Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Mittwochmorgen im Ticker.

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  • Tschüss!

    Zum Abschluss löse ich noch schnell die Umfrage zur Gestaltung der Zeil auf. Den meisten Anklang findet die Idee eines Biergartens, gefolgt von einem Skywalk und Parkplätzen. Mein Favorit Streichelzoo kommt immerhin auf Platz vier.

    Biergarten im Freien

    Danke fürs Abstimmen und Mitlesen! Für mich ist jetzt schon Feierabend, morgen macht an dieser Stelle meine Kollegin Antje Buchholz weiter. Haben Sie einen schönen Tag!

  • Mehr Jugendliche wählen eine Ausbildung

    In Hessen haben zum Schuljahr 2023/24 etwas mehr junge Menschen eine Ausbildung aufgenommen als im Vorjahr. Laut einer vorläufigen Auswertung des statistischen Landesamts waren es 100.400 Auszubildende und damit 1,1 Prozent mehr. Bei der beruflichen Ausbildung betrage der Zuwachs sogar 3,0 Prozent. Eine studienqualifizierenden Bildungsgang hätten etwas weniger junge Menschen gewählt. Die Zahl der Berufsanfänger, die Hilfe beim Übergang von der Schule ins Berufsleben benötigten ("Übergangsbereich"), sei gleich geblieben.

    Jugendliche suchen nach Ausbilundsplätzen
  • Die Passion: "No Angel" Nadja Benaissa spielt Maria

    Kennen Sie die RTL-Sendung "Die Passion"? Die Live-Show, in der Prominente an Ostern die Passionsgeschichte nachstellen, soll in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfinden, gedreht wird am 27. März in Kassel. Für die Besetzung hat RTL jetzt bekanntgegeben, dass Nadja Benaissa die Rolle der Maria übernehmen wird. Die 41-Jährige Frankfurterin war als Mitglied der Girlgroup No Angels bekannt geworden. "Es hat mich tief in meinem Innersten berührt, als ich erfuhr, dass ich Maria sein darf", sagte die Sängerin nach Angaben des Senders. In weiteren Rollen werden Ben Blümel (Jesus), Jimi Blue Ochsenknecht (Judas), Francis Fulton-Smith (Pontius Pilatus) und Hannes Jaenicke (Erzähler) zu sehen sein.

    Nadja Benaissa
  • Top-Thema

    Bundeswehr-Großauftrag geht nach Kassel

    Die Bundeswehr hat einen neuen Großauftrag nach Kassel vergeben. Sie will ihre Luftabwehr erneuern und hat deshalb das Luftabwehrsystem Skyranger bestellt, montiert auf Radpanzern vom Typ Boxer. Den Auftakt machen 19 Fahrzeuge für rund 600 Millionen Euro. 30 weitere Fahrzeuge könnten folgen. Der Auftrag ist ein Gemeinschaftsprojekt für die Firmen Rheinmetall und Kraus-Maffei-Wegmann. Gebaut werden sollen die Luftabwehr-Fahrzeuge im Rheinmetall-Werk in Kassel.

  • Top-Thema

    18 Tonnen schweres Zisternen-Bauteil blockiert die A3

    Zu dem 18 Tonnen schweren Betonteil, das aktuell für Verkehrsbehinderungen auf der A3 sorgt, ist jetzt mehr bekannt. Laut Polizei musste der Lkw, der das Teil geladen hatte, aufgrund des Verkehrs zwischen Hofheim-Wallau (Main-Taunus) und Wiesbaden-Breckenheim bremsen. Das Betonteil sei dabei von der Ladefläche gerutscht. Es handelt sich um ein vier mal fünf Meter großes Rohr für eine Zisterne. Die Bergungsarbeiten laufen. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

    Betonwanne links im Bild, höher als die Menschen daneben.
  • Lufthansa: Streikaufruf "völlig unangemessene Eskalation"

    Die Lufthansa hat den heute Morgen am Flughafen angelaufenen Warnstreik der Gewerkschaft Verdi scharf kritisiert und schnelle Verhandlungen in dem Tarifkonflikt gefordert. Der kurzfristige Aufruf zu einem dreitägigen Streik des Technikpersonals sei eine "nicht nachvollziehbare und völlig unangemessene Eskalation", teilte das Unternehmen soeben mit. Man habe Verdi angeboten, jederzeit weiterzuhandeln - und biete an, die Gespräche am 4. März fortzusetzen.

