In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Top-Thema

    Bad Hersfelder Festspiele: Vier Premieren in vier Tagen

    In dieser Corona-Saison ist vieles anders bei den Bad Hersfelder Festspielen. Eine Besonderheit: Gleich zu Beginn werden alle vier Premieren gezeigt. Eine Auftaktbilanz.

  • Polizeiorchester spielt in Seniorenheimen

    Aufgrund der aktuell niedrigen Inzidenzwerte startet das Landespolizeiorchester Hessen wieder mit ersten Auftritten. Im Freien und mit Abstand sollen die Konzerte in Senioren- und Pflegeheimen stattfinden, um älteren und pflegebedürftigen Menschen eine kurzweilige Unterhaltung zu bieten und weiter zum Durchhalten in der anhaltenen Pandemiezeit zu ermutigen.

    Die ersten Konzerte starten in dieser Woche in Frankfurt. "Nachdem wir im Herbst letzten Jahres in Wiesbaden spielten, führen wir nun unsere Auftritte im Süden Hessens fort. Nach Frankfurt geben wir unsere Konzerte in Offenbach, Darmstadt, Kassel, Gießen und Fulda", sagte Laszlo Szabo, Dirigent und Leiter des Landespolizeiorchesters.

  • Literarischer Herbst in Darmstadt

    Bis zum Herbst ist es zwar noch ein bisschen hin, doch was der Literarische Herbst in Darmstadt zu bieten hat, haben die Organisatoren am Montag verraten. Vom 13. September bis 1. November sind zwölf Lesungen und zwölf Jazzkonzerte in der Stadtkirche Darmstadt geplant.

    Den Auftakt macht Simon Urban mit seinem Roman "Wie alles begann und wer dabei umkam". Martin Mosebach stellt am 27. September seinen Roman "Krass" vor. Den Abschluss der Lesungen bildet am 1. November Anne Weber mit ihrem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman "Annette, ein Heldinnenepos". Die Jazzkonzerte beginnen am 17. September mit dem "Markus Stockhausen Quartett".

  • Top-Thema

    Bill Ramsey ist tot

    Der Sänger und Entertainer Bill Ramsey ist tot. Er starb im Alter von 90 Jahren, wie seine Familie am Montag mitteilte. Ramsey, der als junger US-Amerikaner nach Deutschland kam, wurde mit Schlager- und Jazzmusik bekannt.

    Im Hessischen Rundfunk moderierte Ramsey über drei Jahrzehnte seine hr2-Swingtime - unverwechselbar mit Esprit, Witz und profunder Kenntnis. Erst kurz vor seinem 88. Geburtstag hatte er im März 2019 seine letzte Swingtime. Seine Empfehlung damals zum Abschied: "Keep Swinging!" - sein Lebensmotto.

  • Sie macht aus alten Kite-Segeln bunte Kleidung

    Wichtiges Thema der Frankfurt Fashion Week, die heute in Frankfurt beginnt, ist das Thema Nachhaltigkeit. Woran große Modelabel oft noch arbeiten müssen, ist bei Designern von Nischenprodukten bereits Alltag. Das Zauberwort von Designerin Doris Ivanschitz aus Kelkheim (Main-Taunus) heißt Upcyling.

    Alten Kite-Segeln haucht sie neues Leben ein. Die Protoypen ihrer Mode entstehen im heimischen Keller - bunt, leicht, reiß- und wetterfest. Für eine Teilnahme an der Fashionweek ist Ivanschitz' Label noch zu klein, doch dass die Messe auf Nachhaltigkeit setzt, ist für sie ein wichtiger Schritt.

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    Wenn ein Segel zur Klamotte wird

    Doris Ivanschitz - aus alten Segeln stellt sie Kleidung und Rucksäcke her. Kurzhaarige Frau mit Brille - lachend - mit Surfergruß - im Arm ein zusammengerolltes Segel.
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  • Top-Thema

    2021 kein Europa Open Air am Mainufer

    Auch in diesem Sommer wird es kein Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank geben. "Die Entscheidung, die wir gemeinsam mit der EZB getroffen haben, ist uns nicht leichtgefallen", sagt hr-Intendant Manfred Krupp, "doch angesichts der immer noch unsicheren Pandemiesituation können wir ein Konzert in dieser Größenordnung mit mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern nicht guten Gewissens veranstalten."

    Das Europa Open Air lebe von der tollen, lockeren Atmosphäre mit Picknickdecken und Gastroangeboten. "Doch genau dieses besondere Erlebnis am Mainufer könnten wir derzeit unserem Publikum nicht bieten. Wir hoffen jedoch sehr, dass wir uns alle 2022 wieder an der Weseler Werft treffen werden", blickt Krupp hoffnungsvoll in die Zukunft.

