In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Top-Thema

    Lockerungen für Clubs und Discotheken

    Clubs und Discotheken in Hessen dürfen mehr Gäste auf engerem Raum begrüßen. Das sehen die am Montag bekannt gegebenen Corona-Regeln vor - zumindest bei Inzidenzen unter 35: Draußen müssen sie nur noch fünf statt bisher zehn Quadratmeter pro Person zur Verfügung stellen, teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden mit.

    Tanzveranstaltungen dürften aber weiterhin nur draußen stattfinden. "Drinnen ist es gefährlicher - Stichwort Aerosole". Daher gelte in der Gastronomie und im Kino weiterhin eine Maskenpflicht bis zum Platz.

  • Clubs fordern mehr Freiflächen für Open-Air-Events

    Abfeiern, tanzen, Kopf frei kriegen: Die Techno-Szene in Hessen steht wieder in den Startlöchern. Da die Clubs in Hessen wegen Corona immer noch geschlossen sind, gibt es viele privat organisierte Partys - im Wald oder unter Brücken. Für die vielen Clubs in Frankfurt, Kassel, Offenbach oder anderen Städten sind die Raves allerdings eher Konkurrenz als eine Unterstützung der Szene. "Die Clubs müssen endlich wieder öffnen", meint zum Beispiel Silvio Cappucci, der Inhaber des Frankfurter "Yachtklub". "In den Clubs lässt sich alles viel besser kontrollieren, als das bei den illegalen Raves der Fall ist."

    Cappucci bietet auf dem Boot, wo normalerweise ausgelassen auf Techno-Musik gefeiert wird, momentan eine Bar und Gastronomie mit kleinen Speisen an. Für viele Clubs ist das die einzig mögliche Alternative, um überhaupt irgendwie zu überleben. Für andere Clubs ist das keine Alternative. Sie fordern mehr Freiflächen, die von der Stadt für Open-Airs zur Verfügung gestellt werden sollen. Ausführlich nachlesen können Sie das hier.

  • Top-Thema

    Frank Farian wird 80 und mischt TikTok und Spotify auf

    Wer über 45 ist, kennt diesen Song. Wer unter 18 ist auch. "Rasputin" ist einer von vielen Ohrwürmern der Gruppe Boney M., die Frank Farian in seinem Studio in Offenbach produziert hat. Ein Riesenhit aus dem Jahr 1978 - und der aktuelle Megahit auf Plattformen wie TikTok oder Spotify. Farian, der inzwischen in Miami lebt, verriet im Interview mit hr3, dass er den Remix nicht hätte besser machen können und dafür gerne seine Einwilligung gegeben hat.

    Am Sonntag wird Frank Farian 80 Jahre alt. Sehnsucht nach Hessen habe er, bekannte er in hr3. Sein Studio in Rosbach vor der Höhe (Wetterau) sei frisch renoviert worden und warte auf ihn. Er habe viele Pläne: ein neues Boney-M.-Album und gleich zwei Filmprojekte. Er plant einen Film zu Milli Vanilli und einen "Daddy Cool"-Film. "Da muss ich doch vor Ort sein", sagt er.

  • Schreiben Sie was zu Wiesbaden

    Sie spazieren durch eine Stadt und plötzlich kommt Ihnen ein poetischer Gedanke? In Wiesbaden können Sie diese literarischen Gedankenblitze ab sofort bei einem interaktiven Onlineprojekt festhalten. W-Orte, nennt sich das Projekt, mit dem Festivalkurator Peter Stamm auf die 22. Wiesbadener Literaturtage einstimmen möchte. Die Beiträge dürfen maximal 150 Zeichen lang sein, sollen einen konkreten Ort in der Stadt beschreiben oder sich mit ihm auseinandersetzen. Für die Form der Texte gibt es keine Vorgaben - ob mit oder ohne Reim, als Haiku oder Knittelvers - alles ist erlaubt.

    "Dieses spannende Poesie-Projekt lebt von den Ideen, dem Witz und der Sprachmacht der Wiesbadener Literaturliebhaber und literarischen Freundinnen und Freunden unserer Stadt", sagt Kulturdezernent Axel Imholz (SPD) zum Start der Aktion am Samstag. Die Wiesbadener Literaturtage finden vom 5. bis zum 11. September 2021 an verschiedenen Orten Wiesbadens live und als Stream statt.

