In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Schauspieler sammeln 60.000 Euro für Hochwasser-Opfer

    Szene aus dem Musical "Goethe!"

    Die Bad Hersfelder Festspiele haben für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe Spenden gesammelt und und nach eigenen Angaben rund 60.000 Euro zusammenbekommen.

    Vom 21.Juli bis zum 1. August sammelten Mitwirkende der Produktionen "Der Club der toten Dichter", "Goethe!" und "Extrawurst" jeweils nach den Vorstellungen Geld und das Publikum spendete so fast 55.000 Euro. Auch die Mitglieder des Orchesters griffen tief in die Tasche und gaben noch 5.500 Euro dazu. Der Erlös soll an das "Aktionsbündnis Katastrophenhilfe" gehen.

  • Top-Thema

    Hessen zeigt 2022 Spuren der Kelten

    Siedlungsüberreste, Salzgewinnung, Schmuck, Grabhügel: Die Kelten haben viele Spuren in Hessen hinterlassen. Für 2022 ruft das Land Hessen nun das erste Archäologie-Jahr mit einem entsprechenden Schwerpunkt aus, um die Kelten bekannter zu machen. Museen, Archäologen und Vereine arbeiten dabei zusammen. Mit dabei ist natürlich die Keltenwelt am Glauberg, aber auch Museen in Frankfurt und Fulda, Fundorte in ganz Hessen und die Hessische Landesarchäologie. In acht verschiedenen Ausstellungen wird es Stücke zu sehen geben, die vorher noch nie gezeigt wurden, wie etwa Teile einer Salzgewinnungsanlage der Kelten aus Bad Nauheim.

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    Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found 2022 wird das Jahr der Kelten in Hessen

    Keltenfürst am Glauberg
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  • Top-Thema

    Cartoonist Perscheid gestorben

    Der Cartoonist Martin Perscheid ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Das gaben der Lappan Verlag und die Caricatura Galerie Kassel am Donnerstag im Namen der Familie bekannt. Er habe nach langer Krankheit den Kampf gegen den Krebs verloren.

    "Dieser Verlust ist dramatisch", sagte der Leiter der Caricatura, Martin Sonntag. Unter dem Titel "Perscheids Abgründe" habe er 4.300 Cartoons geschaffen und sei zu einem der bedeutendsten Cartoonisten unsere Zeit geworden, hieß es in der Mitteilung. Die Caricatura Galerie hatte Perscheid im Jahr 2016 mit dem "Denkmal für den unbekannten Idioten" geehrt.

  • Top-Thema

    ARD-Doku zeigt Mauer- und Grenzgeschichten

    Philippsthal, Grenzort an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze

    Eine Grenze, die mitten durch eine alte Druckerei geht; Minen, die regelmäßig bei Hochwasser angespült werden: Die Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zieht sich auf rund 1.400 Kilometern quer durch Deutschland. In Hessen liegt etwa der kleine Ort Philippsthal (Hersfeld-Rotenburg) direkt am Grenzstreifen, auf der anderen Seite ist Thüringen. Wie man als Kind quasi unter Wachtürmen groß wird, erzählt Helgo Clute-Simon in der ARD-Dokumentation "Wir Kinder der Mauer". Liebes-, Flucht- und Freundschaftsgeschichten aus ganz Deutschland zeigt die Dokumentation zum 60. Jahrestags des Mauerbaus am 13. August 1961, die seit Donnerstag in der ARD-Mediathek zu sehen ist. Die ARD zeigt den Film am 07.08.2021 um 21.50 Uhr im Ersten.

  • Architekten für Bundesbank-Neubau stehen fest

    Das alte Bundesbankgebäude im Hintergrund mit einem der drei neuen Bürogebäude

    Das Basler Architekturbüro Morger und Partner hat den Zuschlag für die geplanten neuen Bürogebäude der Bundesbank-Zentrale in Frankfurt erhalten. Das Architekturbüro werde neben den Bürogebäuden, zu denen ein Konferenzzentrum gehöre, auch das Logistikzentrum am östlichen Rand des Standorts planen. Wesentliche Elemente des Entwurfs sind drei identische Bürogebäude, die quer zum bestehenden Haupthaus ausgerichtet sind.

  • Top-Thema

    Neue Barbie hat Wissenschaftlerin zum Vorbild

    Sarah Gilbert hält die Barbie in Hosenanzug und mit Brille nach ihrem Vorbild in der Hand.

