Markus Krösche und Dino Toppmöller im Juli 2023

Nach vielen Spekulationen herrscht nun Klarheit: Eintracht Frankfurt geht mit Trainer Dino Toppmöller in die kommende Saison. Das ist Ergebnis der Saisonanalyse mit Sportvorstand Markus Krösche, der seinem Coach allerdings einen klaren Auftrag mitgibt.

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Eintracht geht mit Toppmöller in die neue Saison

Dino Toppmöller hat mit der Eintracht eine durchwachsene Saison hingelegt.
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Dino Toppmöller wird als Eintracht-Trainer in die kommende Saison gehen. Das ließ Markus Krösche nun in einem vereinseigenen Interview durchblicken. Auch wenn der Sportvorstand eine derart klare Formulierung umschiffte, ließ sich die seinen Worten zweifelsfrei entnehmen: Der Trainer bleibt.

In Krösches Worten liest sich das so: "Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht und überzeugend aufgezeigt, dass er die Power hat, in der neuen Saison eine positive Entwicklung voranzutreiben. Wichtig ist, dass wir den gleichen Blick auf die Dinge haben und alle mit den gleichen Vorstellungen und Ambitionen in die neue Saison gehen. Unser Gespräch hat gezeigt, dass dies der Fall ist."

Es ist davon auszugehen, dass die Gespräche der vergangenen Tage mehr waren als ein lockeres Zusammenkommen nach Saisonabschluss. Der Inhalt des Austauschs dürfte maßgeblich darüber entschieden haben, ob sich die Wege von Toppmöller und der SGE nach nur einer Saison wieder trennen oder beide gemeinsam in die kommende Spielzeit gehen. "Wir haben uns schon in den letzten Wochen offen und ehrlich mit unserer Situation befasst", sagte Krösche. "Und es war wichtig, dass nach dem Spiel gegen Leipzig aufgrund der guten Endplatzierung niemand in den Selbstzufriedenheit-Modus verfällt."

"Das war nicht das, wie wir unseren Fußball vorstellen"

Vor allem in der Rückrunde waren die Leistungen der Eintracht da viel zu oft ein wirksames Gegenmittel. "Das war nicht das, wie wir uns unseren Fußball vorstellen", betont Krösche und rechnet hoch, dass 47 Punkte in der kommenden Saison wohl nicht noch einmal für Platz sechs reichen werden. Hinzu kam die bescheidene Bilanz in den Pokalwettbewerben. "Da erwarten wir einen anderen Punch, mehr Zielstrebigkeit und letztlich auch bessere Ergebnisse. Die Art und Weise unseres Fußballs hat auch in der Bundesliga nicht immer gepasst."

Punkten konnte Toppmöller dagegen mit der Entwicklung junger Spieler wie Nacho Ferri, Elias Baum, Nnamdi Collins oder Willian Pacho und Hugo Larsson, die unter seiner Anleitung zu Stammspielern gereift sind. Hinzu kamen einige widrige Umstände wie die Verletzung von Sasa Kalajdzic oder Personalien wie Donny van de Beek, Hugo Ektitiké und Jean-Mattéo Bahoya. die aus unterschiedlichen Gründen nicht die erhofften Verstärkungen waren.

Krösches Botschaft ist unmissverständlich: Toppmöller darf bleiben, aber die Messlatte liegt hoch.