke (SPD) deutlich besiegt und aus dem Amt gedrängt. Er tritt seinen Posten am 1. September an.

    Die Sozialdemokraten steigerten sich laut vorläufigem amtlichen Endergebnis vom Mittwoch von 36,9 auf 37,2 Prozent. Drittstärkste Kraft wurden die Grünen (9,2 %) vor der AfD (8,3 %), die zwei Punkte verlor.

  • So viele Parteien bestimmen in Gemeinden und Städten mit

    Die Anzahl an Parteien, die durchschnittlich in einer Gemeindevertretung oder Stadtverordnentenversammlung sitzen, variiert stark. Je größer die Stadt, desto mehr Parteien mischen mit, wie unsere Grafik zeigt.

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  • Top-Thema

    Je größer die Stadt, desto geringer die Wahlbeteiligung

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    Eine Auswertung der Zahlen zur Wahlbeteiligung zeigt: Je größer die Stadt, desto niedriger die Wahlbeteiligung. In kleinen Städten und auf dem Land gehen die Bürger eher zum Wählen.

  • SPD mit hohen Verlusten im Vogelsberg

    Die SPD ist im Vogelsberg stark abgerutscht. Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis kamen die Sozialdemokraten bei der Kommunalwahl nur auf 24,7 Prozent und büßten - als zweitstärkste Kraft - sieben Punkte ein. Am meisten Stimmen im Kreis bekam die CDU mit 33,3 Prozent, das waren aber auch 2,1 Punkte weniger als im Jahr 2016.

    Drittstärkste Fraktion sind die Freien Wähler, die 12,2 Prozent erreichten. Einer der Wahlgewinner sind auch die Grünen. Sie steigerten sich um 2,1 Punkte auf 9,8 Prozent. Zulegen konnte auch die AfD um 2,4 Punkte auf 8,2 Prozent. Vertreten ist im Kreistag neben FDP und Linken auch erstmals die Klimaliste Vogelsberg mit einem Sitz.

  • Wahlhelfer bemängeln Corona-Schutz

    Rund 1.300 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer haben in einer Frankfurter Messehalle am Sonntagabend bis spät in die Nacht hinein Kommunalwahl-Stimmen ausgezählt. Eine städtische Mitarbeiterin, die ihren Namen nicht nennen möchte, beschrieb dem hr die Zustände: Bis um drei Uhr morgens habe sie zusammen mit den anderen in der Halle gesessen und Briefwahlunterlagen ausgewertet. An den Tischen gab es laut der Frau nicht genügend Abstand, zudem hätten viele Wahlhelfer den Mund-Nasen-Schutz nicht konsequent getragen. Schnelltests standen demnach auch nicht zur Verfügung.

    Das Wahlamt der Stadt Frankfurt wies die Kritik an den Zuständen auf hr-Nachfrage zurück. Das Hygienekonzept sei mit dem Gesundheitsamt abgestimmt gewesen, die Messehalle 3 sei mit 18.000 Quadratmetern groß genug gewesen. Die Lüftungsanlage mit 100 Prozent Frischluftzufuhr war laut Stadt im Einsatz. Zudem soll es Maskenkontrollen gegeben haben.

  • Top-Thema

    Volker Bouffier junior wird Gießens "Kumulierkönig"

    Volker Bouffier ist die neue Nummer eins der CDU in Gießen. Allerdings nicht Landeschef Volker Bouffier, sondern sein Sohn: Volker Bouffier junior, Jahrgang 1992. Er engagiert sich seit seiner Jugend in der Gießener CDU und ist nun bei der Stadtverordnetenwahl überraschend von Listenplatz 28 auf 1 hochkatapultiert worden.

    Bouffiers Überraschungserfolg könnte durchaus daran liegen, dass ihn manche Wählerinnen und Wähler beim Kumulieren ihrer Stimmen mit seinem Vater verwechselt haben. Denn auf dem Stimmzettel war nicht erkennbar, um welchen der beiden Bouffiers es sich handelte.

