In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Kuriose Museen in Hessen: Harlekinäum

    In Wiesbaden-Erbenheim gibt es seit etwa 40 Jahren ein kleines Museum, das Menschen mit verrückten Ideen und merkwürdigen Gegenständen zum Lachen bringen will: das Harlekinäum. Das Museum hat seit den 1980ern etwas Patina angesetzt und ist heute nur noch mit gebuchter Führung zu besichtigen. Aber wer Lust auf Ungewöhnliches hat, ist hier richtig, findet Reporterin Andrea Bonhagen.

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    Ein Besuch im Harlekinäum in Wiesbaden

    Harlekinäum Wiesbaden
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    Lust auf weitere ungewöhnliche Ausstellungen? Hier eine kleine Auswahl.

  • Premiere für Musikstück über Geflüchtete

    In der katholischen Kirche St. Norbert im Grenzdurchgangslager Friedland wird am 21. Mai die sinfonische Dichtung "Flucht" des Kasseler Komponisten Ulli Götte uraufgeführt. Das Stück greife musikalisch die Schicksale von fünf Geflüchteten auf, die zu unterschiedlichen Zeiten in dem Lager bei Göttingen angekommen sind, teilte das Museum Friedland am Mittwoch mit.

    Götte leitet das Konzert mit Musikern des "Youth World Music Orchestra" als Dirigent. Das Repertoire des Kasseler Orchesters umfasst vorrangig Musik aus den verschiedenen Kulturen der Welt.

  • Führung durch Gehörgang und Mittelohr

    Schon mal in ein Ohr gekrabbelt? Im Erlebnismuseum Gelnhausen ist das im begehbaren Ohr möglich. Durch eine riesige Ohrmuschel geht es ab in den Gehörgang und das Mittelohr. So ist leicht vorstellbar, wie Philipp Reis vor über 150 Jahren mit seinem kleinen hölzernen Ohrmodell auf die Idee kam, einen Apparat zu bauen, der die menschliche Stimme über große Entfernungen überträgt.

    Die Besichtigung des Ohres ist nur im Rahmen einer Führung möglich und die gehen in Gelnhausen jetzt wieder los. Die nächste öffentliche Führung ist am Sonntag, 24. April, 14 Uhr. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung nötig: 06051 830-300, -301. Auch die Stadtführungen in Gelnhausen starten an diesem Wochenende wieder, teilte die Stadt mit.

    Gehörknöchelchen Ossicula auditus als Exponat im Erlebnismuseum der Stadt Gelnhausen
  • Proben für Robin-Hood-Musical in Fulda gestartet

    Ein Robin Hood, wie man ihn noch nie gesehen hat: Das versprechen die Produzenten des Muscials, das im Sommer in Fulda Premiere feiert. An der Musik zur neuen Interpretation der berühmten Legende hat Weltstar Chris de Burgh mitgearbeitet. Die Kooperation war für die Macher ein Wagnis.

  • Rocky Horror Show zurück in Frankfurt

    Die Rocky Horror Show ist Kult. Aktuell macht das Dauerbrenner-Musical aus den 70er-Jahren in der Alten Oper in Frankfurt Halt. hessenschau-Reporterin Hülya Deyneli hat sich das Spektakel vor Ort angeschaut.

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    Rocky Horror Show gastiert in Frankfurt

    hessenschau vom 19.04.2022
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  • Projekt für mehr gemeinsames Musizieren

    Orchester und Musikvereine hatten es in der Pandemie schwer, gemeinsame Proben waren kaum möglich und so fanden sich auch kaum neue Mitglieder. Ein Pilotprojekt soll jetzt die Lust auf gemeinsames Musizieren in Laien-Orchestern neu wecken.

    Der Hessische Musikverband plane die Kampagne "Dein Ton macht die Musik", die zunächst im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit 10.000 Euro vom Land gefördert werde, erklärte Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden. Wenn das Konzept gut ankommt, soll es auf andere Landkreise ausgeweitet werden.

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    Projekt "Dein Ton macht die Musik"

    Horn Musikinstrument Instrument
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    Die Kampagne soll vor allem Menschen zwischen 15 und 25 sowie zwischen 45 und 60 Jahren ansprechen, die bereits ein Instrument spielen, eins lernen oder wieder damit anfangen möchten.

  • Saisoneröffnung im Polizeioldtimermuseum Marburg

    Kennen Sie schon das Polizeioldtimermuseum in Marburg? Zu sehen gibt es dort mehr als 100 historische Polizeifahrzeuge. Der Eintritt ist kostenlos, doch ein Besuch will gut geplant sein, da das Haus nur selten geöffnet hat. Nach der Winterpause geht es am kommenden Sonntag, 24. April, wieder los, 11 bis 17 Uhr. Die weiteren Öffnungstermine: 15. Mai, 19. Juni, 17. Juli, 4. September und 16. Oktober. Wer sich unabhängig von Öffnungszeiten einen Eindruck verschaffen möchte, dem sei der 360°-Rundgang durchs Museum empfohlen.

