In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • EU-Bericht: Auch "Titanic"-Cover von Manipulation betroffen

    Ein gefälschtes Cover des Frankfurter Satire-Magazins "Titanic" ist mit dem Ziel russischer Kriegspropaganda im Internet verbreitet worden, das geht aus einer Untersuchung der Europäischen Union hervor, die am Dienstag in Brüssel vorgestellt wurde. In dem EU-Bericht geht es um falsche und manipulierte Informationen im Internet. Zwischen Oktober und Dezember 2022 sei demnach eine Stichprobe von 100 Fällen analysiert worden. Das Ergebnis: Russland verbreitete Desinformationen auf sozialen Medien, über Konten von diplomatischen Diensten wie Botschaften oder auf dessen Websites.

    Der EU-Untersuchung zufolge war im vergangenen Jahr auch die deutsche Satirezeitschrift "Titanic" von einer solchen Manipulation betroffen. Demnach wurde ein gefälschtes "Titanic"-Cover verbreitet, auf dem ein Gesicht zu sehen war, in dessen Mund verschiedene Kriegsgeräte und Geld fliegen. In ukrainischen Landesfarben gab es dazu die Schlagzeile "Ewiger Appetit". Den Angaben zufolge sollte mit dem gefälschten Cover der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verunglimpft werden.

    Russland schrecke auch nicht davor zurück, falsche Websites zu erstellen, um sich als vertrauenswürdige Medien auszugeben, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. "Die Inhalte werden in Lichtgeschwindigkeit verbreitet und in sozialen Netzwerken und Propagandakanälen gepostet."

  • Bunte Kunst von Rosa von Praunheim in Frankfurt

    Rosa von Praunheim gilt als eine Ikone der Schwulen- und Lesbenbewegung: Er ist bekannt als Regisseur, Autor, Aktivist - und Künstler. Das zeichnerische und malerische Werk des 80-Jährigen gibt es ab dem 10. Februar in der Galerie Hanna Bekker vom Rath in Frankfurt zu sehen. Seine bunten Bildwelten "werden bevölkert von Blumen, Tierwesen, tanzenden und fliegenden Körpern, manchmal ergänzt durch Worte, Gedichte und Prosa", heißt es seitens der Galerie. Praunheim kreiere eine kindlich anmutende phantasievolle Idylle. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, kann das bis zum 4. März tun.

    Merci für deine Liebe
  • documenta: Dorn will mehr Einfluss für den Bund

    Hessens Kunstministerin Angela Dorn unterstützt die Vorschläge eines Experten-Gremiums für eine Ausweitung der Gremien der documenta in Kassel. "Wir brauchen internationale Expertise aus dem Kunst- und Kulturbereich, und es ist wesentlich, dass der Bund wieder dabei ist", sagte die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der documenta nach der Veröffentlichung des Abschlussberichtes eines Experten-Gremiums. Es brauche eine echte Mitsprachemöglichkeit auf Bundesebene, erklärte die Grünen-Politikerin am Dienstag in Wiesbaden. Das Land Hessen sei auch offen für die Beteiligung des Bundes als Gesellschafter.

    Das Experten-Gremium, das von den Gesellschaftern der documenta - der Stadt Kassel und dem Land Hessen - im Zuge des Antisemitismus-Eklats zur fachwissenschaftlichen Begleitung der Schau berufen worden war, führt die Ereignisse auf strukturelle Schwächen zurück. Es empfiehlt unter anderem, dass der Bund seine Sitze im Aufsichtsrat der documenta wieder wahrnimmt. Die Bundeskulturstiftung hatte sich 2018 aus dem Gremium zurückgezogen, fördert die Schau aber weiterhin mit 3,5 Millionen Euro.

    Ministerin Dorn spricht sich außerdem für eine dauerhafte Begleitung der documenta durch ein beratendes externes Gremium aus. "Ich halte eine Expertise von außen, die Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung berät, für klug", so Angela Dorn.