  • "Hock den Acker" in Nidderau

    Das Festival "Rock den Acker" in Nidderau (Main-Kinzig) hat sich in den vergangenen Jahren zum Geheimtipp für Musikfans gemausert. Doch dann kam Corona und das Festival musste abgesagt werden. Doch die Veranstalter sind kreativ. Aus "Rock den Acker" wird "Hock den Acker".

    Videobeitrag

    Video

    zum hr-fernsehen.de Video Hocken statt Rocken – Festival in Nidderau

    maintower vom 16.07.2021
    Ende des Videobeitrags
  • Was Emojis für unsere Kommunikation bedeuten

    Küsschen, Grinse-Smiley, oder Herzchenaugen - in unserer digitalen Kommunikation sind Emojis nicht mehr wegzudenken. Mehr als 3.000 gibt es inzwischen. Wie haben sie unsere Kommunikation geprägt und sind sie überhaupt nützlich? Christine Domke, Professorin für die Theorie und Praxis sozialer Kommunikation an der Hochschule Fulda, erklärt uns die Welt der Zwinker-Smileys.

  • Musikfestivals kämpfen weiter mit Pandemie

    Musikfestivals kämpfen weiter mit Pandemie
    Absagen, wieder steigende Infektionszahlen und ein teils schleppender Ticketverkauf: Die Veranstalter der hessischen Musikfestivals kämpfen weiter mit der Corona-Pandemie. Zahlreiche Open-Airs können schon das zweite Jahr in Folge nicht stattfinden, andere nur mit deutlich weniger Zuschauern. Viele Veranstalter stecken deshalb in der Krise und wünschen sich mehr Verständnis für die Lage der Branche, wie Sabine Glinke sagte, eine der Sprecherinnen des Aktionsbündnisses "Festivals in Hessen". Darin hatten sich die Veranstalter von insgesamt 42 Veranstaltungen im Frühjahr zusammengeschlossen.

    In einem gemeinsamen Positionspapier forderten sie eine transparente Kommunikation zwischen Politik und Kultur, Planungssicherheit und nachhaltige Förderprogramme. Getan habe sich seither allerdings nicht viel Positives für die Branche, sagte Glinke. Die Ausbreitung der Virus-Varianten, die insgesamt steigenden Infektionszahlen und ein Regelungs-Wust machten den Veranstaltern das Leben schwer. Vom Land wünscht sich das Bündnis einen neuen "vernünftigen Stufenplan" nach dem Vorbild der Bundesnotbremse, der klare Vorgaben schaffe und die Unklarheiten durch unterschiedliche Regelungen von Land, Kommunen und einzelnen Gesundheitsämtern beseitigen könnte, wie Glinke sagt.

    Bühne beim Festival Open Flair Eschwege
  • Amigos schlagen Rolling Stones

    Das Schlager-Duo Amigos aus Hungen (Gießen) hat mit seinem aktuellen Album "Freiheit" Platz 1 der Offiziellen Deutschen Albumcharts erobert. Das Album stieg in dieser Woche vor den Rolling Stones mit "A Bigger Bang, Live in Rio 2006" ein, wie GfK Entertainment und das Musiklabel Telamo am Freitag mitteilten.

    In der Chartbilanz ziehen die Amigos damit nach Angaben von Telamo mit Herbert Grönemeyer und James Last gleich. Nur Peter Maffay habe mit 19 Nummer-1-Platzierungen häufiger die deutschen Charts angeführt. "In den zurückliegenden Monaten ist uns bewusst geworden, wie wichtig und kostbar Freiheit ist. Mit diesem Gefühl haben wir auch unser neues Album produziert", erklärten Bernd Ulrich und sein Bruder Karl-Heinz, die gemeinsam als Amigos Erfolge feiern.

    Amigos
  • Peter Stohler verlässt die Grimmwelt

    Peter Stohler verlässt nach drei Jahren die Grimmwelt in Kassel. Der Geschäftsführer und Programmleiter werde nach seinem Ausscheiden Ende November in der Schweiz als Direktor einer landesweit tätigen Stiftung für Bibliotheksentwicklung und Leseförderung tätig sein, teilte das Ausstellungshaus am Freitag mit.

