In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Förderung für Forschung zu Modebädern

    Das Hessen-Stipendium fördert die Forschung einer Hamburger Promotionsstudentin zu Hessens Modebädern der 1910er Jahre. Die Historikerin Isabelle Berens stoße mit ihrem Dissertationsvorhaben zu Frauenkleidung in Hessens Kurorten Anfang des 20. Jahrhunderts in eine Forschungslücke und verspreche spannende Ergebnisse, sagte Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) am Mittwoch. Das Stipendium gibt es seit 2017. Mit ihm unterstützt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst herausragende Forschungen zur hessischen Geschichte. Die Stipendiaten bekommen für das Projekt 1.400 Euro monatlich für zwei Jahre.

    Isabelle Berens untersucht an den drei hessischen Kurorten Bad Nauheim, Bad Homburg vor der Höhe und Wiesbaden, wie sich die weiblichen Kurgäste kleideten. Mit ihrem interdisziplinären Ansatz werde die Forschungsarbeit einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Kultur-, Sozial- und Verhaltensforschung sowie zur Wirtschafts- und Konsumgeschichte leisten, hieß es.

  • "Bibliothek der Dinge" in Offenbach

    Die Stadtbibliothek Offenbach hat ihr Angebot nun mit einer "Bibliothek der Dinge" erweitert. Im Büsingpalais können Nutzerinnen und Nutzer viele nützliche Dinge ausleihen: Von Akkuschrauber über Hängematte, Picknickkorb und Skateboard bis zum Zelt. Außerdem gibt es mittwochs einen Makerspace: Dort stehen ein 3D-Drucker und ein Schneidplotter zur Verfügung, mit dessen Hilfe man zum Beispiel T-Shirts bedrucken kann. Demnächst sollen außerdem noch Notebooks und Tablets zum Ausleihen angeschafft werden.

    Stadtbibliothek Offenbach
  • Rüzgar-Schau in der Grimmwelt

    Die Grimmwelt in Kassel richtet der türkischen Künstlerin Necla Rüzgar die erste Einzelausstellung in Deutschland aus. Mit ihren Aquarellen und Zeichnungen erinnert Rüzgar daran, dass in der Türkei nahezu täglich eine Frau von ihrem Ex-Partner, Vater oder Verwandten umgebracht wird. Doch in der Umgebung der Grimmwelt wirkt ihre Kunst eher wie Märchenillustrationen. Stefanie Blumenbecker hat die Schau für uns besucht, die noch bis zum 24. April zu sehen ist.

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    Anatolische Schwesternschaft

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  • Mode mit Mehrwert: Wenn Kleidung anzieht und Gutes tut

    Gut aussehen und dabei Gutes tun. Darum geht es bei diesen drei Modemacherinnen und -machern aus Hessen: Mit ihren Unternehmen unterstützen sie die, die Schutz brauchen und benachteiligt sind.

  • Autorin Birgit Vanderbeke gestorben

    Die Autorin Birgit Vanderbeke ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Das teilte der Piper-Verlag am Dienstag mit. "Mit Birgit Vanderbeke verliert die deutschsprachige Literatur eine kraftvolle, eigensinnige und unverwechselbare Stimme", sagte Verlegerin Felicitas von Lovenberg.

    Vanderbeke lebte seit ihrem fünften Lebensjahr in Frankfurt. Dort studierte sie Jura, Germanistik und Romanistik. 1993 suchte sie sich mit Südfrankreich eine neue Wahlheimat. Bekannt ist vor allem ihre Erzählung "Das Muschelessen". Die Autorin erhielt viele Literaturpreise, wie den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Kranichsteiner Literaturpreis. 2007 bekam sie die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Kassel.