    Verdi hatte gestern Abend noch kritisiert, die Lufthansa halte an dem bisherigen Termin für die Verhandlungsrunde Mitte März fest. Das sei zu spät. Die Fluggesellschaft kritisierte, sie sei am vergangenen Donnerstag mit einem verbesserten Angebot einen Schritt auf Verdi zugegangen und erfülle zentrale Forderungen. Die Arbeitnehmervertreter lehnten dieses Angebot als unzureichend ab.

  • E-Scooter-Anbieter bereitet sich auf ÖPNV-Streik vor

    Wegen des laufenden bundesweiten Warnstreiks im Nahverkehr, der voraussichtlich am Freitag und Samstag auch Hessen betreffen wird, will der E-Scooter-Anbieter Voi in Frankfurt mehr E-Scooter in der Nähe von Knotenpunkten wie S-Bahnhaltestellen zur Verfügung stellen. Außerdem halte man mehr aufgeladene Akkus bereit, teilte das Unternehmen heute mit. Beim letzten Streiktag Anfang Februar hatte Voi 50 Prozent mehr Fahrten in Frankfurt verzeichnet.

  • Top-Thema

    Besonderer Schutz für alte Buchenwälder beendet

    Der besondere Schutz für bestimmte alte Buchen in Hessen ist Vergangenheit - auch diese Bäume dürfen wieder gefällt werden. Im Koalitionsvertrag der neuen schwarz-roten Landesregierung heißt es, das Einschlagmoratorium für alte Buchen im Staatswald werde beendet. Das Moratorium war 2020 von Schwarz-grün nach mehreren trockenen Sommern in sogenannten Natura 2000-Gebieten eingeführt worden. Es sei von Beginn an befristet gewesen, teilte das inzwischen CDU-geführte Landwirtschaftsministerium mit. Experten hätten die Situation analysiert. In den alten Buchenbeständen würden "sehr naturnahe und behutsame Waldbauverfahren angewendet". Jedoch seien die heimischen Forstbetriebe auf das Holz angewiesen.

    Von Naturschützern kommt dennoch Kritik. Der Ehrenvorstand des hessischen Naturschutzbundes (Nabu), Gerhard Eppler, nennt die Beendigung des besonderen Schutzes alter Buchen fatal. Gerade solche Bäume trügen enorm zur Artenvielfalt bei. "Die Bestände über 100-jähriger Buchen in Hessen sind schon verschwindend gering. Sie müssen erhalten werden", sagt der Biologe. Mehr als junge Bäume könnten solche alten Exemplare etwa von Spechten und in der Folge auch von etlichen anderen Vogelarten gut als Bruthöhlen genutzt werden. Selbst eine abgestorbene alte Buche könne beispielsweise für bestimmte Käfer einen wertvollen Lebensraum bieten.  

    Buchenwald
  • 30 Gersfelder starten bei größtem Skilanglauf-Rennen der Welt

    Der Wasalauf im schwedischen Sälen ist Kult. Der größte Volkslauf der Welt auf Langlauf-Ski findet am Sonntag zum 100. Mal statt. Die Veranstaltung zieht Profi-Sportler wie auch Amateure in ihren Bann. Dabei sein werden auch 30 Athleten der SKG Gersfeld (Fulda). Sie sind heute in aller Frühe mit einem Reisebus in Richtung Mittelschweden aufgebrochen. "Der Wasalauf hat in Schweden den Stellenwert einer Fußball-WM", erklärt SKG-Vorstand Christoph Limpert. "Langlauf ist dort Volkssport. Wir haben überall Fußballplätze, die Schweden haben überall Loipen."

