Was genau ist erlaubt und was nicht? Ein Überblick über die derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Hessen.

Das hessische Corona-Konzept umfasst zahlreiche Regeln für Gastronomie, Einzelhandel und Zusammenkünfte. Ausschlaggebend für Beschränkungen ist bei Hotspots die Sieben-Tage-Inzidenz, ansonsten die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten in den Kliniken. Die Regeln sind im November und Dezember in Kraft getreten - sofern sie nicht auf dem neuen Bundesinfektionsschutzgesetz fußen und bereits seit 24. November gelten.

Durch die Anpassung der hessischen Corona-Schutzverordnung, die seit dem 17. Januar in Hessen gilt, haben sich insbesondere die Bestimmungen zur Isolation von Infizierten und Quarantäne von Haushaltsangehörigen und Kontaktpersonen geändert.

Im Folgenden finden Sie die aktuellen Regelungen zu den verschiedenen Bereichen im Detail:

Kontakte

Wer darf sich mit wem in welcher Anzahl treffen?

Seit dem 28. Dezember gelten neue Kontaktbeschränkungen für alle. Im öffentlichen Raum dürfen sich maximal zehn geimpfte oder genesene Personen treffen, Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit. Der Genesenen-Status gilt seit dem 15. Januar nur noch drei Monate lang. Ungeimpfte dürfen sich weiterhin nur im Kreis des eigenen Haushalts mit maximal zwei Personen aus einem anderen Haushalt im öffentlichen Raum treffen - unabhängig davon, ob die Personen geimpft oder genesen sind.

Bei privaten Treffen gibt es keine Einschränkungen. Das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln wird dringend empfohlen. Die Landesregierung empfiehlt außerdem, dass sich alle - auch Geimpfte und Genesene - vorher (tagesaktuell) testen lassen sollen.

Ab 11 Personen gelten die Regeln für Veranstaltungen (mehr dazu unter "Freizeit").

Arbeitsplatz

Muss ich auf der Arbeit geimpft oder getestet sein?

Der Zutritt zur Arbeitsstätte ist seit dem 24. November nur noch Beschäftigten mit 3G-Status erlaubt. Wer also auf die Arbeit gehen möchte, muss entweder geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sein. Dabei ist ein Antigen-Schnelltest für 24 Stunden gültig, ein PCR-Test für 48 Stunden. Der Arbeitgeber muss den G-Status seiner Mitarbeitenden kontrollieren.
Ungeimpfte müssen selbst für Testnachweise an allen Arbeitstagen sorgen.

Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Beschäftigten bei entsprechenden (Büro-)Tätigkeiten ein Homeoffice-Angebot anzubieten, wenn keine zwingenden Gründe dagegen sprechen. Eine Ablehnung des Arbeitnehmers sollte ebenfalls nur aus triftigem Anlass erfolgen.

Reisen und Verkehr

Darf ich innerhalb Hessens verreisen?

Ja, allerdings ab der ersten Warnstufe nur noch mit Geimpften- oder Genesenennachweis (2G). Bei beruflichen Reisen gilt 3G mit täglichem Negativ-Test. Es gilt das Abstands- und Hygienekonzept.

In Gemeinschaftsräumen der Hotels (Speisesaal, Schwimmbad) gilt 2G.

Hat das Coronavirus Auswirkungen auf den Nah- und Regionalverkehr in Hessen?

Die Verbände im hessischen ÖPNV befinden sich weitestgehend im Normalzustand. So verkehren die Busse und Bahnen des RMV beispielsweise in normaler Taktung.

Es gilt seit dem 24. November die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) im Nah- und Fernverkehr. Zudem besteht Maskenpflicht (mindestens medizinische Maske, FFP2 wird dringend empfohlen) in den Fahrzeugen und in den Bahnhofsgebäuden. Die Einhaltung wird mit Stichproben-Kontrollen überprüft.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Verkehrsverbünde:

Isolation und Quarantäne

Welche Isolations-Regeln gelten für Infizierte?

