In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Flix holt Marsupilami nach Deutschland

    In der Darmstädter Stadtbibliothek hat alles angefangen: Dort hat der Künstler Flix seine Liebe zu Comics entdeckt. Jetzt darf er als erster deutscher Zeichner und Texter ein Abenteuer mit dem Kulttier Marsupilami umsetzen.

    Heute Abend liest Flix aus seinem neuen Marsupilami-Comic "Das Humboldt-Tier" ab 19.30 Uhr im Literaturhaus Frankfurt - huba, huba!

  • Ausstellung von Bryan Adams in Marburg

    Bryan Adams kommt nach Marburg - zumindest seine Fotografie-Ausstellung "Wounded - The Legacy of War". Die Exponate des kanadischen Rocksängers sollen ohne Tabus dokumentieren, welche Folgen Krieg für den Menschen haben kann. Die 36 Porträts zeigen junge britische Veteraninnen und Veteranen und ihre körperlichen Hinterlassenschaften des Krieges.

    Vom 2. Oktober bis 13. November kann die Ausstellung von Bryan Adams im Marburger Rathaus besucht werden - der Eintritt ist frei. Die Schau ist Teil des Jubiläumsprogramms der Stadt: Marburg feiert zurzeit 800 Jahre Stadtgeschichte.

    Fotografie eines britischen Veteranen mit Kriegsverletzung.
  • Lesefest Open Books in Frankfurt

    100 Veranstaltungen mit rund 150 Autorinnen und Autoren an vielen Veranstaltungsorten - das ist in Zahlen das städtische Lesefest Open Books, das parallel zur Frankfurter Buchmesse die Innenstadt vom 18. bis zum 22. Oktober mit Literaturleben füllt. Bei der Pressekonferenz am Mittwoch wurde das umfangreiche Programm vorgestellt - fast alle Veranstaltungen sind kostenlos.

    Zu erleben gibt es unter anderem Friedenspreisträger Serhij Zhadan, Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah und natürlich den Gewinner oder die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2022. Am Wochenende gibt es das Extraprogramm Open Books Kids für Kinder. Tickets für die Eröffnung des Lesefests sind ab sofort erhältlich. Auch die kostenlosen Tickets für die Veranstaltungen von Open Books Kids können gebucht werden. Für alle anderen Lesungen werden keine Tickets gebraucht.

    Alle Nachrichten, Hintergründe und Videos rund um die Frankfurter Buchmesse gibt's übrigens in unserem Buchmesse-Dossier:

  • Museumseisenbahn Hanau ist das "Museum des Monats"

    Historische, dampfende Eisenbahnen aus tonnenschwerem Stahl gibt es nicht oft zu sehen - in Hanau aber schon. Die Museumseisenbahn Hanau ist jetzt als "Museum des Monats" ausgezeichnet worden. Damit wird die Arbeit der rund 150 Ehrenamtlichen des Vereins "Museumseisenbahn Hanau e.V" gewürdigt.

    "Die Mitglieder bieten uns einen umfassenden Einblick in die Geschichte von Mobilität, Ressourcen, Klima und Energie - und sie haben den Lokschuppen mit Festen, Ausstellungen, Lesungen und Theaterabenden zu einem kulturellen Treffpunkt der Region ausgebaut", begründet Ayse Asar, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Auszeichnung. "So wird der soziale Ort Museum gelebt und zukunftsfähig gemacht", sagt Ayse Asar. Die Auszeichnung "Museum des Monats" ist mit 1.000 Euro dotiert und wird seit Juni 2018 vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst verliehen.

    Nördlicher Lokschuppen im historischen Bahnbetriebswerk Hanau
  • 50 Jahre Staatstheater Darmstadt

    Am 2. Oktober 1972 wurde das Gebäude des Staatstheaters Darmstadt feierlich eröffnet. Genau 50 Jahre später können Interessierte am Tag der offenen Tür am 2. Oktober Einblicke in das Gebäude und die alltäglichen Arbeiten im Theater bekommen.

    Und nicht nur das: Eine ganze Festwoche ist anlässlich des runden Jubiläums vom 1. bis zum 9. Oktober geplant. Drei Uraufführungen, ein Galaabend, Konzerte oder Gesprächsabende können in dieser Zeit besucht werden. Unter dem Motto "foyer public" soll außerdem während der Festtage das gesamte Vorderhaus für Besucher zugänglich sein.

