In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Kultusministerium sucht Nachwuchsautorinnen und -autoren

    1.300 Worte - so viel Platz bieten das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Thüringer Staatskanzlei Nachwuchsautorinnen und -autoren für die Auseinandersetzung mit den drängendsten Fragestellungen unserer Zeit. Schreibbegeisterte zwischen 16 und 25 Jahren sind dazu aufgerufen, ihre selbstgeschriebene Texte - egal ob als Kurzgeschichte, Gedicht oder in anderer literarischer Form - beim Schreibwettbewerb "Junges Literaturforum Hessen-Thüringen" einzureichen.

    Mitmachen können alle, die in Hessen oder Thüringen leben oder eine Schule oder Hochschule in einem der beiden Länder besuchen. Zu gewinnen gibt es zehn Geldpreise zu je 800 Euro, die Teilnahme an einem Workshop mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie Veröffentlichungen im Jahrbuch "Nagelprobe". Die besten Texte nehmen zudem am hr2-Literaturpreis teil. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2022.

  • Operngala abgesagt

    Die für den 27. November geplante Operngala in der Frankfurter Oper ist abgesagt worden. "Die aktuelle rasante Entwicklung des Infektionsgeschehens mit SARS CoV2 hat uns sehr beunruhigt", teilte die Oper mit. Nach gründlicher Abwägung habe man sich entschlossen, die Gala abzusagen. Ein Ersatztermin soll für das kommende Frühjahr oder den Sommer 2022 gefunden werden.

  • Henni Nachtsheim über die neue Badesalz-CD

    Gerd Knebel und Henni Nachtsheim alias Badesalz sind zurück: Sie bringen ihren Podcast als Album heraus. Warum es in digitalen Zeiten eine Badesalz-CD braucht und wie es war, nach eineinhalb Jahren wieder auf der Bühne zu stehen, erzählt Henni Nachtsheim im Interview.

  • Top-Thema

    Besucherzahlen bei Kultursommer unter Erwartungen

    Die Besucherzahlen bei den Events des Kultursommers Südhessen sind in diesem Jahr unter den Erwartungen geblieben. Zwar sei die Zahl der Lesungen, Konzerte, Ausstellungen oder Theatervorführungen mit 142 fast wieder auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie 2019 gewesen, teilte die Geschäftsführerin des Kultursommer Südhessen, Ulrike Schadeberg, mit. Doch hätten die Veranstalter des an diesem Wochenende zu Ende gehenden Kultursommers mehr Zuschauer erwartet. Es gebe zwar noch keine abschließende Bilanz, aber man rechne mit insgesamt 40.000 bis maximal 50.000 Besuchern. 2019 seien es rund 100.000 gewesen.

    "Die geringe Besucherzahl liegt einerseits dadurch begründet, dass aufgrund der verschiedenen Hygienemaßnahmen und Corona-Regeln nicht mehr so viele Besucher zugelassen waren wie noch 2019", sagte Schadeberg. Aber es seien auch nicht alle Veranstaltungen durchgehend gut besucht oder ausverkauft gewesen. Es sei anzunehmen, dass viele Menschen in der Pandemie noch recht vorsichtig gewesen seien. Dies sei vornehmlich bei Veranstaltungen in Innenräumen zu beobachten gewesen.

    "Kleinstädter" Schinzel – Erbach-Michelstädter Theatersommer, 22. Juli bis 1. August in Michelstadt
  • Kämpferin für Kultur ohne Hürden

    Sie kommt auf die Bühne und unterbricht den Oberbürgermeister: Ihr Auftritt bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat Mirrianne Mahn bundesweit bekannt gemacht. In der Frankfurter Stadtpolitik kämpft sie für barrierefreie Kultur.

