In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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    Kassel und Gießen arbeiten an "digitaler Theaterstrategie"

    15 Theater im deutschsprachigen Raum, darunter auch das Staatstheater Kassel und das Stadttheater Gießen, haben das theaternetzwerk.digital gegründet. Ziel des neuen Netzwerkes ist es, Wissen und Erfahrungen im Bereich Digitaltheater und Theaterdigitalisierung auszutauschen und die kommenden Spielpläne um eine gesamt-theatral verstandene digitale Strategie zu bereichern, schreibt die Kasseler Bühne.

    Florian Lutz, neuer Intendant des Staatstheaters Kassel

    Der designierte Intendant Florian Lutz habe zur Unterstützung dieses Prozesses Expertisen ins Haus geholt, die diesen Prozess, der das Theater nach außen und auch von innen verändern soll, vorantreiben und begleiten: Mit dem Videokünstler Konrad Kästner werde die komplette erste Spielzeit den künstlerischen wie technischen Abteilungen ein Experte zur Seite stehen und verschiedene Regieteams begleiten. Gleiches gelte für den Haus-Szenografen Sebastian Hannak, der mit seinen Raumbühnen bereits mehrfach auf aufsehenerregende Weise die Grenzen zwischen Bühne und Auditorium aufgehoben habe und für seine erste Arbeit in Kassel diesen Ansatz auch mit digitalen Mitteln weiter verfolgen werde.

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    197 Romane für Deutschen Buchpreis eingereicht

    Logo Deutscher Buchpreis 2021

    So viele Romane wie nie zuvor gehen in das Rennen um den Deutschen Buchpreis 2021. Das zweite Jahr in Folge ist die Zahl der Einreichungen gestiegen. Der neue Rekord liegt bei 197 Titeln aus 125 deutschsprachigen Verlagen. Das sind zehn Titel und fünf Verlage mehr als im Rekordjahr 2020.

    Von den vorgeschlagenen Titeln stammen 110 aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm, 67 weitere kommen im Herbst auf den Markt. 20 Titel sind bereits im vergangenen Herbst erschienen. Jeder Verlag darf maximal zwei Titel einreichen, darüber hinaus konnten bis zu fünf weitere Titel empfohlen werden. Auf der Empfehlungsliste landeten 112 Romane - 16 mehr als im Vorjahr. Aus dieser Liste kann die Jury weitere Titel auswählen.

    Am 24. August wird die Longlist der 20 nominierten Titel veröffentlicht. Aus ihr wird dann die Shortlist mit sechs Titeln, die am 21. September erscheint. Die Preisverleihung findet am 18. Oktober statt.

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    "Musik als Migrantin" als Konzertstream

    Bridges – Musik verbindet im hr-Sendesaal

    "Bridges", die preisgekrönte Initiative, die professionelle Musiker*innen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund zusammenbringt, spielt am Samstag, dem 24. April, zum fünften Mal auf Einladung von hr2-kultur.

    Die Arrangements und Kompositionen stammen von Bridges-Musiker*innen und sind maßgeschneidert auf die einmalige und charakteristische Besetzung des Orchesters aus klassischen Orchesterinstrumenten sowie Instrumenten, die in der europäischen Orchestertradition bisher nicht verankert sind.

    Das Bridges-Orchester bringt seit 2016 die Diversität der in Frankfurt lebenden Gesellschaft auf die Bühne und ins Publikum. Dadurch bietet die Initiative Musikstilen Raum, die in Deutschland weit verbreitet, in der klassischen Musiklandschaft jedoch noch unterrepräsentiert sind. Durch eine demokratische Arbeitsweise, bei der sich alle Beteiligten als Expertinnen und Experten für ihre jeweilige Musikkultur einbringen, entwickelt "Bridges – Musik verbindet" einen neuen, transkulturellen Stil.

    Der Stream wird im Programm von hr-kultur und im Youtube-Kanal des hr-fernsehens übertragen.

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    Klaus Theweleit erhält den Theodor-W.-Adorno-Preis 2021

    Der Schriftsteller und Kulturtheoretiker Klaus Theweleit erhält in diesem Jahr den Theodor-W.-Adorno-Preis. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle drei Jahre von der Stadt Frankfurt am Main zum Gedenken an den Philosophen Theodor W. Adorno vergeben.