    "Mit dem Medium Buch und den Themen der Grimmwelt – etwa den berühmten Grimm‘schen Kinder- und Hausmärchen - werde ich nach wie vor verbunden bleiben. Denn das Lesen im Allgemeinen, und das Vorlesen und Geschichtenerzählen im Besondern, werden mich in meiner neuen beruflichen Aufgabe weiterhin begleiten", sagte der 53-jährige Kunsthistoriker und Kulturmanager.

    Peter Stohler
  • Top-Thema

    Korallenriff im Senckenberg-Museum

    Korallenriffe sind ein faszinierendes und fragiles Stück Natur, das nur wenige einmal live erleben. Das Frankfurter Senckenberg-Museum kommt mit seiner neuen Ausstellung aber sehr nah ran an die Realität. Ab Freitag kann man dort in die Unterwasserwelt eintauchen ohne nass zu werden. Besucherinnen und Besucher haben dann mit einer sechs Meter langen, drei Meter breiten und bis zu 3,3 Meter hohen Darstellung eines Korallenriffs gewissermaßen ein wissenschaftliches Wimmelbild vor sich: Mehr als 3.000 Objekte haben vier Präparatorinnen in mehr als drei Jahren angefertigt, um die Vielfalt der Riffbewohner darzustellen.

  • Top-Thema

    Kassels Intendant Bockelmann verabschiedet sich

    Der Intendant des Staatstheaters Kassel, Thomas Bockelmann, steht lachend vor dem Publikum einer Open-Air-Veranstaltung in der Kasseler Karlsaue. Er hat kurze, graue Haare, trägt eine kleine Metallbrille und ein halb aufgeknöpftes, hellblaues Hemd mit feinen Streifen.

    Schauspieler, Intendant, Theatermensch: Nach fast 17 Jahren verabschiedet sich Thomas Bockelmann von der Theaterszene in Kassel. Seit 2004 - so lang wie kein anderer vor ihm - leitete Bockelmann als Intendant das Staatstheater. Jetzt geht der 66-Jährige nach mehr als 40 Theaterjahren und 17 Spielzeiten in den Ruhestand.

    Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des scheidenden Intendanten: Zum Abschied wird am Sonntag ein letztes Mal Bockelmanns aktuelle Inszenierung im Schauspielhaus zu sehen sein. Nach einer Ansprache von Ministerin Angela Dorn (Grüne) wird Shakespeares "Sturm" gezeigt, im Anschluss findet ein Abschiedsfest statt.

    Neben seinem Engagement für ein pralles Theaterleben in der Stadt hatte sich Bockelmann vor allem für die Freigabe der NSU-Akten eingesetzt und im Stück “Der NSU-Prozess: Die Protokolle” selbst als Schauspieler auf der Bühne gestanden. In der Corona-Krise hatte er sich deutlich gegen die Schließung der Theater während der Corona-Krise positioniert. Auf Bockelmann folgt Florian Lutz, der seine Ziele für die neue Theatersaison bereits im März vorgestellt hatte.

  • Playmobil-Ausstellung im Kloster Eberbach

    Mit einer Ausstellung aus 5.000 Playmobil-Figuren wird von Sonntag (18. Juli) an im Kloster Eberbach in Eltville über 900 Jahre Klostergeschichte erzählt. Der Hamburger Künstler Oliver Schaffer hat die Schaulandschaften im Miniformat, sogenannte Dioramen, erstellt, wie das Kloster mitteilte. Gezeigt werden Gebäude und seltene Sammlerstücke, darunter auch ein Nachbau des Klosters oder eine Schaulandschaft des Rheingau. Das Kloster habe während der Corona-Pandemie entschieden, neue Formate zu entwickeln und vermehrt touristische Wege zu gehen, sagte Jens Foerster, Leiter des Klosterbetriebs und Projektleiter.

    Videobeitrag

    Video

    zum hr-fernsehen.de Video Klosterleben im Mini-Format – Playmobil-Welt im Kloster Eberbach

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    Ende des Videobeitrags

    Die ehemalige Zisterzienserabtei wird seit 1998 als gemeinnützige öffentlich-rechtliche Stiftung Kloster Eberbach geführt. Hier wurden 1985 die Innenaufnahmen zum Film "Der Name der Rose" mit Sean Connery nach dem Roman von Umberto Eco gedreht.

