In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Judith Hermann mit Rheingau Literatur Preis geehrt

    Die Schriftstellerin Judith Hermann ist am Samstag mit dem Rheingau Literatur Preis 2021 ausgezeichnet worden. Die Berlinerin erhielt den mit 11.111 Euro und 111 Flaschen Rheingau Riesling dotierten Preis für ihren Roman "Daheim". Hermann sei "eine literarische Zauberkünstlerin", hatte die Jury im Juli ihre Entscheidung für die Preisträgerin begründet. "In ihrer klaren und präzisen Prosa sind die unheimlichen Leerstellen des prägnant Gesagten immer auch Verheißungen, das Gefängnis der Realität hinter sich lassen zu können." In ihrem Roman "Daheim" erkunde sie die Spielräume existenzieller Selbstermächtigung und kollektiver Zukunftstüchtigkeit in einer sozial und ökologisch fragilen Welt.

    Der Rheingau Literatur Preis wird in diesem Jahr zum 28. Mal vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Bodo Kirchhoff, Robert Gernhardt, Ursula Krechel und Sten Nadolny.

  • Top-Thema

    Debatte um 2G-Regel bei Veranstaltungen

    "Kein Zutritt für Corona-Ungeimpfte", heißt es in diesem Herbst für einige wohl öfter. Der Grund: die 2G-Regel, die bei hessischen Veranstaltern wohl immer öfter zum Einsatz kommt. So auch bei Halloween auf der Burg Frankenstein. Dort sorgt die Einlassregelung für viel Wirbel. Der Organisator sieht sich von den Behörden im Stich gelassen und bezeichnet daher die 2G-Regel als "alternativlos". Die Meinungen zur 2G-Regel bei Veranstaltungen geht bei den Menschen auseinander.

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  • Top-Thema

    "Stadt ohne Meer"-Festival in Gießen

    Das Musikfestival "Stadt ohne Meer" findet dieses Jahr wieder in Gießen statt – mit der 2G-Regelung (geimpfte oder genesene Teilnehmer). hr-Reporter Bernd Arnold hat sich vor Ort umgeschaut und mit dem Organisator gesprochen.

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  • Top-Thema

    Frankfurter Salsa-Tänzer verlassen jüdische Gedenkstätte

    Salsa-Tänzer in Frankfurt hatten Kritik der Jüdischen Gemeinde und des Jüdischen Museums auf sich gezogen, weil sie bislang an der Europäischen Zentralbank direkt vor dem Mahnmal für die Deportation Frankfurter Juden tanzten. Dieser Vorwurf hatte auch die Tanz-Organisatoren nachdenklich gestimmt. Nun fanden die Organisatoren gemeinsam mit der Stadt einen alternativen Tanz-Ort. Ob der Kompromiss funktioniert, muss sich zeigen.

  • Top-Thema

    Nur Geimpfte und Genesene zur Party?

    2G oder 3G? Vor dieser Frage stehen nun unter anderem auch hessische Veranstalter hessenschau.de hat mit mehreren von ihnen gesprochen. Am Beispiel des Schlachthofs Wiesbaden etwa zeigt sich, dass die scheinbar einfache 2G-Regelung jedoch im Detail viel komplizierter ist, als es auf den ersten Blick scheint.  

  • Top-Thema

    Wiesbaden feiert 100 Jahre Jawlensky mit Jubiläumsausstellung

    Sieben Menschen in Kleidung der 1920er Jahre Arm in Arm

    Das Museum Wiesbaden zeigt erstmals all seine 111 Bilder von Alexej Jawlensky gemeinsam. Die Jubiläumsausstellung "Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden" zum 100. Jahrestag der Übersiedlung des Malers in die Stadt beginnt am heutigen Freitag. Drei der Bilder waren erst im Verlauf der Ausstellungsvorbereitungen in den Besitz des landeseigenen Museum gekommen. Neben den Gemälden Jawlenskys gehören auch eine Reihe von Bildern mit ihm befreundeter Maler sowie Briefe und persönliche Gegenstände aus seinem Haushalt zu den Exponaten. Darunter ist auch die deutsche Einbürgerungsurkunde Jawlenskys von Ende der 1930er Jahre, die seine Enkelin Angelica Jawlensky Bianconi dem Museum Wiesbaden aus Anlass der Jubiläumsschau geschenkt hat.