    Starkes Vorbild: Sogar die Barbie, Püppchen aller Puppen, ist im Zeitalter der Pandemie angekommen. Der Spielzeug-Hersteller Mattel, der seinen deutschen Firmensitz in Frankfurt hat, hat eine neue Figur zu Ehren der Impfstoff-Entwicklerin Sarah Gilbert entwickelt. Gilbert ist eine Forscherin aus Oxford, die maßgeblich den Astrazeneca-Impfstoff mitentwickelt hat. "Ich wünsche mir, dass meine Puppe Kinder auf Berufe aufmerksam macht, die sie vorher nicht kannten, wie Immunologin", sagte die 59-Jährige. Die Barbie nach dem Vorbild der Professorin hat lange rote Haare und trägt einen schwarze Hosenanzug und eine Brille.

  • Jüdische Akademie wird ab September gebaut

    Jüdische Akademie Frankfurt

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland will im Spätsommer mit dem Bau einer Jüdischen Akademie in Frankfurt beginnen. Es sei die erste überregionale jüdische Institution dieser Art, die nach der Schoa errichtet wird, teilte der Zentralrat am Dienstag in Berlin mit. "Die Jüdische Akademie steht in der Tradition des in den 1920er Jahren gegründeten Jüdischen Lehrhauses". Das intellektuelle jüdische Leben erhalte mit der Akademie einen neuen Mittelpunkt.

    Der Neubau, der eine frühere Professorenvilla integriert, werde in der Senckenberganlage entstehen. Der erste Spatenstich soll am 2. September erfolgen. Das Gebäude wurde vom Frankfurter Architekten Zvonko Turkali entworfen. Die Gesamtkosten des Projekts liegen laut Zentralrat bei 34,5 Millionen Euro, die gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt und dem Zentralrat der Juden getragen werden. 2024 soll die Jüdische Akademie ihren Betrieb aufnehmen.

  • Ausstellung: Was macht Corona mit der Sprache?

    Straßenschild mit Maskenpflicht

    AHA-Regeln, Maskenpflicht, Pandemiemüdigkeit: Corona hat nicht nur unser Verhalten, sondern auch unsere Sprache beeinflusst. Das Wortreich in Bad Hersfeld widmet unserem Sprachgebrauch in der Pandemie eine Sonderausstellung mit dem Titel "Overzoomed & Pandemüde - Wie Corona unsere Kommunikation und Sprache infiziert". An mehreren Lern- und Mitmach-Stationen können Besucherinnen und Besucher unter anderem erfahren, wie sich unsere Gruß- und Verabschiedungsformen seit Beginn der Pandemie verändert haben oder wie es Corona-Neologismen ins Lexikon schaffen. Die Ausstellung läuft noch bis Mitte September.

  • Gänsehaut: Fußballstar Hinteregger legt Buch vor

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    Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hinteregger erzählt von seinem Buch

    Martin Hinteregger von Eintracht Frankfurt
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    Eintracht Frankfurts Abwehr-Profi Martin Hinteregger hat bei der hr3-Morningshow über sein neues Buch "Innensicht" geplaudert. Seine liebste Geschichte in dem Buch sei die über seinen verschossenen Elfmeter im Europa-League-Halbfinale beim FC Chelsea. "Weil es die emotionalste ist", verriet der Österreicher. Einige Fans, denen er die Geschichte aus seiner Sicht noch einmal erzählt hat, hätten Gänsehaut bekommen, berichtet Hinteregger. "Das war auch ein Grund dafür, warum ich das Buch geschrieben habe."

  • Fliegende Volksbühne zeigt Theaterpanik

    Das Theater ist leer – was für ein Alptraum für die Schauspieler! Während Corona war das nun aber die Normalität. Kein Publikum, keine Schaupieler, einfach gar nichts. Die Fliegende Volksbühne Frankfurt Rhein-Main hat die Zeit genutzt und ihre Corona-Fördergelder in die Hand genommen und genau diesen Alptraum in kurzen Filme verarbeitet: "Letzter Aufruf Volksbühne – Eine Theaterpanik in fünf Folgen". Zu sehen bei youtube.

  • Top-Thema

    Schmetterlinge flattern durch Palmengarten

    Blaue Morphofalter und ein Bananenfalter sitzen auf ihrem Futter.