  • Kölsch-Rockband BAP spielt auf Fuldaer Uniplatz

    Wolfgang Niedecken

    Die für den Sommer 2022 geplante Konzertsaison in Fulda ist um einen Programmpunkt reicher. Die Kölner Kultband BAP um ihren Frontmann Wolfgang Niedecken spielt am 3. Juni (20.00 Uhr) open air auf dem Uniplatz. Weitere Acts auf dem zentral in der Innenstadt gelegenen Platz sind noch Gentleman, Lea und Matthias Reim.

    BAP steht seit nunmehr 45 Jahren für Kölsch-Rock in Mundart. Am 30. März 2021 feierte Wolfgang Niedecken seinen 70. Geburtstag. Eigentlich hätte dann auch die Jubiläumstour stattfinden sollen. Aber wegen der Corona-Pandemie mussten die Planungen verworfen werden. Doch im nächsten Jahr wird Niedeckens BAP unter dem Motto "Schließlich unendlich Tour 2022" dann unterwegs sein und auch in Fulda gastieren.

  • Top-Thema

    "Sumpf-Festspiele" in der Naxos-Halle

    Sumpffestspiele in der Naxoshalle

    Die Ankündigung passt zum aktuellen Sommerwetter: Die Naxos-Halle im Frankfurter Ostend versumpft - und zwar nicht nur im übertragenen Sinn. Ab kommendem Wochenende verwandelt sich das Industriedenkmal im Frankfurter Osten in eine Sumpflandschaft mit viel Schlamm, Erde und Grünpflanzen.

    Künstlerisch wird der Sumpf belebt von einem Dutzend Produktionen - Performance, Konzert, Tanz, Installation, Spiel - die sich thematisch um den Sumpf ranken. Das Festival startet am kommenden Freitag mit der Premiere von "In Grund und Boden" und läuft an den nächsten vier Wochenenden jeweils von Donnerstag bis Sonntag. Das ganze Programm gibt es hier.

  • Top-Thema

    "Dresden Frankfurt Dance Company" tanzt weiter

    Dresden Frankfurt Dance Company

    Der Kooperationsvertrag für die Dresden Frankfurt Dance Company ist um weitere zwei Jahre verlängert worden. Jacopo Godani bleibt bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 Künstlerischer Leiter. Der italienische Choreograph habe aber angekündigt, dass er die Company dann verlassen wolle, teilte das Ensemble mit.

    Die Dresden Frankfurt Dance Company ging aus der Forsythe Company hervor und wird von den Städten Dresden und Frankfurt am Main sowie den Ländern Sachsen und Hessen finanziert.

  • Top-Thema

    Tom Jones gibt in 2022 Domplatz-Konzert in Fulda

    Der britische Sänger Tom Jones ("Sex Bomb") gibt - so die Corona-Pandemie es zulässt - im nächsten Sommer ein Freiluft-Konzert auf dem Fuldaer Domplatz. Fans sollten sich den 20. Juli (20.00 Uhr) im Kalender notieren. Der mittlerweile 81 Jahre alte und von der Queen zum Ritter geschlagene Bühnen-Performer hat in diesem Frühjahr sein neues Album ("Surrounded by Time") herausgebracht. Und zwar mit Erfolg: Es eroberte in England direkt Platz 1 der Charts.

    Popsänger Tom Jones

    Weitere Höhepunkte des Fuldaer Konzert-Sommers im kommenden Jahr sind die Auftritte von Rock-Poetin Patti Smith (16. Juli), von Wincent Weiss (14. Juli), Sarah Connor (15. Juli), Avantasia (21. Juli) und Roland Kaiser (22. Juli).

  • Top-Thema

    Drei Instagramer bringen Hessens Schönheiten groß heraus

    "Nirgendwo ist Hessen so schön wie auf Instagram" - steile These der Redaktion "erlebnis hessen". Doch in ihrer 45-minütigen Reportage treten sie den Beweis an: Drei Fotografen lieben ihre Heimat Hessen und bringen sie bei Instagram groß raus.