    Dementsprechend viele Menschen wollen einen der knapp 16.000 Startplätze ergattern. Allein die Startaufstellung ist kilometerlang - 60 Spuren in einem trockenen Flussbett. Von dort aus geht es auf die 90 Kilometer lange Strecke nach Mora. Um diese Mega-Distanz zu bewältigen, trainieren die Gersfelder seit Monaten, im Sommer auf Rollski. Die schnellsten Gersfelder werden für die 90 Kilometer rund fünf Stunden brauchen, wie Limpert sagt. Die langsamsten wollen versuchen, im Zeit-Limit von zwölf Stunden zu bleiben. Für sie gilt: Dabei sein ist alles - und das Event genießen.

    Audiobeitrag

    Audio

    Größter Volkslauf der Welt im Skilanglauf zieht auch Athleten aus Hessen an

    Tausende von Skilangläufern sind hintereinander auf der Strecke beim Wasa-Lauf in Schweden
    Ende des Audiobeitrags
  • Top-Thema

    Stau auf der A3: Lkw verliert 18 Tonnen schweres Betonteil

    Achtung auf der A3 in Richtung Frankfurt: Zwischen Niedernhausen (Rheingau-Taunus) und dem Wiesbadener Kreuz hat ein Lkw ein Betonteil verloren, das 18 Tonnen wiegt. Es handelt sich dabei um den Teil einer Zisterne, wie unsere Verkehrsredaktion berichtet. Die rechte Spur ist deshalb gesperrt. Aktuell staut sich der Verkehr auf 12 Kilometern. Planen Sie mindestens eine halbe Stunde mehr ein. Das Betonteil muss im Laufe des Tages mit einem Kran geborgen werden.

  • Nachrichten zur Zeil

    Die Zeil soll schöner werden - nur wie? Dazu haben mich ein paar Vorschläge erreicht. Sie können natürlich auch weiter abstimmen.

    Zitat
    „Wenn die Stadtväter eine Schule auf der Zeil planen, mögen sie doch bitte an die vielen Halteplätze für die Elterntaxis denken.“ Rolf Rolf
    Zitat Ende
    Zitat
    „Was mir fehlt, sind Menschen, die spazierengehen, Cafés nutzen, höflich sind, rücksichtsvoll sind (Müll in die Mülleimer werfen und nicht daneben), nicht kriminell sind, nicht herumspucken etc. Und wie immer: Es soll das Umfeld geändert werden, aber der Mensch lässt sich selbst außen vor. Egal welche Änderungen (Schwimmbad, Kletterwand etc.) - wenn sich die Menschen nicht ändern, wird das nix, die Atmosphäre bleibt so unangenehm wie jetzt.“ Allina Allina
    Zitat Ende
    Zitat
    „Mir fehlt die oberirdische Straßenbahn.“ Michael Michael
    Zitat Ende
  • Wie viel Haustierbesitzer für Hund und Co. ausgeben 🐕

    1.600 Euro für einen Hund, 1.100 Euro für eine Katze: Wer sich ein Haustier anschafft, hat jedes Jahr hohe Kosten. Vier Milliarden Euro Umsatz allein mit Futter hat die Industrie hierzulande im vergangenen Jahr gemacht. Hinzu kommen Tierarztkosten, die Anschaffung, Ausstattung und natürlich das ein oder andere Spielzeug. Mein Kollege Alexander Schmitt hat sich die Zahlen angeschaut - und sich über die aktuellen Ernährungstrends für Hund und Co. informiert (ja, die gibt's nicht nur bei Menschen). Mehr dazu hören Sie im Audio:

    Audiobeitrag

    Audio

    So viel geben Tierhalter für ihre Lieblinge aus

    Bulldogge Frida auf dem Schoß von Frauchen Alice. Die Bulldogge schaut in die Kamera, die Besitzerin, halblanges blondes Haar, Brille, im Hintergrund ist verschwommen zu sehen. Sie lächelt.
    Ende des Audiobeitrags
  • Hier gibt's was auf die Ohren 🎧

    Die Augen sind noch müde und fallen ständig zu? Kein Problem, hier kommen 100 Sekunden Auszeit. Einfach Play drücken und zuhören.