    Das Staatstheater Darmstadt am Georg-Büchner-Platz
  • Top-Thema

    Oper Frankfurt erneut "Opernhaus des Jahres"

    Alle Jahre wieder? Aber ja doch! Bereits zum sechsten Mal ist die Oper Frankfurt in der jährlichen Umfrage der Zeitschrift "Opernwelt" zum "Opernhaus des Jahres" gewählt worden – davon schon fünf Mal unter der Intendanz von Bernd Loebe. Man werde "verdient für eine Spielzeit ausgezeichnet, in der wir aufgrund der Pandemie mit zahlreichen gravierenden Schwierigkeiten kämpfen mussten" sagt Loebe. "Die Zukunft hält nun eine Vielzahl an Aufgaben wie die anstehenden Tarifsteigerungen, die Energiekrise und nicht zuletzt die Frage nach der Sanierung und dem Neubau der Städtischen Bühnen bereit." Die Auszeichnung sei dabei ein wichtiges Zeichen an die Politik, die Oper auch künftig zu unterstützen. Auch in den Kategorien "Aufführung des Jahres" (Die Nacht vor Weihnachten) und "Chor des Jahres" (Ulisse) gingen die Titel ans Frankfurter Opernhaus.

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    Oper Frankfurt ist zum sechsten Mal "Opernhaus des Jahres"

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  • documenta: Warnung vor Einschränkung der künstlerischen Freiheit

    Nach dem Ende der wegen Antisemitismus-Vorwürfen umstrittenen documenta fifteen steht nun die Frage im Fokus: Wie geht es weiter mit der Kasseler Kunstschau? Das documenta-Forum warnt jetzt davor, die Freiheit der Künstlerischen Leitung künftig einzuschränken und damit deren alleinige Verantwortlichkeit zu gefährden. Der Verein fordert, "an den Prinzipien der weltweit einzigartigen Ausstellung zeitgenössischer Kunst festzuhalten".

    Nur so könne die documenta als Kulturinstitution mit internationaler Strahlkraft weiterleben und alle fünf Jahre in einen neuen Diskurs über zeitgenössische Kunst eintreten, appellierte der Verein am Dienstag. Angesichts des Antisemitismus-Eklats auf der documenta15 waren Rufe nach einer tiefgreifenden Strukturreform der Ausstellung laut geworden. Gefordert wurde etwa mehr Mitsprache des Bundes bei der Schau.

  • Ewiges Eis im Museum Sinclair-Haus

    Gletscherlandschaften, Eiskristalle und Schneedecken so weit das Auge reicht: Das Museum Sinclair-Haus widmet mit "Ewiges Eis" eine ganze Ausstellung den eisigen Welten auf unserem Planeten. Mit 17 künstlerischen Positionen solle die überwältigende Schönheit sowie Zerbrechlichkeit der schwindenden Eismasse verdeutlicht werden.

    Landschaftsaufnahmen, historische Fotodokumentationen oder Mikroaufnahmen - sie alle zeigen und behandeln die Kältezonen der Erde und sollen die Frage aufwerfen, wie der Mensch genau diese Kältezonen vor dem Klimawandel schützen kann. Die Ausstellung kann bis zum 12. Februar 2023 im Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg vor der Höhe besucht werden.

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    Als das Eis noch ewig war

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  • Freies Theater-Festival startet erstmals in Frankfurt

    Am 29. September startet das 11. Festival Politik im Freien Theater erstmals in Frankfurt. In der ganzen Stadt können bis zum 8. Oktober verschiedene kulturelle Events unter dem diesjährigen Motto "Macht" besucht werden. Filme, Lesungen, Performances, Workshops und vieles mehr: Über 100 Veranstaltungen sind im Rahmen des Festivals an verschiedenen Orten geplant.

    Alle drei Jahre gastiert die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) mit Politik im Freien Theater an wechselnden Orten. In diesem Jahr kooperiert sie mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Künstler*innenhaus Mousonturm und der Festival-AG, einem Netzwerk aus der regionalen Freien Szene in Frankfurt.

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    Start des Festivals Politik im Freien Theater in Frankfurt

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  • Tonnenschwere Kunst von Mikos Meininger im Rosenhang-Museum

    "Sieben Wirbel": Das ist der Titel der Installation von Mikos Meininger, die ab dem 3. Oktober auf dem Gelände des Rosenhang-Museums zu sehen sein wird. Vorlage und Titelgeber der Installation sei der Wirbel eines Wals, wie das Museum mitteilte. Das Projekt des Potsdamer Künstlers bestehe aus sieben aus Beton gegossenen Formen, die jeweils 2,2 Tonnen schwer sind.