    Bananenfalter, Monarchfalter oder Blauer Morphofaltern: Munter flattern sie um die Köpfe der Besucher. Also um genau zu sein ab Freitag. Dann eröffnet das neue Blüten- und Schmetterlingshaus im Frankfurter Palmengarten.

    Es verspricht exotische Blüten und Schmetterlinge, zwischen denen die Besucher umher spazieren können. Eine neue Ausstellung mit dem Titel „Abgestaubt – von Blüten und ihren Besuchern“ soll zeigen, was Insekten alles leisten und warum sie so wichtig für die Ökosysteme und den Menschen sind.

    Der Palmengarten feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Die Eröffnung des Blüten- und Schmetterlingshauses ist ein Höhepunkt im Jubiläumsprogramm.

  • Bad Hersfelder Festspiele enden am Sonntag mit Gala und Zuschauerpreis

    Musical-Darstellerin Bettina Mönch auf der Bühne der Bad Hersfelder Festspiele.

    Wenige Tage vor dem Ende der 70. Theater-Saison schauen die Bad Hersfelder Festspiele der Abschluss-Gala entgegen. Am Sonntag endet die Spielzeit mit einer Show in der Stiftsruine. Geboten wird ein Konzert mit klassischen und modernen Orchester-Stücken, Soli, Duetten und Ensemble-Nummern. Festspiel-Akteure und Gäste präsentieren ihre Lieblings-Songs - vom Chanson über Rock und Pop bis hin zur Klassik. Mit dabei sein wird auch Musical-Darstellerin Bettina Mönche, die schon mehrfach in Bad Hersfeld zu sehen war.

    Im Rahmen der Abschluss-Gala wird außerdem der Zuschauerpreis verliehen - in diesem Jahr zum 26. Mal: Das Festspielpublilkum wählt den oder die Preisträgerin aus allen Aktiven der Neuproduktionen in der Stiftsruine.

  • Top-Thema

    Darmstädter Ferienkurse feiern Jubiläum

    Ensemble Modern

    Für Freunde zeitgenössischer und experimenteller Musik sind sie ein Pflichttermin: die alle zwei Jahre stattfindenden Darmstädter Ferienkurse. Im vorigen Jahr hätte der 50. Geburtstag gefeiert werden sollen, er musste aber Corona-bedingt abgesagt werden. Nur wird die Party nachgeholt, und zwar mit einer Mischung aus hybridem Festival und hybrider Sommerakademie.

    Die Kurse der Sommerakademie finden teilweise online statt, größtenteils können sich die Musiker aber auch im Präsenzunterricht treffen. Veranstaltungsorte für die Festival-Konzerte - zum Beispiel mit dem Frankfurter Ensemble Modern - sind die große Sporthalle der Lichtenbergschule und der Saal der Centralstation. Auch sie werden teilweise gestreamt, außerdem gibt es online Workshops und Diskussionsrunden. Das ganze Programm gibt es hier.

  • Residenzfestspiele in Darmstadt starten

    Die Orangerie, das Jagdschloss Kranichstein, die Mathildenhöhe oder das Kollegiengebäude – obwohl von Darmstadts Innenstadt nach dem Zweiten Weltkrieg nicht viel übrig war, sind doch einige historische Gebäude erhalten geblieben. Viele dienten in Darmstadts Zeit als Residenzstadt als Rahmen für höfische Feste.

    Um daran zu erinnern und ein wenig von dem damaligen Flair wieder zu beleben, finden genau an diesen Orten seit 2001 die Darmstädter Residenzfestspiele statt. Normalerweise bieten sie im Juli und August ein buntes Programm aus Jazz, Pop, Klassik, Theater, Tanz oder Kabarett – das Herz der ganzen Veranstaltung ist der Konzertchor Darmstadt.

    2021 sind 16 Termine geplant: von den "Klazz-Brothers" mit "Beethoven meets Cuba" über die Irish Folk Band "Siolta" bis hin zum Salzburger Marionettentheater und der hr-Bigband. Start ist am Freitag, 30. Juli im Akaziengarten.

  • Pferde + Mädchen = Subkultur

    Die fünfte und letzte Folge der Filmreihe "Ostwind" kommt jetzt in die Kinos. Warum ist diese im hessischen Immenhausen gedrehte Reihe so ein Kassenschlager? Er bedient eine ganz eigene Subkultur. Über das Phänomen "Pferdemädchen" im Stall und in den Medien.

  • Wieviel Geländer verträgt ein Kulturdenkmal?