    Alexej von Jawlensky wurde 1864 im russischen Torschok geboren und starb 1941 in Wiesbaden. Der Expressionist wurde neben Wassily Kandinsky, Paul Klee und Lyonel Feininger als Teil der Künstlergruppe "Blaue Reiter" bekannt.

  • Top-Thema

    Crip Time - "Zeit für Krüppel" im MMK

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    Audioseite Crip Time - "Zeit für Krüppel" im MMK

    Ein Monitor zeigt einen junge Frau mit Tränen im Gesicht
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    Unter dem provokanten Titel "Crip Time" lädt das Frankfurter Museum für Moderne Kunst mit seiner neuen Ausstellung ab Samstag ein zu einem selbstbewussten, oft sinnlichen und emotionalen Blick auf Behinderung und Krankheit. Die Gruppenausstellung zeigt zum Beispiel eine Arbeit von Judith Hopf, Professorin an der Städelschule. Sie befasst sich in ihrem unterhaltsamen Musikvideo "Hospital bone dance" mit der Zeit, die sie als kleinwüchsiges Kind im Krankenhaus verbrachte.

    Anlässlich der Ausstellung hat das MMK auch sein Haus barrierefrei gemacht und auch seine Webseite dahingehend überarbeitet.

  • Top-Thema

    Truecrime-Podcast mit neuer Staffel und Live-Event

    Sie gehen auf Spurensuche von aufsehenerregenden Kriminalfällen in Fulda, der Rhön und Umgebung – die Macher des Truecrime-Podcasts „Mörderische Heimat“. Die beiden Kreativ-Köpfe Michael Schwarz und Zeno Diegelmann bereiten in ihren Audio-Reportagen Mord und Totschlag, spektakuläre Raubzüge und Entführungen für die Hörer auf. Das mit mittlerweile einigem Erfolg, der nun fortgeführt werden soll.

    Zunächst war der Podcast für den Kulturveranstalter Schwarz und Autoren Diegelmann nur als Lückenfüller während der Hochphase der Corona-Pandemie gedacht. Mittlerweile hat sich der Podcast etabliert. Sie haben mehr als 175.000 Hörerinnen und Hörer im In- und Ausland. Und die bekommen bald Nachschub. Am Donnerstag ist die vierte Staffel mit weiteren Folgen gestartet. Am 8. Januar 2022 wollen sie erstmals auch live auftreten, und zwar auf der Bühne des Kulturzentrums Kreuz in Fulda.

    Die Macher des Podcast "Mörderische Heimat"
  • Top-Thema

    LiBeraturpreis an kolumbianische Autorin Quintana

    Dunkelhaarige Frau vor Palmenblättern

    Der von Litprom e.V. vergebene LiBeraturpreis geht 2021 an die kolumbianische Autorin Pilar Quintana für ihren Roman "Hündin", in der Übersetzung von Mayela Gerhardt erschienen im Aufbau Verlag. Die Jury lobt: "'Hündin' ist eine urmenschliche Tragödie, von Pilar Quintana abgründig, vielschichtig und in einer kunstvoll schlichten Sprache dicht und präzise erzählt."

    Der LiBeraturpreis ist eine jährliche Auszeichnung für Autorinnen aus dem Globalen Süden. Er wurde 1987 von der Initiative LiBeraturpreis e.V. ins Leben gerufen und wird seit 2013 von Litprom e.V. organisiert. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird auf der Frankfurter Buchmesse verliehen. Nominiert sind die Titel von Autorinnen, die im Vorjahr der Vergabe auf der Litprom-Bestenliste "Weltempfänger" empfohlen wurden. Pilar Quintana ist zum Start der Buchmesse am Mittwoch, 20. Oktober, 10.30 Uhr, zu Gast auf der ARD-Buchmessenbühne.