    Klaus Theweleit mit einem Mikrofon in der Hand

    Sie würdigt hervorragender Leistungen in den Bereichen Philosophie, Musik, Theater und Film. Übergeben wird der Preis am 11. September, dem Geburtstag Adornos, in der Paulskirche.

    Das Kuratorium zeichnet mit dem 1942 in Ostpreußen geborenen Theweleit einen der bedeutendsten deutschsprachigen Literatur- und Kulturtheoretiker aus. Sein zweiteiliges Werk "Männerphantasien" über die Körperpolitik des Faschismus erschien 1977 und gilt seitdem als Standardwerk kritischer Gesellschaftstheorie.

    Zur Begründung schreibt das Kuratorium: "Mit Klaus Theweleit ehren wir einen der einflussreichsten und zugleich originellsten Kultur- und Literaturtheoretiker. Seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts arbeitet Theweleit konsequent an Themenkomplexen, die bis in die unmittelbare Gegenwart hineinwirken. Die Verpanzerung des soldatischen Körpers als Abwehr des Weiblichen ist der Nukleus seines auch von der eigenen Generationserfahrung geprägten Denkens. Vom soldatischen Körper des Faschismus bis zum rechtsradikalen 'weißen Terror' (Theweleit) unserer Tage zeichnet Theweleit Kontinuitätslinien nach. Wie Adorno überschreitet er, so spielerisch wie ernst, die Grenzen der Wissenschaft. Sein wucherndes Narrativ, das von den dunkelsten Seiten der Menschheit handelt, zielt letztlich auf einen Akt der Befreiung, die das Bekenntnis zu Kunst und Sinnlichkeit einschließt."

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    Roboter Ada wartet in der Kinderbibliothek Frankfurt auf Vorleser

    Menschenähnlicher Roboter auf einem Sessel

    "Roboter hört mit" heißt ein neues Angebot der Frankfurter Stadtbibliothek für Kinder von 8 bis 10 Jahren. Einmal im Monat können Kinder der hauseigenen Roboterdame Ada aus einem vorher ausgewählten Buch vorlesen. Danach stellt Ada Rückfragen, die das Leseverständnis vertiefen sollen.

    Aus Studien in Japan und Finnland sei heute bekannt, dass sich der Einsatz von Robotern positiv auf die Motivation und die Lernleistung von Kindern auswirke, schreibt die Bibliothek. Diese Ergebnisse werden mit der Faszination, die Roboter auf Kinder ausüben, und deren programmierten Geduldigkeit erklärt. Der Roboter nehme Kindern die Angst, Fehler zu machen.

    Los geht es am Montag, 19. April, um 17 Uhr in der zentralen Kinder- und Jugendbibliothek mit einem Buch der Autorin Nadia Budde. Anmeldung zu den Veranstaltungen sind per E-Mail an kinderbibliothek@stadtbuecherei.frankfurt.de erbeten.

  • Top-Thema

    Das beste Mobile Game 2021 kommt aus Frankfurt

    Ein Foto von der Klobürste, dem Kühlschrank – das Handyspiel Polarized! lässt sich nicht mit Tippen und Wischen steuern – sondern mit Schnappschüssen.

    Mit dem Spiel hat das Frankfurter Entwicklerteam "The Coding Monkeys" beim Deutschen Computerspielpreis die Auszeichnung für das beste mobile Spiel bekommen.

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    Pandemie-Telefonie im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden

    Online-Ausstellungen, -Führungen, -Turorials: Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig digitale Angebote für Ausstellungshäuser sind. Allerdings erfordern all diese Angebote im Netz eine Infrastruktur wie Internetzugang, elektronische Geräte und das nötige Knowhow.

    Für all diejenigen, die von der digitalen Welt vollkommen abgehängt sind, oder sich schlicht und einfach eine Online-Pause wünschen, hat der Nassauische Kunstverein in Wiesbaden die Pandemie-Telefonie erfunden. Nötig sind dafür nur ein Telefon und ein Briefkasten.