  • Wiesbadener Exground Festival startet

    Heute beginnt das Exground Filmfestival in Wiesbaden. Über 160 Kurz- und Langspielfilme werden im Rahmen des Festivals bis zum 21. November in Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt gezeigt. Der Länderschwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Filmen aus den USA. Neben den Filmvorführungen sind auch Diskussionen mit Regisseurinnen und Regisseuren, Ausstellungen und Lesungen geplant. hr-Kulturreporter Pablo Diaz gibt einen Überblick über das Programm:

    Audiobeitrag

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    Das erwartet Besucherinnen und Besucher beim Exground Filmfestival

    Ende des Audiobeitrags
  • Frankfurt verhandelt über Musikbunker im Marbachweg

    Der Frankfurter Magistrat und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) sollen über einen möglichen Ankauf des Musikbunkers im Marbachweg verhandeln. Das hat die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend beschlossen, wie das Journal Frankfurt berichtet. Im Oktober waren Pläne der Bima bekannt geworden, nach denen der Bunker wegen brandschutztechnischer Mängel zum Jahresende entmietet werden sollte. Nach Angaben der Stadt proben dort aktuell etwa 120 Musikerinnen, Musiker und Bands.

    Laut Kulturdezernentin Ina Hartwig werde nun ein Erwerb des Bunkers geprüft. Der Stadt steht dabei ein Erstzugriffsrecht zu. Eine weitere Möglichkeit sei, die Musikerinnen und Musiker in einem anderen Bunker unterzubringen. Derzeit sind sechs Bunker in städtischem Besitz; sie werden hauptsächlich als Lagerfläche genutzt.

  • Theaterstück gibt Frauen die Macht

    Am Freitagabend feiert das Stück "In letzter Zeit Wut" Premiere im Schauspiel Frankfurt. Es geht um Empowerment von Frauen, den Kampf gegen das Patriarchat - auch und gerade in Social Media - und die erstaunliche Erkenntnis, dass es das schon in der Antike gab.

  • Wettbewerb "Jugend malt" zum Thema Respekt

    Junge Maltalente gesucht! Der Wettbewerbs "Jugend malt" ruft Kinder und Jugendliche aus Hessen zwischen 6 und 16 Jahren wieder dazu auf, Bilder einzureichen. Das Thema lautet diesmal "RESPEKT gemalt". Einsendeschluss ist der 31. März 2022. Im nächsten Sommer werden die Gewinnerbilder in der Schlosskirche Bad Homburg prämiert und ausgestellt.

    "Jugend malt" ist ein Wettbewerb des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und wird von der Kinderakademie Fulda organisiert. In jeweils drei Altersgruppen werden fünf Siegerbilder ermittelt und mit Geldpreisen ausgezeichnet. Seit dem Start des Wettbewerbs vor 20 Jahren sind insgesamt rund 34.000 Bilder eingereicht worden.

  • "Open Studios" im Atelier Frankfurt

    Hessens größtes Kunstzentrum Atelier Frankfurt öffnet in der nächsten Woche wieder seine Türen für Besucherinnen und Besucher. Vom 19. November bis zum 21. November geben die über 200 Künstlerinnen und Künstler des Atelier Frankfurt sowie externe Kunstschaffende einen Einblick in ihre Arbeitswelt. Im Rahmen der Aktion "Open Studios" können 140 Ateliers auf sechs Stockwerken in dem 11.000 qm großen ehemaligen Lagerhaus im Frankfurter Ostend besichtigt werden. Außerdem gibt es ein Rahmenprogramm aus Ausstellungen, Führungen, Screenings und Lesungen.

    Auf dem Bild ist eine weiß verputzte Wand zu sehen, an der mehrere Leinwände hängen. Die Bilder zeigen abstraktive Motive, gemalt mit bunten Farben.
  • Überlebensstrategien von Maddin Schneider

    Was tun, wenn nichts so läuft, wie man es sich vorgestellt hat? Maddin Schneider gibt in seinem neuen Buch "Vom wörscht Käs zum best Käs" einige Antworten, oftmals inspiriert von den hessischen Weisheiten seiner Oma. Ein Team der hessenschau hat ihn getroffen und nicht nur über das neue Buch, sondern auch seinen Werdegang gesprochen.

    Videobeitrag

    Video

    Martin Schneider: 30 Jahre auf der Bühne

    hessenschau vom 09.11.2021
    Ende des Videobeitrags
  • Start von hessischem Film mit Jürgen Prochnow

    Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Weltstar mit einem jungen Regisseur in Hessen einen Film dreht. Jürgen Prochnow hat es getan. Jetzt kommt das Flüchtlingsdrama "Eine Handvoll Wasser" in die Kinos. Es geht um eine besondere Freundschaft. Vor allem die Eschbornerinnen und Eschborner sollten genauer hinschauen, denn dort wurden viele Szenen gedreht.