    Videobeitrag

    Video

    zum hr-fernsehen.de Video #heimatliebe

    erlebnis hessen: #heimatliebe
    Ende des Videobeitrags

    Der Film porträtiert Diana Oft, Paul Dylla und Daniel Ernst und begleitet sie auf der Jagd nach dem besten Motiv.

  • "Tuchmarkt" im Hessenpark: Shoppingserlebnis für DIY-ler

    Zum vierten Mal wird der Hessenpark am Wochenende zum Shoppingparadies für alle, die beim Stichwort "Nadelarbeit" nicht zusammenzucken, sondern leuchtende Augen bekommen: Stoffe, Knöpfe, Wolle und Filzwaren gibt es beim "Tuchmarkt" am 17. und 18. Juli. Außerdem auch handgefertigte Unikate und Beispiele für Upcycling und Fairtrade-Mode.

    Verkaufsstände vor alten Fachwerkhäusern

    Die Handwerkerinnen des Hessenparks zeigen außerdem alte Textiltechniken wie Spinnen, Weben, Färben und Stricken. Ein Schwerpunkt liegt auf den Techniken zur Spitzen-Herstellung.

  • Hinkel bleibt Intendant der Bad Hersfelder Festspiele

    Der Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, Joern Hinkel

    Joern Hinkel bleibt für drei weitere Spielzeiten Intendant der Bad Hersfelder Festspiele. Der Vertrag mit Hinkel sei vorzeitig bis Ende September 2025 verlängert worden, teilte der Magistrat der Kreisstadt am Dienstag mit.

    Dem Abschluss seien Vertragsverhandlungen vorausgegangen, die Bürgermeister Thomas Fehling (parteilos) im Auftrag des Magistrats geführt habe. Hinkel ist seit 2015 für die Festspiele tätig und seit Januar 2018 Chef des Festspielteams in der Stiftsruine. Sein derzeitiger Vertrag lief noch bis Ende 2022.

  • Akademie für Sprache und Dichtung zieht um

    Das "Große Haus Glückert" (1901), Zugangsbereich im Erdgeschoss

    Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung bekommt mit dem Haus Olbrich in der Künstlerkolonie Mathildenhöhe ein neues Domizil in Darmstadt. Nach dem Abschluss der rund 1,7 Millionen Euro teuren Sanierungsarbeiten werde die Akademie nun vom jetzigen Sitz, dem Großen Haus Glückert, umziehen, teilte die Stadt am Dienstag mit.

    Das Haus Olbrich und das Große Haus Glückert gehören zum Jugendstil-Ensemble Mathildenhöhe, das in diesem Jahr auf der Bewerberliste für das Unesco-Welterbe steht. Die Tagung des Unesco-Welterbekomitees beginnt an diesem Freitag. Auf der Liste des Unesco-Welterbes stehen zurzeit 1.121 Kultur- und Naturstätten, davon 46 aus Deutschland.

    In die Sanierung und Restaurierung des Ensembles sind in den letzten Jahren mehr als 40 Millionen Euro geflossen. Die Akademie vergibt seit 1951 den Georg-Büchner-Preis an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in deutscher Sprache schreiben.

  • Top-Thema

    Corona-Stipendien: Website zeigt, was daraus geworden ist

    Was machen die Menschen denn eigentlich mit dem Geld? Also Kulturschaffende mit den Arbeits-, Projekt- und Brückenstipendien des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, die sie während der Pandemie bekommen haben? Unglaublich viele, tolle Projekte, wie man nun auf augenblick-kultur.de sehen kann. Die neue Website stellt eine erste Auswahl der Arbeiten vor, die aus knapp 8.000 Stipendien schon entstanden oder noch in der Planung sind - und es werden ständig mehr.

    In Interviews kann man Menschen kennen lernen, die Theater, Filme, Kunst, Musik oder Literatur machen und vermitteln. Sie sprechen über ihre Arbeit, ihre Inspiration und ihren persönlichen Zugang zur Kunst. Auch auf Instagram und Facebook ist die Plattform präsent - es tut sich so viel!