  • hr-Dokumentation beleuchtet Geschichte der Drogen-Prohibition

    Legalize it! Unter dieser Parole fordern Befürworter seit langem eine Entkriminalisierung des Drogenkonsums. Nun hat das Bundesgesundheitsministerium ein Eckpunktepapier zur Legalisierung von Cannabis veröffentlicht. In Zukunft soll es nicht nur zu medizinischen, sondern auch zu Genusszwecken legal verfügbar sein.

    Doch warum wurde Cannabis überhaupt verboten? Welche Geschichte steht hinter der heutigen Drogenpolitik? Und was hat das Thema mit chinesischen Opiumhölen zu tun und mit Pervitin, der Droge, mit der die Nazis ihre Soldaten in den Krieg schickten? Diese Fragen beantwortet die hr-Dokumentation "Legalize it! Warum nur Cannabis?" von Mariska Lief in der ARD-Mediathek.

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  • Top-Thema

    Jury für den Deutschen Buchpreis 2023 ernannt

    Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2023 steht fest. Die Akademie Deutscher Buchpreis habe sieben Literaturexpertinnen und -experten in die Jury berufen, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mit. Diese sind Shila Behjat (Journalistin und Publizistin), Heinz Drügh (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Melanie Mühl ("Frankfurter Allgemeine Zeitung"), Lisa Schumacher (Steinmetz’sche Buchhandlung, Offenbach), Katharina Teutsch (freie Kritikerin), Florian Valerius (Gegenlicht Buchhandlung, Trier) und Matthias Weichelt (Zeitschrift "Sinn und Form").

    Bis zum 22. März können Verlage jeweils zwei deutschsprachige Romane aus dem aktuellen oder geplanten Programm einreichen und zusätzlich bis zu fünf weitere Titel empfehlen. Für die Wahl stellt die Jury aus allen eingereichten Werken zunächst eine 20 Titel umfassende Nominierungsliste zusammen. Diese wird am 22. August 2023 bekannt gegeben. Aus dieser Longlist wählen die Jurymitglieder sechs Titel für die Shortlist, die am 19. September 2023 veröffentlicht wird. An wen der Deutsche Buchpreis geht, erfahren die Autorinnen und Autoren erst am Abend der Preisverleihung am 16. Oktober im Frankfurter Römer. Den Deutschen Buchpreis 2022 erhielt Kim de l‘Horizon für den Roman "Blutbuch".

    Deutscher Buchpreis 2023

    Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro, die übrigen fünf Finalisten bekommen jeweils 2.500 Euro. Der Deutsche Buchpreis wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Hauptförderer ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main.

  • Hohe Nachfrage nach Brüder-Grimm-Festspielen 2023

    Der Ticketverkauf für die diesjährigen Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau hat einen sehr erfolgreichen Start hingelegt. Für die Open-Air-Theaterreihe vom 12. Mai bis 30. Juli seien bereits über 20.000 Tickets verkauft worden. Es zeichneten sich deutlich höhere Besucherzahlen als im Vorjahr ab, teilte die Stadt Hanau mit. "Die guten Vorverkaufszahlen deuten an, dass wir mit der bevorstehenden Saison der Erfolgsgeschichte der Festspiele ein weiteres Kapitel hinzufügen können", sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Das hohe Interesse mache deutlich, dass es dem Intendanten Frank-Lorenz Engel mit seinem Team gelinge, das Bedürfnis nach einem Gegenpol zur hochtechnisierten Medienwelt zu stillen.

    Eröffnet werden die Festspiele am 12. Mai im Hanauer Amphitheater im Park von Schloss Philippsruhe mit dem Grimm-Klassiker "Aschenputtel".

    Szenen aus dem Musical "Drosselbart" bei der Brüder Grimm Festspielen Hanau 2022.
  • Top-Thema

    documenta: Experten bemängeln Verantwortungsstruktur

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    Experten bemängeln Verantwortungsstruktur

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    Es habe an klaren Verantwortungsstrukturen und an Verfahren der Konfliktbearbeitung gefehlt - zu diesem Ergebnis kommt das Experten-Gremium zur Aufarbeitung des Antisemitismus-Eklats auf der documenta fifteen in Kassel. Die sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen die Vorfälle in ihrem am Montag veröffentlichten Abschlussbericht auf strukturelle Schwächen zurück.