  • Kunstmuseum Marburg zeigt Zeichnungen von Joseph Beuys

    Das Kunstmuseum zeigt zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys mehr als 80 Arbeiten des weltberühmten Aktionskünstlers. Bis zum 27. Februar sind vor allem Zeichnungen aus der Sammlung des Gießener Kunsthistorikers Ludwig Rinn ausgestellt, die die zentralen Motive und Themen des Frühwerks umfassen. Zuletzt war im Kunstmuseum Marburg 1978 eine Beuys-Ausstellung zu sehen.

    Der Eingang des Kunstmuseums Marburg
  • Zeitkapsel mit neuem Inhalt am alten Platz

    Der Inhalt der bei Sanierungsarbeiten in der Dreikönigskirche in Frankfurt entdeckten Kassetten mit historischen Dokumenten soll mit Botschaften aus der Gegenwart an seinen ursprünglichen Platz zurück. In eine neue Zeitkapsel würden unter anderem Fotos von den Arbeiten an der Kirche, Listen mit allen Baumaßnahmen, ein Satz aktueller Münzen sowie eine Zwei-Euro-Gedenkmünze "Paulskirche" gelegt.

    Im Juni waren bei der Entfernung des rund 140 Jahre alten Turmkreuzes der Kirche zwei Kassetten und ein Fläschchen mit einer Flüssigkeit gefunden worden. Unter den Dokumenten befindet sich eine handschriftliche Pergamenturkunde vom Abschluss der Bauarbeiten am 23. Oktober 1880 mit drei architektonischen Zeichnungen. Welche Flüssigkeit das Fläschchen genau enthält, ist unklar.

    Eine Hand hält ein Glasfläschchen mit einer braunen Flüssigkeit
  • Top-Thema

    Alte Oper sucht Laien aller Sprachen für Projekt "Our Songs"

    Ein Kinderlied, oder vielleicht ein Liebesgedicht? Auf Hessisch, oder vielleicht auf Chinesisch vorgetragen? Menschen aus 178 Nationen leben in Frankfurt. Was sind die Lieder oder Gedichte, die in ihrem Leben, in ihrer Gemeinschaft, der Familie eine wichtige Rolle spielen? Für das Projekt "Our Songs" sucht die Alte Oper Menschen aus Frankfurt oder der Region, die bereit sind, einen solchen Beitrag, ohne musikalische Begleitung, in ihrer Sprache oder ihrem Dialekt auf der leeren Bühne des Großen Saals vorzutragen - einfach so! Eine musikalische Ausbildung ist nicht nötig, insbesondere Laien sind willkommen.

    Das Publikum kann sich die Beiträge im Saal anhören, die Türen bleiben durchgehend geöffnet. Zusätzlich gibt es eine Live-Übertragung im Internet und eine Projektion im Freien. Der große Tag wird der 26. März 2022 sein. Die Idee dafür stammt vom japanischen Künstler Akira Takayama, bewerben können Sie sich hier.

    Alte Oper bei Nacht von außen
  • Marburg gibt Workshop über queere Kunst

    Was ist queere Kunst und welche Facetten hat sie? Diesen Fragen geht der Workshop "QUEER. ART. MARBURG." nach. 20 Menschen sollen sich bis Samstag mit queerer Kunst beschäftigen und dabei auch praktische und kreative Ideen für ein queeres Marburger Kunstprojekt erarbeiten. Dieses soll dann im Jubiläumsjahr 2022 unter "Marburg800" auf dem Rudolphsplatz präsentiert werden. Organisiert wird der Workshop von der Stadt Marburg, es gibt auch ein Abendprogramm für allle Marburger unter anderem mit dem Drag-Künstler*innen-Trio "La Coloc Drag" aus der Partnerstadt Poitiers in Frankreich.

