Wie viele Corona-Fälle gibt es aktuell? Wie hat sich das Virus verbreitet? Hier finden Sie Informationen über die bestätigten Coronavirus-Fallzahlen in Hessen auf einer interaktiven Seite.

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Hospitalisierungsinzidenz und Intensivbetten-Zahl

Die Hospitalisierungsinzidenz - die Anzahl von Corona-Fällen der letzten 7 Tage, die ins Krankenhaus mussten, umgerechnet auf die Bevölkerung - ist mit massiven methodischen Problemen behaftet. Da sie das Infektionsschutzgesetz des Bundes als Indikator vorgibt, übernehmen wir sie vom Land, ebenso wie die tagesaktuellen Krankenhaus-Zahlen aus dem hessischen IVENA-System der Krankenhäuser.

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Wir bieten die Zahlen und Daten auch auf einer barrierearmen Seite an.

Geschwindigkeit der Ausbreitung in Hessen

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Den Überblick über den Verlauf der gemeldeten Neufälle pro Woche seit März finden Sie weiter unten.

Die Kreise, in denen umgerechnet auf die Bevölkerung die meisten Fälle verzeichnet werden, sind nicht unbedingt auch die, in denen sich das Virus am schnellsten ausbreitet. Auf dieser Karte ist die Dynamik der Fallzahlen nach Kreis aufgeschlüsselt - die Anzahl der neu gemeldeten Fälle in den letzten 7 Tagen, umgerechnet auf die Bevölkerung.

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Ungenauigkeiten bei der Inzidenz

Aufgrund der Art und Weise, wie Kreis-Gesundheitsämter und Robert-Koch-Institut die 7-Tage-Inzidenz berechnen, sind die Werte der Kreise zum Teil höher als die, die das Robert-Koch-Institut angibt. Wir nutzen auch aus technischen Gründen die RKI-Daten. Bei darüber hinaus gehenden Maßnahmen orientieren sich die Kreise in der Regel an den abweichenden Zahlen der dortigen Gesundheitsämter. Den Link zu den Informationen des jeweiligen Kreises finden Sie bei einem Klick auf den Kreis.

Einen Artikel zu den Hintergründen finden Sie hier.

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Wenn die Grenzen erreicht werden, die im Eskalationskonzept des Landes festgesetzt sind, sind die Kreise aufgefordert, entsprechende Einschränkungen zu verhängen - hier sind die Maßnahmen der einzelnen Stufen aufgelistet. Verbindlich ist allerdings die Entscheidung des Kreises, der letztlich entscheidet.

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R-Wert und Trend

Die täglich gemeldeten Fallzahlen zeigen Corona-Fälle erst, wenn sie diagnostiziert und amtlich bestätigt sind - aber wie entwickelt sich die Krankheit derzeit in Hessen?

Der R-Wert ist gewissermaßen die Trendmessung der Epidemie. Ist der R-(Reproduktions)-Wert unter 1 - die Anzahl von Menschen, die ein/e Infizierte/r im Schnitt neu ansteckt, bis er/sie geheilt ist - nur wenn dieser R-Wert dauerhaft unter 1 liegt, können wir die Krankheit zurückdrängen. Ist R größer 1, breitet sich die Krankheit aus, ist R = 1, bleibt die Anzahl der akut Infizierten gleich.

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Eine Anwendung des R-Werts ist ein Blick in die nahe Zukunft. Wenn man den R-Wert-Trend fortschreibt, kann man die Zahl der gemeldeten Neufälle vorhersagen - immer unter der Annahme, dass die Entwicklung der vergangenen Tage sich fortsetzt, und mit zunehmender Unsicherheit. Der CoViD-Simulator der Universität des Saarlandes ermöglicht eine solche Vorhersage für die Trendlinie bei den Neufällen.