    Wer dem Künstler bei der Arbeit zusehen möchte, kann das tun. Zwischen der Vernissage am 28. September und dem 02. Oktober wird Mikos Meininger vor Ort sein und an der Outdoor-Installation arbeiten. Das siebenteilige Kunstprojekt soll zwei Jahre auf dem Außengelände des Weilburger Rosenhang-Museums ausgestellt werden.

    Außenansicht des Weilburger Rosenhang-Museums
  • Top-Thema

    Bethmannhof Frankfurt wird zum Kreativhaus

    Eine "Creative Week" ( bis 30.9.2022) macht den Auftakt für die neue Nutzung der Bethmannhöfe in der Frankfurter Innenstadt. Fünf Tage lang treffen sich über 500 Gäste, elf Verbände und 40 Speaker, um über die Kreativszene und Ihre Entwicklung in Frankfurt zu beraten. Der ehemalige Sitz der Bethmann-Bank nahe der Frankfurter Paulskirche soll künftig als "House of Creativity and Innovation" - kurz: HOCI der Kunst-, Kultur- und Kreativszene ein Zuhause bieten und zudem die Innenstadt beleben. Der Gebäudekomplex steht seit 2018 weitgehend leer. Nun soll er der drittwichtigsten Branche Hessens zunächst bis Jahresende für eine sogenannte Zwischennutzung mietfrei zur Verfügung stehen. Insgesamt sind in Hessen derzeit fast 130.000 Menschen in Kreativberufen tätig, zu denen unter anderem Architekten, Designer, Musiker, Fotografen, Autoren, Software- und Spieleentwickler, Werber, Verlagsmitarbeiter sowie Musiker und andere Künstler gehören.

    Bethmannhof Frankfurt
  • Start des Internationalen Frauen*Theaterfestivals

    Unter dem Titel "Feminist Futures" startet heute das Internationale Frauen*Theaterfestival (IFTF) in Frankfurt. Vom 26. September bis zum 2. Oktober finden Workshops, Theater-Aufführungen oder Live-Musik statt. Alle Veranstaltungen behandeln einen feministischen Blickwinkel auf Kultur und Geschlechtergerechtigkeit.

    Schirmherrin ist die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn. Das IFTF startet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal.

    6. Internationales Frauen*Theaterfestival
  • Sido kündigt Konzert in Frankfurt an

    Hip Hop-Fans, aufgepasst: Sido hat für 2023 ein Konzert in Frankfurt angekündigt. Der deutsche Rapper, mit bürgerlichem Namen Paul Hartmut, geht mit seinem neuen Album auf Tour. Unter dem Titel "Paul - Live mit Dir 2023" wird er insgesamt acht Konzerte in Deutschland geben, sein Konzert in der Frankfurter Festhalle ist für den 6. November 2023 geplant.

    Sido performt auf einer Bühne
  • Heinrich-Schütz-Preis geht an Kasseler Bärenreiter-Verlag

    Der internationale Heinrich-Schütz-Preis geht in diesem Jahr erstmals an gleich zwei Institutionen: Zwei Verlage sollen mit der undotierten Auszeichnung geehrt werden. Neben dem Stuttgarter Carus-Verlag werde auch die Arbeit des Kasseler Bärenreiter-Verlags ausgezeichnet, das teilten die Organisatoren des Heinrich Schütz Musikfestes am Montag mit. Die beiden Verlagshäuser sollen so für die Herausgabe von Werken des Komponisten Heinrich Schütz (1585-1672) gewürdigt werden.

    Seit 2018 wird der Heinrich-Schütz-Preis jährlich an Personen oder Institutionen verliehen, die ihre Arbeit dem Werk des Komponisten Heinrich Schütz widmen. Die Preisverleihung soll am 16. Oktober im sächsischen Torgau zum Abschluss des Heinrich Schütz Musikfestes erfolgen.

    Heinrich Schütz
  • Riesengemälde von getöteter Mahsa Amini in Frankfurt

    Mit einem Riesengemälde von der getöteten Iranerin Mahsa Amini will sich ein Künstlerkollektiv mit dem "Befreiungskampf im Iran" solidarisieren. Seit dem Wochenende ist das Porträt von der 22-Jährigen auf einem Gebäude an der Camberger Brücke in Frankfurt nahe der S-Bahn-Station "Galluswarte" zu sehen. "Für ein selbstbestimmtes Leben für alle Frauen* - überall! Wir sind nicht frei, solange Frauen* nicht frei sind!", schreiben die Künstler des "Kollektivs ohne Namen" auf Twitter.