    Neben dem Robur vom Typ LO 2002 A der ehem. Volkspolizei der DDR (links) steht der Neuzugang im Polizeioldtimer Museum Marburg, der Hanomag AL28 aus dem Jahr 1969
  • Filmfestival "goEast" beginnt in Wiesbaden

    Im Schatten des Ukraine-Kriegs beginnt heute in Wiesbaden das Filmfestival "goEast", das Festival des mittel- und osteuropäischen Films. Bis 25. April werden insgesamt 87 Filme aus 43 Ländern gezeigt. Dazu gehören 15 Deutschlandpremieren, eine internationale Premiere und fünf Weltpremieren.

    Das Filmfestival versteht sich seit 22 Jahren als Sprachrohr zwischen Ost und West. In diesem Jahr sieht es sich mit Boykott-Aufrufen gegen russische Filmemacher konfrontiert. Wieso das Festival dem nur teilweise nachkommt, erklärt Leiterin Heleen Gerritsen im Interview.


  • Wenn Ehrenamtliche Festivals organisieren

    Viele Festivals in Hessen wären ohne den Einsatz von freiwilligen Helfern nicht möglich. Sie planen, organisieren, bauen Bühnen auf - und das alles neben ihren regulären Jobs. Drei Veranstalter erzählen, wie sie ihr Event stemmen.

  • Top-Thema

    Aktionskünstler Hermann Nitsch ist tot

    Der berühmte und umstrittene Aktionskünstler Hermann Nitsch ist tot. Der österreichische Maler und Bildhauer starb am Montag im Alter von 83 Jahren, wie seine Frau am Dienstag mitteilte. Nitsch war von 1971 bis 1989 Professor an der Städelschule in Frankfurt. Er machte sich mit seinen Aktionen mit geschlachteten Tieren und nackten Menschen einen Namen. Sein "Orgien-Mysterien-Theater" mit Blut, Kadavern und Eingeweiden wurde zu seinem Markenzeichen.

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    "Blutkünstler" Nitsch mit 83 Jahren gestorben

    Hermann Nitsch
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    Nitsch beschäftigte sich bereits in seinen ersten Bildern mit Religion - ein Thema, das ihn nie mehr losließ. Ende der 1950er Jahre entwarf er erstmals die Idee zu einem rituellen Blutspektakel als Gesamtkunstwerk aus Musik, Theater und Malerei, das sein Schaffen bis zu seinem Tod bestimmen sollte.

    1966 gelang Nitsch international der Durchbruch mit einer Einladung nach London zum "Destruction in Art Symposion". Die Aktion wurde von der Polizei abgebrochen - daraufhin folgten Angebote aus der ganzen Welt. Noch im vergangenen Jahr konzipierte er bei den Bayreuther Festspielen eine umstrittene Live-Malaktion zu Wagners "Walküre".

  • Ukrainische Geschichten und Märchen für Kinder

    hr2-kultur hat Kinderhörspiele und Märchen in ukrainischer Sprache veröffentlicht.

    Ласкаво просимо до Німеччини! У нас є історії з твоєї Батьківщини а також звідси, українською та деякі додатково німецькою мовою. Веселі, захоплюючі, а іноді дивовижні. Послухай!

    Willkommen in Deutschland! Wir haben Geschichten aus Ihrer Heimat und von hier, auf Ukrainisch und einige zusätzlich auf Deutsch. Lustig, spannend und manchmal erstaunlich. Anhören!

    Neugierig? Hier das Märchen der Ziege Dereza. Der heimtückische Ziegenbock täuscht mit seinen Lügen Menschen und Tiere. Gelesen von Marta Kizyma.

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    Podcast

    Märchen: Ziege Dereza

    Ukrainische Geschichten
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  • Schimmel bedroht historische Dokumente

    Vor allem für Historiker ist es ein wertvoller Datenschatz: Das hessische Personenstandsarchiv in Neustadt verwahrt Urkunden, die bis ins 19. Jahrhundert und teilweise noch weiter zurückreichen. Doch der Aktenbestand ist bedroht - durch Schimmel.

  • Peruanische Künstlerin erhält Wiesbadener Fluxus-Stipendium

    Das von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein Wiesbaden vergebene Stipendium "Follow Fluxus - Fluxus und die Folgen" geht in diesem Jahr an die peruanische Künstlerin Daniela Ortiz. Das teilte der Nassauische Kunstverein mit. Die Jury entschied aus 81 Nominierungen. Ortiz' Malereien, Collagen, Installationen und Performances zeigten eine "Kunst des Wirs" anstatt einer "Kunst des Ichs", hieß es in der Begründung. Ihre Arbeiten muteten zwar spielerisch an, zeigten aber gleichzeitig tiefes politisches Engagement.