R ist ein berechneter Wert, kein gemessener - und es gibt verschiedene Ansätze. So lassen sich die R-Werte des Covid-Simulators nicht direkt mit den landes- und bundesweiten R-Werten vergleichen, weil sie leicht andere Annahmen über die Zeit treffen, die das Virus zur Ausbreitung benötigt.

Mehr über die Berechnung des Reproduktionswerts - und die verschiedenen von uns genutzten Berechnungen - finden Sie im Kasten "Quellen und Methoden" am Ende des Dokuments.

Impf-Fortschritt in Hessen

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Sonntags werden die Zahlen nicht aktualisiert, obwohl auch am Wochenende geimpft wird.

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In der durch Corona besonders gefährdeten Altersgruppe der über 60-Jährigen ist die Impfquote schon deutlich höher als im Landesschnitt.

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Bis zum Sommer 2021 war die Verfügbarkeit von Impfstoff der begrenzende Faktor, seitdem ist es eher die Zahl der noch impfbereiten Personen. Die beobachtete Maximalkapazität der Arztpraxen und Impfzentren in Hessen lag bei rund einer halben Million Impfdosen die Woche.

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Die Impfstoff-Menge wird den Bundesländern nach Größe der Bevölkerung vom Bundesgesundheitsministerium zugeteilt. Für die Verteilung und Impfung des Impfstoffes sind die Länder selbst verantwortlich.

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Altersstruktur

Die gemeldeten Neuinfektionen betreffen verschiedene Altersgruppe in unterschiedlichem Maße. Die 7-Tage-Inzidenz der Altersgruppe ist ein Maß der relativen Häufigkeit von Neuinfektionen in der jeweiligen Altersgruppe, und erlaubt einen Vergleich mit der Gesamt-Inzidenz: Ist die Altersgruppe überdurchschnittlich oder unterdurchschnittlich vom Infektionsgeschehen betroffen?

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Beim Blick auf die Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen ist zu berücksichtigen, dass sie - wenn nicht Ferien sind - häufiger als andere Altersgruppen mit Schnelltests getestet werden. Für Schulkinder im Wechselunterricht ist dies seit Mitte April zweimal die Woche verpflichtend. Das kann einen Teil der höheren Inzidenz in der Altersgruppe 5-14 erklären: Hier werden Fälle möglicherweise öfter entdeckt.

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Das Risiko, am Corona-Virus schwer zu erkranken oder gar zu sterben, steigt mit dem Alter. Die Aufschlüsselung der Todesfälle nach Altersgruppen zeigt das deutlich - die höchste Fallsterblichkeit (case fatality rate, CFR) haben die über 80-Jährigen. Die Fallsterblichkeit berechnet sich aus dem Anteil der Todesfälle an allen registrierten Infektionen in der Altersgruppe.

Zur Altersstruktur auf den Intensivstationen finden Sie im Abschnitt zur Intensivbettenbelegung weiter unten eine Übersicht.

Krankenhäuser und Intensivstationen

Dass die Zahlen der schweren Krankheitsverläufe im Spätsommer und Herbst zunächst weiter niedrig waren, hängt mit dem Alter der Infizierten zusammen - und mit dem Verlauf der Krankheit: Nur ein Teil der Corona-Infizierten entwickelt eine schwere Lungenentzündung und muss ein Krankenhaus aufsuchen - in der Regel 1-2 Wochen nach der Corona-Diagnose. Die Grafik zeigt den Verlauf dieser Fälle.

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Die Belastung der Intensivstationen ist auch an den Zahlen des Intensivregisters der Intensivmediziner-Vereinigung DIVI abzulesen. Sie werden etwas anders erhoben als die Zahlen des Landes, durch eine Meldung der Krankenhäuser früh morgens, und stimmen deshalb nicht völlig mit den Zahlen des Landes überein.

