Niederlage gegen Union Saint-Gilloise Eintracht fliegt aus der Conference League

Die Europapokal-Reise von Eintracht Frankfurt ist zu Ende. Nach dem Remis im Hinspiel verlieren die Hessen zu Hause gegen Union Saint-Gilloise und müssen schon in den Play-offs die Segel streichen.

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Eintracht Frankfurt ist am Donnerstagabend aus der Conference League ausgeschieden. Die Hessen verloren das Rückspiel in der ersten K.o.-Runde gegen Union Saint-Gilloise mit 1:2 (0:0). Cameron Puertas (47.) und Dennis Eckert Ayensa (80.) trafen für die Gäste. Der Anschluss von Junior Dina Ebimbe kam zu spät (87.). Das Hinspiel in Belgien endete vergangene Woche 2:2.

"Das war das schlechteste Spiel, das wir bisher gemacht haben. Die Enttäuschung ist riesig", sagte Sportvorstand nach der Partie. "Das war heute nicht Eintracht Frankfurt international und nicht das, was wir uns vorstellen." Trainer Dino Toppmöller stärkte Krösche allerdings den Rücken. Zwar sei das Spiel ein Rückschritt in der Entwicklung gewesen, insgesamt mache Toppmöller aber "gute Arbeit".

Eine maue erste Halbzeit

Die Eintracht ließ es im Vergleich zum Hinspiel etwas ruhiger angehen. Hatten die Hessen in Belgien nach zehn Minuten schon 2:0 geführt, hatten sie in Frankfurt gerade einmal zwei Chancen in der ersten Hälfte – beide durch Farès Chaibi.

Sein vermeintliches 1:0 wurde zurecht wegen Abseits aberkannt (17.). Seinen tollen Freistoß in der 45. Minute fischte Union-Schlussmann Anthony Moris gerade noch aus dem Eck. Saint-Gilloise kam immerhin zu einem gefährlichen Abschluss. Koki Machida schoss aus der zweiten Reihe, Kevin Trapp war zur Stelle (11.).

Es war kein Offensivfeuerwerk, was die beiden Teams abbrannten. Keiner wollte den ersten Fehler machen und zu sehr ins Risiko gehen. Die Belgier versuchten es mit ihrem gewohnten Kurzpassspiel, das die Eintracht gut zu unterbinden verstand. Die Hessen wiederum suchten immer wieder die Tiefe auf den Flügeln, der letzte Pass ins Zentrum kam dann aber meist nicht an. Das 0:0 zur Pause: Es ging vollends in Ordnung.

Die Eintracht patzt als erstes

Den ersten Fehler machte dann zu Beginn der zweiten Hälfte die Eintracht. Buta spielte einen Fehlpass in der eigenen Hälfte, Elamine Amoura zog in den Strafraum und legte klug zurück auf Puertas. Der Schweizer zog aus 17 Metern platziert ab und traf zur 1:0-Gästeführung (47.). Amoura hätte um ein Haar auf 2:0 erhöht, wurde aber von Robin Koch mit einer Monstergrätsche im Strafraum gestoppt (60.).

Von der Eintracht war offensiv weiter quasi nichts zu sehen. Marmoush sendete in der 61. Minute nach Flanke von Ansgar Knauff mal ein Lebenszeichen. Seine Direktabnahme ging aber knapp neben das Tor. Toppmöller reagierte und brachte mit Dina Ebimbe und Hugo Ekitiké neue Kräfte, um den Angriff auf Vordermann zu bringen.

Nkounkou hat den Ausgleich auf dem Kopf

Mehr als gute Ansätze über die Flügel zeigten die Hessen aber weiter nicht. Im Gegensatz zu Saint-Gilloise, das nun viel Platz zum Kontern hatte. Um ein Haar hätte Puertas erneut nach Ablage von Amoura den Doppelpack geschnürt. Trapp hielt die SGE aber im Spiel (70.).

Niels Nkounkou hatte dann doch noch die Riesen-Chance zum Ausgleich. Seinen wuchtigen Kopfball aus acht Metern konnte Moris aber gerade noch zur Ecke klären (77.). Nach einem Eckball auf der anderen Seite machte Eckert Ayensa mit seinem Tor aus spitzem Winkel den Deckel drauf (80.). Zwar keimte nach Dina Ebimbes Kopfballtor noch einmal Hoffnung auf (87.), das Happy End blieb den insgesamt zu harmlosen Hessen aber verwehrt.

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Eintracht Frankfurt – St. Gilloise 1:2 (0:0)

Frankfurt: Trapp - Tuta, Koch, Pacho - Buta (62. Dina Ebimbe), Skhiri, Götze (62. Ekitike), Nkounkou (82. Chandler) - Knauff (71. Rode), Chaibi - Marmoush

St.Gilloise: Moris - Mac Allister, Burgess, Machida - Rasmussen, Sadiki, Castro-Montes, Lapoussin, Puertas - Nilsson (80. Eckert Ayensa), Amoura (90. Sykes)

Tore: 0:1 Puertas (47.), 0:2 Eckert Ayensa (80.), 1:2 Dina Ebimbe (87.)
Gelbe Karten: Trapp, Buta, Dina Ebimbe, Chandler, Toppmöller / Amoura, Machida

Schiedsrichter: Eskas (Norwegen)
Zuschauer: 57.300

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Quelle: hessenschau.de/Gerald Schäfer