  • Infizierte müssen unabhängig vom Impfstatus für zehn Tage in Isolation. Es wird nicht mehr zwischen der Delta- und Omikron-Variante unterschieden. Eine Anordnung durch das Gesundheitsamt ist dabei nach Angaben der Landesregierung nicht mehr notwendig.
  • Infizierte können sich nach sieben Tagen mit einem PCR-Test oder einem Schnelltest bei einer Teststelle freitesten.
  • Etwas strenger sind die Regeln für Beschäftigte in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen; sie müssen mindestens 48 Stunden symptomfrei sein, um sich nach sieben Tagen durch einen PCR-Test freitesten zu können.

Welche Quarantäne-Regeln gelten für Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen?

Haushaltsangehörige von Infizierten müssen nicht in Quarantäne, wenn sie eine der folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Dreifach geimpft (geboostert)
  • Genesen und doppelt geimpft
  • Doppelt geimpft und genesen
  • Geimpft, genesen und wieder geimpft
  • Frisch doppelt geimpft (bis maximal drei Monate, ab dem Tag der Zweitimpfung),
  • frisch genesen (maximal drei Monate, ab dem Tag des positiven PCR-Tests),
  • Genesen und frisch einmal geimpft (auch hier: bis maximal drei Monate, ab dem Tag der Impfung)


Alle anderen Gruppen Haushaltsangehöriger müssen für zehn Tage in Quarantäne und dürfen sich nach sieben Tagen durch einen Schnelltest an einer Teststelle oder durch einen PCR-Test freitesten lassen. Auch hier ist eine Anordnung durch das Gesundheitsamt nicht mehr notwendig.
Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter fünf Jahren dürfen sich nach fünf Tagen freitesten lassen.
Für weitere Kontaktpersonen von Infizierten erfolgt die Anordnung der Quarantäne ausschließlich durch das Gesundheitsamt. Ansonsten gelten Dauer der Quarantäne und Bestimmungen zum Freitesten genauso wie für Haushaltsangehörige.

Eltern können im Jahr jeweils bis zu 30 Kinderkrankentage nehmen, um sich zuhause um ihre Kinder zu kümmern, wenn diese in Quarantäne müssen. Alleinerziehende haben 60 Kinderkrankentage.

Was gilt für Reiserückkehrer?

Für Reiserückkehrer gelten die Regeln des Bundes:

  • Reisende ab zwölf Jahren müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat, grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen.
  • Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat, muss sich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Die Quarantänezeit dauert grundsätzlich 14 Tage und kann nicht verkürzt werden.
  • Wer aus einem Hochrisikogebiet zurückkehrt, muss für zehn Tage in Quarantäne - davon ausgenommen sind Geimpfte und Genesene. Ungeimpfte können die Quarantäne nach fünf Tagen durch Vorlage eines negativen Testnachweises früher beenden.
  • Die einzelnen Regelungen finden sich auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

Testpflicht und 2G-Plus

Für wen entfällt die 2G-Plus-Regel?

Um die 2G-Plus-Regel zu erfüllen, müssen sich folgende Personen seit dem 17. Januar nicht mehr extra negativ testen lassen:

  • Dreifach Geimpfte (geboostert),
  • Menschen, die genesen und doppelt geimpft sind,
  • Personen, die doppelt geimpft und genesen sind,
  • Personen, die geimpft, genesen und wieder geimpft sind,
  • frisch doppelt Geimpfte (bis maximal drei Monate, ab dem 15. Tag nach der Zweitimpfung),
  • frisch Genesene (maximal drei Monate, ab dem Tag des positiven PCR-Tests),
  • Personen, die genesen und frisch einmal geimpft sind (auch hier: bis maximal drei Monate, ab dem Tag der Impfung).


Personen, die einmal mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden und danach eine zweite mRNA-Impfung bekommen haben, gelten laut Sozialministerium nicht mehr als geboostert und brauchen entsprechend einen zusätzlichen Test, wenn die zweite Impfung länger als drei Monate zurückliegt. Danach befreit eine weitere Auffrischung (frühestens drei Monate nach der Zweitimpfung) von der Testpflicht.

Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sowie Personen, die sich nachweislich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, reicht ein Schnelltest, ein PCR-Test oder das Testheft aus. Kinder unter 6 Jahren und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, brauchen keinen negativen Test.

In Seniorenheimen und Krankenhäusern müssen Menschen mit Boosterimpfung weiterhin einen negativen Schnelltest vorweisen.

In Hessen gilt 2G-Plus aktuell in der Gastronomie, bei Innen-Veranstaltungen mit mehr als 101 Personen und in Bordellen.

Hotspots

Was sind Hotspots?

Kreise und Städte, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Inzidenz über 350 aufweisen, gelten als Hotspots.

Neue Regelungen dürfen dann ab dem vierten Tag in Kraft treten.

Diese "Hotspot-Regelungen" treten außer Kraft, sobald der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterhalb der Schwelle von 350 liegt.

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Welche Regelungen gelten in Hotspots?

In Kommunen, die als Hotspots gelten, greifen seit dem 19. Dezember verschärfte Regeln. Dann können Kommunen beispielsweise ein Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen erlassen.

Legt es die Kommune fest, gilt Maskenpflicht in Fußgängerzonen und Einkaufszentren.

Für Veranstaltungen im Bereich Sport oder Kultur (mit mehr als zehn Personen), für Kinos, Gastronomie und touristische Übernachtungen gilt dann die 2G-Plus-Regel in Innenräumen, 2G draußen. Bordelle, sowie Diskotheken und Clubs in Hotspot-Regionen müssen schließen oder dürfen nur noch einen Bar-Betrieb anbieten.

Im privaten Bereich müssen Veranstaltungen drinnen auf 50 Personen, im Freien auf 200 Personen begrenzt werden.

Medizinische Versorgung, Tests und Impfungen

An welche Stellen kann ich mich in Hessen wenden, wenn Corona-Symptome auftreten?

Wer persönlichen Kontakt zu einer Person hatte, bei der das Coronavirus nachgewiesen wurde, sollte sich umgehend an das zuständige Gesundheitsamt wenden - auch wenn keine Symptome aufgetreten sind. Das zuständige Amt lässt sich über diese Datenbank des Robert-Koch-Instituts ermitteln.

Arztpraxen sollten im Verdachtsfall erst nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden. Wichtig ist beim Anruf der Hinweis, ob man Kontakt mit Menschen aus einem Corona-Risikogebiet hatte. Die Liste mit den offiziellen Risikogebieten finden Sie hier. Im Verdachtsfall ist auch die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung eine richtige Anlaufstelle - unter der Telefonnummer 116117.

Welche Test-Möglichkeiten gibt es?

In Hessen gibt es zahlreiche Testzentren. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich wieder - unabhängig von ihrer Berufsgruppe - regelmäßig testen lassen. Unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus übernimmt der Bund seit dem 13. November wieder die Kosten für Antigen-Schnelltests.

Zur Durchführung berechtigt sind unter anderem Apotheken, Ärzte und die Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung. Das Sozialministerium bietet eine Übersicht über Teststellen in Hessen an.

Wann und wo kann ich mich impfen lassen?

Die hessischen Impfzentren sind größtenteils zum 30. September geschlossen worden. Einige Impfzentren gibt es noch - unter anderem in Frankfurt und Limburg. Zudem haben viele Kreise wieder stationäre Impfstellen eingerichtet. Eine Übersicht aller Impfzentren und Impfstellen finden Sie auf der Webseite des Sozialministeriums.

Sonst übernehmen auch einige Arztpraxen das Impfgeschäft. Eine Liste finden Sie hier. Viele Städte und Kreise bieten außerdem zusätzliche Angebote wie Sonderimpfaktionen an.

Einzelhandel, Restaurants und körpernahe Dienstleistung

Welche Maßnahmen gelten im Einzelhandel?

Seit dem 5. Dezember gilt die 2G-Regel im Einzelhandel. Damit dürfen nur noch Genesene und Geimpfte die Geschäfte betreten. Von der Regelung ausgenommen sind Geschäfte der Grundversorgung wie Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Drogerien.