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Der Auslastungsgrad - also der Prozentsatz der belegten Intensivbetten - gibt kein realistisches Bild der Belastung durch Covid-19, weil die Krankenhäuser umsteuern, neue Corona-Betten einrichten und Nicht-Corona-Patienten verlegen. In Normalzeiten steuern sie ihre Intensivstationen so, dass sie eine Auslastung von 80-85 Prozent haben. Wo sich die Auslastung den 100 Prozent nähert, ist dies aber ein dringendes Warnsignal für eine drohende Überlastung.

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Die Meldung der Krankenhäuser beruht laut DIVI auf Einschätzung der Meldenden und bezieht neben der Anzahl der Betten auch die Personalsituation ein.

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Die DIVI hat die deutschlandweiten Belegungszahlen nach Altersgruppen aufgeschlüsselt. Die Altersstruktur auf den Intensivstationen hat sich im Verlauf der Pandemie nach unten verschoben - seit der weit überwiegende Teil der gefährdeten älteren Menschen durch eine Impfung geschützt ist.

Der Verlauf der Pandemie

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Der Prozentsatz der Infizierten, der an der Krankheit schwer erkrankt und stirbt, hängt stark vom Alter ab (vergleiche die Grafik zur Fallsterblichkeit nach Alter). Die Kurve der Todesfälle folgt der Kurve der Neuinfizierten mit einigen Wochen Verzögerung.

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Zudem erlaubt der Blick auf das Alter der Neuinfizierten Rückschlüsse darauf, welche Altersgruppe zum jeweiligen Zeitpunkt Treiber der Ausbreitung ist - zu Beginn waren es berufstätige Urlaubsheimkehrer, im Sommer wurden vor allem jüngere Menschen infiziert.

(Direktlink zur Grafik)

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Wie haben sich die Corona-Beschränkungen ausgewirkt? Eine Möglichkeit, das zu messen, ist die Anzahl von Menschen in den Einkaufsstraßen - Laserscanner eines Startups aus Köln zählen in fünf hessischen Städten die Passantinnen und Passanten. Der Verlauf dieser Passantenzahlen zeichnet den Verlauf der Maßnahmen gegen die Pandemie nach.

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Tests

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Teststellen

Schnelltests sind im Alltag kaum noch wegzudenken. Bei der Strategie von Bund und Land gegen das Coronavirus spielen sie eine entscheidende Rolle. Wer, wann, wo einen Schnelltest vorweisen muss, ist von den Corona-Zahlen der jeweiligen Kreise und kreisfreien Städte abhängig. Doch wo kann ich mich kostenlos testen lassen? Auf einer Übersichtsseite des Landes kann man per Karte oder per Postleitzahl die nächst gelegene Bürgerteststelle suchen - und mehr über Öffnungszeiten und Anmeldung erfahren.

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Die Anzahl der PCR-Tests zum Nachweis einer Coronavirus-Infektion wirkt sich auf die Zahl der gefundenen und gemeldeten Fälle aus - einen Artikel zur Aussagekraft der Testzahlen und ihre Auswirkung auf die Fallzahlen finden Sie hier. Da die Tests dazu dienen sollen, Infektionsketten aufzuspüren und zu unterbrechen, wird in Deutschland verdachtsabhängig getestet - die Tests sind also keine repräsentative Stichprobe, die es erlauben würde, die Verbreitung des Virus genau zu messen.

Betrachtet werden nur die präzisen PCR-Tests, nicht die Schnelltests. Ein Blick auf den Anteil der positiven Testergebnisse bei diesen PCR-Tests liefert Indizien, wie gut diese Unterbrechung der Infektionsketten gelingt. Eine hohe Positivquote lässt auf eine höhere Dunkelziffer schließen. Die WHO empfiehlt, die Positivquote unter 5 Prozent zu halten.

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Quellen und Methoden

hessenschau.de nutzt die Zahlen aus der Datenbank des Robert-Koch-Instituts, die täglich in den frühen Morgenstunden aktualisiert werden und den Meldestand von 0.00 Uhr derselben Nacht angeben. Das hessische Sozialministerium greift in seinem täglichen Daten-Update auf dieselbe Datenbank zu. Da das Ministerium nicht in der Lage ist, die Daten zuverlässig in maschinenlesbarer Form anzuliefern, nutzen wir seit 21. Mai nur noch die RKI-Daten.