    Birgit Vanderbeke - Schwarz-Weiß-Aufnahme
  • Top-Thema

    Neue Corona-Regeln treffen Kulturbetrieb

    Seit Dienstag gelten in Hessen verschärfte Corona-Regeln, um die Ausbreitung der Omikron-Virusvariante zu bremsen. So dürfen sich in der Öffentlichkeit nun nur noch Gruppen von maximal zehn Menschen treffen. Sind nicht geimpfte oder nicht genesene Personen dabei, dann sind nach wie vor nur Treffen von einem Haushalt und maximal zwei Menschen eines weiteren Haushalts erlaubt. Im privaten Bereich bleibt es in Hessen bei einer dringenden Empfehlung für diese Kontaktbeschränkungen.

    Die neuen Regelungen treffen auch Kultureinrichtungen: Der Betrieb von Tanzlokalen, Clubs und Diskotheken wird landesweit und unabhängig von den örtlichen Infektionszahlen untersagt. Die Obergrenze für alle Veranstaltungen drinnen oder draußen liegt bei 250 Teilnehmern.

  • Singen auf leerer Bühne - jetzt anmelden!

    Menschen aus fast 180 Nationen wohnen in Frankfurt. Das ist die geradezu perfekte Voraussetzung für das Kunstprojekt "Our Songs" des japanischen Künstlers Akira Takayama. Es soll am 26. März 2022 in der Alten Oper stattfinden - so Corona es zulässt - und noch bis Ende Januar kann man sich dafür anmelden.

    Mitmachen können alle, die sich trauen, ein Lied oder ein Gedicht, das ihnen viel bedeutet, auf einer Bühne vorzutragen. Der Aufruf richtet sich besonders an Laien. Sie sollen das Lied allein und ohne musikalische Begleitung auf der leeren Bühne aufführen. Die Türen bleiben geöffnet, damit das Publikum kommen und gehen kann. Es gibt eine Übertragung im Internet und eine Projektion auf dem Opernplatz.

    Kurz vor Weihnachten lagen 50 Anmeldungen in 29 Sprachen und Dialekten vor. Anmelden kann man sich über das Künstlerhaus Mousonturm oder die Alte Oper.

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    Jetzt für Kunstprojekt "Our Songs" anmelden

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  • Top-Thema

    Rodenbach: Illegale Schatzsucher plündern Ausgrabungsstätte

    In Rodenbach (Main-Kinzig) haben Unbekannte eine archäologische Ausgrabungsstätte geplündert und womöglich jahrtausendealte Relikte zerstört. Das berichtet op-online. Im neuen Baugebiet "Südlich der Adolf-Reichwein-Straße" arbeiteten Archäologinnen und Archäologen seit vier Wochen, um nach Gegenständen aus der Vergangenheit zu suchen.

    Die unbekannten Täter hätten die Grabungsstätte zerstört und die Funde - die wohl aus der Bronzezeit stammten - gestohlen. "Wir gehen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass einer oder mehrere mit einer Metallsonde das Gebiet systematisch abgesucht hat", sagte die zuständige Archäologin Elisabeth Faulstich-Schilling op-online. Die Gemeinde Rodenbach hat nun eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt für Hinweise auf die unbekannten Täter.

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    Schatzsucher plündern Ausgrabungsstätte in Rodenbach

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  • Krankenhaus-Team mit neuem Mutmach-Song

    Das Team des St. Vinzenz-Krankenhauses in Hanau hat erneut einen Mutmach-Song aufgenommen. Im März hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Internethype "Wellerman-Song" eine eigene Version veröffentlicht. Jetzt hat sich das Klinikteam das irische Volkslied "Whiskey in the Jar" vorgenommen und es umgetextet. "Auf ein neues Jahr“ heißt die Vinzenz-Version, die damit erneut ein Zeichen der Hoffnung setzen will. Im Text geht es um Zusammenhalt, Mut und Zuversicht in schweren Zeiten. Dazu hat das Team wieder Studioaufnahmen gemacht und ein Musikvideo gedreht, das seit heute online ist.

