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Vierschanzentournee: So lief das Springen in Innsbruck

Skispringer Stephan Leyhe hat seine gute Leistung aus der Qualifikation in Innsbruck nicht bestätigen können. Beim dritten Springen der Vierschanzentournee scheiterte der Nordhesse bereits im ersten Durchgang.

Das Skispringen in Innsbruck ist für Stepan Leyhe nach nur einem Sprung schon wieder vorbei. Der 30-Jährige aus Willingen (Upland) sprang nur 114,5 Meter weit und verlor somit das Duell mit dem Slowenen Domen Prevec (118 Meter). Weil das auch nicht für einen Platz unter den "Lucky Losers" reichte, schied Leyhe als 33. frühzeitig aus.

Top-20-Serie gerissen

Noch in der Qualifikation am Dienstag hatte der Nordhesse Hoffnung auf ein besseres Ergebnis gemacht. Mit 118,5 Metern sprang er da bis auf Rang 17 vor.

In den beiden vorherigen Springen der Vierschanzentournee - in Oberstdorf und in Garmisch-Partenkirchen - hatte es für Leyhe stets zu einem Platz in den Top 20 gereicht. In Innsbruck riss diese Serie nun.

Kubacki holt auf

Auch für die anderen deutschen Springer verlief der Wettkampf in Österreich nicht gut. Als Bester aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher belegte der 22 Jahre alte Philipp Raimund den 13. Platz. Andreas Wellinger landete auf dem 18. Rang. Team-Weltmeister Karl Geiger war tags zuvor völlig überraschend schon in der Qualifikation ausgeschieden.

Das Springen gewann am Mittwoch dann Dawid Kubacki. Der Pole setzte sich auf der Bergiselschanze vor dem in der Tournee führenden Norweger Halvor Egner Granerud und dem Slowenen Anze Lanisek durch. Damit rückte Kubacki in der Gesamtwertung ein wenig näher an Granerud heran.

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