Wie viele Corona-Fälle gibt es aktuell? Wie schnell breitet sich das Virus aus? Hier finden Sie Informationen über die bestätigten Coronavirus-Fallzahlen in Hessen auf einer interaktiven Seite.

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Wir bieten die Zahlen und Daten auch auf einer barrierearmen Seite an.

Geschwindigkeit der Ausbreitung in Hessen

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Den Überblick über den Verlauf der gemeldeten Neufälle pro Woche seit März finden Sie weiter unten.

Die Kreise, in denen umgerechnet auf die Bevölkerung die meisten Fälle verzeichnet werden, sind nicht unbedingt auch die, in denen sich das Virus am schnellsten ausbreitet. Auf dieser Karte ist die Dynamik der Fallzahlen nach Kreis aufgeschlüsselt - die Anzahl der neu gemeldeten Fälle in den letzten 7 Tagen, umgerechnet auf die Bevölkerung.

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Hessen hat Grenzwerte eingeführt, ab denen Gegenmaßnahmen greifen - angelehnt an den Grenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche, der aufgrund einer Vereinbarung von Bund und Ländern seit Ende Mai gilt.

R-Wert und Trend

Die täglich gemeldeten Fallzahlen zeigen Corona-Fälle erst, wenn sie diagnostiziert und amtlich bestätigt sind - aber wie entwickelt sich die Krankheit derzeit in Hessen?

Der R-Wert ist gewissermaßen die Trendmessung der Epidemie. Ist der R-(Reproduktions)-Wert unter 1 - die Anzahl von Menschen, die ein/e Infizierte/r im Schnitt neu ansteckt, bis er/sie geheilt ist - nur wenn dieser R-Wert dauerhaft unter 1 liegt, können wir die Krankheit zurückdrängen. Ist R größer 1, breitet sich die Krankheit aus, ist R = 1, bleibt die Anzahl der akut Infizierten gleich.

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Eine Anwendung des R-Werts ist ein Blick in die nahe Zukunft. Wenn man den R-Wert-Trend fortschreibt, kann man die Zahl der gemeldeten Neufälle vorhersagen - immer unter der Annahme, dass die Entwicklung der vergangenen Tage sich fortsetzt, und mit zunehmender Unsicherheit. Der CoViD-Simulator der Universität des Saarlandes ermöglicht eine solche Prognose.

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R ist ein berechneter Wert, kein gemessener - und es gibt verschiedene Ansätze. Mehr über die Berechnung des Reproduktionswerts - die von uns genutzte der Helmholtz-Gesellschaft, der Uni Saarbrücken und die des Robert-Koch-Instituts - finden Sie im Kasten "Quellen und Methoden" am Ende des Dokuments.

Altersstruktur, Schwere der Fälle

Die Aufschlüsselung nach Altersgruppen zeigt, wen die Infektion derzeit besonders stark betrifft - über Inzidenz, also der Anzahl von aktiven Fällen je 100.000 Angehörigen der Altersgruppe, kann man vergleichen. Wir schließen für diesen Vergleich die bereits genesenen und verstorbenen Fälle aus.

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Die Inzidenz zeigt, an, ob eine Altersgruppe überproportional oder unterproportional stark von aktiven Infektionen betroffen ist. Eine Verlaufsgrafik der Altersverteilung über die vergangenen Wochen finden Sie weiter unten.

Die Todesfälle lassen sich ebenfalls nach Altersgruppe und Geschlecht aufschlüsseln - die Prozentzahl gibt den Anteil von Todesfällen unter den als infiziert Gemeldeten in der jeweiligen Altersgruppe an.

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Krankenhäuser und Intensivstationen

Dass die Zahlen der schweren Krankheitsverläufe im Spätsommer und Herbst zunächst weiter niedrig waren, hängt mit dem Alter der Infizierten zusammen - und mit dem Verlauf der Krankheit: Nur ein Teil der Corona-Infizierten entwickelt eine schwere Lungenentzündung und muss ein Krankenhaus aufsuchen - in der Regel 1-2 Wochen nach der Corona-Diagnose. Die Grafik zeigt den Verlauf dieser Fälle.

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Ein Wert, den Gesundheitspolitiker und Klinikärzte besonders im Blick haben, ist die Zahl der Patienten auf den Intensivbetten, gemessen an der augenblicklichen Kapazität. Auch für die Entwicklung der Intensivbetten-Belegung sind auf Basis des R-Werts Prognosen möglich, die aber nur begrenzte Aussagekraft haben.

Eine Prognose auf Basis der Entwicklung vor dem Teil-Lockdown sagte mögliche Kapazitätsprobleme noch im November voraus, konnte aber die Wirkung der Maßnahmen noch nicht vorhersehen, die Entlastung bringt. In die entgegengesetzte Richtung wirkt, dass sich wieder verstärkt Ältere anstecken. Das hessische Sozialministerium rechnet zum Monatswechsel mit dem Maximum an Intensivpatienten durch Corona.

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Um einschätzen zu können, wie gut Krankenhäuser und besonders Intensivstationen die Belastung durch die Covid19-Pandemie verkraften, sind häufige und regelmäßige Meldungen der Krankenhäuser zur Intensivbetten-Kapazität nötig. Die Intensiv-Mediziner-Vereinigung DIVI hat dafür ein Register geschaffen, dem die Krankenhäuser die Zahlen melden müssen.

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Die Meldung der Krankenhäuser beruht laut DIVI auf Einschätzung der Meldenden und bezieht neben der Anzahl der Betten auch die Personalsituation ein.