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  • Top-Thema

    Hessische Filme und Serien mit knapp vier Mio Euro gefördert

    Die hessische Filmförderung unterstützt 30 Film- und Serienprojekte mit insgesamt knapp vier Millionen Euro. "Die Mittel fließen in vielseitige Geschichten, von denen einige bereits in den kommenden Monaten in und aus Hessen heraus entstehen werden", sagte Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) laut Mitteilung vom Montag. Die Hessenfilm und Medien GmbH fördert demnach Dokumentarfilme, Drehbücher, Spielfilme, Kurzfilme oder eine Serie.

    Die mit 550.000 Euro höchste Fördersumme wird an den Spielfilm "The Real Life Guys – Do Something" vergeben. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des 2021 gestorbenen Youtube-Stars Philipp Mickenbecker und seines Zwillingsbruders Johannes.

    Zudem vergaben die Jurys unter anderem 440.000 Euro an das Langfilmdebüt "Vanja" der Regisseurin Aleksandra Odic, 25.000 Euro an Leif Randt für das Drehbuch zu seinem Bestseller-Roman "Allegro Pastell" und 21.000 Euro an Yasmin C. Rams Dokumentarfilmdebüt "Heil Dich doch selbst".

  • Was den Literaten-Nachwuchs antreibt

    Sie schreiben, um etwas zu verändern, um die Welt zu verstehen und um Traumata zu bewältigen: Drei junge Nachwuchsautoren aus Hessen erzählen, warum ihre Geschichten so wichtig sind.

  • Kultur-Projekte, die in Erinnerung bleiben

    Die Pandemie stellte die hessische Kulturszene auch in diesem Jahr wieder vor große Herausforderungen. Trotzdem entstanden beeindruckende Projekte. Diese hier werden in Erinnerung bleiben.

  • K-Pop-Boom in Frankfurt

    Frankfurt verwandelt sich immer mehr zur K-Pop-Metropole Deutschlands: Hunderte Fans treffen sich dort zu Veranstaltungen und Tanzkursen. Wie hat der koreanische Pop so viele hessische Fans gewonnen?

  • Marburg und Wiesbaden sagen Neujahrskonzerte ab

    Die Stadt Marburg hat wegen der pandemischen Entwicklung ihr traditionelles Neujahrskonzert abgesagt. Es soll laut Mitteilung der Stadt im Sommer auf der Schlossparkbühne nachgeholt werden. Einen konkreten Termin dafür gibt es noch nicht. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, sie können aber auch am Kaufort zurückgegeben werden.

    Ersatzlos hat die Stadt Wiesbaden das geplante Neujahrskonzert mit Raphaela Gromes und dem hr-Sinfonieorchester im Kurhaus Wiesbaden abgesagt. Bereits gekaufte Karten können zurückerstattet werden, teilte die veranstaltende Wiesbaden Musik GmbH mit. Dazu sollen sich Karteninhaberinnen und -inhaber direkt an die jeweilige Vorverkaufsstelle wenden. Wer Eintrittskarten über TRM-Tickets gekauft hat, wird persönlich kontaktiert.

  • Top-Thema

    Oper Frankfurt muss erneut Zuschauer ausladen

    Wegen der in dieser Woche verschärften Corona-Regelungen gelten für Theater- und Opernvorstellungen erneut Zuschauerbeschränkungen. Von 28. Dezember 2021 an seien danach nur 250 Besucherinnen und Besucher in der Oper Frankfurt zugelassen, teilte das Haus am Donnerstag mit. Bisher waren 530 Zuschauende erlaubt. Man werde erneut Gäste ausladen müssen, um die neuen Auflagen umzusetzen, heißt es in der Mittelung. 

    Die Oper kündigte an, die bisher geltenden Hygienemaßnahmen wie 2G-Plus Zugangskriterien, Maskenpflicht und Platzierung mit Abstand fortzuführen, wobei die dritte Impfung (Booster) bereits am Tag danach den zertifizierten Schnelltest ersetzen kann. Die Regelungen gelten zunächst bis 13. Januar 2022.