    Der Tod von Mahsa Amini hatte in Iran landesweite Proteste gegen das Regime ausgelöst. Die 22-Jährige war wegen "unangemessener Kleidung" festgenommen worden und wenig später im Krankenhaus gestorben. Nach Angaben ihrer Familie wurde sie von der Sittenpolizei zu Tode geprügelt. Die Polizei weist die Vorwürfe zurück.

    Riesenbild von Mahsa Amini
  • Top-Thema

    Robbie Williams gibt Jubiläumskonzert in Frankfurt

    Robbie Williams macht im Februar mal wieder Station in Hessen: Auf seiner Europa-Tour "XXV" anlässlich seines 25. Bühnenjubiläums kommt der britische Popstar am 15. Februar 2023 in die Festhalle nach Frankfurt. Auf dem gleichnamigen Album zur Tour hat Williams nach eigenen Angaben seine bei Youtube erfolgreichsten Hits aus 25 Jahren mit seinem Team neu arrangiert und mit einem Orchester aufgenommen.

    Der britische Popstar Robbie Williams tritt während des Soccer Aid for UNICEF-Spiels auf.
  • Kasseler Architekten gestalten Erweiterung des Sepulkralmuseums

    Das Kasseler Architekturbüro Schulze Schulze Berger hat den ersten Preis des Architektenwettbewerbs für das Museum für Sepulkralkultur (MSK) gewonnen. Überzeugen könnte das Büro das Preisgericht mit seinem Siegerentwurf für Sanierung, Neukonzeption und Erweiterung des Museums. "Die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit bietet eine hervorragende Grundlage für eine behutsame Sanierung des Bestandes und seine deutliche funktionale Aufwertung", begründet Prof. Zvonko Turkali, Vorsitzender des Preisgerichts, die Entscheidung.

    Das 1992 eröffnete MSK besteht aus einer denkmalgeschützten Remise der ehemaligen Henschel-Villa aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts und einem damit verbundenen Neubau. 30 Jahre nach Museumseröffnung benötigen Bauwerk und Museum eine grundlegende Sanierung. Finanziert wird die Vorplanung aus Mitteln des Landes Hessen (759.00 Euro) sowie der Stadt Kassel (50.000 Euro).

    Architektenwettbewerb für Museum für Sepulkralkultur
  • Hip Hop-Doku vom hr gewinnt Musikjournalismus-Preis

    Die hr-Dokumentation "Dichtung und Wahrheit - wie Hip Hop nach Deutschland kam" hat den "International Music Journalism Award" erhalten. Die Doku-Serie über die pulsierende Hip-Hop-Geschichte Frankfurts von Mariska Lief und Wero Jägersberg konnte sich in der Kategorie "Beste musikjournalistische Arbeit des Jahres" durchsetzen. Bereits zum sechsten Mal wurde der Musikjournalismus-Preis im Rahmen des "Reeperbahn Festival" in Hamburg verliehen.

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  • Rheingau Literatur Preis: 111 Flaschen Wein für Katerina Poladjan

    Die Schriftstellerin Katerina Poladjan hat am Sonntag den mit 111 Flaschen Wein und 11.111 Euro dotierten Rheingau Literatur Preis bekommen. Die Auszeichnung fand auf Burg Schwarzenstein bei Geisenheim statt. Poladjan war laut Jury mit ihrem Roman "Zukunftsmusik" ein "vielstimmiges Gesellschaftsporträt gelungen". Die Preisträgerin wurde in Moskau geboren, wuchs in Rom und Wien auf und lebt in Deutschland. 

    Preisträgerin Katarina Poladjan mit Urkunde und 111 Flaschen Rheingau Riesling.
  • Top-Thema

    Ed Sheeran überrascht auf Frankfurter Oktoberfest

    Ein Weltstar auf kleiner Bühne: Mit einem Überraschungsauftritt beim Frankfurter Oktoberfest hat Popstar Ed Scheeran für Begeisterung gesorgt. In Lederhose und mit einem Bierkrug in der Hand stand der 31-jährige Brite auf der Bühne, sang seine Ballade "Perfect" und den Backstreet-Boys-Hit "Everybody". Das zeigten Videos, die die Veranstalter am Sonntagmorgen auf Instagram veröffentlichten.

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    Am Sonntagabend war in Frankfurt das letzte von drei Konzerten des Sängers in der Stadt geplant.

  • Kann Auftragskunst kreativ sein?

