In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Woche der Meinungsfreiheit: Nancy Faeser fordert neue Streitkultur

    Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat bei der Eröffnung der "Woche der Meinungsfreiheit" eine neue Streitkultur in Deutschland angemahnt. "Wir brauchen wieder mehr Freude am Diskurs, am Miteinander", sagte die SPD-Politikerin am Mittwochabend in der Frankfurter Paulskirche. Zum Streiten gehöre aber auch immer die Toleranz, andere Meinungen gelten zu lassen, sagte sie in einem Podiumsgespräch mit der Frankfurter Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne), dem Philosophen und Publizisten Michel Friedman und dem Pianisten und Aktivisten Igor Levit.

    Enttäuscht zeigte sich Faeser darüber, dass Deutschland sich im Ranking der Pressefreiheit von "Reporter ohne Grenzen" von Platz 16 im Vorjahr auf Platz 21 verschlechtert habe. Es dürfe nicht sein, dass Journalistinnen und Journalisten auf Querdenkerdemonstrationen tätlich angegriffen würden. Hiergegen brauche es den Widerstand und die Zivilcourage jedes und jeder Einzelnen. Prävention und Gesetze allein reichen laut Faser nicht aus.

    Mit großer Sorge sehe sie, dass Menschen immer weniger Zeitung lesen und sich weniger in Rundfunk und Fernsehen informierten: "Was machen wir mit all jenen, die in Internetforen gefangen sind?" Die Demokratie brauche gut informierte Bürgerinnen und Bürger. Deswegen sei es wichtig, die schulische und außerschulische politische Bildungsarbeit zu verstärken.

  • Oper "Eugen Onegin" im Staatstheater Darmstadt

    Vergebene Chancen, unerwiderte Liebe und folgenschwere Entscheidungen: Tschaikowskis Oper "Eugen Onegin" nach Alexander Puschkin gibt es jetzt im Staatstheater Darmstadt zu sehen. Bei hr2-Redakteur Meinolf Bunsmann ist der Funke bei der Premiere nicht ganz übergesprungen - Bühnenbild und Kostüme konnten ihn zum Beispiel nicht überzeugen. Die musikalische Umsetzung dafür durchaus. Unter der Regie von Isabel Ostermann gibt es die Inszenierung bis Mitte Dezember am Staatstheater zu sehen, die nächste Vorstellung läuft am 14. Mai.

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    Alles so schön unbunt, hier: Eugen Onegin in Darmstadt

    Eugen Onegin am Staatstheater Darmstadt
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  • Top-Thema

    Start der Woche der Meinungsfreiheit

    Die Freiheit des Wortes - darum drehen sich bundesweit eine Woche lang über 60 Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit. Sie startet bereits zum dritten Mal am Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai und geht bis zum Tag der Bücherverbrennung in Deutschland am 10. Mai. Organisiert werden die Veranstaltungen, Aktionen und Kampagnen von einem vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiierten Bündnis, das aus rund 60 Organisationen und Unternehmen besteht - darunter zum Beispiel Amnesty International, das PEN-Zentrum Deutschland und Reporter ohne Grenzen. Viele Buchhandlungen, Verlage und Medien beteiligen sich bundesweit an der Aktionswoche.

    Den Auftakt bildet am Mittwoch eine Veranstaltung in der Frankfurter Paulskirche, wo vor 175 Jahren die konstituierende Sitzung der deutschen Nationalversammlung stattfand. Mit dabei sind zum Beispiel Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne), der Pianist und Aktivist Igor Levit, Ministerin Nancy Faeser (SPD) und Publizist Michel Friedman. Der Auftakt-Abend soll sich um die zentrale Bedeutung des freien Wortes für Gesellschaft, Politik und Medien drehen.

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    Woche der Meinungsfreiheit geht in dritte Runde

    Plakat mit einem Zitat von Irina Sherbakova über die Meinungsfreiheit
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  • Top-Thema

    Arno Geiger erhält Rheingau Literatur Preis 2023

    Der Schriftsteller Arno Geiger erhält den Rheingau Literatur Preis 2023 für sein Buch "Das glückliche Geheimnis". Das teilte das Rheingau Musik Festival (RMF) am Mittwoch mit. Die Jury lobte Geigers Buch als "Lehrstück und Lesevergnügen". Es sei zugleich Selbstauskunft und Gesellschaftsporträt.

    Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum 30. Mal vergeben und ist mit 11.111 Euro und 111 Flaschen Riesling aus dem Rheingau dotiert. Zu den Preisstiftern gehören neben dem Rheingau Musik Festival e.V. das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und Relais & Chateaux Hotel Burg Schwarzenstein.