  • Claudia Mahnke erhält Ehrentitel Kammersängerin

    Dieser Schlussapplaus war für Mezzosopranistin Claudia Mahnke am Sonntagabend ein ganz besonderer. Sie wurde nach der Erstaufführung von Francis Poulencs "Dialogues des Carmélites" zur Kammersängerin der Frankfurter Oper ernannt. Von Intendant Bernd Loebe gab es Blumen und eine entsprechende Urkunde.

    Bei der Auszeichnung handelt es sich um einen Ehrentitel, der immer dann verliehen wird, wenn eine Künstlerin oder ein Künstler sich in besonderer Weise um ein Opernhaus verdient gemacht haben. Claudia Mahnke zählt zu den gefragtesten Mezzosopranistinnen weltweit, seit 2006/2007 gehört sie zum Frankfurter Ensemble.

    Kammersängerin Claudia Mahnke auf der Bühne mit Blumenstrauß und Urkunde - umgeben von applaudierenden Kolleginnen und Kollegen.
  • Wanderausstellung "Mensch, Du hast Recht(e)!" in Hanau

    Die Wanderausstellung "Mensch, Du hast Recht(e)!" von der Bildungsstätte Anne Frank aus Frankfurt macht Station in Hanau. Die Schau zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten ist bis zum 26. August im Kulturforum zu sehen und spricht vor allem Jugendliche ab 14 Jahren an.

    Das Lernlabor zeigt, was Rassismus und Diskriminierung bedeuten, wie man selbst dagegen vorgehen und seine Werte vorleben kann. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10 Uhr bis 20 Uhr und samstags von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

  • Lesefestival "Frankfurt liest ein Buch" startet

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    Gemeinsames Lesevergnügen - "Scheintod" von Eva Demski

    Eva Demski
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    1974 wird ein Anwalt tot in seiner Kanzlei aufgefunden. Die Umstände sind ungeklärt. Die Polizei ermittelt: Er war Anwalt der linken Szene, zu seiner Klientel gehörten RAF-Mitglieder, Rocker, Junkies und Stricher. Das Lese-Festival "Frankfurt liest ein Buch" blickt mit dem Roman "Scheintod" von Eva Demski in den "Deutschen Herbst" zurück.

    Hat Eva Demski RAF-Munition in den Main gekippt? Wir werden es wohl auch nach der Lektüre nicht wissen. Denn ihr Roman "Scheintod" über die 12 Tage nach dem Tod eines RAF-Strafverteidigers, der starke Ähnlichkeiten mit Reiner Demski hat, ist ein raffiniertes Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion. Bei hr2-kultur können Sie zwölf Auszüge aus der ebenso kunstvollen wie köstlichen Maskerade hören – gelesen von Constanze Becker.

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    Lesefest in Frankfurt

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  • Top-Thema

    Fashion-Week startet in Frankfurt

    Kaum Laufstegshows, kein Live-Modezirkus und keine großen Partys: Wenn am Montag die erste Frankfurt Fashion Week startet, ist vieles nicht wie ursprünglich geplant. Ein wenig Glamour wird es aber doch geben. Die Highlights.

  • "Ich verwandle die Bühne in mein Wohnzimmer"

    Klaviervirtuose, Electro-Star, Rapper: Der Musiker Chilly Gonzales ist ein Multitalent. Beim Rheingau Musik Festival gibt er mehrere Konzerte. Warum er auch da wieder Bademantel und Slipper tragen wird, erzählt er im Interview.

  • Kreatives Chorvideo bringt den Sieg

    Während des Lockdowns hatten Sänger das Nachsehen. Doch der Männerchor 1891 Somborn aus Freigericht (Main-Kinzig) hat aus der Not eine Tugend gemacht – und ein kreatives Video produziert. Damit haben die Männer nun überraschend beim internationalen Chorfestival Musica Orbis in Prag den Gesamtsieg geholt.

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    Chor aus Freigericht gewinnt internationales Festival

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  • Kuratorinnenteam kommt aus Tokio

    Der Abschluss des Festivals "Theater der Welt" am Samstagabend in Düsseldorf ist der Startschuss für die nächste Ausgabe 2023 in Frankfurt und Offenbach. In einer Videobotschaft gaben die Frankfurter Festivalintendanten Matthias Pees (Künstlerhaus Mousonturm), Matthias Wagner K (Museum Angewandte Kunst) und Anselm Weber (Schauspiel Frankfurt) die neue Programmdirektion bekannt. Das Kuratorinnenteam für 2023 kommt mit Chiaki Soma und Kyoko Iwaki aus Tokio.