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Die Entwicklung seit März

Zu Beginn der Ausbreitung in Hessen wuchs die Zahl der entdeckten Infektionen exponentiell an - das hing auch mit dem Ausbau der Testkapazität zusammen, war aber vor allem eine Folge der nahezu ungebremsten Ausbreitung. Als die Menschen Abstand hielten und Kontakte einschränkten, ging die Rate der Neuinfektionen immer weiter zurück - auf dieser Grafik lässt sich das gut ablesen.

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Weitere Informationen

Mehr Tests, mehr Fälle?

Die Neufall-Zahlen aus den verschiedenen Monaten lassen sich nur bedingt vergleichen, weil inzwischen deutlich mehr getestet wird als im März und April. Umgekehrt erklärt allein die gestiegene Zahl an Tests die Zunahme der Infektionen im August nicht. Und auch die Quote der positiven PCR-Tests taugt zwar als Warnsignal, aber nur bedingt als Messwert für die Verbreitung des Virus - weil sie von der Teststrategie abhängt. Ausführlich haben wir das in diesem Artikel erörtert.

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Die Altersstruktur der Corona-Infizierten hat sich im Zeitverlauf geändert - zu Beginn wurde das Virus stark von Urlauber*innen mittleren Alters mitgebracht, im April bestimmten Ausbrüche in Altenheimen das Geschehen, was sich ebenfalls in der Altersschichtung niederschlug. Seit Mai wächst der Anteil der Altersgruppe von 5-14 Jahren - als die Schulen geschlossen waren, war ihr Anteil an den Neuinfektionen gering; im Mai und Juni stieg er deutlich an.

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Zur Zeit der ersten Fälle brachten vor allem Urlauber das Virus mit - betroffen war vor allem die Altersgruppe von 35 bis 59 Jahren. Im April bis Mai wurden stärker ältere Menschen infiziert; Ausbrüche in Seniorenheimen zeigten sich in den Zahlen. Im Juni nahmen die Altersgruppen der Schüler, Heranwachsenden und jüngeren Erwachsenen an relativer Bedeutung zu.

Wie sich die Corona-Epidemie und die Einschränkungen des täglichen Lebens ausgewirkt haben, davon vermittelt diese Grafik einen Eindruck. Sie soll kein Ersatz sein für eine umfassende Bestandsaufnahme der Verluste, die Handel und Wirtschaft erlitten haben, aber sie ermöglicht einen Vergleich über den Lauf der Monate.

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Weitere Informationen

Quellen und Methoden

hessenschau.de nutzt die Zahlen aus der Datenbank des Robert-Koch-Instituts, die täglich in den frühen Morgenstunden aktualisiert werden und den Meldestand von 0.00 Uhr derselben Nacht angeben. Das hessische Sozialministerium greift in seinem täglichen Daten-Update auf dieselbe Datenbank zu. Da das Ministerium nicht in der Lage ist, die Daten zuverlässig in maschinenlesbarer Form anzuliefern, nutzen wir seit 21. Mai nur noch die RKI-Daten.


Aus diesen Daten errechnen wir zusätzliche Messgrößen. Die meisten sind einfach zu errechnen - zum Beispiel die Anzahl der Fälle und der Neufälle pro 100.000 Einwohner oder die tägliche Wachstumsrate über die letzten sieben Tage.

Die Zahl der Genesenen wird nicht durchgängig von allen Kreisen erfasst - die Zahlen, die wir angeben, stammen vom Robert-Koch-Institut und basieren auf einer Berechnung, sind also nur ein ungefährer Wert.

Die Daten sind über das Online-Kalkulationsprogramm Google Sheets einsehbar:


Wie kommt die Reproduktionszahl R zustande? Um den R-Wert bestimmen zu können, muss man verfolgen, wie viele Menschen sich täglich neu mit dem Coronavirus infizieren. Leider kennen wir diese Zahl nicht - denn erst wenn der Fall erkannt und gemeldet ist, erscheint er in den täglich gemeldeten Zahlen, doch bis dahin dauert es - von der Infektion bis zu ersten Symptomen, bis der Patient zum Arzt geht, getestet wird, das Ergebnis vorliegt und vom Gesundheitsamt in die zentrale Datenbank des RKI eingetragen wird. Soweit die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht: Aus dem Meldedatum, das wir kennen, kann man das Infektionsdatum hochrechnen - das Robert-Koch-Institut nutzt dafür eine Art rückwärts gewandter Wettervorhersage, das so genannte "Nowcasting" (PDF). Das RKI gibt aber keine R-Berechnungen für die Bundesländer an - obwohl es selbst von starken regionalen Unterschieden spricht.

Wir nutzen hier die Berechnungen einer Forschergruppe der Helmholtz-Gesellschaft um den Infektionsforscher Michael Meyer-Hermann. Sie hat den Zeitablauf einer Infektion in ein mathematisches Modell verwandelt - mit einem ähnlichen Modell arbeitet auch die Forschungsgruppe der Uni Saarbrücken um Prof. Thorsten Lehr, die den "CoViD-Simulator" erstellt hat. Er liefert uns Vorhersagedaten für die Neufälle und Intensivpatient*innen in Hessen.

Leider kann keines der Berechnungsverfahren hellsehen - eine neue Infektionswelle oder auch Maßnahmen gegen Neuinfektionen schlagen sich erst mit Verzögerung in den Daten nieder.

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Überblick über Corona-Infektionen in Deutschland:

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