    Werner J. Siebert geht gern im Bergpark Kassel spazieren. Doch es gibt einen Abschnitt, an dem er sich immer unsicher fühlt: Die ausgetretenen Stufen bräuchten ein Geländer, findet er. Der Rentner würde dafür sogar 20.000 Euro spenden. Aber die Verantwortlichen der Museumslandschaft Hessen Kassel zögern - warum, erklären sie hier.

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    zum Video Streit um Spende für Kasseler Bergpark

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  • Klangkünstler lassen im Palmengarten Blumen sprechen

    Raumgebilde im Frankfurter Palmengarten unter freiem Himmel.

    Zum 150. Geburtstag verwandelt sich der Frankfurter Palmengarten in eine Klanglandschaft:  "Transformationen" lautet der Titel der Soundinstallation des Lasse Marc-Riek. Da klingen Walgesänge aus dem Bootsweiher, hört man Robben, Delfine, Wasserkäfer und Geräusche, die unter Wasser entstehen, wenn sich eine vereiste Wasseroberfläche ausdehnt. Es flirrt, raschelt, surrt und summt im Bambushain. Knackende, singende und zwitschernde Laute hallen durch die wieder zugängliche Grotte. Und an der Steppenanlage branden Rufe, Jubel, Applaus auf, gepaart mit Sounds, die über Jahrzehnte hinweg an dieser Stelle tatsächlich zu hören waren: typische Geräusche von Tennis- und Krocketspielen, von Radrennen, Speerwurf, Weitsprung und Boxkämpfen.

    Dabei greift der Künstler nicht nur auf seinen über Jahre gesammelten Schatz an Naturgeräuschen zurück. Er arbeitet auch direkt mit dem, was ihm die vielfältige Pflanzenwelt vor Ort anbietet: "Für meine zweite Arbeit im Palmengarten und im Botanischen Garten habe ich mich intensiv mit verschiedenen Orten und Pflanzen in den Gärten auseinandergesetzt. Für die Biodatensonifikation, der Verklanglichung von Pflanzen, habe ich gemeinsam mit dem Palmengartenteam geeignete Pflanzen ausgesucht und die Signale über weitere Programme in Klang überführt", sagt er.

    So hat der Künstler unter anderem eine Rose der Sorte „Grande Amore“ (Rosengarten), einen Kakaobaum (Tropicarium), eine Siskiyou-Fichte und Alpen-Hornkraut (Nordamerika Beet und Alpinum im Botanischen Garten) mit Elektroden versehen. "Mit ihrer Hilfe können elektronische Impulse der Pflanzen in melodiöse Klänge und Tonfolgen übersetzt und in neue Zusammenhänge gebracht werden", erklärt die Leiterin des Palmengartens, Katja Heubach.

    Videobeitrag

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    zum hr-fernsehen.de Video Pflanzengeflüster im Palmengarten

    Raumgebilde im Frankfurter Palmengarten unter freiem Himmel.
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    Auf einer ähnlichen Idee beruht auch der Pavillon von Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach, der ebenfalls bis Ende Oktober im Palmengarten besucht werden kann. Der imd_plant transistor besteht aus mit Textil-Membranen bespannten Weidenruten, die im Laufe der Wochen von Pflanzen überwuchert werden. Durch eine an die Pflanzen angebrachte Sensorik werden Impulse gemessen und ihre Interaktionen und Reaktionen mit der Umgebung in ein Sound- und Lichtbild transformiert.

  • In Wetzlar (und anderswo) ist Jammern erlaubt

    Kollege Arne Bartram hat sich den Besuch im Eiscafé verkniffen und ist stattdessen Jammern gegangen. Zum Glück hat er dabei Profis getroffen: Die Perfomance-Künstlerinnen Sophia Guttenhöfer und Carolin Christa vom Kollektiv Bauchladen Monopol. In ihrem "Jammermobil" kann sich jeder und jede über alles auslassen, was subjektiv gerade stört. Ob die Therapie geholfen hat, lesen Sie hier.

  • Top-Thema

    Nena darf nicht in Wetzlar auftreten

    Ihre Aussagen bei einem Konzert am Wochenende in Brandenburg kosten Nena einen Job: Weil sie ihr Publikum ermutigt hatte, sich nicht an das Hygienekonzept zu halten, haben die Veranstalter Nenas für den Herbst geplantes Strandkorb-Konzert in Wetzlar gestrichen.