    Drag-Künstler*innen-Trio "La Coloc Drag"
  • Wiesbadener Silberschmiedin unter Kunsthandwerks-Preisträgern

    Die Keramikerin Petra Bittl ist am Dienstagabend mit dem Hessischen Staatspreis für das Deutsche Kunsthandwerk ausgezeichnet worden. Unter den weiteren ausgezeichneten Kunstschaffenden ist auch eine Hessin: Die Wiesbadener Silberschmiedin Antje Dienstbir ist zweite Preisträgerin. Der dritte Preis ging an den Drechsler Konrad Koppold, Förderpreise erhielten die Porzellankünstlerin Lena Kaapke und der Tischler Gabriel Tarmassi.

    Der 1921 erstmals verliehene Staatspreis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen auf seinem Gebiet und ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert.

  • Kunstsupermarkt öffnet Filiale in Frankfurt

    Kunst zu erschwinglichen Preisen, für Kenner und Neulinge - das bietet der 23. Kunstsupermarkt. Von Freitag an bis Ende Januar 2022 stellen junge, aber auch renommierte Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland ihre Werke in Frankfurt zum Verkauf aus. Auch in Marburg gibt es eine Anlaufstelle; hier können über die Website des Kunstsupermarkts erworbene Stücke abgeholt werden. Die angebotene Kunst reicht dabei von Zeichnungen und Aquarellen über Acryl- und Ölgemälde bis zu Kleinplastiken. Mit dem Kunstsupermarkt möchten die Macher den Zugang zu zeitgenössischer Kunst vereinfachen.

    Eine Frau stellt am Mittwoch (18.11.2009) im Gebäude des Kunstsupermarktes in Frankfurt am Main ein Bild in ein Regal.
  • Caricatura zeigt beste Comics des Jahres

    Armin Laschet gibt die Greta: mit gelbem Regenmantel, geflochtenen Zöpfen und einem Schild mit den Worten: "Mehr Tempo beim Klimaschutz". So hat der Kölner Karikaturist AD Karnebogen den Kanzlerkandidaten der CDU nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz inszeniert und damit den Deutschen Cartoonpreis 2021 gewonnen.

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    Das sind die besten Cartoons 2021

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    Diese und alle weiteren 287 Einreichungen der engeren Auswahl für den diesjährigen Wettbewerb sind vom 19. November - an diesem Tag findet die feierliche Preisverleihung statt - bis Februar 2022 an in der Caricatura in Kassel ausgestellt.

    Die Frankfurter Buchmesse und der Lappan Verlag, die den Preis gemeinsam vergeben, zeichneten in diesem Jahr außerdem Cartoons der Triererin Ruth Hebler und des in Frankfurt geborene Klaus Stuttmann aus. Insgesamt standen mehr als 3.000 Cartoons von 220 Zeichnerinnen und Zeichnern zur Wahl. Der Deutsche Cartoonpreis ist insgesamt mit 6.000 Euro dotiert.

  • Frankfurter plant den Millennium Tower

    Von einem Frankfurter für Frankfurt: Der geplante Millennium Tower im Frankfurter Europaviertel soll von dem Frankfurter Architekten Ferdinand Heide entworfen werden. Wie die FAZ berichtet, soll der Frankfurter Architekt den Wettbewerb um das künftig höchste Hochhaus der Stadt gewonnen haben. Heide plant demnach einen 300 Meter hohen Büro- und Hotelturm und dazu noch einen rund hundert Meter hohen Wohnturm. An der Spitze soll es eine Aussichtsplattform geben.

    Brachfläche im Frankfurter Europaviertel
  • Top-Thema

    Lernnacht: Jüdisches Museum zeigt Kunst zum 9. November

    Das Jüdische Museum in Frankfurt lädt am heutigen Tag des Novemberpogroms von 1938 zu einer so genannten Lernnacht ein. Thema sind rechtextreme Gewalt und Terror, gezeigt wird zeitgenössische Kunst. Die Soundinstallation "After Halle" der Künstlerin Talya Feldman bezieht sich etwa auf den rechtsextremistisch motivierten Anschlag auf die Synagoge in Halle am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur am 9. Oktober 2019. Zwei Menschen wurden dabei ermordet. Eine Videoarbeit von Cana Bilir-Meier setzt sich mit dem Anschlag in einem Münchener Einkaufszentrum 2016 auseinander, bei dem neun Jugendliche mit Migrationshintergrund ermordet und fünf weitere angeschossen wurden. Gespräche mit den Künstlerinnen sind vorgesehen.