  • Top-Thema

    2,5 Millionen Euro für hessische Filme und Serien

    Die hessische Filmförderung unterstützt 22 Film- und Serienprojekte mit insgesamt mehr als 2,5 Millionen Euro. "In den aktuellen Förderrunden unterstützen wir neue Geschichten für Leinwand und Bildschirm, die vielseitiger nicht sein könnten", sagte Kunstministerin Angela Dorn (Grüne). Die Hessenfilm und Medien GmbH fördert demnach Dokumentarfilme, Drehbücher, Spielfilme, Kurzfilme oder eine Serie.

    Die Jurys unter dem Vorsitz der Hessenfilm-Geschäftsführerin Anna Schoeppe entschieden unter anderem, das Langfilmdebüt "Am Ende des Sommers" der Kasseler Regisseurin Frauke Lodders mit einer Million Euro zu fördern. Mit jeweils 350.000 Euro werden die Spielfilme "Milchzähne" (Regie Sophia Bösch) sowie "The Dive" (Maximilian Erlenwein) bedacht und mit 300.000 Euro "Fellinger" von Hermine Huntgeburth. In Bereich Produktion gehen unter anderem 78.000 Euro an die Dokumentation "German Games", 55.000 Euro an "Metal Battle Girl" und 50.000 Euro an den Animations-Kurzfilm "Whaling".

  • Top-Thema

    Ideen für Frankfurter City gesucht

    Die Innenstädte sind in der Krise - auch in Frankfurt. Neben der Ausbreitung des Online-Handels hat vor allem die Corona-Pandemie viele Ladengeschäfte in den Ruin getrieben. Leerstehende Lokale und Kaufhäuser sind die Folgen. Doch was wird aus der City ohne Shopping?

    Blick auf leere Fußgängerzone

    Ideen für die "Post-Corona-Innenstadt Frankfurt" sammelt die Initiative "Making Frankfurt". Zum Auftakt gibt es am Samstag einen Aktionstag in der Innenstadt. Zwischen Rathenau- und Goetheplatz, der Hauptwache und dem ehemaligen "Sportarena"-Kaufhaus, dem Stoltze-Platz und der Töngesgasse laden große gelbe Quadrate als "Aktionsfelder" zum Mitmachen und Debattieren ein.

    Ab 14 Uhr stellen sich auf dem Rathenauplatz die neuen Dezernentinnen und Dezernenten Frankfurts der Diskussion. Ab 17 Uhr werden die besten Ideen im Wettbewerb des Deutschen Architekturmuseums für eine Neugestaltung des Mainufers vorgestellt. Die Frankfurter Innenstadt wurde vom Bundesinnenministerium im Rahmen der "Nationalen Stadtentwicklungspolitik" als eines von 17 Pilotprojekten für die "Post-Corona-Stadt" ausgewählt.

  • Top-Thema

    Rheingau Literaturfestival startet mit Jan Seghers

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    Audioseite Rheingau Literaturfestival startet mit Jan Seghers

    "Der Solist" heißt das neueste Buch von Matthias Altenburg alias Jan Seghers
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    Zeitgleich mit der Traubenlese startet seit 1993 im Rheingau eine besondere "Wein"-Lese. In Kelterhallen, Weingütern, Burgen und Schlössern, hält beim Rheingau-Literaturfestival jedes Jahr Ende September die Literatur Einzug.

    Den Auftakt macht am Donnerstag der Frankfurter Autor Jan Seghers mit einer Lesung aus seinem Roman "Der Solist". Weitere Lesungen gibt es mit Iris Wolff ("Die Unschärfe der Welt“"), Meteorologe Sven Plöger ("Zieht euch warm an, es wird heiß!"), Jenny Erpenbeck ("Kairos"), Carsten Henn ("Der Buchspazierer"), Joachim Gauck ("Toleranz - einfach schwer"), Dmitrij Kapitelman ("Eine Formalie in Kiew") und Ulrike Almut Sandig ("Monster wie wir"). Außerdem gibt es zwei literarische Wanderungen durch die Weinberge.