  • Demokratiewerbung mit Beuys in Wiesbaden

    Bus mit der Aufschrift "Omnibus für Direkte Demokratie in Deutschland" parkt vor dem Reichstag in Berlin

    "Die Zukunft, die wir wollen, müssen wir erfinden", soll Joseph Beuys gesagt haben. "Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen." Der Künstler war eine der treibenden Kräfte hinter der Idee der Volksabstimmung. Auf der documenta 8 schickte er 1987 einen blauen "OMNIBUS für Direkte Demokratie" auf die Reise, der für diese Idee werben sollte.

    Zum 100. Geburtstag des Künstlers ist nun ein neuer Omnibus unterwegs in Deutschland, der seine Gedanken weitertragen will. Noch bis 2. August steht er vor dem Museum Wiesbaden und lädt ein zu Diskussionen über grundlegende gesellschaftliche Fragen - nämlich Demokratie und Geld. Das Museum begleitet das Projekt mit Führungen durch seine Beuys-Sammlung, Vorträgen und Performances.

  • Preis für wissenschaftliche Prosa an Kirchenhistoriker

    Den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa erhält in diesem Jahr der Theologe und Kirchenhistoriker Hubert Wolf. Er schaffen es, "mit anschaulich geschriebenen und thesenstark argumentierenden Büchern eine breitere Öffentlichkeit für komplexe kirchengeschichtliche Fragen zu interessieren, die für Erscheinungsbild und Konflikte der katholischen Kirche bis heute bestimmend sind", so die Jury. "Dabei scheut er nicht, wie in seinem 2020 erschienen Buch über die Unfehlbarkeit des Papstes, brisante Machtfragen zu diskutieren."

    Der Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt verliehen und ist mit 20.000 Euro dotiert. Er wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 6. November überreicht.

  • Zwei neue Kreativ-Orte in Frankfurt

    Frankfurts Kreative bekommen zwei neue Wirkungsstätten: In der Arnsburger Straße im Stadtteil Bornheim werden leerstehende Räume saniert für ein Designbüro mit angeschlossenem Ausstellungsraum. In Fechenheim entsteht an der Orber Straße ein Künstleratelier. 25.000 Euro aus dem "Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative" stehen dafür bereit.

  • Neuer Wohnraum in alten Gemäuern

    Lange waren die Hochbunker aus dem zweiten Weltkrieg für wenig zu gebrauchen - mangels Fenstern wurden sie genutzt für Champignonzucht, als Fledermausquartier oder auch als Proberaum für Bands oder Lager für Wagen und Kulissen von Karnevalsvereinen.

    Mittlerweile ist der Umbau von Bunkern durch den Einsatz von Seil- und Diamantsägen aber etwas einfacher geworden. Zudem stehen die Bunker meist in guten Lagen in gewachsenen Wohngebieten, so dass sie als Wohnraum deutlich attraktiver geworden sind. Drei Beispiele aus Frankfurt und Kassel zeigen, wie schick man heutzutage in alten Bunkern wohnen kann.

  • Starfotograf F.C. Gundlach ist gestorben

    Bekannt wurde er mit Modefotos - von 1963 bis 1986 fotografierte Gundlach für die Zeitschrift "Brigitte" mehr als 180 Titelbilder - aber auch mit sensiblen schwarz-weiß-Porträts von Künstlern wie wie Cary Grant, Romy Schneider oder Zarah Leander. Der Galerist, Sammler, Hochschullehrer, Kurator und Stifter spielte für die Entwicklung der Fotografie in Deutschland eine bedeutende Rolle.

    Der Fotograf Franz Christian Gundlach steht vor seinem Fotowerk von Romy Schneider.

    Geboren wurde er 1926 in Heinebach, einem Ortsteil der Gemeinde Alheim im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Sein Handwerk lernte er an der privaten Fotografieschule Private Lehranstalt für Moderne Lichtbildkunst bei Rolf W. Nehrdich in Kassel.

  • Werbung fürs allein reisen

    Die beste Freundin hat keine Zeit, die Kumpels sind schon alle verplant? Allein Verreisen ist für viele nur eine Notlösung, wenn alle Stricke reißen. Aber manche Solo-Reisenden kommen dabei auf den Geschmack - und in der Coronazeit hat sich der Trend zum Alleinereisen noch einmal verstärkt. Fünf Alleinreisende erzählen hier von Allmachtsgefühlen und Single-Frust.