    Das Stipendium wurde 2008 initiiert und setzt sich zum Ziel, internationale Künstlerinnen und Künstler zu fördern. Neben einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro beinhaltet das Stipendium einen dreimonatigen Arbeitsaufenthalt in Wiesbaden sowie eine Einzelausstellung im Kunstverein. Es wird durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden ermöglicht.

  • hr-Tatort: Keine Leiche, aber viele Geheimnisse

    Die Frankfurter Tatort-Kommissare Brix und Janneke ermitteln in einem Mord ohne Leiche. Erst sieht alles nach Raubmord aus - aber dann stoßen die Ermittler in der Familie der Vermissten auf immer mehr Geheimnisse. Ein Tatort, der unter die Haut geht.

  • Fashion Revolution Week startet

    Am Montag startet die Fashion Revolution Week. Sie erinnert an den Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch am 24. April 2013, bei dem 1135 Menschen getötet und 2438 verletzt wurden. Mit verschiedenen Aktionen in Frankfurt und Darmstadt soll auf die Missstände der Textil- und Modeindustrie hingewiesen werden.

    Die Initative Frankfurt Fashion Movement etwa ruft zu einer Live-Aktion in der Frankfurter Innenstadt auf: 55 Menschen sollen dort am Samstag in weißem T-Shirt zu erscheinen, eine Drohne filmt das Ganze von oben. Bei der Mitmach-Aktion "Offene Kleiderständer" können Darmstädterinnen und Darmstädter Kleidung tauschen. Außerdem sind Upcycling-Workshops, Kinoabende und eine Augmented Reality-Kunstinstallation auf dem Rathenauplatz in Frankfurt angekündigt. Eine Übersicht der Aktionen gibt es hier.

  • Hessens Clubleben fährt wieder hoch

    Tanzen, Spaß haben, feiern mit Freunden: Die Sehnsucht nach einem Nachtleben, das diesen Namen auch verdient, ist groß. Rund um das Osterwochenende eröffnen einige Clubs in Hessen. Party on!

  • Top-Thema

    "Love Family Park" verlässt Rüsselsheim

    Impression vom Love Family Park-Festival

    Das Elektro-Pop-Festival "Love Family Park" wird nicht mehr in den Mainauen bei Rüsselsheim stattfinden. Nicht nur das für Juli angekündigte Festival ist abgesagt, auch in den nächsten Jahren wird es keine Konzerte mehr in Rüsselsheim geben. Das teilt der Veranstalter cosmopop GmbH auf seiner Webseite mit. Es fehle an Unterstützung der Stadt Rüsselsheim und ihrer übergeordneten Behörden.

    Die Auflagen der Naturschutzbehörden für die Veranstaltung im Landschaftsschutzgebiet seien nicht mehr umsetzbar, kritisieren die Veranstalter. Es fehle die Bereitschaft und eine einheitliche Initiative von städtischer Seite, das Festival auf dem Mainvorland umzusetzen, sagte Marketingleiter Robin Ebinger dem Groß Gerauer Echo.

    Vor der Corona-Zwangspause hatte das Festival 2018 und 2019 jeweils rund 10.000 Besucher. Erstmals hatte es 1996 in Hanau stattgefunden.

  • Top-Thema

    Die Beuys-Eichen sind endlich komplett

    Nun ist es tatsächlich komplett! Das Kunstwerk von Joseph Beuys mit dem Titel "7000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung" ist nach 40 Jahren in Kassel noch einmal vollendet worden. Bei der Pflanzaktion griff auch Kultur-Staatsministerin Claudia Roth (Grüne) zum Spaten.

    1987 war zwar offiziell der letzte Baum gepflanzt worden, doch von den 7.000 Bäumen waren einige gar nicht angewachsen, sie verkümmerten sofort. Viele gingen in den vergangenen 40 Jahren ein oder wurden zerstört. Aber jetzt sind es tatsächlich 7.000 Beuys-Eichen im gesamten Kasseler Stadtgebiet.

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    Beuys-Eiche in Kassel gepflanzt

    hs
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  • Top-Thema

    Hessische Sternsinger vertreten Deutschland in Rom

    Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg: Alexandra, Joshua, Miriam und Julian, sind Sternsinger aus Hessen. Sie vertreten Deutschland in diesem Jahr beim Neujahrsgottesdienst mit dem Papst im Petersdom in Rom. Sie kommen aus der Pfarrei St. Peter und Paul in Bad Camberg im Bistum Limburg. Und weil Limburg im kommenden Jahr die bundesweite Sternsingeraktion eröffnet, darf diese kleine Delegation nach Rom fliegen. Die vier sind die einzigen deutschen Sternsinger beim Gottesdienst am 1. Januar in Rom. Das Programm ist voll: Sie treffen die Schweizer Garde, dürfen Sightseeing machen und - vielleicht gibt es sogar ein Händeschütteln mit dem Papst.

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    Hessische Sternsinger beim Neujahrsgottesdienst in Rom

    Eine goldene Krone liegt auf einem Holztisch
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