Die Frankfurter Buchmesse 2022. Alles, was rund um die Messe passiert, erfahren Sie in unserem Ticker.

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  • Top-Thema

    Adiós - Бувай - Nasvidenje - Tschüss!

    Wir verabschieden uns - auf Spanisch, Ukrainisch, Slowenisch und auf Deutsch: Adiós - Бувай - Nasvidenje - Tschüss!

    Es hat uns unendlich viel Spaß gemacht, wir haben uns über jede Begegnung auf der Buchmesse gefreut. Danke! Wir hoffen, wir sehen Sie 2023 wieder. Kurz vor dem Bühnenabriss durften wir Z-Promis auch noch einmal ins Rampenlicht:

    Und das ist es, das Team von buchmesse.ARD.de 2022!

    Vor Ort waren heute: Caroline Wornath, Susanne Mayer, Marvin Mendel, Sophia Averesch, Lisa Landau, Tom Diehl, Nadine Becker, Johannes Gregor und Mareike Düßmann. Und heute leider nicht beim Foto dabei: Tamara Marszalkowski, Sonja Fouraté, Pia Stenner, Antje Buchholz und Bernhard Böth.

  • Rund 180.000 Menschen haben die Buchmesse besucht

    Die 74. Frankfurter Buchmesse hat rund 180.000 Besucher gezählt. 93.000 Fachbesucher und 87.000 Privatbesucher hätten an den fünf Tagen die Messe aufgesucht, teilte die Buchmesse am Sonntagabend mit.

    Mit dem Vorjahr lassen sich die Zahlen nur schwer vergleichen. Bei der pandemiebedingten Mini-Ausgabe 2021 waren 36.000 Fachbesucher und 37.500 Privatbesucher gekommen. Im letzten Jahr vor der Pandemie, 2019, hatten 302.000 Menschen die Frankfurter Buchmesse besucht. "Inmitten einer bedrückenden weltpolitischen Lage sendete diese Messe wichtige Signale: Das persönliche Gespräch ist in Zeiten aufgeheizter Debatten ein Gegenmittel zu Polarisierung", sagte Buchmesse-Direktor Juergen Boos.

  • So zackig geht der Abbau

    Es ist immer wieder ein Phänomen.

    Messe-Mitarbeiter reißen rote Teppiche raus.

    Die letzten Gäste laufen noch durch die Hallen, da wird ihnen schon der Teppich unter den Füßen weggezogen.

    Ein rausgerissener roter Teppich auf nacktem Hallenboden.
  • Wie die Ukraine zum zweiten Ehrengast wurde

    Der offizielle Ehrengast der Frankfurter Buchmesse war Spanien, doch die Ukraine stand mindestens ebenso im Mittelpunkt. Der Krieg war allgegenwärtig, die Krisen dieser Welt auf allen Podien Thema. Schon beim Buchmesse-Auftakt ging es emotional zu, Tränen flossen bis zum Schluss.

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    Spanien übergibt Ehrengastrolle an Slowenien

    Für Slowenien heißt es "Pozdravljeni!" (deutsch: Hallo), Spanien sagt "Adiós" (deutsch: Tschüss). Zum offiziellen Ende der Frankfurter Buchmesse hat Spanien am Sonntagnachmittag die Ehrengastrolle an Slowenien überreicht. Buchmesse-Direktor Juergen Boos hob in seinen Abschiedsworten an Spanien die "elegante Luftigkeit" hervor, mit der sich das "Spanien der Gegenwart" präsentiert habe. Ein Auge weine, das andere freue sich traditionell auf den Ehrengast 2023, sagte er. Maria José Gálvez, Generaldirektorin Books and Reading Promotion der spanischen Regierung, bedankte sich für das große Interesse an Spanien.