    Den Höhepunkt des Festivals bildet die Vergabe des Rheingau Literatur Preises am 18. September, in diesem Jahr an Judith Hermann. Über die Geschichte des Festivals erzählt der künstlerische Leiter Heiner Boehncke im Interview bei hr2-kultur.

  • Top-Thema

    Hessischer Denkmalschutzpreis für zehn Projekte

    Zehn private Bauherrren, Kommunen und Institutionen sind in diesem Jahr mit dem hessischen Denkmalschutz-Preis ausgezeichnet worden. Staatsministerin Angela Dorn übergab die Auszeichnung an Preisträger aus Darmstadt, Fulda, Allendorf a.d. Lumda (Landkreis Gießen), Limburg, Espenau_Mönchehof (Landkreis Kassel), Waldbrunn-Ellar (Landkreis Limburg-Weilburg), Herleshausen-Nesselröden (Werra-Meißner-Kreis), Meißner-Abterode (Werra-Meißner-Kreis), Heidenrod-Laufenselden (Rheingau-Taunus-Kreis) und Mücke-Ober-Ohmen (Vogelsbergkreis).

    Audiobeitrag

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    Audioseite Hessischer Denkmalschutzpreis für Haus in Fulda

    Blick von außen auf einer Haus mit grüner Fassade
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    Die 20.000 Euro Preisgelder stammen aus der Rubbellos-Lotterie von Lotto Hessen, die Hessische Staatskanzlei stellt weitere 7.500 Euro für ehrenamtliche Denkmalschutzprojekte bereit. Einer der Preise geht nach Fulda an den Architekten Peter Sichau für die Sanierung eines Wohnhauses aus dem 17. Jahrhundert. Petra Klostermann hat ihn besucht.

  • Top-Thema

    Schirn Kunsthalle bekommt eigene Leitung

    Die Schirn Kunsthalle in Frankfurt wird ab kommendem Jahr neu ausgerichtet und erhält dafür eine eigene Leitung. Das teilte die Stadt Frankfurt am Mittwoch mit. Bislang wurde die Schirn von Philipp Demandt, dem Chef des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung in Personalunion geführt. Das Haus soll künftig "im Kontext eines Clusters Moderne und Gegenwart an inhaltlicher und struktureller Eigenständigkeit gewinnen", sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) laut Mitteilung. Und: "Ich bin Philipp Demandt ausgesprochen dankbar, dass er die bevorstehende Phase des Übergangs begleiten wird."

    Die Schirn Kunsthalle Frankfurt wurde 1986 eröffnet, und hat bislang mehr als 250 Ausstellungen auf ihren rund 2.000 Quadratmetern präsentiert. Es kamen mehr als 9,5 Millionen Besucherinnen und Besucher. Unter der Führung von Philipp Demandt gehörten Ausstellungen wie "Fantastische Frauen. Surreale Welten von Frida Kahlo bis Louise Bourgeois", "Magritte. Verrat der Bilder" oder "Basquiat. Boom for Real" zu Publikumsmagneten. 

    Eingang zur Schirn Kunsthalle in Frankfurt
  • Top-Thema

    Demandt bleibt Städel-Chef

    Philipp Demandt bleibt Leiter des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung. Wie das Städel Museum am Mittwoch mitteilte, hat das Städelsche Kunstinstitut seinen Vertrag für weitere fünf Jahre - also bis 2026 - verlängert.

    Schirn Kunsthalle Frankfurt

    Auch der Schirn Kunsthalle Frankfurt bleibe Demandt bis Ende Juni 2022 als Direktor erhalten. Auf Initiative der Stadt Frankfurt seien Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) und Demandt übereingekommen, die Schirn ab Mitte nächsten Jahres neu auszurichten. Das Haus solle als eigenständige Kunstinstitution gestärkt und hierzu mit einer eigenen Leitung versehen werden.

    "Angesichts der großen Pläne am Städel Museum und der Liebieghaus Skulpturensammlung in den kommenden Jahren werde ich mich auf die Leitung dieser beiden Häuser fokussieren", sagte Philipp Demandt. Gleichzeitig unterstütze er Kulturdezernentin Ina Hartwig dabei, "die Schirn zukünftig wieder eigenständiger zu denken."