Alle Geschäfte sind ohne Quadratmeterbegrenzung geöffnet. Es gilt die medizinische Maskenpflicht, das Tragen von FFP2-Masken wird empfohlen.

Die 2G-Plus Regel, bei der Maskenpflicht und Abstandsregeln entfallen, gilt nicht mehr. Die Hygieneregeln müssen überall eingehalten werden.

Haben Friseure, Kosmetik- und Nagelstudios geöffnet?

Ja, dabei besteht grundsätzlich die 2G-Regel und FFP2-Maskenpflicht. Bei medizinisch notwendigen oder zur Grundversorgung zählenden Dienstleistungen (dazu gehört auch der Friseurbesuch) gilt die 3G-Regel.

Ungeimpfte Beschäftigte mit Kundenkontakt müssen sich tagesaktuell testen lassen.

Welche Maßnahmen gelten im Restaurant?

Drinnen: 2G-Plus und Maskenpflicht für Personal sowie für Gäste bis zum Platz.

Drinnen und im Freien: Abstands- und Hygienekonzept

Seit dem 17. Januar gilt unabhängig von der Inzidenz hessenweit 2G-Plus. Genesene oder doppelt Geimpfte benötigen einen negativen Schnelltest. Ausgenommen von der Testpflicht sind folgende Personen:

  • Dreifach Geimpfte (geboostert),
  • Menschen, die genesen und doppelt geimpft sind,
  • Personen, die doppelt geimpft und genesen sind,
  • Personen, die geimpft, genesen und wieder geimpft sind,
  • frisch doppelt Geimpfte (bis maximal drei Monate, ab dem Tag der Zweitimpfung),
  • frisch Genesene (maximal drei Monate, ab dem Tag des positiven PCR-Tests),
  • Personen, die genesen und frisch einmal geimpft sind (auch hier: bis maximal drei Monate, ab dem Tag der Impfung).

Schulen, Bildungseinrichtungen, Gottesdienste

Welche Regelungen und Vorschriften gelten an den Schulen?

Präsenzunterricht für alle Klassen. Negativnachweis per Schnelltest: dreimal pro Woche bis mindestens Ende Januar. Seit dem 17. Januar können auch geimpfte und genesene Schüler an den regelmäßigen Testungen teilnehmen.

Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz.

Bei einem bestätigten Coronafall in der Klasse müssen zwei Wochen lang täglich Tests durchgeführt und Maske auch im Unterricht am Platz getragen werden.

Regelmäßige Dokumentation der Schülertests im Testheft gilt auch als Negativnachweis in der Freizeit - auch dort, wo 2G notwendig ist. Das Testheft bleibt auch bei Fehlzeiten oder in den Ferien gültig.

Welche Vorschriften gelten für Kitas?

Die Kitas befinden sich im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen.

Wie sieht es an den Hochschulen aus?

Es herrscht überwiegend Präsenz-Semester.

An Hochschulen, Akademien und außerschulischen Bildungseinrichtungen gilt flächendeckend 3G (geimpft, genesen oder getestet). Auch am Platz müssen medizinische Masken getragen werden.

Was gilt bei Gottesdiensten?

Für Gottesdienste gelten keine expliziten Regelungen. Das Land hat jedoch eine dringende Empfehlung ausgesprochen, in Gotteshäusern und bei religiösen Zusammenkünften die 3G-Regelung einzuführen.

Freizeit

Welche Vorschriften gelten für Kulturstätten und Veranstaltungen in Hessen?

Drinnen dürfen an Veranstaltungen seit dem 28. Dezember nur noch maximal 250 Menschen teilnehmen, seit dem 17. Januar liegt die Obergrenze für Veranstaltungen draußen bei 1.000 Menschen.

Bei Veranstaltungen innen

  • bis zehn Teilnehmenden: keine Beschränkungen
  • mit elf bis 100 Teilnehmenden: 2G sowie Abstands- und Hygienekonzepte, in Hotspots gilt 2G-Plus
  • ab 101 Menschen: 2G-Plus sowie Abstands- und Hygienekonzepte


Bei Veranstaltungen außen

  • bis zehn Teilnehmenden: keine Beschränkungen
  • mit elf bis 100 Teilnehmenden: Abstands- und Hygienekonzepte
  • 101 bis 1.000 Menschen: 2G

Welche Freizeitangebote sind verfügbar?