    Die Preisverleihung findet am 24. September im Rahmen des RMF auf Burg Schwarzenstein in Geisenheim (Rheingau-Taunus) statt. Die Laudatio wird der Künstlerische Leiter des Festivals, Andreas Platthaus, halten.

    Ein Mann mit Glatze lehnt an einer weiß-rot gestrichenen Bahn und lächelt in die Kamera.
  • Top-Thema

    "Inflation 1923. Krieg, Geld, Trauma" im Historischen Museum Frankfurt

    Krieg und Inflation, wie hängen sie miteinander zusammen? Dieser Frage geht jetzt das Historische Museum Frankfurt in seiner Sonderausstellung "Inflation 1923. Krieg, Geld, Trauma" nach - und wirft damit ein hochaktuelles Thema auf. Laut Direktor Jan Gerchow mache damit erstmals ein Museum in Deutschland die Hyperinflation vor 100 Jahren zum Ausstellungsthema. Die Geldentwertung infolge des Ersten Weltkriegs erschütterte die junge Weimarer Republik, die Währung verlor beinahe ihren gesamten Wert. Die rund 100 Milliarden Mark, die Bürger dem Staat für Kriegsanleihen gegeben hatten, wurden wertlos.

    Die Inflationserfahrung wird am Beispiel der Stadt Frankfurt skizziert und anhand von künstlerischen und literarischen Zeugnissen belegt. Darunter Berichte von Zeitzeugen, Karikaturen aus den zeitgenössischen politisch-satirischen Zeitschriften, Fotografien, Plakate und frühe Filmaufnahmen. Die Sonderausstellung läuft vom 3. Mai bis zum 10. September.

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    "Inflation 1923. Krieg, Geld, Trauma" im Historischen Museum Frankfurt

    Gutschein der Stadt Frankfurt über zehn Milliarden Mark vom 25. Oktober 1923.
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  • Chefdirigent Alain Altinoglu bleibt hr-Sinfonieorchester erhalten

    Der Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters, Alain Altinoglu, bleibt weitere vier Jahre in Frankfurt. Sein Vertrag wurde bis 2028 verlängert. Die kommende Saison wird Altinoglu traditionsgemäß mit dem Europa Open Air an der Weseler Werft in Frankfurt eröffnen.

    Ein Programmschwerpunkt der neuen Saison sind die Natur und ihre musikalische Darstellung: unter anderem mit der "Alpensinfonie" von Richard Strauss, Antonín Dvoraks "In der Natur" oder dem Soundtrack von Hans Zimmer für die Doku "Planet Earth".

  • Top-Thema

    Litauisches Drama erhält Hauptpreis bei Filmfestival "goEast"

    Das psychologische Drama "Remember to Blink" aus Litauen ist am Dienstagabend in Wiesbaden mit dem Hauptpreis des "goEast"-Festivals des mittel- und osteuropäischen Films ausgezeichnet worden. In dem Werk der Regisseurin Austeja Urbaite geht es um ein französisches Paar, das sich nach der Adoption zweier litauischer Geschwister verschiedenen Herausforderungen stellen muss. Die "Goldene Lilie" ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Produktion erhielt zudem den Preis der Internationalen Filmkritik "Fipresci" in der Kategorie Spielfilm.

    Den mit 7.500 Euro dotierten Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden für die beste Regie gewann Titas Laucius mit seinem ebenfalls in Litauen produzierten Film "Parade". Der zum zweiten Mal von der "Central and Eastern European Online Library" ausgelobte und mit 4.000 Euro dotierte CEEOL-Preis für den besten Dokumentarfilm ging an die ukrainische Regisseurin Alissa Kowalenko und ihren Film "We Will Not Fade Away".

    Bei der 23. Ausgabe des "goEast"-Filmfestivals wurden vom 26. April bis einschließlich 2. Mai insgesamt 110 Filme aus 18 Ländern gezeigt. Die Preisverleihung in der Caligari Filmbühne bildete den Abschluss der Festivalwoche.

  • Kompromiss gefunden: Love Family Park darf stattfinden

    Die Stadt Frankfurt und die Veranstalter des Love Family Park Festivals haben einen Kompromiss erzielt: Das Elektro-Festival wird im Juli im Rebstockpark stattfinden - leiser als geplant und mit nur halb so vielen Besuchern. Das hat der Veranstalter des Festivals am Dienstag bekannt gegeben.