    Kunst-Größen wie Michelangelo und Rembrandt haben es gemacht: Kunst auf Bestellung. Auch heute kommen die wenigsten Künstler ohne Auftragskunst aus, manche haben daraus sogar ein Unternehmenskonzept gemacht. Wie kreativ ist das noch?

  • documenta-Kritiker warnen vor Einmischung von Politikern

    In der öffentlichen Debatte um Antisemitismus-Vorwürfe gegen die documenta 15 hagelte es stetig harsche Töne aus der Politik. Seitdem zu Beginn der Ausstellung ein Bild mit antisemitischen Figuren entfernt worden ist, gibt es Forderungen, die Ausstellung künftig einer strengeren Kontrolle zu unterziehen. Aber selbst die Kritiker der documenta 15 hoffen, dass das nicht passiert.

  • Künstler Franz Erhard Walther stellt in Gründerzeitvilla aus

    Eine Gründerzeitvilla in Fulda wird von diesem Wochenende an zu einem Museum für moderne Kunst. Der Bildhauer, Konzept-, Installations- und Prozesskünstler Franz Erhard Walther bekommt dauerhaft Ausstellungsräume für seine Kunstwerke. Er sei gerührt, dass die Stadt ihm die Ausstellungsräume überlasse, erklärte der Künstler. Zu sehen sind seine frühen Arbeiten aus der Zeit zwischen 1957 und 1964. Bis zum 30. Oktober sind die Räume für alle Kunstinteressierten kostenlos zugänglich.

    "Kunst muss auf Widerstand stoßen. Sonst stimmt was nicht", sagt Franz Erhard Walther. 2017 erhielt er den Goldenen Löwen bei der Biennale in Venedig. Nach langen Jahren in Düsseldorf, New York und Hamburg kehrte er 2006 nach Fulda zurück. In der Stadt findet man mehrere Kunstwerke von ihm, unter anderem in der Hochschule, der Touristeninformation und auf dem Domplatz. "Ich konnte bereits als Junge sehr realistisch zeichnen. Aber das sehe ich nur als Handwerk", so Walther. Der Künstler will, dass die Besucher mit seinen Kunstwerken interagieren. Sie sollen sich beim Betrachten der formlosen Bilder eine eigene Vorstellung davon machen.

    Franz Erhard Walther
  • Kronberg Academy eröffnet Casals Forum

    Fünf Jahre haben die Bauarbeiten gedauert, jetzt eröffnet die Kronberg Academy ihr neues Casals Forum. Das Gebäude umfasst einen Konzertsaal, der speziell für die Akustik von Kammermusik konzipiert wurde, sowie ein angrenzendes Studienzentrum. Seine Eröffnung feiert der Bau vom 24. September bis zum 3. Oktober mit dem internationalen Kronberg Festival unter dem Motto "Aufbruch".

    "Das Casals Forum eröffnet uns Klangerlebnisse, wie Hessen sie noch nicht gehört hat", sagte Angela Dorn, Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, anlässlich der Eröffnung. "Musik entfaltet hier durch geniale Architektur ihre ganze Kraft und präsentiert uns damit die Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst", so Dorn.

    Der von dem Star-Akustiker Martijn Vercammen und dem Architekten Volker Staab entworfene Konzertsaal bietet knapp 600 Zuhörern Platz. Der Bau des nach dem Cellisten Pablo Casals (1876-1973) benannten Forums hat 58,5 Millionen Euro gekostet. Rund 25 Millionen Euro wurden von privaten Geldgebern gespendet.

    Kammersaal in der Kronberg Academy
  • Dürers Kupferstich im Städel

    Ab dem 28. September kann im Frankfurter Städel Museum frühe Kupferstich-Kunst bewundert werden. Aus eigenem Bestand werden etwa 130 Blätter des 15. Jahrhunderts ausgestellt. Die gezeigten Kupferstiche stammen aus Deutschland und den Niederlanden.

    Schon im 15. Jahrhundert bot der Kupferstich neue gestalterische und künstlerische Möglichkeiten, er zählt zu den ältesten Techniken des europäischen Bilddrucks. Die Ausstellung "Vor Dürer" zeichnet die Entwicklungsgeschichte der Kunstform nach - mit Anfängen von Martin Schongauer oder Wenzel von Olmütz, bis hin zu ersten Kupferstichen des deutschen Renaissancekünstlers Albrecht Dürer. Zu sehen ist die Kupferstich-Schau bis zum 22. Januar 2023.

    Dürers Adam und Eva