Innen: Diskotheken und Clubs sind geschlossen.

In Bordellen gilt 2G-Plus. Weniger streng ist es bei allen anderen Freizeitangeboten: Hier gilt lediglich die 2G-Regel. Spielhallen oder Kulturstätten sind offen, Messeveranstaltungen erlaubt.

Außenbereiche von Diskotheken dürfen öffnen. Hier gilt die 2G-Regel.

Wenn eine Kommune als Hotspot erklärt wird, müssen dort Bordelle schließen.

Was ist im Sport-Bereich erlaubt?

Bei Sportgroßveranstaltungen gilt 2G. Seit dem 28. Dezember gilt zusätzlich: Es dürfen maximal 250 Menschen teilnehmen.

Freizeitsport: In Innenräumen von Sportstätten herrscht 2G-Pflicht.

Welche Regeln gelten für Volksfeste?

Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen müssen von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Es gilt 2G in Innenbereichen bzw. eingezäunten Essensbereichen. Maskenpflicht gilt dort, wo es besonders eng ist.

Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime

Was gilt in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen?

In Alten- und Pflegeheimen gibt es bei einem einzelnen Infektionsfall kein automatisches Betretungsverbot für die gesamte Einrichtung mehr. Stattdessen sollen individuell erforderliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Alle Mitarbeitenden und Besucher von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Arzt-Praxen, Reha-Kliniken oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe müssen entweder geimpft oder genesen sein oder aber einen Nachweis über einen negativen, höchstens 24 Stunden alten Schnelltest (PCR-Test: 48 Stunden) vorlegen.

Die Einrichtungen sind zu einem Testangebot vor Ort verpflichtet – ein überwachter Selbsttest ist dabei zulässig. Es kann jedoch auch ein Test in einer anerkannten Teststelle gemacht werden. Zusätzlich müssen auch geimpfte und genesene Mitarbeitende zweimal pro Woche getestet werden.

Das gilt ausdrücklich nicht für Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohner.

Was muss ungeimpftes Krankenhaus-Personal beachten?

Für ungeimpftes Personal in Krankenhäusern gilt eine Testpflicht. Antigentests (24 Stunden gültig) und PCR-Tests (48 Stunden gültig) sind dabei zulässig. Ebenfalls kann ein überwachter Selbsttest durchgeführt werden.

Welche Strafen drohen bei Verstößen gegen die Verbote der Landesregierung?

Je nach Schwere des individuellen Verstoßes sind Regelsätze zwischen 50 und 5.000 Euro vorgesehen.

Verstöße werden in der Regel als Ordnungswidrigkeit behandelt. Besonders schwere Verstöße gegen die Verordnung können als Straftaten zur Anzeige gebracht werden. Dies betrifft im Wesentlichen vorsätzliche Verstöße, etwa das Abhalten verbotener Veranstaltungen, Verstöße gegen Quarantäne-Anordnungen oder bei nachgewiesener Weiterverbreitung des Krankheitserregers.

Weitere Informationen

Weitere Informationen bekommen Sie hier

Wer Fragen rund um das Thema Coronavirus in Hessen hat, kann sich unter der Telefonnummer 0800/5554666 an die hessenweite Hotline des Sozialministeriums wenden. Fragen zu Gesundheit und Quarantäne werden montags von 8 bis 20 Uhr und Dienstag bis Sonntag von 9 bis 15 Uhr beantwortet. Für weitere Fragen und Informationen zum Coronavirus ist die Nummer montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr erreichbar. Hilfe für Patienten bietet auch die Kassenärztliche Vereinigung Hessen auf ihrer Internetseite an - unter anderem mit einem Leitfaden zur Suche von Ärzten, die Corona-Tests anbieten. Auch telefonisch berät die KV unter der Telefonnummer 116117.

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