Aus diesen Daten errechnen wir zusätzliche Messgrößen. Die meisten sind einfach zu errechnen - zum Beispiel die Anzahl der Fälle und der Neufälle pro 100.000 Einwohner oder die tägliche Wachstumsrate über die letzten sieben Tage.

Die Zahl der Genesenen wird nicht durchgängig von allen Kreisen erfasst - die Zahlen, die wir angeben, stammen vom Robert-Koch-Institut und basieren auf einer Berechnung, sind also nur ein ungefährer Wert.

Die Daten sind über das Online-Kalkulationsprogramm Google Sheets einsehbar:


Wie kommt die Reproduktionszahl R zustande? Um den R-Wert bestimmen zu können, muss man verfolgen, wie viele Menschen sich täglich neu mit dem Coronavirus infizieren. Leider kennen wir diese Zahl nicht - denn erst wenn der Fall erkannt und gemeldet ist, erscheint er in den täglich gemeldeten Zahlen, doch bis dahin dauert es - von der Infektion bis zu ersten Symptomen, bis der Patient zum Arzt geht, getestet wird, das Ergebnis vorliegt und vom Gesundheitsamt in die zentrale Datenbank des RKI eingetragen wird. Soweit die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht: Aus dem Meldedatum, das wir kennen, kann man das Infektionsdatum hochrechnen - das Robert-Koch-Institut nutzt dafür eine Art rückwärts gewandter Wettervorhersage, das so genannte "Nowcasting" (PDF). Das RKI gibt aber keine R-Berechnungen für die Bundesländer an - obwohl es selbst von starken regionalen Unterschieden spricht.

Wir nutzen hier für die hessenweite Berechnung des R-Werts die Berechnungen einer Forschergruppe der Helmholtz-Gesellschaft um den Infektionsforscher Michael Meyer-Hermann. Sie hat den Zeitablauf einer Infektion in ein mathematisches Modell verwandelt - und leitet aus diesem Modell einen R-Wert für Hessen ab, der zu den zuletzt beobachteten Infektionszahlen führen würde. Der R-Wert des HZI wird alle paar Tage neu berechnet.

Mit einem ähnlichen Modell arbeitet auch die Forschungsgruppe der Uni Saarbrücken um Prof. Thorsten Lehr, die den "CoViD-Simulator" erstellt hat. Er liefert uns einmal wöchentlich - immer mittwochs - Vorhersagedaten für die Neufälle und Intensivpatienten in Hessen. Auch dahinter steht letztlich eine R-Wert-Berechnung, und auf Basis dieses R-Werts eine Projektion in die Zukunft.

Die Saarbrücker nehmen eine etwas längere Generationenzeit an als RKI und HZI - sie rechnen damit, dass es im Schnitt eine Woche dauert, bis ein frisch Infizierter weitere Menschen angesteckt hat. Die R-Werte sind deshalb nicht direkt mit denen von RKI und HZI vergleichbar, führen aber in der Vorausberechnung zu vergleichbaren Ergebnissen - und immer gilt: ein R-Wert über 1 heißt, dass sich das Virus exponentiell ausbreitet, ein R-Wert unter 1 zeigt, dass es zurückgedrängt wird.

Leider kann keines der Berechnungsverfahren hellsehen - eine neue Infektionswelle oder auch Maßnahmen gegen Neuinfektionen schlagen sich erst mit Verzögerung in den Daten nieder. Und R-Werte sind letztlich nichts anderes als Messzahlen für den zuletzt beoachteten Trend - wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, etwa weil Beschränkungen verhängt oder gelockert werden, kann der R-Wert das erst mit Verzögerung abbilden.

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Überblick über Corona-Infektionen in Deutschland:

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