  • documenta-Kollektiv erhält Arnold-Bode-Preis

    Der Arnold-Bode-Preis geht an das Künstler-Kollektiv Wajukuu Art Project aus Nairobi. Während der documenta fifteen im vergangenen Sommer hat das Kollektiv beispielsweise den Eingangsbereich der documenta-Halle in der Innenstadt gestaltet. Um die Halle zu betreten, mussten Besucherinnen und Besucher durch eine dunkle Rauminstallation gehen, bestehend aus unter anderem rostigen Wellblechplatten.

    Diese Installation sollte die Lebenswirklichkeit des Kollektivs nachbilden – die Künstlerinnen und Künstler stammen aus Mukuru, einem Armenviertel der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wurde nach dem documenta-Gründer Arnold Bode benannt.

    Eingang der documenta Halle während der documenta fifteen
  • Hercules bringt Chaos und Liebe an die Oper Frankfurt

    Die Figur des Hercules, eine neurotische Ehefrau und ein vergiftetes Hemd: Wem nach Chaos, Liebe und starken Charakteren ist, dürfte in der Frankfurter Oper gerade gut aufgehoben sein. Dort wird nämlich an mehreren Terminen im Mai eine Inszenierung von Händels "Hercules" als Barockoper aufgeführt. "Hercules" bietet Dank des Ensembles, Laurence Cummings' Dirigat und der Inszenierung von Barrie Kosky alles, was das Genre ausmacht, findet Astrid Gubin, die sich die Frankfurter Erstaufführung angesehen hat - und ziemlich begeistert ist:

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    Händels Hercules oder: Eine köstlich zerrüttete Familie

    "Hercules" in Frankfurt: Paula Murrihy als Dejanira zwischen Michael Porter als Hyllus und Kelsey Lauritano (r.) als Lichas
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  • Top-Thema

    Niloofar Hamedi erhält Feder für die Pressefreiheit

    Die iranische Journalistin, die über den Fall der Kurdin Jina Mahsa Amini berichtet hat, wird vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV) Hessen ausgezeichnet. Niloofar Hamedi werde die Feder für die Pressefreiheit verliehen, teilte der hessische Landesverband des DJV am Dienstag in Wiesbaden mit. Hamedi hatte das Schicksal der 22-jährigen Iranerin Mahsa Amini publik gemacht, die im Polizeigewahrsam starb, nachdem sie wegen Verstoßes gegen die islamischen Kleidungsvorschriften festgenommen worden war. Seither sitze Hamedi in Haft, ihr drohe die Todesstrafe, hieß es in der Mitteilung des DJV Hessen.

    "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni werde die Patenschaft übernehmen und die Würdigung stellvertretend für Hamedi entgegennehmen. Mit der Feder für die Pressefreiheit werden zu Unrecht inhaftierte oder verfolgte Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet. Der DJV Hessen verleiht sie jährlich am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit.

    Links im Bild: die Journalistin Niloofar Hamedi
  • Studie: Junge Menschen kaufen wieder mehr Bücher

    In Deutschland geben junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren wieder mehr Geld für Bücher aus als vor fünf Jahren. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie hervor. Ihre Ausgaben für Bücher seien im Vergleich von 2017 zu 2022 um acht Prozent gestiegen, von insgesamt 392 Millionen Euro auf 425 Millionen Euro, wie die in Frankfurt veröffentlichte repräsentative GfK-Analyse im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und des Buchgroßhändlers Libri ergab.

    Besonders stark seien die Zuwächse mit 19 Prozent bei den 16- bis 19-Jährigen. Die Sozialen Medien gewinnen laut Studie als Inspirationsquelle für den Buchkauf bei jungen Menschen deutlich an Bedeutung: Fast jeder fünfte für Bücher ausgegebene Euro gehe bei den 16- bis 29-Jährigen inzwischen auf Buch-Empfehlungen in Social Media und von Influencern zurück, zum Beispiel bei TikTok oder Instagram.

    Ein Stapel neuer Bücher liegt auf einem Verkaufstisch in einer Buchhandlung im Frankfurter Stadtteil Bornheim.
  • Street Art im Rhein-Main-Gebiet

    Graffiti ist vergänglich. Was heute ins Auge fällt, kann morgen übersprüht oder entfernt sein. Der Fotograf Jörg Udo Kuberek will die Kunstwerke vor dem Vergessen bewahren. Im hr-Interview erklärt er den Unterschied zwischen Sprayern und Malern - und wo im Rhein-Main-Gebiet die besten Bilder entstehen.

