Abstiegsknüller in Kaiserslautern SVWW vor Nervenspiel am Betzenberg

Die Lage spitzt sich zu: In einem direkten Duell mit einem Konkurrenten muss der SVWW in Kaiserslautern bestehen. Trainer Markus Kauczinski hat eine Statistik und seinen Eindruck vom Team als Mutmacher parat.

Bjarke Jacobsen bejubelte den 2:1-Sieg im Hinspiel, fehlt dem SVWW nun aber.
Bjarke Jacobsen bejubelte den 2:1-Sieg im Hinspiel, fehlt dem SVWW nun aber. Bild © Imago Images
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Die komplette Wehen-Pressekonferenz vor Kaiserslautern

Markus Kauczinski auf der PK.
Markus Kauczinski auf der PK. Bild © hessenschau.de
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Der Trend ist kein Freund der Wiesbadener vor dem Auswärtsspiel in Kaiserslautern am Samstag (13 Uhr). Die vergangenen drei Spiele gingen allesamt verloren. Nun fehlen Hyun-Ju Lee und Bjarke Jacobsen (Sperre), Nico Rieble fällt noch aus. Außerdem fraglich sind Emanuel Taffertshofer und Thijmen Goppel.

Das mögen alles keine guten Nachrichten sein, die Trainer Markus Kauczinski am Donnerstag in der Pressekonferenz verkünden konnte. Doch immerhin: Gegen seinen Lauterer Trainerkollegen Friedhelm Funkel habe er eine gute Bilanz und in drei Spielen mit seinen Teams zwei Mal die Oberhand behalten.

Ache beim FCK gefährlich

Rein sportlich hatte der Coach noch weitere Mutmacher zur Hand: "Ich sehe eine Mannschaft, die kämpft und immer wieder aufsteht. Die Jungs nehmen diesen Abstiegskampf an und wehren sich." Am Betzenberg werde es ein Nervenspiel, doch: "Wir haben in dieser Saison schon so manchen Hexenkessel erlebt. Das kann für beide Mannschaften Fluch und Segen sein."

Für die Wiesbadener kommt es vor allem darauf an, die einzelnen Fehler abzustellen und im Torabschluss gefährlicher zu werden. "Da müssen wir den Fokus drauf lenken, um den Spielern klarzumachen, dass jede einzelne Situation ein Spiel entscheiden kann", so Kauczinski. Der FCK hat bereits 14 Tore mehr geschossen als der SVWW, dementsprechend warnte der Coach auch vor der Offensive des Gegners. "Sie haben mit Ache einen, wenn nicht den besten Stürmer der Liga." Der ehemalige Frankfurter erzielte bereits 16 Tore.

Spieltag im Zeichen des Abstiegskampfes

Allerdings ist bei den "Roten Teufeln" trotz des Einzugs ins Pokalfinale auch nicht alles eitel Sonnenschein. Auch sie verloren die vergangenen drei Ligaspiele und verspielten bereits 29 Punkte nach Führung. Und: Das Hinspiel entschied Wiesbaden mit 2:1 für sich. Es wird in jedem Fall ein Abstiegsknüller auf Augenhöhe.

Die zweite Liga steht ohnehin vor einem richtungsweisenden Spieltag (hier geht es zur Tabelle): Nicht nur spielt der SVWW (31 Punkte) beim direkten Konkurrenten Kaiserslautern (29 Punkte). Auch Schlusslicht Osnabrück (24) wittert seine letzte Chance daheim gegen den 15. Eintracht Braunschweig (31). Rostock (31), derzeit auf dem Relegationsplatz, empfängt daheim den 1. FC Magdeburg (33) am Sonntag.

Quelle: hessenschau.de/ Ron Ulrich