    Außenwand des Erweiterungsbau trägt den Schriftzug Jüdisches Museum Frankfurt. Nach fünfjähriger Umbauzeit wird das Jüdischen Museum Frankfurt am 21. Oktober wiedereröffnet.
  • Kunstverein Kassel zeigt Entwürfe für Kunstwettbewerb

    "Für eine offene und freiheitliche Gesellschaft" - das ist das Motto eines Kunstwettbewerbs, den der Kasseler Kunstverein und das Regierungspräsidium Kassel in Erinnerung an den ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ins Leben gerufen haben. Von Dienstag bis Freitag findet im Fridericianum eine öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge statt. Das fertige Kunstwerk soll ein Zeichen für eine offene Gesellschaft in Demokratie und Freiheit setzen. Ende November wird eine Fachjury die Gewinnerin oder den Gewinner bekanntgeben.

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    Ausstellung im Fridericianum: Entwürfe für Kunstwettbewerb in Erinnerung an Walter Lübcke

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  • Top-Thema

    Corona-Ausbruch nach 2G-Chorkonzert

    Auf einem Chorkonzert in Freigericht (Main-Kinzig) Ende Oktober ist es offenbar zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Wie der Main-Kinzig-Kreis aktuell mitteilte, hätten sich 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Gäste des Konzerts in der Freigerichthalle infiziert. 15 Personen davon seien Aktive aus den zwei am Konzert beteiligten Chören.

    Die Veranstaltung fand nach 2G-Regeln statt - es waren also nur Geimpfte und Genesene zugelassen, eine Teilnehmerliste wurde nicht geführt. Alle Sängerinnen und Sänger haben die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen. Das teilte das Gesundheitsamt des Kreises mit. Es rief alle Beteiligten auf, "besonders sensibel auf mögliche Erkältungssymptome bei sich zu achten".

  • Top-Thema

    Roman "Wildtriebe" behandelt Emanzipation auf dem Land

    Die ARD-Themenwoche in diesem November hat sich das Thema "Stadt.Land.Wandel" auf die Fahnen geschrieben. Eine, die davon aus eigener Erfahrung berichten kann, ist die Marburger Autorin Ute Mank. Mank heiratete als junge Frau vor gut 30 Jahren in einen Bauernhof in der Hessischen Provinz ein und wurde zunächst Hausfrau und Mutter. Sie sagt: "Auf dem Land hat die Emanzipation einfach nicht stattgefunden. Nicht so, wie in der Stadt". In ihrem Debütroman "Wildtriebe" verwebt sie nun ihre eigene Biografie mit der erzählten Geschichte. Frau sein auf dem Land erzählt sie als einen Kampf um Selbstbestimmung, Anerkennung und Freiheit. Gleichzeitig zeigt sie das geregelte Landleben trotzdem als etwas Verlockendes. (hier gehts zur Themenwoche im hr)

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    Der Roman "Wildtriebe" behandelt die Frauenemanzipation auf dem Land

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  • Top-Thema

    Tanz trifft hr-Sinfonieorchester

    Es ist ein Experiment und eine Premiere, im doppelten Sinn. Nach Monaten des pandemiebedingten Wartens treffen sich zwei Giganten: Das hr-Sinfonieorchester und die Dresden Frankfurt Dance Company. Im Bockenheimer Depot bringen sie gemeinsam das Stück "When the Dust settles" auf die Bühne. Und dabei geht es nicht nur darum, Musik mit Bewegung umzusetzen und sichtbar zu machen oder den Tanz mit Musik zu unterlegen. Vielmehr werden live gespielte Musik und der Tanz gleichberechtigt inszeniert, die Choreografie zeigt eine Beziehung auf Augenhöhe. Los geht es am Donnerstag, acht Aufführungen sind geplant.

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    Sinfonieorchester trifft Frankfurt Dresden Dance Company

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