In 40 Metern Höhe Zwei Menschen in Frankfurt aus festsitzender Gondel gerettet

Aus luftiger Höhe hat die Frankfurter Feuerwehr auf einer Baustelle zwei Männer gerettet. Sie saßen in einer Fassadengondel fest, die sich nicht mehr bewegen ließ. Die Retter mussten sich selbst aus 100 Metern Höhe abseilen.

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Schreckmomente für zwei Männer auf der Baustelle des sogenannten Frankfurt4-Hochhausensembles in der Innenstadt. In 40 Metern Höhe ließ sich am Samstagnachmittag die Fassadengondel, in der sie sich befanden, nicht mehr bewegen. Laut Feuerwehr war es auch Technikern nicht gelungen, die Gondel wieder in Gang zu setzen.

Aus 100 Metern abgeseilt

Einsatzkräfte der Höhenrettungsgruppe (HÖRG) der Feuerwehr Frankfurt eilten zur Baustelle. Vom etwa 100 Meter hohen Dach des Gebäudes seilten sich zwei von ihnen in die Gondel ab. Dort legten sie den Festsitzenden Rettungsgeschirre an.

Die Höhenretter ließen zwei Kollegen vom Dach des Gebäudes in etwa 100 Metern Höhe zu den Betroffenen in die Gondel ab.
Die Höhenretter ließen zwei Kollegen vom Dach des Gebäudes in etwa 100 Metern Höhe zu den Betroffenen in die Gondel ab. Bild © Feuerwehr Frankfurt

Anschließend wurden die leicht unterkühlten Männer nacheinander auf ein Vordach im fünften Stock des Gebäudes unterhalb der Gondel gehievt. Von dort wurden sie durch eine Fensteröffnung ins Gebäudeinnere gebracht, wo sie der Rettungsdienst zur weiteren Betreuung in Empfang nahm.

Über das Alter der beiden Geretteten konnte ein Feuerwehrsprecher nichts sagen. Die Ursache des technischen Defekts ist den Angaben zufolge noch unklar.

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Redaktion: Uwe Gerritz

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Sendung: hr3, 10.12.2023, 19:00 Uhr

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Quelle: hessenschau.de