Eschborn-Frankfurt 2024 Letzte Infos zum Radrennen: Degenkolb und Sonne strahlen um die Wette

Sommerliches Wetter, ein glücklicher Lokalmatador und jede Menge Sieganwärter: Die Rahmenbedingungen für das Radrennen Eschborn-Frankfurt könnten besser nicht sein. Die letzten Infos zum heutigen Rennen am 1. Mai.

John Degenkolb beim Radrennen Eschborn-Frankfurt
John Degenkolb will auch dieses Jahr am Start sein. Bild © Imago Images
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Der Tag der Arbeit ist in Hessen traditionell der Tag des Radsports. Am 1. Mai startet auch in diesem Jahr das prestigeträchtige Radrennen Eschborn-Frankfurt. An dieser Stelle gibt es die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Vorfreude auf den Radklassiker Eschborn-Frankfurt 2024

hs
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Um was geht's?

Die 61. Auflage des Radrennens Eschborn-Frankfurt bricht schon im Vorfeld Rekorde. Am komplett ausgebuchten Amateur-Rennen werden in diesem Jahr erstmals 10.000 Hobby-Sportler und -Sportlerinnen teilnehmen und auf drei unterschiedlich schwierigen Strecken durch den Taunus und das Frankfurter Umland radeln.

Der Höhepunkt der Veranstaltung am 1. Mai ist natürlich das Profirennen, das mit dem prominentesten Teilnehmerfeld aller Zeiten aufwartet. "Insgesamt kommen 17 Teams, die auch bei der Tour de France am Start sind, nach Frankfurt", fasste Rennleiter Fabian Wegmann zusammen. "So hochkarätig war das Rennen noch nie." Los geht's für die Elite um 12.05 Uhr.

Ist John Degenkolb dabei?

ja, so lautet der Plan. Der Lokalmatador aus Oberursel, der nach einem Trainingsunfall und einer Schleimbeutelentzündung im Knie um den Start an seinem Heimrennen bangen musste, will dabei sein. John Degenkolb bat im Gespräch mit dem hr-sport zwar um Nachsicht und beteuerte, nach zwei Wochen Pause nicht in Topform zu sein. Dass der 35-Jährige aber überhaupt zu sehen sein wird, dürfte alle Fans an der Strecke und vor den Fernsehgeräten freuen.

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Screenshot Rutsch Degenkolb
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Wer sind die Favoriten?

Um den Sieg wird Degenkolb also eher nicht mitfahren. Die erneut sehr schwere Strecke verspricht aber auch ohne einen hessischen Favoriten jede Menge Spannung. Da sich das Feld wie schon im vergangenen Jahr zweimal über den Feldberg und dreimal über den Mammolshainer Stich quälen muss, sind die Ansprüche für potenzielle Gewinner enorm hoch. "Die besten Chancen haben bergstarke Sprinter", umriss Ex-Profi Marcel Kittel das Anforderungsprofil.

Bei den Buchmachern steht deshalb vor allem Vorjahressieger Sören Kragh Andersen hoch im Kurs. Aber auch der Schweizer Marc Hirschi, der Belgier Maxim Van Gils und Ben Healy aus Irland werden heiß gehandelt. Aus deutscher Sicht sind vor allem Nils Politt, Max Schachmann und der Erbacher Jonas Rutsch interessant.

Wie wird das Wetter?

Wie es sich für einen (Radsport-)Feiertag gehört: sommerlich. Die 30-Grad-Marke wird laut der hr-Wetterredaktion zwar um Rennrad-Reifenbreite verpasst. Bei Temperaturen zwischen 24 und 29 Grad könnte der 1. Mai aber zum bisher wärmsten Tag des Jahres werden. Ob das für die Fahrer nun eine gute oder eine schlechte Nachricht ist, ist wohl Geschmackssache. Für alle Zuschauer und Zuschauerinnen an der Strecke könnte es aber besser nicht sein. Nur die Sonnencreme nicht vergessen!

Was müssen Zuschauer an der Strecke wissen?

Apropos Zuschauer: Die 203 Kilometer lange Strecke bietet auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Hotspots für alle hessischen und nicht-hessischen Radsport-Fans. In unmittelbarer Nähe der Feldberg-Spitze gibt es erstmals ein großes Gipfelfest, am Mammolshainer Berg herrscht sowieso immer Volksfest-Stimmung. Etwas ruhiger – dafür aber noch beschaulicher – geht es bei den Altstadt-Durchfahrten in Eppstein und Oberursel zu. Der Zielbereich an der Alten Oper punktet mit Skyline-Blick und buntem Rahmenprogramm. Eine Übersicht über die besten Stellen an der Strecke gibt es hier.

Wie kann man das Rennen verfolgen?

Falls Sie sich trotz des Kaiserwetters gegen einen Ausflug an die Strecke entscheiden (oder vor Ort noch mehr Infos wollen), können Sie das Radrennen natürlich auch im Fernsehen, im Livestream oder im Liveticker verfolgen. Die Übertragung beginnt um 12 Uhr und ist sowohl im hr-fernsehen als auch bei hessenschau.de, bei Youtube und in der ARD-Mediathek zu sehen. Kommentiert wird das Rennen von Florian Naß, Marcel Kittel sitzt als Experte an seiner Seite.

Weitere Informationen

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! Extra, 01.05.24, 12 Uhr

Ende der weiteren Informationen

Quelle: hessenschau.de/Mark Weidenfeller