    Es habe sie sehr bewegt, wie die Deutschen das Projekt angenommen hätten, sagte sie, ehe sie die Gastrolle an ihre slowenische Kollegin, Katja Stergar, überreichte. Stergar lobte Spaniens Ehrengast-Auftritt, Spanien sei ein "Vorbild" für Ehrengast Slowenien im kommenden Jahr. "Wir werden versuchen, Sie im nächsten Jahr in die Waben der Worte zu verführen", sagte sie.

    Maria José Gálvez vom spanischen Ehrengast-Auftritt (links) übergibt an Katja Stergar, der Vertreterin des slowenischen Ehrengast-Auftritts 2023.

    2023 steht zur 75. Frankfurter Buchmesse mit Slowenien ein deutlich kleineres und literarisch unbekannteres Land im Rampenlicht: Slowenien sieht sich selbst als "Honeycomb of Words - Waben der Worte".

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    Wo stehen wir heute im Kampf gegen Rassismus, Tupoka Ogette?

    Tupoka Ogette, Autorin des Bestsellers "Exit Racism" und der Neuerscheinung "Und jetzt du", hat auf der Frankfurter Buchmesse die aktuelle Lage eingeschätzt: Geht es in Sachen Antirassismus-Arbeit gesellschaftlich bergauf oder bergab? Wird Deutschland zunehmend rassismuskritischer? Das sind Tupoka Ogettes Antworten.

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    Tupoka Ogette, wo stehen wir im Kampf gegen Rassismus?

    Tupoka Ogette
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    Warum Diane Kruger ein Kinderbuch geschrieben hat

    Hollywood-Schauspielerin Diane Kruger litt in ihrer Kindheit unter ihrem Vornamen, wie sie in ihrem neuen Kinderbuch schreibt. "Diana" sei deutlich einfacher und weniger sonderbar gewesen. Als ihre Mutter ihr jedoch erzählte, welche Bedeutung hinter "Diane" stecke, änderte sich ihre Einstellung. "Dein Name" heißt Krugers Kinderbuch - es geht um ihre Kindheit und ihre Tochter Nova Tennessee.

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    Warum Diane Kruger ein Kinderbuch geschrieben hat

    Diane Kruger
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  • Videos von der ARD-Bühne

    Zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse war auf der ARD-Bühne mächtig was los. Alle Gespräche vom Sonntag mit Dörte Hansen, Katrin Eigendorf, Wigald Boning und allen anderen Gästen finden Sie hier:

  • Sheroes - alle Gesprächsrunden im Video

    Luisa Neubauer, Katrin Eigendorf, Maja Göpel - sie alle waren in den vergangenen Tagen auf der ARD-Bühne Gast der Gesprächsreihe SHEROES mit Jagoda Marinić. Sie haben die spannenden Talks verpasst? Kein Problem. Hier finden Sie alle Themen und Videos gebündelt.

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    ZDF-Korrespondentin Eigendorf: "Haben uns von Russland abhängig gemacht"

    Die ZDF-Korrespondentin Katrin Eigendorf hat dafür plädiert, in der Debatte um den Krieg in der Ukraine nicht nur die negativen Folgen für Deutschland zu thematisieren. Diese Sichtweise würde zunehmend lauter werden, sagte sie im "SHEROES"-Gespräch auf der ARD-Bühne am Sonntag. "Ich halte es für einen Fehler, die Perspektive so dermaßen zu verkürzen, als seien die Ukrainer der Grund dafür, dass wir jetzt hier Energieengpässe haben oder dass wir wirtschaftlichen Wohlstand verlieren werden."

    Deutschland und Europa stünden durchaus vor einer großen Krise, betonte sie. Aber: "Wir stehen vor dieser Krise, weil Russland diese Politik betreibt, weil wir uns von Russland über sehr, sehr viele Jahre abhängig gemacht und die Augen davor verschlossen haben, um welches Regime es sich in Moskau handelt - und nicht, weil die Ukrainer um ihre Freiheit kämpfen."