    Audiobeitrag

    Audio

    Die hessenschau in 100 Sekunden am frühen Morgen

    Logo der hessenschau - die Buchstaben "hs" in einem Rahmen, welcher zwei runde und zwei spitze Ecken hat. Daneben eine "100". Alle Buchstaben und Linien in weiß auf dunkelblauem Grund.
    Ende des Audiobeitrags
  • Top-Thema

    Becken zu niedrig: 30 Jahre alter Sprungturm muss weg

    Die Stadt Biedenkopf muss den Sprungturm in ihrem Freibad abreißen. Denn laut einem Gutachten ist die Wassertiefe fünf Zentimeter zu niedrig. Außerdem steht der Ein-Meter-Turm zu dicht am Becken. Und auch das Geländer ist nicht sicher. Das alles wurde bei einer Kontrolle des Lahnauenbads im vergangenen Jahr festgestellt. Seitdem ist der Turm gesperrt. Die einzige Alternative zum Abriss wäre, das Becken tieferzulegen oder die Ränder zu erhöhen. Das ist laut Stadt aber zu teuer. Deshalb hat sie nun entschieden: Der Turm kommt weg. Dabei steht der Sprungturm schon seit über 30 Jahren und ist auch seitdem benutzt worden.

    Junger Mann springt vom Sprungturm im Schwimmbad ins Wasser
  • Forscher: Kriebelmücke wird sich ausbreiten

    Sie sind nur zwei bis sechs Millimeter groß und ähneln harmlosen Stubenfliegen, doch ihre Stiche sind sehr unangenehm: Kriebelmücken. Einer kürzlich veröffentlichten Studie von Forschenden der Goethe-Universität und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt zufolge könnten die Insekten hierzulande bald deutlich häufiger vorkommen. Zukünftige höhere Temperaturen könnten "zu verkürzten Entwicklungszeiten, zu mehr Generationen pro Jahr und damit insgesamt zu einem häufigeren Auftreten von Kriebelmücken führen", erklärte das Forschungsteam. 

    Die Stiche der Mücke können schwerwiegende allergische Reaktionen auslösen, erklärte Sven Klimpel von der Universität Frankfurt. "Kriebelmücken sind zudem in der Lage, durch ihren Stich Infektionskrankheiten auslösende Erreger zu übertragen." In Deutschland wurden bisher 57 Kriebelmücken-Arten entdeckt.

    Kriebelmücke (Simulium equinum) auf menschlicher Haut.
  • Top-Thema

    Hadamar: Sperrzone aus der Vogelperspektive

    Radio-Reporter Marc Klug ist heute Morgen schon früh nach Hadamar (Limburg-Weilburg) aufgebrochen, wo ja seit Montag das hochentzündliche Propangas ausströmt. Die Lage sei unverändert, sagt er. Die Arbeiten werden noch einige Tage dauern. Die Sperrzone von 400 Metern um die Firma, auf deren Gelände sich der Gastank befindet, bleibt weiterhin bestehen. In dieser Nacht haben sich laut Polizei alle betroffenen Anwohner daran gehalten, es sei ruhig geblieben. Wie es in Niederzeuzheim aussieht, zeigt dieses Video - aufgenommen aus einem Flugzeug:

    Videobeitrag

    Video

    Gasleck in Hadamar: Die Sperrzone aus der Vogelperspektive

    Luftaufnahme des Gashandelsunternehmens in Hadamar-Niederzeuzheim, bei dem es zu einem Austritt von Propangas kommt.
    Ende des Videobeitrags

    In der Sperrzone war in der Nacht zum Dienstag ein Haus explodiert, nachdem ein Mann verbotenerweise sein Haus betreten hatte. Wie so etwas passieren kann, erklärt der Frankfurter Chemie-Professor Arnim Lühken in diesem Interview:

  • Voting: Neue Pläne für die Zeil

    Die Nachricht über die Idee für eine Grundschule auf der Zeil bringt mich zu unserem heutigen (nicht ganz ernst gemeinten) Voting. Stimmen Sie gerne ab - vielleicht lassen sich die Planer ja noch beeinflussen.