  • Staatstheater Darmstadt näht Taschen für guten Zweck

    Für Kulturschaffende war 2021 wegen der Corona-Pandemie wieder ein schwieriges Jahr. Das Staatstheater Darmstadt hat nun eine Benefizaktion gestartet, um Betroffene zu unterstützen: Mitarbeitende der Schneiderei des Staatstheaters haben Taschen aus alten Werbebannern genäht. Die Unikate sind an der Vorverkaufskasse erhältlich. Die Einnahmen gehen an die Aktion "Wir für Kultur". Wer eine Tasche kauft, unterstützt damit unmittelbar Künstlerinnen und Künstler.

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    Bunte Taschen für den guten Zweck

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  • HfG-Absolvent bei Sundance Film Festival

    Offenbach goes USA: Jonatan Schwenk, Absolvent der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG), feiert im Januar die Weltpremiere seines Diplomfilms "Zoon" auf dem rennomierten US-amerikanischen Sundance Film Festival. In seinem hybriden Film verbindet er verschiedene Technike wie unter anderem aus Knete geformte Axolotl, Stop-Motion, Puppetry und 2D. 

    Der unabhängige Filmemacher, Animator, Sounddesigner und Storyboard-Künstler lebt derzeit in Berlin. Mit seinem animierten Kurzfilm "Sog" qualifizierte er sich 2017 unter anderem für die Academy Awards. Bereits zweimal wurden Schwenks Arbeiten für die Berlinale ausgewählt.

    Ein rosa Axolotl blickt in die Kamera
  • Kasseler Förderpreis Komische Literatur für Anaïs Meier

    Die schweizerische Schriftstellerin Anaïs Meier erhält den Förderpreis Komische Literatur 2022. Das gab die Stadt Kassel am Mittwoch bekannt. Die Jury lobte Meiers Prosa als "künstlerisch bestechend, poetisch dicht und doch leicht, lustig und zugleich ernsthaft".

    Mit dem Preis ehren die Stadt Kassel und die Stiftung Brückner-Kühner seit 1999 Nachwuchsautorinnen und -autoren. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird auf Vorschlag von Verlagen verliehen. Sie wird gemeinsam mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor vergeben, der 2022 an Helge Schneider geht. Die Preisverleihung ist für Anfang Februar vorgesehen.

  • Rüsselsheimer Regisseur zeigt Geschichte von verunglückter Filmcrew

    Vor 30 Jahren stürzte ein Flugzeug mit einem Rüsselsheimer Filmteam ab. Thomas Frickel hat den Film der Crew damals fertiggestellt und Jahre später eine Dokumentation über den Absturz gedreht. Was hat ihn angetrieben? Ein Interview.

  • Top-Thema

    Clubs und Discos müssen wieder schließen

    Die Regierungschefs der Länder und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) haben am Dienstag strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virusvariante Omikron beraten. Die Beschlüsse sehen neue Einschränkungen für den Kulturbetrieb vor: Clubs und Diskotheken müssen ab dem 28. Dezember bis auf Weiteres schließen. Für Gastronomie und kulturelle Einrichtungen wie Theater und Kinos gilt weiterhin die 2G-Regel.

    Am Mittwoch berät das hessische Corona-Kabinett über die Bund-Länder-Beschlüsse. Im Anschluss daran will sich Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) äußern.

  • Hessisches Landesmuseum ruft Artenvielfalt-Wettbewerb aus

    2022 startet mit einem Blitz - einem "Bioblitz". Bei der deutschlandweiten Aktion sollen auf einem bestimmten Gebiet in einem bestimmten Zeitraum so viele Arten wie möglich nachgewiesen werden. Unter den teilnehmenden Biostationen, Uni-Instituten und Naturkundemuseen ist auch das Hessische Landesmuseum Darmstadt. Es ruft Naturbegeisterte im Kreis Darmstadt-Dieburg dazu auf, Arten per Smartphone über die App ObsIdentify oder über die Webseite Observation.org zu melden.