    Und was erwartet die Besucherinnen und Besucher in zwei Jahren? "Unter Berücksichtigung der empirischen Kenntnisse der globalen Pandemie wollen wir ein Festival schaffen, dessen thematischen Schwerpunkt wir 'Inkubationismus' nennen wollen: eine kollektive Zeit des Wartens, in der wir auf ein neues Leben hoffen und vielleicht auch Angst vor künftigen Symptomen haben", kündigten die Kuratorinnen an.

    "Da traumatische Auswirkungen einer Tragödie immer verzögert ankommen, hoffen wir in Frankfurt-Offenbach 2023 gemeinsam mit allen Künstler:innen das Bild einer neuen Welt zu entwerfen, die von der Bemühung geprägt ist, allen Wesen Fürsorge und Heilung zukommen zu lassen", heißt es in der Mitteilung weiter.

    Collage aus Porträtfotos von Chiaki Soma und Kyoko Iwaki
  • Kurdischer Kulturpreis für Theater-Intendant Laufenberg

    Für seine Verdienste im kulturellen Austausch zwischen Deutschland und dem Irak ist der Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Uwe Eric Laufenberg, am Samstag mit dem Kurdischen Kulturpreis "Preis für friedliche Koexistenz und Kreativität" ausgezeichnet worden.

    In der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg feierte die Mozart Oper "Die Entführung aus dem Serail" im November 2010 Premiere an der Oper Köln. Im März 2011 reiste die Produktion mit dem Kölner Ensemble als Gastspiel in den Irak und wurde dort als erste Oper überhaupt im Kunstpalast in Sulaimanyya aufgeführt.

    Kulturpreis an Uwe Eric Laufenberg. Auf dem Foto: John Heuzenroeder, Ihsan Othmann, Uwe Eric Laufenberg und Wolf Matthias Friedrich (von links)


  • Zebrastreifen-Schilder aus aller Welt - versammelt in Kassel

    Die Kasseler Künstlerin Doris Gutermuth sammelt Zebrastreifen-Verkehrsschilder aus aller Welt. Seit 2007 holt sie die Schilder aus der ganzen Welt nach Kassel und sendet im gleichen Zuge eine ihrer Märchenillustrationen in Zebrastreifen-Design in das jeweilige Herkunftsland. "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Zebrastreifen eingestellt", sagt die 65-Jährige. Zwischen Kassel und der Welt will die Künstlerin so ein kulturellen Brückenschlag schaffen.

    Doris Gutermuth hält in ihrem Atelier ein Zebrastreifenschild aus Afghanistan in der Hand. An ihren den Wänden reihen sich Fußgängerüberweg-Schilder aus aller Welt


  • "Goethe"-Premiere in Bad Hersfeld

    Das Musical "Goethe" startet am Samstagabend bei den 70. Bad Hersfelder Festspielen. Es ist die dritte Premiere des Freilicht-Theaterfestivals. Inszeniert wird das Musical von Regisseur Gil Mehmert, der unter anderem schon bei den Musicals "Cabaret" und "Hair" in den Jahren 2015 und 2018 Regie in der Stiftsruine führte. In den Hauptrollen sind Abla Alaoui als Charlotte Buff und Philipp Büttner als Johann Wolfgang von Goethe zu sehen.

    "Goethe" basiert auf dem gleichnamigen deutschen Spielfilm des Regisseurs Philipp Stölzl aus dem Jahr 2010. Das Musical thematisiert die unerfüllte Liebe Goethes zu Charlotte Buff sowie den Beginn der Karriere des Dichterfürsten.

    Schauspielerin Abla Aloui (l-r, Lotte im Musical "Goethe!") und ihre Kollegen Götz Schubert (Keating im "Club der toten Dichter) und Philipp Büttner (Goethe im Musical "Goethe!") sitzen in der Bad Hersfelder Stiftsruine lachend auf Stühlen und einem Pult.
  • So schaurig geht es auf Hessens Burgen zu

    Die Schlösser und Burgen in Hessen sind nicht nur Orte der Erholung und Stätten der Kulturgeschichte. Einige sind auch Schauplatz mörderischer Spukgeschichten. Wir zeigen Ihnen drei Burgen mit echtem Gruselfaktor.

  • Top-Thema

    documenta 15 findet statt

    Die documenta 15 findet im kommenden Jahr vom 18. Juni bis 25. September 2022 statt. Das teilten Aufsichtsrat, künstlerische Leitung und die Stadt Kassel am Freitag bei einer Pressekonferenz mit. Man wolle damit ein Zeichen der Hoffnung in und an die Welt senden.