  • "Einfach Grün" - Drei Projekte in Frankfurt ausgezeichnet

    Efeu begrünt ein Haus üppig, mittendrin hängt ein Vogelhäuschen.

    Zum Abschluss der Ausstellung „Einfach Grün“ im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt hat nun eine Jury acht besondere Grünprojekte ausgezeichnet, drei davon sind in Frankfurt. So hat die große, begrünte Dachterrasse vom Bürgerhospital die Jury überzeugt. Der Dachgarten einer Privatfamilie, die 120 Quadratmeter üppiges Grün, statt schwarzer Dachpappe gesetzt hat, trägt ebenfalls zu einem besseren Stadtklima bei. Ein richtiger grünen Dschungel aus Efeu überwuchert neben dem Grüneburgpark ein Haus aus den 1960er-Jahren und hat auch schon das Dach des angrenzenden Schwimmbades erobert. Auch das war der Jury eine Auszeichnung wert.

  • Streaming-Konzert mit Chris de Burgh in Fulda

    Zweimal musste das Musical "Robin Hood" coronabedingt schon verschoben werden. Im Sommer 2022 soll das Stück nun endlich auf die Bühne des Schlosstheaters in Fulda kommen. Einen Vorgeschmack auf die Uraufführung wollen die Veranstalter aber bereits am 6. August (20.00 Uhr) in einem Live-Streaming-Konzert geben.

    Etwa 40 Künstlerinnen und Künstler treten auf der Bühne in der Fuldaer Orangerie auf. Mit dabei auch Musiker Chris de Burgh. "Das ist ein schöner Zwischenschritt und verkürzt die Wartezeit, bis wir dann die lang ersehnte Weltpremiere feiern können", sagte er. Die konzertante Musical-Preview ist vor allem als Dankeschön für die Ticket-Käufer gedacht, die nun wiederholt vertröstet werden mussten. Für sie ist das Konzert kostenlos. Sie müssen sich nur online beim Veranstalter einen Code abholen. 15.000 der bisher 60.000 Ticketkäufer hätten dies schon getan, berichtete der Veranstalter.

    Komponist Dennis Martin steht vor einer Ankündigung zum Streaming-Konzert des Musicals "Robin Hood"

    Für Interessierte, die noch keine Karten haben, kostet das etwa 90-minütige Online-Event 40 Euro. Für die Spielzeit 2022 stehen vom 25. Mai bis 16. Oktober derzeit knapp 180 Vorstellungen auf dem Plan.

  • Top-Thema

    Großer Hersfeldpreis für Götz Schubert alias John Keating

    Der Schauspieler Götz Schubert (als John Keating) agiert während der Medienprobe des Schauspiels "Der Club der toten Dichter" bei den 70. Bad Hersfelder Festspielen auf der Bühne auf den Schultern der Schüler.

    Der Schauspieler Götz Schubert bekommt für seine Darstellung des Lehrers John Keating in Joern Hinkels Inszenierung der Bühnenfassung des Filmklassikers "Der Club der Toten Dichter" den Großen Hersfeldpreis bei den Bad Hersfelder Festspielen. Schubert zeichne das Psychogramm eines klugen, charismatischen Mannes, den seine innere Haltung, die Kraft von Worten und die Magie der Poesie leiten, teilte die Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine am Sonntag mit. "Sein perfektes Instrumentarium schauspielerischer Mittel setzt Schubert unaufdringlich ein", heißt es weiter.

    Zudem erhalten die Schauspieler Till Timmermann als Neil Perry und Nico Kleemann als Todd Anderson, ebenfalls für ihre Darstellungen im "Club der Toten Dichter", den Hersfeldpreis.

    Der Große Hersfeldpreis ist undotiert. Frühere Preisträger sind unter anderem Volker Lechtenbrink, Mario Adorf und Helen Schneider. Der Preis wird insbesondere an Nachwuchs-Schauspieler sowie für beste Nebenrollen vergeben.

  • Schirn-Schau liefert einen Hauch von Club-Gefühl

    Normaler Clubbetrieb ist noch nicht möglich, doch die Frankfurter Kunsthalle Schirn holt für ein Wochenende in acht Clubs eine Ahnung vom Tanzgefühl besserer Zeiten zurück. In Bewegung geraten allerdings hauptsächlich die Augen.