    Arten melden können die Teilnehmenden alle, die möchten, egal ob Laie, Expertin, Familie oder Schulklasse. Die gesammelten Daten stehen anschließend beispielsweise zur Erstellung Roter Listen der gefährdeten Arten zur Verfügung und fließen in internationale Auswertungen ein. 

  • hr2 inszeniert Jane Austens "Emma" als Hörspiel

    Partnervermittlung mit Hindernissen: In "Emma" versucht sich eine junge Frau mehr oder weniger erfolgreich als Kupplerin. hr2 hat den gleichnamigen Roman von Jane Austen nun unter der Regie von Christiane Ohaus als Hörspiel adaptiert. Mit dabei sind die Schauspielerinnen Laura Balzer in der Titelrolle und Katja Riemann als Erzählerin sowie hr-Tatort-Kommissar Wolfram Koch.

    Der Mehrteiler ist in der ARD Audiothek und auf hr2.de zu hören. In hr2-kultur wird er zudem am Samstag, 25. Dezember, und Sonntag, 26. Dezember ausgestrahlt.

  • Top-Thema

    Magistrat will Tanzen an der EZB verbieten

    Nach der Debatte um Salsa-Tanzveranstaltungen an der Holocaust-Gedenkstätte im Frankfurter Ostend will der Magistrat das Tanzen und Musizieren dort verbieten. Das berichtet die Bild Zeitung. Auch Alkohol zu trinken und akustische Geräte zu verwenden soll danach nicht mehr erlaubt sein. Diese Regeln sind laut Bild auch für den Standort der ehemaligen Synagoge im Stadtteil Höchst vorgesehen.

    Einer entsprechenden Vorlage zufolge sollen die Gedenkstätten dafür in die Gefahrenabwerverordnung der Stadt aufgenommen werden. Die Jüdische Gedenkstätte Börneplatz sowie die Gedenkstätte für die ehemalige Synagoge an der Friedberger Anlage sind dort bereits als "Orte der Ruhe und Stille sowie des Gedenkens an die Vernichtung jüdischen Lebens in Frankfurt" verankert. Bevor die Verbote in Kraft treten können, muss die Änderung noch von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden.

    Seit dem Sommer hatte es immer wieder Diskussionen um Tanzveranstaltungen an der Großmarkthalle im Ostend gegeben. Die Jüdische Gemeinde etwa warf den Tänzerinnen und Tänzern mangelnden Respekt vor.

  • Kinderbuchautor Menschenmoser erhält Grimm-Bürgerdozentur

    Der Frankfurter Illustrator und Kinderbuchautor Sebastian Meschenmoser erhält die Grimm-Bürgerdozentur 2022 für seine Märchenparodien wie "Rotkäppchen hat keine Lust" oder "Vom Wolf, der auszog, das Fürchten zu lehren". Die Verleihung soll voraussichtlich am 20. März 2022 in Schloss Philippsruhe in Hanau stattfinden.

    Die Grimm-Bürgerdozentur wird seit 2016 unregelmäßig von der Stadt Hanau und der Frankfurter Goethe-Universität vergeben. Sie soll das Grimm'sche Leben und Werk "für die Gegenwart aktualisieren, sichtbar machen und fortwirken lassen".

  • Verleger Klaus Wagenbach ist tot

    Der Verleger Klaus Wagenbach ist tot. Er starb bereits am Freitag im Alter von 91 Jahren in Berlin. Der gebürtige Berliner begann 1949 beim damals noch vereinten Verlag Suhrkamp/Fischer eine Lehre und studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie in München und Frankfurt.

    Er war Lektor beim Modernen Buchclub in Darmstadt und beim S. Fischer Verlag und gründete 1964 seinen eigenen Verlag in West-Berlin, wo er unter anderem Autoren wie Günter Grass, Hans Werner Richter oder Ingeborg Bachmann verlegte. In den 1970er Jahren ließ er außerdem das Manifest der "Roten Armee Fraktion" (RAF) drucken und hielt die Grabrede für Ulrike Meinhof.