    Die documenta, die als weltweit bedeutendste Ausstellung für moderne Kunst gilt, gibt es alle fünf Jahre in Kassel. Die Corona-Pandemie hat die Vorbereitungen der Schau stark erschwert. So hätten die weltweiten Atelierbesuche und Arbeitstreffen mit der Künstlerischen Leitung ruangrupa und internationalen Künstlerinnen, Künstlern und Gruppierungen fast eineinhalb Jahre lang ausschließlich im digitalen Raum stattgefunden, teilte die documenta-Leitung mit.

    Bei den Planungen würden nun Sicherheits- und Hygienekonzepte laufend mitbedacht - von der Wahl ausreichend großer Indoor- und Outdoor-Standorte bis zu digitalen Lösungen bei der Besucherführung.

  • Nigerianischer Künstler widmet Frankfurt eine Hymne

    Vom 9. Juli bis zum 3. Oktober verwandelt der nigerianische documenta-Künstler Emeka Ogboh die Innenstadt von Frankfurt in eine Klanglandschaft. Das Projekt der Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erstrecke sich vom Römer über den Eisernen Steg am Main bis zur Dreikönigskirche im Stadtteil Sachsenhausen, teilte die Stiftung am Freitag mit.

    Im Zentrum der Soundinstallation "This too shall pass" ("Das geht schon wieder vorbei") stehe eine gleichnamige Hymne, die eigens für die Aktion komponiert worden sei. Den Angaben zufolge ist das Werk der Stadt und dem Pandemie-Jahr 2020 gewidmet. Die Musik sei von Chören in Nigerias Hauptstadt Lagos und Frankfurt eingesungen worden.

    Hintergrund der Aktion in der Corona-Pandemie ist laut EKHN-Stiftung auch die Frage, was das gemeinsame Singen der Gesellschaft bedeutet - zumal in einer krisengeschüttelten Welt, in der Musik und Kunst lange verstummen mussten. Gleichzeitig begegne Ogboh dem Nachdenken über die Migration von Menschen und ihrem Kulturgut und Fragen nach Gleichheit, Teilhabe und Identität mit dem Prinzip der kulturellen Aneignung. Sie könne nach Ansicht des Künstlers eine Möglichkeit sein, Grenzen zu überwinden.

  • Top-Thema

    Ausstellung zeigt Gegenstände von KZ-Häftlingen

    Gemeinsam mit den Arolsen Archives eröffnet die Gedenkstätte Hadamar (Limburg-Weilburg) die Wanderausstellung #StolenMemory am 16. Juli 2021 auf ihrem Außengelände. Wie die Gedänkstätte mitteilte, beschäftigt sich die Schau mit dem persönlichen Besitz, der den Inhaftierten der Konzentrationslager bei ihrer Ankunft abgenommen wurde, und dessen Rückgabe an die Angehörigen der Opfer.

    Effekte Stolen Memorys: Bernsteinschmuck

    Bei diesen persönlichen Gegenständen - auch "Effekten" (allgemein beweglicher Besitz, Anm.d.Red.) genannt - handele es sich um Eheringe, Uhren, Füller, Brieftaschen und Fotos. Die Arolsen Archives verwahren den Angaben zufolge etwa 2.500 dieser Erinnerungsstücke. Die Kampagne #StolenMemory der Arolsen Archives möchte die Aufmerksamkeit auf die privaten Gegenstände lenken und dadurch Rückgabe ermöglichen.

    Seit dem Start der Kampagne 2016 konnten über 500 Familien gefunden werden, an die die persönlichen Dinge zurückgegeben wurden. Die Ausstellung zeigt Bilder der "Effekten" und rückt das Schicksal von zehn Verfolgten in den Mittelpunkt. Die Schau ist vom 16. bis 28. Juli 2021 in einem Übersee-Container zu sehen. Sie ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und am Wochenende von 12.30 bis 17 Uhr geöffnet.

  • Spezielles Freiluft-Theater startet Mitte Juli

    Theater, Tanz und Musik erleben trotz Corona-Pandemie wird ab 18. Juli zwischen Frankfurt und Offenbach in einem eigens für die Saison errichteten Freiluft-Theater möglich sein. In dem sechseckigen Gerüstbau sollen bis zu 350 Zuschauer Platz finden, voneinander getrennt in Zweier-Logen. Der "Sommerbau" entsteht derzeit an der Grenze zwischen den beiden Städten in der Nähe des früheren Kaiserlei-Kreisels.