    Wer aktuell einen Frieden fordere, verlange von der Ukraine auch, die Zerstörung und die Gräueltaten einfach hinzunehmen. "Das halte ich für zutiefst unethisch." Eigendorf berichtet für das ZDF aus der Ukraine. "Putins Krieg" heißt ihr neuer Bestseller.

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    SHEROES mit Katrin Eigendorf, Tanja Maljartschuk und Shikiba Babori

    Collage mit Fotos von Katrin Eigendorf, Tanja Maljartschuk und Shikiba Babori
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  • Beim Cosplay werden Helden lebendig

    Elfen, Prinzessinnen und Bösewichte mit Pappschwertern - am Wochenende machen Cosplayerinnen und Cosplayer die Frankfurter Buchmesse bunt. Willkommen in der schönen Welt der lebendig gewordenen Manga-, Anime- und Buchfiguren.

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    Cosplayer in Aktion auf der Frankfurter Buchmesse

    Cosplay Buchmesse
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  • Conni feiert Kinder-Party

    Nicht nur große Buchfans haben auf der Frankfurter Buchmesse Spaß, auch für die Kleinen gibt es was zu erleben, wie zum Beispiel die Conni-Party. Ringelpulli an und ab dafür.

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    Conni-Party auf der Frankfurter Buchmesse

    Kinder und Erwachsene bei Conni-Party auf der Frankfurter Buchmesse
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  • Historikerin über Fleischkonsum: "Ich sehe kein rasches Ende"

    Isst du noch Fleisch? Das ist eine Frage, die manch einer kaum noch stellen mag. Fleischkonsum polarisiert unsere Gesellschaft, sagt Historikerin Veronika Settele im Gespräch auf der ARD-Bühne am Sonntag. Sie beschäftigt sich in ihrem Buch "Deutsche Fleischarbeit" mit der Geschichte der Massentierhaltung in Deutschland. Weil dieses Thema so spalte, werde sie nicht verraten, ob sie sich vegetarisch ernähre - oder eben nicht.

    Mit dem Buch wolle sie vielmehr einordnen und über die wirtschaftlichen Zusammenhänge aufklären. Fleisch sei heute im Gegensatz zu den Anfängen der Fleischarbeit - Settele schaut zurück bis ins 19. Jahrhundert - ein "aus dem Enstehungskontext herausgelöstes Produkt".

    Verbraucher und Verbraucherinnen würden die Tiere selbst nicht mehr sehen, wahrnehmen oder riechen. Trotz des immer populärer werdenden Vegetarismus und der Folgen aktueller Krisen sieht die Historikerin "kein rasches Ende" des Fleischkonsums im Globalen Norden.

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    Veronika Settele im Gespräch

    Historikerin Veronika Settele im Gespräch auf der ARD-Bühne am Sonntag.
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    Judith Holofernes: "Erlöse über Spotify sind zu gering"

    In ihrem neuen Buch "Die Träume anderer Leute" gibt uns Sängerin Judith Holofernes einen tiefen Einblick in ihr Seelenleben während ihrer Zeit als Popstar. Aber auch die Mühlen des Musikgeschäfts werden in ihrem Werk fast schon schmerzhaft beleuchtet.

    Dass Musik inzwischen bevorzugt über Streamingplattformen gehört wird, ist für viele Musiker*innen hart. Die Erlöse, die beispielsweise bei Spotify erzielt werden, sind oftmals viel zu gering, um davon leben zu können, findet auch Judith Holofernes.

    Im Video-Interview auf der Frankfurter Buchmesse erklärt uns Holofernes, was sich ihrer Meinung nach in Bezug auf Streamingdienste ändern muss – und nimmt gleichzeitig die Plattenfirmen in die Pflicht.

    Übrigens: Streaminggigant Spotify ist in Halle 3.1 ebenfalls auf der Buchmesse vertreten.

