Der Umbau von leerstehenden Büros könnte einer Studie zufolge die Wohnungsnot in Metropolen wie Frankfurt lindern.

Aktuellen Berechnungen des Immobilienspezialisten Jones Lang LaSalle (JLL) zufolge bieten ungenutzte Büroflächen das Potenzial für rund 11.300 Wohnungen in den sieben größten Städten Deutschlands. In Frankfurt ließen sich demnach beispielsweise mit Umbauten 34 Prozent des Wohnungsbedarfs stillen.

Dieses Potenzial werde noch relativ wenig genutzt, so JLL. Umwidmungen seien wegen der oft fehlenden Infrastruktur in der Umgebung von Bürostandorten und wegen gestiegener Baukosten teuer.