    "Der sich lange ankündigende Konflikt um Antisemitismus traf intern auf nur unzureichende Vorbereitungen", erklären die Experten, die von den Gesellschaftern der documenta, der Stadt Kassel und dem Land Hessen zur fachwissenschaftlichen Begleitung der Schau berufen worden waren.

    Der documenta-Aufsichtsrat halte die Vorschläge und Empfehlungen der wissenschaftlichen Begleitung für wertvoll und weiterführend, teilten dessen Vorsitzender, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD), mit. Er empfehle, sie als Grundlage in die von den Gesellschaftern initiierte Organisationsuntersuchung einfließen zu lassen.

  • "Woche der Meinungsfreiheit" geht in dritte Runde

    Die "Woche der Meinungsfreiheit" soll Anfang Mai zum dritten Mal stattfinden. Vom Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai bis zum Tag der Bücherverbrennung in Deutschland am 10. Mai lade der Börsenverein des Deutschen Buchhandels deshalb Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen ein, Veranstaltungen und Kampagnen zu organisieren, sagte der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, Peter Kraus vom Cleff, am Montag in Frankfurt am Main. "Selten war unser Anliegen dringlicher als heute", betonte Kraus vom Cleff. "Angesichts des anhaltenden Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine, einer zunehmenden Polarisierung in der Gesellschaft und einem aufgeheizten Debattenklima sind wir dringend gefordert, uns für Frieden, Menschenrechte und Verständigung einzusetzen."

    Die "Woche der Meinungsfreiheit" wurde 2021 vom Börsenverein initiiert. Im vergangenen Jahr haben sich nach seinen Angaben mehr als 50 zivilgesellschaftliche Organisationen und Unternehmen angeschlossen, darunter Verlage, Buchhandlungen, Pressehandel, Bibliotheken, Gewerkschaften, Kirchen, Musikszene, Vereine, Verbände und Stadtverwaltungen. Postkarten, Plakate und Infomaterial können auf der Webseite des Börsenvereins kostenlos heruntergeladen werden.

    Peter Kraus vom Cleff, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
  • Einfach singen im Stadttheater Gießen

    Nicht alle unter uns sind mit engelsgleichen Stimmen ausgestattet - kein Grund, nicht trotzdem Spaß am Singen zu haben. Wer der möglichen Leidenschaft künftig nicht einsam und allein unter der heimischen Dusche nachgehen möchte, bekommt einmal im Monat im Stadttheater Gießen die Gelegenheit dazu. Unter dem Motto "Einfach singen!" findet hier nämlich immer am ersten Donnerstag im Monat ein Mitmach-Chor statt. Kostenlos, ohne Verpflichtungen und für jedes Alter. Wie das klingt, hat sich hr-Reporterin Lea Schebaum vor Ort angehört:

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    Mitmach-Chor im Stadttheater Gießen

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  • Jüdisches Museum Frankfurt zieht positive Bilanz

    Das Jüdische Museum Frankfurt hat auf das Vorjahr geblickt und eine positive Bilanz gezogen. Sehr erfreulich sei die Entwicklung der Besucherzahlen seit dem Umbau: So hätten im ersten vollen Museumsjahr seit der Neueröffnung rund 76.400 Menschen das Jüdische Museum oder das Museum Judengasse besucht oder an einem der Angebote im Stadtraum teilgenommen, wie das Museum am Montag in einer Pressekonferenz mitteilte. Das seien etwa doppelt so viele Besucherinnen und Besucher wie vor dem Umbau, sagte Direktorin Mirjam Wenzel. Das Jüdische Museum war 2020 nach fünf Jahren Bauzeit wiedereröffnet worden und stand somit vor allem in den ersten beiden Jahren noch ganz im Zeichen der Pandemie.