    Installation aus Holzobjekten

    Wer sich zu einer Führung anmeldet, bekommt per Post einen Umschlag mit Bildern der aktuellen Ausstellungen zugeschickt - aktuell zum Beispiel die Installationen der Dänin Line Lyhne. In einem 1:1-Telefonat kann man sich dann mit einer Kunstvermittlerin des Museums zu den Werken austauschen. Die Terminvergabe für das kostenlose Angebot erfolgt je nach Verfügbarkeit.

  • hr startet True-Crime-Format in der ARD-Mediathek

    Zeichnung einer Verhör-Situation

    "Crime Time" heißt eine neue Produktion, die der Hessische Rundfunk nun in Serie für die ARD-Mediathek produziert. Im Mittelpunkt des neuen True-Crime-Formats stehen hessische Kriminalfälle der vergangenen Jahre, die die Menschen emotional berührt haben. Zum Auftakt widmet sich "Crime Time" in drei Folgen mit jeweils 45 Minuten Länge dem Fall der entführten und ermordeten Johanna Bohnacker aus Mittelhessen.

    In der Dokumentation kommen die zu Wort, die 20 lange Jahre versuchten, den Mörder zu fassen und den Eltern etwas Seelenfrieden zu verschaffen: der Staatsanwalt, die Ermittelnden und der Leiter der zuständigen Sonderkommission. Es war ein Weg voller Einbahnstraßen und Ohnmachtsgefühlen und immer wieder kleinen Hoffnungsschimmern.

    Alle drei Teile sind ab sofort in der ARD-Mediathek abrufbar.

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    "Schlimm": 25 Jahre Karikaturen von Greser & Lenz

    Seit 25 Jahren treiben Achim Greser und Heribert Lenz mit ihren Karikaturen Spott auf den Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in der Titanic und dem Stern. Im Mai erscheint ihr Lebenswerk als Buch im Verlag Antje Kunstmann. Der Titel ist Programm: "Schlimm".

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    zum Video "Greser und Lenz" - Lebenswerk als Buch

    hessenschau vom 11.04.2021
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  • Hessens Theater stecken im Corona-Stau

    Corona zwingt die Theater dazu, eine Premiere nach der anderen abzusagen. Intendanten planen ihre Spielzeiten aber Jahre im Voraus. Das Ergebnis: ein enormer Stücke-Stau. Der Theaterbetrieb ist auf Jahre durcheinandergewirbelt. Wie die verschiedenen Häuser diese Krise managen und warum die Situation am Staatstheater Kassel besonders kompliziert ist, lesen Sie hier.

  • Rapper Haftbefehl über Drogen, Depressionen und Offenbach-Liebe

    Der Offenbacher Haftbefehl ist der deutsche Rap-Superstar. Im Interview zu seinem neuen Album spricht er über Depressionen, die Liebe zu seiner Heimat und warum man immer versuchen sollte, ein guter Mensch zu sein.

  • Bizarre Einblicke in die Tiefen des Kunstbetriebs

    In seinem Buch "Ein Mann der Kunst" liefert Kristof Magnusson einen umfassenden Einblick in die Besonderheiten des Kunstbetriebs. Er lässt das menschenscheue Künstlergenie KD Pratz auf den begeisterten Kunstliebhaber eines Fördervereins treffen. Was dann passiert, verrät er in einem Gespräch für das Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden - aufgezeichnet in ganz besonderer Umgebung: im Museum Wiesbaden.

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  • Top-Thema

    Rheingau Musik Festival plant einen der größten mobilen Konzertsäle

    Das Rheingau Musik Festival (RMF) will in diesem Jahr einen der größten mobilen Konzertsäle Europas aufbauen und auch erstmals ein Fußballstadion nutzen. Damit sollen die nötigen Mindestabstände zwischen den Zuschauern gewährleistet sein. Trotz aller Unwägbarkeiten wegen der Pandemie plant das 1987 gegründete Festival in diesem Sommer (26. Juni bis zum 5. September) laut seiner Sprecherin Sabine Siemon eine Rekordzahl von Konzerten: Inklusive Wiederholungen von Musikdarbietungen bei verringerter Zuhörerzahl am selben Tag sollen es 208 sein. 125.000 Karten werden angeboten. Bislang sind nach Siemons Worten etwas mehr als die Hälfte davon verkauft. Einige Konzerte seien bereits ausverkauft.

    Künstlerische Darstellung eines Konzertsaals mit zahlreichen Stuhlreihen vor einer Bühne.