    Am Freitag wurde das Programm vorgestellt. Es beginnt mit einer Doppelvorführung des Musiktheaterstücks "Der Struwwelpeter". Bis Ende Oktober sind weitere Theatervorstellungen sowie Konzert-, Tanz- und Club-Abende geplant ebenso wie Diskussionsrunden zu demokratischen Prozessen - eine davon wird am Tag der Bundestagswahl stattfinden. Auch eine Open-Air-Adaption des fast zehnstündigen Antiken-Marathons "Dionysos Stadt" ist angesetzt.

    Für die Zuschauer gelten Hygiene- und Abstandsregeln, in ihren Logen dürfen sie sich ohne Mund-Nase-Schutz aufhalten. Der Vorverkauf startete am Freitag (2. Juli). An dem Projekt beteiligen sich unter anderem das Künstlerhaus Mousonturm, das Ensemble Modern, die Dresden Frankfurt Dance Company sowie das Schauspiel Frankfurt und Offenbacher Künstlerinnen und Künstler.

  • Top-Thema

    Kloster Eberbach Kulisse für Otto-Film

    Nach langer Zeit pandemiebedingter Schließungen öffnen jetzt die Kinos wieder ihre Türen. Auf der Leinwand spielt auch Kloster Eberbach eine Rolle: Einer der Drehorte des neuen Films des Komikers Otto war die ehemalige Zisterzienserabtei im Rheingau. Otto spielt dabei die Hauptrolle in der Wiederauflage des berühmten Serienklassikers "Catweazle".

    Der 12-jährige Benny (Julius Weckauf) entdeckt darin in seinem Keller den kauzigen Magier Catweazle, der sich versehentlich aus dem 11. Jahrhundert in die Jetztzeit katapultiert hat.

    Szene aus Catweazle mit Otto

    "Wir hatten das Filmteam im vergangenen Juni für drei Tage in Kloster Eberbach zu Gast", sagte Jens Foerster, Leiter des Klosterbetriebs und Hoteldirektor, laut einer Mitteilung vom Freitag. "Leider durften wir nichts verraten, um die aufwendigen Dreharbeiten nicht zu stören, für die sogar die Weinfässer kurzzeitig aus unserem Hospitalkeller transportiert wurden." Das Ergebnis ist nun in den Lichtspielhäusern in Hessen zu sehen.

  • Top-Thema

    So war der Neustart der Hersfelder Festspiele

    Die große Kultur feiert ein Comeback auf der Bühne der Bad Hersfelder Festspiele. Den Auftakt machte eine erstmals gezeigte Adaption des Hollywood-Films "Der Club der toten Dichter" - gekonnt, aber ohne große Überraschungseffekte, wie hr-Reporter Jörn Perske findet.

  • Endlich wieder Leben auf der Büchner-Bühne

    Georg Büchner

    Endlich wieder Theater! Die Büchner-Bühne in Riedstadt-Leeheim (Groß-Gerau) wird nach der Corona-bedingten Zwangspause wieder belebt. Am Wochenende sind gleich drei Stücke zu sehen: Am Freitag Loriots "Heile Welt", am Samstag "Revolution - Eine schöne Idee" mit Texten von Georg Büchner und am Sonntag "Nur Berühmt?", eine Komödie von Luise Büchner, Georg Büchners jüngerer Schwester.

    Der Samstag ist für die Büchnerbühne und auch das Büchner-Haus ein besonderer Tag: Da wollen beide Träger-Vereine fusionieren zum neuen Verein "Büchnerfindetstatt". Das Ziel: Riedstadt soll künftig noch mehr mit dem Revolutionär, Arzt und Autor Georg Büchner in Verbindung gebracht werden.

  • Erster Klaus-Heyne-Preis geht an Romantikforscherin

    Die Literaturwissenschaftlerin Joanna Raisbeck erhält für ihre Forschungen zur Deutschen Romantik den Klaus-Heyne-Preis der Frankfurter Goethe-Universität. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird zum ersten Mal vergeben, wie die Hochschule am Freitag mitteilte. Sie erinnert an den Kinderarzt Klaus Heyne (1937–2017), dessen Leidenschaft der Kunst und Literatur galt.

    Die in Oxford lehrende Raisbeck untersuchte in ihrer eingereichten Studie die Rolle der Dichterin Karoline von Günderrode (1780-1806). Damit habe sie "einen wegweisenden Beitrag zur germanistischen Romantikforschung im Allgemeinen und zur bislang eher stiefmütterlich behandelten Günderrodeforschung im Speziellen" geleistet, begründet die Jury ihre Entscheidung. Der Preis soll am 6. Oktober übergeben werden.