    Auch die digitalen Zahlen würden für ein reges Interesse sprechen: Laut den Angaben wurde die Website des Museums und seine weiteren Online-Präsenzen 2022 von 280.000 Userinnen und Usern aufgesucht. Neu im digitalen Angebot ist eine App, die einen Mediaguide für die Dauerausstellung im Rothschild-Palais bietet. Sie kann seit diesem Montag heruntergeladen werden.

    Das wiedereröffnete Jüdische Museum in Frankfurt

    Außerdem gab das Museum einen Ausblick auf das Ausstellungsjahr 2023: Ab dem 14. Juli zeigt es erstmalig eine Ausstellung über die jüdische Filmgeschichte der Bundesrepublik Deutschland zwischen der Nachkriegszeit und der Wiedervereinigung. Die Schau "Ausgeblendet - Eingeblendet" zeichne die Lebenswege und Karrieren jüdischer Filmemacher oder Schauspieler und Schauspielerinnen nach und soll bis Januar 2024 laufen.

  • Überzeugende "La Traviata" in Darmstadt

    "La Traviata" von Giuseppe Verdi ist eine der am meisten gespielten Opern der Welt. Regisseur Karsten Wiegand durfte am Staatstheater Darmstadt also davon ausgehen, dass das Publikum weiß, wie die Sache ausgeht.

    "La Traviata" heißt "Die vom Weg Abgekommene" und Wiegand lässt Violetta häufig am Bühnenrand getrennt vom Hauptgeschehen auftreten. Musik und Stimmen überzeugen; das Boschs "Garten der Lüste" nachempfundene Bühnenbild ist grandios. Und auch das lange Sterben Violettas an Tuberkulose inszeniert Karsten Wiegand überzeugend, findet hr2-Kritiker Meinolf Bunsmann.

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    Die vom Weg Abgekommene

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  • Club-Beats im Frankfurter Musem MOMEM

    Museum oder Club? Die Grenze verschwimmt in der zweiten Ausstellung des Museum for Modern Electronic Music (MOMEM) in Frankfurt. Im Mittelpunkt von "Milestones" stehen DJs und ihre wichtigsten Club-Tracks der letzten 35 Jahre. Was es zu sehen - und natürlich zu hören - gibt, weiß hr-Reporterin Katrin Kimpel.

  • Kindercomicfestival in Frankfurt

    Yippie! – so heißt das Kindercomicfestival, das an diesem Wochenende in Frankfurt stattfindet. Kinder können selbst Comics zeichnen und vertonen – und Comicstars wie Ralf König treffen. Mehr dazu im hessenschau-Beitrag.

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    Kindercomicfestival in Frankfurt

    hs 04.02.2023
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  • Top-Thema

    Ikke Hüftgold fährt zum ESC-Vorentscheid

    Der Schlagersänger Ikke Hüftgold ist weiter im Rennen um das deutsche Ticket für den Eurovision Song Contest (ESC). Mit 52 Prozent der Stimmen hat die Tiktok-Community deutlich für den 46 Jahre alten Limburger und seinen ESC-Beitrag "Lied mit gutem Text" abgestimmt, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Samstag mitteilte. Der Produzent des Songs "Layla" gehört damit zu den insgesamt neun Musik-Acts, die für Deutschland am 13. Mai zum ESC nach Liverpool fahren wollen. Wer das sein wird, entscheidet sich am 3. März in der ARD-Fernsehsendung "Eurovision Song Contest 2023 - Unser Lied für Liverpool". Nach NDR-Angaben waren innerhalb von acht Voting-Tagen mehr als 121.000 Stimmen abgegeben worden, die meisten davon für Matthias Distel aka Ikke Hüftgold.

