Johannes Golla

Die Handball-Nationalmannschaft um den hessischen Kapitän Johannes Golla geht ambitioniert in die Weltmeisterschaft. Teamkollege Kai Häfner hat das passende Erfolgsrezept parat.

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Johannes Golla: "Wollen mal wieder etwas Zählbares holen"

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Die Vorbereitung auf die Handball-WM ist vorbei, jetzt gilt’s für die deutschen Handballer rund um den hessischen Kapitän Johannes Golla. Nach einem Testspielsieg und einer Testspielniederlage scheint die Atmosphäre im Team zu stimmen. "Wir sind eine sehr gute, homogene Truppe, jeder kommt mit jedem zurecht, alle sind involviert", so Golla in einer Medienrunde.

Der guten Laune halber fahren Golla und Co. aber nicht nach Schweden und Polen. "Wir wollen mal wieder etwas Zählbares holen" sagt der Rüdesheimer Golla. "Wir müssen natürlich aufpassen, dass wir uns nicht überschätzen und mit Respekt an die Sache rangehen. Weil wir aktuell nicht in der absoluten Weltspitze sind. Aber das Ziel ist es natürlich, da in den nächsten Jahren auch wieder hinzukommen."

"... dann glaube ich, dass wir weit kommen"

Kai Häfner von der MT Melsungen, neben Golla und dem gebürtigen Bensheimer Jannik Kohlbacher einer von drei Hessen im Team, weiß auch, was dafür nötig ist: "Die ersten Tage waren ganz vielversprechend. Aber so ein Turnier ist dann doch immer noch mal etwas anderes", so Häfner. "Wir müssen es schaffen, dass wir alle ins Boot holen, damit jeder seine Rolle findet und seine Stärken einbringen kann. Das ist die Aufgabe und wenn das klappt, glaube ich schon, dass wir weit kommen können."

Den Auftakt gibt es für die Deutschen am Freitag (18 Uhr) in Kattowitz, wo das erste Vorrundenspiel gegen Asienmeister Katar ansteht. Weitere Gegner in der Gruppe E sind Serbien und Algerien. Unabhängig vom sportlichen Abschneiden wird nach zuletzt zwei Turnieren unter Corona-Bedingungen zumindest die Atmosphäre wieder stimmen. "Wir freuen uns auf volle Hallen", so Golla.

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