    Voting

    Was fehlt Ihnen auf der Zeil?

    Bis zu 3 Antworten möglich 0/3
  • Medienberichte: Pläne für Grundschule auf der Zeil

    Wie viele andere Einkaufsstraßen auch kämpft die Frankfurter Zeil mit Leerstand. Das P&C-Gebäude soll nun komplett umgebaut werden. Die Pläne des Inhabers, der James Cloppenburg Real Estate Holding, könnten die Einkaufsmeile stark verändern, wie mehrere Medien berichten. Demnach könnte in dem Gebäude unter anderem eine Grundschule einziehen. Der Frankfurter Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (SPD) habe zudem eine Sporthalle und eine öffentliche Dachterrasse ins Spiel gebracht, schreibt die Frankfurter Rundschau. Hauptnutzer der Immobilie solle aber wie bisher Peek&Cloppenburg bleiben.

    P&C-Gebäude auf der Zeil
  • Das Wetter: Sonne voraus! 🌞

    Kurzer Blick auf's Wetter: Das ist heute Vormittag besonders in einigen Flussniederungen noch neblig-trüb, ansonsten wird es heute aber sonnig. Es bleibt durchweg trocken, die Temperaturen erreichen 7 bis 12 Grad. Dazu weht ein schwacher Wind. Klingt tatsächlich schon nach Frühling.

  • Top-Thema

    13 Festnahmen im Frankfurter Bahnhofsviertel

    Die Polizei hat gestern im Frankfurter Bahnhofsviertel Wettbüros, Bars, Spielhallen und Lokale kontrolliert. Laut Mitteilung aus der Nacht wurden 22 Ermittlungsverfahren eingeleitet und 13 Personen festgenommen. Unter anderem ging es dabei um Verstöße gegen das Betäubungsmittel- sowie das Aufenthaltsgesetz, Urkundenfälschung und Volksverhetzung. Eine der kontrollierten Personen habe 30 Gramm Marihuana bei sich getragen. Die Beamten schnappten mit Hilfe eines Überwachungsvideos außerdem drei mutmaßliche Taschendiebe. Die Aktion fand im Rahmen des Sofortprogramms "Innenstadtoffensive gegen Kriminalität" des Innenministeriums statt.

    Blaulicht
  • Top-Thema

    Brief mit totem Fisch löst Polizeieinsatz aus

    Ich hoffe, Sie sind noch nicht beim Frühstück, wenn Sie die folgende Meldung lesen:

    Ein auffällig riechender Briefumschlag hat gestern in einem Post-Verteilzentrum in Offenbach zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei geführt. Ausgelöst wurde der beißende Gestank durch einen toten Fisch, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die Feuerwehr verpackte den Brief demnach in einer Transportbox, bevor ihn die Polizei in ein Labor brachte. Ermittlungen sollen nun zeigen, was hinter dem Umschlag mit dem verwesenden Tier steckt. An wen die Überraschungspost geschickt werden sollte, ist nicht bekannt.

    Völlig harmlos war der stinkende Umschlag offenbar nicht: Zehn Mitarbeiter wurden vor Ort laut Feuerwehr ärztlich untersucht, weil ihre Atemwege gereizt waren, mussten aber nicht weiter behandelt werden. Die Arbeit im Verteilungszentrum wurde am Vormittag vorübergehend eingestellt.

  • Top-Thema

    Deutscher Lesepreis geht dreimal nach Hessen

    In Berlin ist gestern Abend der Deutsche Lesepreis verliehen worden. Unter den diesjährigen Preisträgern sind auch mehrere Hessinnen und Hessen. Bertrand Reisner-Sénélar aus Oberursel (Hochtaunus) erhielt den 1. Preis in der Kategorie "Herausragendes Engagement" für seinen "Bücherlöwen Cup" - ein Lesewettbewerb für Zweit- und Drittklässler. Der 3. Preis in derselben Kategorie ging an Sabine Hahn aus Frankfurt, Autorin und Verlegerin der Kinderbuchreihe "Die Hockey-Kids".