  • Regisseur Jürgen Flimm gestorben

    Der in Gießen geborene Regisseur und Intendant Jürgen Flimm ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 81 Jahren, wie die Berliner Staatsoper mitteilte. Am 17. Juli 1941 in Mittelhessen als Kind einer protestantischen Ärztefamilie geboren, studierte Flimm in Köln Theaterwissenschaft, Germanistik und Soziologie. Seine Regiekarriere startete er 1968 an den Münchner Kammerspielen. Flimm war auch Regisseur bei Film- und Fernsehproduktionen und wirkte zudem als Schauspieler.

    Flimm
  • Wandregal-Nachbau mit "Plagiarius" ausgezeichnet

    Minderwertiges Holz und billige Metall-Bügel: Die "Aktion Plagiarius" hat auf der Messe Ambiente in Frankfurt ihren Negativpreis vergeben, diesmal an einen Möbelhändler für einen Wandregal-Nachbau. Auch bei Koziol aus Erbach wurde abgekupfert.

  • "Ukrainische Künstler müssen selbst über Auftritte entscheiden dürfen"

    Dürfen ukrainische Ensembles gemeinsam mit der russischen Sängerin Anna Netrebko bei den Wiesbadener Maifestspielen auftreten? Nein, schreibt der ukrainische Kulturminister in einem Brief an Kulturstaatsministerin Claudia Roth. Die zeigt Verständnis - und fordert zugleich, die Künstler selbst entscheiden zu lassen.

  • hr2-Hörfest beginnt in Wiesbaden

    Ab Sonntag (5. Februar) gibt es in Wiesbaden etwas auf die Ohren. hr2-kultur und die Stadt Wiesbaden laden ein zum Hörfest. Das Programm des einwöchigen Festivals reicht von Kabarett und Musik über Kino und Vorträge bis hin zu Radiosendungen und Bildungsprojekten für Kinder und Jugendliche. 

    Für die beliebte hr2-Hörgala am 11. Februar mit Kabarettist René Sydow, der A cappella-Comedy-Truppe LaLeLu und dem Duo Mackefisch gibt es noch wenige Restkarten.

    LaLeLu

    Außerdem wird im Rahmen des Hörfests das Jugendhörbuch "Vor uns das Meer" von Alan Gratz mit dem "KIWI – Kinder- und Jugendhörbuchpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden" ausgezeichnet. 

    Das ganze Programm des Festivals gibt es hier als pdf zum Download. [PDF - 2mb]

  • Poetry Slammer Jan Cönig schreibt, auch wenn ihm nichts einfällt

    Ernst oder witzig, nachdenklich oder gaga, Prosa oder Lyrik - Poetry Slam bietet eine Vielfalt wie kaum eine andere Kunstform, die mit Sprache umgeht. Deshalb ist auch Jan Cönig dem Poetry Slam treu geblieben, obwohl er die Möglichkeiten gehabt hätte zu vielem anderen.

    Cönig, 41 Jahre alt, ist aus der Poetry-Slam-Szene in Hessen nicht mehr wegzudenken, sowohl als mehrfacher Hessenmeister und Finalist der deutschsprachigen Meisterschaften, aber auch als Veranstalter von Slams. Dort habe er immer mehr gemerkt, wie auch seine Qualitäten als Sozialarbeiter zum Tragen kommen, erzählt er im hr-iNFO-Interview mit Uli Höhmann.

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    Podcast

    Poetry Slammer Jan Cönig: Schreibt, auch wenn ihm nichts einfällt

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  • Die Welt von Fotografin Sandra Mann

    Als junge Frau fotografierte Sandra Mann am liebsten Nachtschwärmer. Heute setzt die international gefragte Fotografin aus Groß-Gerau lieber geflüchtete Frauen, Künstlerpersönlichkeiten oder Bäume in Szene. Im Interview erzählt sie, wie sie vom "Nightlife" zum "Waldlife" gefunden hat.

  • Waschbären-Ärger in Kasseler Theater

    Kassel gilt als hessische Waschbären-Hauptstadt. Viele Haus- und Gartenbesitzer haben Ärger mit den scheinbar so putzigen Tierchen. So auch die Kasseler Theatergruppe "Kleine Bühne 70": In den Raum, in dem die Gruppe ihre Kostüme lagert, sind Waschbären eingezogen. Kostüme, Perücken und Utensilien - alles ist vollgepinkelt.