    "Ich bilde mir da nichts ein, mit Sicherheit haben manche Wähler eher an meinen Vater gedacht", sagt Volker Bouffier junior dem hr. Er habe im Voraus versucht, der Verwechselung mit Wahlflyern vorzubeugen. Auch in der amtlichen Wahlbekanntmachung wurde er gelistet als "Bouffier, Volker, Jurist, geb. 1992 in Gießen". Auf dem ohnehin schon sehr großen Wahlzettel seien solche Zusätze jedoch nicht möglich gewesen, genauso wenig wie ein "junior" oder die Nennung seiner weiteren Namen Matthias und Helmut.

    Ob der Sohn ähnliche politische Ambitionen hat wie der Vater, kann er derzeit noch nicht sagen. "Ich mache mir da keinen großen Druck." Der Name Volker sei übrigens der Wunsch seiner Oma gewesen. "Ich finde das auch völlig in Ordnung." Im Alltag komme es sonst kaum zu Verwechslungen.

  • Vorläufiges Kassel-Ergebnis: Grüne mit 28,7 Prozent

    Die Stadt Kassel hat ihr vorläufiges Endergebnis bekannt gegeben. Es sieht wie folgt aus:

    Weitere Informationen

    Grüne: 28,7%
    SPD: 24,6%
    CDU: 19,2%
    Die Linke: 11,2%
    FDP: 5,6%
    AfD: 5,6%
    Freie Wähler: 2,3%

    Wahlbeteiligung: 43,7%

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  • Parteienforscherin: "Die Grünen gewinnen junge Wähler"

    Die Grünen sind bei den Wahlen in einigen großen Städten in Hessen stärkste Kraft geworden. Wie kam es dazu? Neben Stammwählern aus der 68er-Generation spricht die Partei nach Ansicht der Parteienforscherin Dorothée de Nève von der Universität Gießen auch junge Wähler an, die oftmals in Städten leben. Diese interessierten sich "insbesondere für die Themen Klimaschutz, Landwirtschaftspolitik und Tierschutz", sagt sie im Interview mit hessenschau.de. Zudem sei es den Grünen gelungen, einen Generationenwechsel innerhalb der Partei zu vollziehen.

    Für Wähler in ländlichen Gebieten spielen Umweltthemen laut de Nève auch eine Rolle. Diese "teilen aber wohl kaum diese rosaroten Träume vom Landidyll". "Im ländlichen Raum stehen aber auch andere Themen im Vordergrund", sagt die Parteienforscherin. Es gehe um dringende soziale Fragen, wie die Überalterung in den Dörfern, die mangelnde Infrastruktur und die ungenügende medizinische Versorgung. "Das sind Themen, die in der Programmatik der Grünen keine beziehungsweise nur eine nachgeordnete Rolle spielen." Das ganze Interview lesen Sie hier.

  • CDU in Fulda: Gewinner und Verlierer zugleich

    In der Stadt Fulda hat die CDU zwar die Wahl klar gewonnen. Sie kommt aber nur noch auf 42,4 Prozent und büßte gleich vier Punkte ein. In der einstigen tiefschwarzen Hochburg verliert sie immer weiter an Rückhalt. 2011 hatte sie noch mit 51,0 Prozent die absolute Mehrheit.

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    Da auch die CWE deutlich verlor (-3,7 Punkte auf 2,9 Prozent), muss im Stadtschloss eine neue Koalition gesucht werden. Denkbar ist eine Zusammenarbeit der CDU mit den Grünen, die mit 16,2 Prozent (+4,2) auf Rang zwei landeten. Optionen bestehen auch mit der SPD (13,5 Prozent) oder der FDP (6,4 Prozent) in Verbindung mit der CWE. Die CDU kündigte an, mit allen Parteien der "bürgerlichen Mitte" sprechen zu wollen.

    Neu in der Stadtverordnetenversammlung (Stavo) ist die AfD, die als viertstärkste Kraft auf 7,2 Prozent kommt. Insgesamt wird es unübersichtlicher in der Fuldaer Kommunalpolitik. Künftig sind elf Gruppierungen in der Stavo vertreten, zuvor waren es sieben. Sechs Listen entsenden dabei lediglich einen oder zwei Mandatsträger.