    Der mobile Konzertsaal soll auf dem Gelände von Schloss Johannisberg oberhalb von Geisenheim am Rhein für mehrere hunderttausend Euro entstehen. Maximal rund 580 Zuhörer sollen sich paarweise im Schachbrettmuster auf eine größere Zahl von Stühlen verteilen. Nach der Pandemie könnten hier laut Siemon sogar 1.200 Zuhörer mit weniger Abständen sitzen. Der bislang vom RMF im Schloss Johannisberg genutzte Saal hat dagegen nur etwa 500 dicht gedrängte Plätze.

  • Safiye Can - Dichterin, Bestsellerautorin, Offenbacherin

    Safiye Can ist Bestsellerautorin und lebt in Offenbach. Sprache ist für sie auch visuelle Kunst - ein Gedicht ist zugleich auch ein Bild, betont die Dichterin und Dozentin für Poesie. Und umgekehrt: Eine gewöhnliche Rolltreppenfahrt kann auch ein Gedicht sein. Ein Besuch bei der Lyrikerin in Offenbach.

    Videobeitrag

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    zum Video Poesiealbum: Safiye Can

    Safiye Can - Künstlerin aus der hessenschau-Serie Poesiealbum
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  • So wird die Natur zum Rätselbild

    Ist das nun ein Frosch oder ein Bär? Der Maintaler Fotograf Adrian Bischoff spielt mit Aufnahmen aus der Natur. Das Ergebnis sind rätselhafte Bilder, die der Phantasie ordentlich Futter bieten. Erfahren Sie mehr über die Arbeit von Adrian Bischoff.

  • Dichter statt Matrose - aber nah dran am Wasser

    Unsere hessenschau-Serie Poesiealbum führt uns heute nach Bad Karlshafen. Dort lebt der preisgekrönte Dichter Harry Oberländer. Als Kind träumte er davon Matrose zu werden – aber er wurde Dichter.

  • Förderung für Kreativprojekte auf dem Land

    Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) will die Kreativszene auf dem Land unterstützen. Mit 400.000 Euro soll der Wissensaustausch zwischen Initiativen gefördert werden. Die Idee: Gearbeitet wird in Tandems und gelernt wird von denen, bei denen die Kultur auf dem Land schon prima klappt. Eines der sechs Vorbild-Projekte ist das Kulturfeld Eschwege. Zwölf Initiativen haben die Chance auf Fördermittel. Bewerbungen für das Projekt mit den Namen "KreativLandTransfer" sind bis zum 23. Mai möglich.

  • Lichter-Filmfest als Hybrid-Ausgabe geplant

    Das Lichter Filmfest soll in diesem Jahr vom 27. April bis 2. Mai als Hybrid-Ausgabe stattfinden. Gezeigt werden nicht nur internationale und nationale Film-Highlights, sondern auch die besten Kurz- und Langfilme aus Hessen. Über 150 Vorschläge wurden eingereicht - davon wurden 12 Langfilmproduktionen und 23 Kurzfilme ausgewählt.

    Die internationale Filmreihe und das Begleitprogramm stehen unter dem Motto "Wandel". Die aktuellen Planungen gehen noch von einer Hybrid-Ausgabe aus, so dass es einzelne Präsenzveranstaltungen in den Partnerkinos geben soll. Sollte das wegen der Corona-Pandemie nicht möglich sein, wird es - wie bereits 2020 - eine reine Lichter-on-demand-Ausgabe geben.

    Werbeplakat Lichter Filmfest
  • Lyrik über ein Leben zwischen den Welten

    In unserer Poesieserie #poesiealbum stellen wir die gebürtige Kroatin Tamara Labas vor. Als Kind von Gastarbeitern ist sie immer wieder zwischen Zagreb und Frankfurt hin- und hergewandert. Für diesen Zustand hat sie ein Wort gefunden: Wurzelkofferkinder.

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    Melis Ntente - Künstlerin aus der hessenschau-Serie Poesiealbum
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  • Stadtarchivarin entdeckt historische Spielkarte

    Eine Stadtarchivarin in Pfungstadt hat einen besonderen Fund gemacht. In einem alten Buch entdeckte sie ein Stück Papier, das sich als historische Spielkarte aus dem 18. Jahrhundert herausstellte.