  • Schirn startet Sommerkino

    Ein Paar in Kleidung aus der Jahrhundertwende schaut sich verliebt an.

    Wenn eine Kunsthalle zum Filmgucken einlädt stehen natürlich Künstler im Mittelpunkt: Das Open Air Kino der Frankfurter Schirn befasst sich in diesem Sommer mit starken Frauen in der Bildenden Kunst. Passend zur geplanten Herbstaustellung von Paula Modersohn-Becker ist der erste Film am Mittwoch, 15. September, das Künstlerporträt "Paula" von Christian Schwochow. Noch bis 18. September laufen die Filme bei Anbruch der Dunkelheit auf dem Wiesenhüttenplatz beim Hauptbahnhof. Der Eintritt frei, ein Negativ-­Corona-Nachweis ist notwendig. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.

  • Top-Thema

    Neue Geschäftsführende Direktorin für Staatstheater Darmstadt

    Andrea Jung

    Andrea Jung wird neue Geschäftsführende Direktorin des Staatstheaters Darmstadt. Sie war bisher Geschäftsführerin der Bad Hersfelder Festspiele und wird zum 15. Oktober nach Südhessen wechseln. Jung bildet künftig gemeinsam mit Intendant Karsten Wiegand die Doppelspitze des Staatstheaters, wie die hessische Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch am Dienstag bekanntgaben.

    Andrea Jung ist die erste Frau in dieser Position in einem hessischen Theater. Ihr Vertrag ist zunächst für zwei Jahre geschlossen.

  • Top-Thema

    Tanztag: Von Poledance bis Capoeira

    Junge Frau mit Kopftuch  tanzt im Freien

    Einladung zum Tanz: In acht Städten des Rhein-Main-Gebiets laden am kommenden Wochenende Tanzschulen, -lehrer und Vereine dazu ein, neue Tanzstile und Bewegungsformen kennenzulernen. Über 80 Schnupperkurse gibt es, vom Ausdruckstanz über sportliche Tanzstile bis zum klassischen Standardtanz. Aus Pandemie-Gründen ist eine Online-Anmeldung erforderlich.

    Zeitgleich findet das Tanz-Festival Random Circles mit Aufführungen und Workshops im Mousonturm und im Sommerbau am Kaiserlei-Kreisel statt.

  • Wahl-Prüfsteine für Kino-Fans

    In knapp zwei Wochen stehen Bundestagswahlen an. Zu vielen wichtigen Themen sind die unterschiedlichen Haltungen der Parteien bereits bekannt. Aber wie positionieren sich die großen Parteien eigentlich zum Kulturgut Film? Um das herauszufinden, hat die Initiative ZUKUNFT + FILM Wahlprüfsteine erstellt, die acht grundlegende Fragen zur Filmpolitik enthalten. Gefragt war nach den Visionen der Parteien für die Zukunft des Kinos und der Filmkultur. Die Antworten gibt es hier zum Nachlesen.

  • Museums-Neubau mit romantischen Bezügen

    Audiobeitrag

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    Audioseite Rundgang durch das Deutsche Romantik-Museum

    Kombo-Aussenansicht mit Treppenhaus innen
    Ende des Audiobeitrags

    Fünf Jahre nach dem ersten Spatenstich wird das Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt am Montagabend eröffnet - und ist ab Dienstag auch für die Allgemeinheit zugänglich. Welche Bezüge zu Goethe und seiner Zeit sich im Gebäude finden, verrät Architekt Christoph Mäckler bei einem Rundgang.

  • Top-Thema

    5. Internationales Frauen*Theaterfestival startet

    Im Frankfurter Osten hat zum fünften Mal das "Internationale Frauen*Theaterfestival" begonnen. Sein Ziel ist die Stärkung feministischer Initiativen in der Darstellenden Kunst durch die Etablierung eines nachhaltigen, internationalen Theaterprojekts in Deutschland, das sich dauerhaft der Sichtbarkeit von Frauen im Theater und performativer Kunst widmet. Noch bis Sonntag gibt es täglich ab 17 Uhr zeitgenössisches und multimediales Theater sowie Performances, Livemusik, Videoinstallationen und ein Symposium zum diesjährigen Motto "Womxn Performing Selves".