    Die Kita Waldgeister aus Hüttenberg-Volpertshausen (Lahn-Dill) wurde zudem für ihr Sprach- und Leseprogramm "Sieben auf einen Streich" ausgezeichnet. Der Deutsche Lesepreis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert, die 16 Prämierten hat eine Jury aus mehr als 400 Einreichungen ausgewählt.

    "Jedes vierte Kind, das die Grundschule verlässt, kann nicht richtig lesen. Unsere Preisträgerinnen und Preisträger zeigen: Das geht besser und zwar auch im Alltag", sagte Jörg Maas, Geschäftsführer der Stiftung Lesen. Der Preis wurde von der Stiftung gemeinsam mit der Commerzbank-Stiftung ins Leben gerufen.

  • Top-Thema

    Flughafen-Streik bisher ohne Auswirkungen für Reisende

    In einer Nachrichtenredaktion geht es bisweilen Schlag auf Schlag. Gestern war einer dieser Tage, als am Nachmittag in die Hadamar-Pressekonferenz die Verdi-Ankündigung platzte, dass das Lufthansa-Personal erneut zum Streik aufgerufen wird. Der Ausstand habe heute Morgen wie geplant um 6 Uhr begonnen, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Marvin Reschinsky. Der dreitägige Streik dürfte für Reisende laut der Airline aber kaum Auswirkungen haben. Denn dieses Mal sind weder Sicherheitsleute noch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Check-In aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen, sondern Flugtrainer und Technikpersonal.

    Ein kurzer Blick auf den Abflugplan bestätigt: Bisher scheint in Frankfurt alles glatt zu laufen. Verdi hat aber bereits angekündigt, dass beim nächsten Mal wieder mehr Passagiere betroffen sein werden, sollte die Lufthansa bei ihrem Angebot nicht nachlegen. Die Gewerkschaft fordert 12,5 Prozent mehr Lohn. Das Lufthansa-Angebot sieht 10 Prozent bei einer längeren Laufzeit vor.

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  • Top-Thema

    Mehr als 700 Anwohner in Hadamar verbrachten Nacht nicht zuhause

    Nach dem Austritt von hochentzündlichem Propangas bei einem Unternehmen in Hadamar-Niederzeuzheim (Limburg-Weilburg) mussten rund 740 Menschen die Nacht in Notunterkünften und bei Bekannten verbringen. Für viele von ihnen war es bereits die zweite Nacht in Folge. Das Leck war am Montagvormittag entdeckt worden. Seitdem strömt kontinuierlich Propangas aus dem ursprünglich mit 150 Tonnen Gas gefüllten Tank aus. Das könnte noch mehrere Tage dauern. Repariert werden kann der Tank nicht, das ist schlicht zu gefährlich. In der Nacht zum Dienstag war bereits ein Haus in der Sperrzone in Folge einer Explosion eingestürzt.

    Weil das Gas -40 Grad kalt ist, müssen Feuerwehrleute die Austrittsstelle mit heißem Wasser unter Hochdruck enteisen. Die Arbeitsbedingungen kann ich mir kaum vorstellen. Der "Verschleiß" sei hoch, sagte gestern der zuständige Kreisbrandinspektor. Respekt an die Einsatzkräfte! Heute Vormittag wollen Unternehmen, Feuerwehr und Stadt wieder in einer gemeinsamen Pressekonferenz über den Stand der Dinge berichten - wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden.

  • Guten Morgen!

    Heute ist Mittwoch, der 28. Februar - und damit zwar nicht der letzte Tag des Monats. Trotzdem ist der Monat fast geschafft, und damit auch der Winter. Meteorologisch gesehen ist übermorgen nämlich schon Frühlingsanfang. Wenn das keine motivierenden Aussichten sind, kann ich jetzt wenigstens sagen: Ich hab es versucht.

    Ansonsten hilft vielleicht ein Blick auf die Nachrichtenlage in Hessen. Heute wird es flauschig, so viel kann ich schon mal verraten. 🐶 Jetzt geht’s aber wirklich los. Sie können mir wie immer gerne schreiben.

    Porträt Anja Engelke