  • Top-Thema

    AfD-Spitzenkandidat für Werra-Meißner hat rechtsextreme Vergangenheit

    Bei der Kommunalwahl hat die AfD offenbar auf einen weiteren Kandidaten mit rechtsextremer Vergangenheit gesetzt. Nach einer Recherche der Frankfurter Rundschau handelt es sich bei Siegfried Schülbe, Spitzenkandidat der AfD-Liste für den Kreistag Werra-Meißner, um einen ehemaligen Republikaner. Ende der 90er Jahre war Schülbe laut des Berichts Kreisvorsitzender der Partei, die der Verfassungsschutz zu dem Zeitpunkt beobachtete. 1998 soll Schülbe außerdem den verurteilten Rechtsterroristen Peter Naumann zu einem Kreisparteitag als Gastredner eingeladen und seinen Vortrag gelobt haben. Schülbe sagte der FR, er habe keine Erinnerung daran. Die AfD wolle den Fall zeitnah überprüfen, heißt es in dem Bericht.

  • Vorläufiges Darmstadt-Ergebnis: Grüne mit 27,4 Prozent

    Die Stadt Darmstadt hat ihr vorläufiges Endergebnis bekannt gegeben. Es sieht wie folgt aus:

    Weitere Informationen

    Grüne: 27,4%
    SPD: 16,7%
    CDU: 15,6%
    Die Linke: 7,4%
    Volt: 6,9%
    Uffbasse: 6,4%
    FDP: 5,6%
    AfD: 4,6%

    Wahlbeteiligung: 54,7%

    Ende der weiteren Informationen
  • Wahlpannen in Friedrichsdorf

    Eine Kommunalwahl ist ein riesiger Organisationsaufwand. In Friedrichsdorf gab es dabei gleich mehrere Pannen. Betroffen davon waren unter anderem Italiener.

  • Vorläufiges Offenbach-Ergebnis: SPD mit 28,4 Prozent

    Auch die Stadt Offenbach hat mittlerweile ihr vorläufiges Endergebnis bekannt gegeben. Es sieht wie folgt aus:

    Weitere Informationen

    Vorläufiges Ergebnis Offenbach

    SPD: 28,4%
    CDU: 18,1%
    Grüne: 18,1%
    Die Linke: 8,5%
    AfD: 7,3%
    FDP: 6,2%
    Freie Wähler: 4,2%

    Wahlbeteiligung: 35,57%

    Ende der weiteren Informationen
  • Vorläufiges Wiesbaden-Ergebnis: CDU mit 23,5 Prozent vorn

    Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat als erste der größeren Städte in Hessen ihr vorläufiges Ergebnis bekannt gegeben. Es sieht wie folgt aus:

    Weitere Informationen

    Vorläufiges Endergebis Wiesbaden

    CDU: 23,5%
    Grüne: 21,4%
    SPD: 20,3%
    FDP: 10,4%
    AfD: 6,5%
    Linke: 6,2%
    Volt: 3,8%

    Wahlbeteiligung: 41,8%

    Ende der weiteren Informationen
  • Top-Thema

    Wo die SPD noch über 90 Prozent holte

    Nahezu alle Parteien haben Hochburgen: Die SPD kam bei den Kommunalwahlen zum Beispiel in Ludwigsau (Hersfeld-Rotenburg) auf ganze 90,8 Prozent, zur Wahl stand dort außerdem die FDP. Die CDU konnte in ihrer Hochburg Nüsttal (Fulda) 67,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Die Grünen legten laut Trendergebnis vor allem in den Städten deutlich zu: In Kassel zogen sie am Sonntag mit 28,2 Prozent an der SPD vorbei.

    Auf unserer Hessen-Karte sehen Sie, in welchen Kommunen die einzelnen Parteien besonders erfolgreich waren. Per Klick auf den Parteinamen können Sie die jeweilige Partei auswählen. Je dunkler die Farbe, desto höher der Stimmenanteil der Partei in der jeweiligen Gemeinde oder Stadt.

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