Nach dem Hinspiel in Saloniki ging es ordentlich zur Sache.

Nach den Tumulten beim Hinspiel hat Eintracht Frankfurt mit PAOK Saloniki noch eine Rechnung offen. Der Niederlage in Griechenland gewinnt Trainer Dino Toppmöller inzwischen viel Positives ab.

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Die gesamte Eintracht-PK vor dem PAOK-Spiel

Dino Toppmöller still
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Wenn am Donnerstagabend (21 Uhr, live im hr-Audiostream) PAOK Saloniki zum Rückspiel in der Conference-League-Gruppenphase bei Eintracht Frankfurt aufschlägt, sind die Hessen besonders motiviert. Denn die Hinspiel-Niederlage Anfang Oktober ist bei allen Beteiligten noch präsent.

"Es ist schon noch im Hinterkopf drin, was da passiert ist", sagte Trainer Dino Toppmöller auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Bei der Partie in Griechenland hatte die Eintracht in der Nachspielzeit den Treffer zum 1:2 schlucken müssen, im Anschluss gab es Tumulte mit gegnerischen Spielern und Offiziellen und eine fragwürdige Rote Karte für Torwart Kevin Trapp. "Es ist wichtig, mit einer guten Emotionalität, aber auch mit einem kühlen Kopf ins Spiel zu gehen", so Toppmöller.

"Es hat uns geholfen, dass die Tumulte waren"

Inzwischen gewinnt der Coach der Hinspiel-Niederlage sogar viel Positives ab. "Wir haben da ein echt gutes Spiel gemacht. Es hat uns geholfen, wie wir mit der Niederlage umgegangen sind, weil es extrem bitter war", blickte er zurück. "Es hat uns geholfen, dass die Tumulte waren, dadurch sind die Spieler noch mal enger zusammengerückt. Es hat gezeigt, dass jeder für den anderen da ist."

Und tatsächlich startete die Eintracht danach eine Serie von acht ungeschlagenen Pflichtspielen, ehe sie am vergangenen Samstag gegen Stuttgart erstmals wieder als Verlierer vom Platz ging. "Wir wollen eine neue Serie starten", sagte Toppmöller.

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Livestream

Donnerstag, 21 Uhr: Eintracht Frankfurt - PAOK Saloniki

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Der Gruppensieg in greifbarer Nähe

Abgesehen haben es die Frankfurter aber vor allem auch auf den Gruppensieg in der Conference League, der ihnen eine Zwischenrunde Anfang des kommendes Jahres ersparen und sie direkt ins Achtelfinale führen würde. Saloniki könnte sich jenen Gruppensieg mit einem Erfolg in Frankfurt bereits vorzeitig sichern.

Bei einem Unentschieden wären die Hessen auf einen Ausrutscher der Griechen am letzten Spieltag angewiesen. Und ein Sieg würde die Eintracht auf Platz eins spülen und vor dem Abschluss in Aberdeen in eine perfekte Position bringen. "Wir wollen unser Schicksal in den eigenen Händen haben", so Toppmöller. Die nötige Motivation hat sein Team nach den Vorkommnissen im Hinspiel mit Sicherheit.

So könnte die Eintracht gegen PAOK spielen:

Mögliche Aufstellung Eintracht Frankfurt PAOK Saloniki