    Nun sind die Theatermacher auf der Suche nach einem neuen Lager.

    Audiobeitrag

    Podcast

    Waschbären-Ärger im Theater - 15.30 Uhr

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  • German Design Award im Museum Angewandte Kunst

    Excellent Product Design, Excellent Communications Design und Excellent Architecture: Der Rat für Formgebung prämiert beim German Design Award wegweisende Produkte und innovative Projekte in diesen drei Themenfeldern. Die ausgezeichneten Produkte, Konzepte und Umsetzungen werden vom 4. bis 19. Februar im Frankfurter Museum Angewandte Kunst in einer Sonderausstellung präsentiert. 

    Der "Rat für Formgebung" ist eine Interessensvertretung für designoriente Unternehmen. Der "German Design Award" zeichnet seit 2011 innovative Produkte und Projekte, sowie Hersteller und Gestalter der deutschen und internationalen Designbranche aus. Die insgesamt 98 Preisträger werden am Freitag im Rahmen der Messe Ambiente ausgezeichnet.

    Sessel in rot und grau stehen in einem Industrieambiente
  • SchulKinoWochen wollen barrierefrei werden

    Ein Klassenausflug ins Kino - das finden viele Kinder spannend. Die Hessischen SchulKinoWochen laden vom 13. bis 24. März dazu ein. Schulklassen wird in den umliegenden Kinos ein vielfältiges Programm aus unterrichtsrelevanten Filmen, Fortbildungen und zahlreichen Sonderveranstaltungen angeboten. Ziel ist es, Filmbildung als eine grundlegende Kulturtechnik im Unterricht zu fördern.

    In roten Sesselreihen sitzen Kinder, im Hintergrund steht eine Frau mit Mikrofon

    Neu ist bei der 17. Ausgabe das Angebot, die Besuche barrierefrei zu planen, so dass alle Kinder angesprochen werden können:

    • Damit bei der Auswahl des Films alle mitentscheiden können stehen auf der Website der SchulKinoWochen dieses Jahr erstmals die Filmtexte und die Texte zu Themenreihen auch in Leichter Sprache.
    • In den meisten teilnehmenden Kinos stehen Plätze für Rollstuhlfahrer:innen zur Verfügung. Wo kein barrierefreier Zugang möglich ist, wird auf Wunsch Hilfestellung zur Überwindung der Barrieren geboten.
    • Viele Filmvorstellungen sind mit offener Audiodeskription oder Untertiteln für Gehörlose und Hörgeschädigte buchbar. 

    Das ganze Programm gibt es hier.

  • Dokumentarfilm fragt nach dem Erbe Fritz Bauers

    Das Urteil im Prozess gegen eine ehemalige Sekretärin des NS-Konzentrationslagers Stutthoff wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 10.000 Fällen lautete: Schuldig. Sie bekommt zwei Jahre auf Bewährung.

    Diesen und auch weitere Prozesse der letzten Jahre hat der Dokumentarfilm "Fritz Bauers Erbe - Gerechtigkeit verjährt nicht" begleitet. Der Film geht der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, dass erst jetzt, fast 80 Jahre später, diese Prozesse stattfinden und diese Urteile gesprochen werden können.

    Er läuft ab heute in Kinos in Darmstadt, Frankfurt und Lich.

    Audiobeitrag

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    Dokumentarfilm fragt nach dem Erbe Fritz Bauers

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  • Niki de Saint Phalle in der Frankfurter Schirn

    Es gibt ja so viel mehr als die "Nanas": Die Schirn Frankfurt wartet im grauen Februar mit einer bunten Ausstellung über die Pop-Art-Queen Niki de Saint Phalle auf - und stellt gleich alles auf den Kopf und in den Schatten, was wir bisher von der Künstlerin kannten.