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    hs
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  • Karneval der Tiere in der Loriot-Version

    Tanzende Elefanten, störrische Esel und schillernde Fischschwärme - der "Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saëns ist nicht nur ein Hinhörer, sondern auch ein Hingucker. Ab Freitag, 9. April, 19.30 Uhr, bringt die Oper Frankfurt eine bildstarke Inszenierung in der Textfassung von Loriot in Ihr Wohnzimmer.

    Die Veranstaltung wurde vorab im Bockenheimer Depot aufgezeichnet und ist bis 30. April 2021 über die Internetseite der Oper bzw. deren Kanäle bei Youtube und Facebook abrufbar. Die digitalen Veranstaltungen der Oper Frankfurt sind kostenlos, doch Unterstützung ist willkommen.

    Menschen mit verschiedenen Tier-Masken
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    Weltpremiere von Robin Hood erneut verschoben

    Corona hat auch den "Rächer der Enterbten" erwischt: Robin Hood wird als Musical-Held in diesem Sommer nicht wie geplant auf der Bühne des Schlosstheaters in Fulda zu sehen sein. Die Weltpremiere mit der Musik von Chris de Burgh wurde wegen der Pandemie um ein weiteres Jahr verschoben. Eigentlich war der Saison-Beginn des Bühnen-Highlights in diesem Sommer für den 4. Juni geplant gewesen. Neuer Start-Termin ist nun der 3. Juni 2022.

    Die Produktionsfirma teilte mit: "Die jüngsten Entwicklungen in der Corona-Pandemie haben gezeigt, dass die Voraussetzungen für das Stattfinden großer Kulturevents auch im Sommer 2021 nicht gegeben sind. Virusmutationen, steigende Infektionszahlen und nicht zuletzt das schleppende Impftempo sind die Gründe, warum es in absehbarer Zeit keine Planungssicherheit geben wird."

    Chris de Burgh (li.) und Musical-Macher Dennis Martin vor einem Plakat des Musicals Robin Hood
  • goEast-Festival online und im Autokino

    Vom 20. bis 26. April findet das goEast-Festival des mittel- und osteuropäischen Films statt. Die diesjährige Ausgabe läuft größtenteils online und mit Filmen on demand. Als Publikumsveranstaltungen bleiben das Autokino auf dem Dern’schen Gelände in der Wiesbadener Innenstadt und der K67 Kiosk vor dem Nassauischen Kunstverein bestehen.

    Thematisch entführen die Wettbewerbsfilme in den post-sozialistischen Raum Mittel- und Osteuropas, sowie in die Länder der ehemaligen Sowjetunion und erzählen von Partisanengeschichten, dem Aufeinandertreffen indigener Kulturen und Mehrheitsgesellschaften und dem Kontrast aus Landleben und Großstadt.

    GoEast-Werbeplakat für das Filmfestival
  • Axel singt von "seltsamer Erotik im Beton"

    Er spielt Improvisationstheater, tritt mit einer Band auf und macht “Wortsurfing” auf nordhessischen Bühnen. In unserer Poesieserie #poesiealbum besuchen wir heute Axel Garbelmann.

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    Axwel - Künstler aus der hessenschau-Serie Poesiealbum
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  • Acht Finalisten für Deutschen Sachbuchpreis

    Die acht Finalisten für den ersten Deutschen Sachbuchpreis stehen fest. Die Jury hat folgende Titel nominiert: Heike Behrend: Menschwerdung eines Affen; Asal Dardan: Betrachtungen einer Barbarin; Jürgen Kaube: Hegels Welt; Andreas Kossert: Flucht - Eine Menschheitsgeschichte; Daniel Leese: Maos langer Schatten; Michael Maar: Die Schlange im Wolfspelz; Christoph Möllers: Freiheitsgrade und Mai Thi Nguyen-Kim: Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit.

    Die Autoren zeichneten sich dadurch aus, dass sie erst verstehen wollten, bevor sie erklärten, so die Jury. Dabei mieden sie eingetretene Pfade und gingen den Dingen auf den Grund. Der Preis ist mit 42.500 Euro dotiert. Der Sieger erhält 25.000 Euro, die sieben anderen Nominierten je 2.500 Euro. Die Verleihung ist für den 14. Juni in Berlin geplant, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mit.