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    Was Judith Holofernes über Spotify denkt

    Judith Holofernes
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    Tupoka Ogette: "Das Wichtigste ist, das Schweigen zu unterbrechen"

    Mit ihrem Bestseller "Exit Racism" zeigte Antirassismus-Trainerin Tupoka Ogette auf, wie rassistisch sozialisiert wir in Deutschland sind. Veröffentlicht wurde das Buch, das die Strukturen anprangert, im Jahr 2017. Doch erst 2020 geriet es in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit: mit den internationalen "Black Lives Matter"-Protesten nach dem Polizisten-Mord an George Floyd.

    In ihrem neuen Buch "Und jetzt du. Rassismuskritisch leben" gibt sie konkrete Empfehlungen, wie man sich als Einzelperson gegen Rassismus im Alltag wehren und sich rassimuskritisches Denken beibringen kann. Im Backstage-Interview auf der Frankfurter Buchmesse erklärt sie auch, wie man sich am besten verhält, wenn man bemerkt, dass man etwas Rassistisches gesagt hat oder sich rassistisch verhalten hat.

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    Tupoka Ogette: Wie man sich gegen Rassismus wehren kann

    Tupoka Ogette
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    Friedenspreis an Serhij Zhadan verliehen

    In einer emotionalen Zeremonie hat der ukrainische Autor und Musiker Serhij Zhadan in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. In seiner Dankesrede beschrieb er die Brutalität des Krieges und kritisierte diejenigen, die die Ukraine zur Kapitulation auffordern.

  • Premiere für die TikTok-Bühne

    Zu den Dingen, die in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse zu erleben sind, gehört die TikTok-Bühne. Die gibt es nur heute, bis 17.30 Uhr. Unter anderem kann man ein interaktives Hörspiel und zum Abschluss ab 17 Uhr ein Mini-Konzert mit Mayberg erleben.

    Tik-Tok-Bühne auf der Frankfurter Buchmesse - davor stehen einzelne Menschen
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    Judith Holofernes: "Ich habe einen starken Freiheitsdrang"

    "Die Träume anderer Leute" heißt das neue Buch der Musikerin und Autorin Judith Holofernes. Darin beschreibt sie in schonungsloser Deutlichkeit ihren Weg weg vom Ruhm - nach dem Abschied von ihrer Band "Wir sind Helden". Es geht auch um die Unvereinbarkeit des Familienlebens mit dem Job als Popstar. Zugleich zeichnet die Sängerin ihre (bisherige) Musikkarriere mit all ihren Hindernissen und Frustrationsmomenten nach.

    Im Video-Interview auf der Frankfurter Buchmesse spricht Holofernes mit uns über die Träume anderer - und über ihren starken Drang nach Freiheit.

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    Judith Holofernes spricht über Träume

    Judith Holofernes
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  • Bühne frei für die Cosplayer!

    Das Wochenende auf der Frankfurter Buchmesse ist traditionell bunt. Dann bevölkern die Cosplayer das Brunnenareal auf der Agora und treffen sich zu Fotosessions rund um die Festhalle. Im Congress Center wird ab 13.30 Uhr das Finale der Deutschen Cosplay Meisterschaft ausgetragen. Dann zeigen die Cosplayer, ob sie nur ein Kostüm tragen oder ihre Figur auch perfekt spielen können.

    Cosplayerin auf der Frankfurter Buchmesse - im Kostüm "Roter Stier" aus dem Film "Das letzte Einhorn"
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    Friedenspreis-Verleihung in der Paulskirche

    Der ukrainische Schriftsteller, Übersetzer und Musiker Serhij Zhadan wird heute in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Der 48-Jährige wird für sein herausragendes künstlerisches Werk sowie für seine humanitäre Haltung geehrt, mit der er sich den Menschen im Krieg zuwende und ihnen unter Einsatz seines Lebens helfe, so der Stiftungsrat.

    Die Veranstaltung wird ab 10.45 live in der ARD übertragen. Im Radio können Sie die Verleihung in hr2-kultur hören.