    Plakat mit einer Frau, die eine riesige, zerzauste Perücke trägt

    Zwölf Workshops sollen Frauen und Mädchen die Chance zum gegenseitigen Austausch geben. Festivalgelände ist das protagon-Gelände in der Orber Straße 57 in Frankfurt-Fechenheim, außerdem sind Performances im öffentlichen Raum geplant. Das ganze Programm gibt es hier.

  • Top-Thema

    40 Jahre "Ein Fall für Zwei" - Matula erinnert sich

    Einmal Matula, immer Matula: Vor 40 Jahren, am 11. September 1981, ging die erste Folge der in Frankfurt spielenden ZDF-Krimiserie "Ein Fall für Zwei" auf den Sender. Schauspieler Claus Theo Gärtner war bis zu seinem Ausscheiden 2013 in 300 Folgen als Privatdetektiv Josef Matula zu sehen. "Alles, was Josef Matula hatte, das hatte er von mir", sagt der heute 78-Jährige. "So wie ich mir vorgestellt habe, dass ein Detektiv sein muss, so habe ich ihn gespielt."

    Für ihn persönlich sei der Detektiv Matula Fluch und Segen zugleich gewesen. Natürlich habe die Rolle viele Vorteile und nicht zuletzt ein gutes Auskommen gebracht. Aber: "Als Schauspieler war ich verbrannt und wurde auf Matula reduziert."

    Claus Theo Gärtner
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    Romantik-Museum erstrahlt in bunten Farben

    Mit einer Lichtinstallation macht das Deutsche Romatik-Museum in Frankfurt ab Samstagabend auf sich aufmerksam. Aus Licht, Musik und Kunstnebel hat der Lichtkünstler Robert Seidel die Installation "Obsidian" entwickelt, die ursprünglich zur Luminale 2020 zu sehen sein sollte. Die fiel wegen Corona aus. Dann eben jetzt: Samstag bis Mittwoch, täglich ab Dämmerung bis 23 Uhr.

    Romantikmuseum, Lichtinstallation
  • Top-Thema

    New Music Award verliehen

    Zum 14. Mal verleihen am Freitag die jungen Wellen der ARD und Deutschlandfunk Nova am Freitag den "New Music Award". Begleitet wird das Ganze von einer bunten Show, die im Livestream zu sehen ist. Kandidat der hr-Jugendwelle YouFM ist Jamin. Er war Profi-Basketballer, bis mehrere Verletzungen das Aus bedeuteten. Zum Glück ist er nicht nur ein Ball-Talent: Seine Musikclips gehen auf Instagram viral, auch seine erste Single "Daydreams" startet 2020 durch. Jamin setzt also alles auf eine Karte und wagt den Sprung ins Musikbiz.

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    zum you-fm.de Video YOU FM Kandidat für den New Music Award: Das ist Jamin

    Der YOU FM-Kandidat für den New Music Award: Jamin
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  • Top-Thema

    Adorno-Preis für Klaus Theweleit

    Er ist einer der bedeutendsten deutschen Kulturtheoretiker, sein Werk "Männerphantasien" von 1977 gilt als Standardwerk kritischer Gesellschaftstheorie: Klaus Theweleit erhält am Samstag, 11. September, den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle drei Jahre von der Stadt Frankfurt zum Gedenken an den Philosophen Theodor W. Adorno vergeben und dient der Förderung und Anerkennung hervorragender Leistungen in den Bereichen Philosophie, Musik, Theater und Film.

    Audiobeitrag

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    Audioseite Klaus Theweleit im Porträt

    Klaus Theweleit mit einem Mikrofon in der Hand
    Ende des Audiobeitrags

    Die feierliche Übergabe des Preises findet ab 14 Uhr in der Frankfurter Paulskirche statt und wird per Livestream übertragen.