  • Tipps für den Buchmesse-Besuch am Sonntag

    Guten Morgen vom letzten Tag der Frankfurter Buchmesse. Sollten Sie heute einen Messe-Besuch planen, haben wir noch einige Tipps. Hier die Highlights vom Sonntag. Welche Gäste auf der ARD-Bühne sitzen, erfahren Sie hier. Und wer mit Kindern zur Messe kommt, findet hier die passenden Anlaufstellen. Wir sagen nur: Conni-Party und Räuber-Hotzenplotz-Party.

  • Rundgang über die endlich wieder volle Buchmesse

    Auf der Frankfurter Buchmesse sind in diesem Jahr endlich wieder gewohnt viele Menschen unterwegs, nachdem die beiden vergangenen Ausgaben coronabedingt fast ausschließlich virtuell abgelaufen sind. Ein Rundgang beim Bücherfest mit dem Ehrengast Spanien.

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    Publikumstage auf der Buchmesse

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  • Hasta luego!

    Wir packen nun unsere sieben Sachen und machen uns über alle Berge. Vorher gibt es aber noch einen Hinweis in eigener Sache: Uns gibt es auch als Puzzle. Für unsere Projektleiterin Caroline Wornath, die gefühlt seit der Einführung des Internets für buchmesse.ard.de zuständig ist. Sie klappt dieses facettenreiche Buch zu. Und wir sagen: Danke, danke, danke! Auch an Sie, fürs Mitlesen, Kommentieren, Inspirieren. Bis morgen.

    Caroline Wornath und ihr Puzzle
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    Selenska: "Dann wurde einem bewusst, dass das das Ende ist"

    Olena Selenska, Ehefrau des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, hat am Samstagabend auf der Frankfurter Buchmesse darüber gesprochen, wie sie den Morgen der russischen Invasion der Ukraine erlebt hat. Sie sei am 24. Februar gegen 4 Uhr durch laute Geräusche aufgewacht und habe sich gefragt, was das für "Feuerwerke" seien, sagte sie im Gespräch mit der Zeitschrift Brigitte. "Dann wurde einem bewusst, dass das das Ende ist. Man wusste, dass nichts mehr so sein wird wie es war."

    Auch sie und ihr Mann hätten gehofft, dass es zu so einem "Wahnsinn" nicht komme. Die ukrainische Gesellschaft und auch ihre Familie hätten jedoch zuvor mit einer gewissen Anspannung gelebt. "Man kann sich so einen Angriff mit dieser Wucht gar nicht vorstellen", sagte sie dazu. In den Tagen und Wochen danach hätten sie einfach funktioniert. "Wir sind einfach gerannt ohne zu stoppen."

    Olena Selenska im öffentlichen Gespräch mit der Zeitschrift "Brigitte" auf dem Messegelände.

    Im Interview betonte sie auch, dass sie in ihrer Position möglichst jede Plattform nutzen werde, um auf die Ukraine aufmerksam zu machen. "Es gibt Weiß und es gibt Schwarz. Es gibt keine Halbtöne in diesem Krieg", sagte sie. "Der Aggressor wird nicht aufhören, wir müssen ihn stoppen und dafür brauchen wir Waffen." Deutschland könne "bei Waffenlieferungen noch mehr machen", sagte die First Lady der Ukraine. Mit den bereits gelieferten Raketenabwehrsystemen habe Deutschland aber schon viele Menschenleben gerettet, fügte sie hinzu.

    Olenska hatte zudem das von ihr initiierte Buch "The Barrier-Free Handbook" vorgestellt - ein Buch über barrierefreie Kommunikation.

  • Videos von der ARD-Bühne

    Sky du Mont, Judith Holofernes, Ingrid Noll - auf der ARD-Bühne war am Samstag viel los. Alle Gespräche zum gemütlichen Nachschauen gibt es hier.