  • Kasseler Singersongwriter Mayberg im Portrait

    Mit seinem Lied "Endlos" begeisterte der Singersongwriter Mayberg aus Kassel junge Menschen auf TikTok. Jetzt kommt sein sein erstes Indie-Pop Album heraus und die Deutschlandtour des Musikers ist komplett ausverkauft.

  • Top-Thema

    Francis Fulton-Smith spielt Hauptrolle bei Bad Hersfelder Festspielen

    Francis Fulton-Smith übernimmt die Hauptrolle im Theaterstück "Der Club der toten Dichter" (Premiere: 21. Juli) in dieser Saison bei den Bad Hersfelder Festspielen. Er ist nach Götz Schubert und Michael Rotschopf der dritte prominente Darsteller, der bei der erneuten Wiederaufnahme nun in die Rolle des engagierten Lehrers John Keating schlüpft.

    Keating bringt an einer konservativen Elite-Schule mit unkonventionellen Methoden die Schüler zum selbständigen Denken und zur Liebe für die Poesie und bringt damit einen Prozess in Gang, der alle verändert.

    Der britisch-deutsche Schauspieler Fulton-Smith erlangte große Bekanntheit durch seine Hauptrolle in der TV-Serie "Familie Dr. Kleist" (ARD, 2004-2020) und wurde ausgezeichnet für seine Darstellung des CSU-Politikers Franz-Josef Strauß in "Die Spiegel-Affäre".

    Francis Fulton-Smith, Schauspieler
  • Top-Thema

    Party mit hr3: Maisingen in Marburg

    In Marburg haben sich in der Nacht auf den 1. Mai rund 3.000 Menschen zum Maisingen getroffen. Eine Party mit ausgelassener Stimmung und hr3-DJ Jürgen Rasper.

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    Maisingen in Marburg

    hs 01.05.2023
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  • 112 Jahre Wehlheider Hoftheater in Kassel

    Das Wehlheider Hoftheater in Kassel gehört zu den ältesten Laientheatern Deutschlands. Es besteht seit 112 Jahren - und hat am Wochenende wieder eine Premiere auf die Bühne gebracht.

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    Das Wehlheider Hoftheater in Kassel

    hs 01.05.2023
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  • Top-Thema

    Orangerie Kassel für lange Zeit geschlossen

    Die Orangerie in der Karlsaue in Kassel muss wohl generalsaniert, energetisch aufgerüstet und mit zeitgemäßer Technik ausgestattet werden. 20 Millionen Euro wird das voraussichtlich kosten. Und: Es wird eine lange Schließungszeit erfordern, die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) geht von bis zu zehn Jahren aus. Für das das dort beherbergte Planetarium und die Astronomisch-Physikalische Sammlung - eine Sammlung von Weltrang - muss nun eine Lösung her.

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    Wie geht es weiter mit der Kasseler Orangerie?

    hs 30.04.2023
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  • Top-Thema

    Musikhochschule Frankfurt völlig überfüllt

    Seit fast 20 Jahren wartet Hessens einzige Musikhochschule, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) in Frankfurt, auf einen Neubau. "Das Problem ist, dass keine Entscheidung fällt", sagte Präsident Elmar Fulda der Nachrichtenagentur dpa. Weil alle auf den Neubau warteten, der nicht komme, werde auch nichts renoviert.

    Die Hochschule platzt aus allen Nähten. Das Gebäude an der Eschersheimer Landstraße wurde für 550 Studierende geplant, heute sind 950 Studierende aus 56 Ländern eingeschrieben. Angeboten werden 26 Studiengänge, 350 Dozenten unterrichten dort. Der angedachte Neubau auf dem sogenannten Kulturcampus in Bockenheim kommt nicht voran. Fulda zufolge wurde ein Umzug erstmals 2005 in Aussicht gestellt.

    Luftbild des Hauptgebäudes der HfMDK in der Eschersheimer Landstraße

    "Derzeit gehen wir davon aus, dass wir frühestens nach 2030 umziehen können, wenn überhaupt", sagte Fulda nun. Und selbst wenn das klappt: Die für den Neubau auf dem ehemaligen Gelände der Goethe-Universität Bockenheim vorgesehene Fläche sei zu klein. "Wir brauchen einen neuen Standort. Und wir brauchen eine Entscheidung. Die Hochschule hat das verdient."

  • Top-Thema

    Staatstheater Darmstadt träumt sich in neue Spielzeit

    "Schön geträumt?" So lautet das Programm für die kommende Spielzeit 2023/2024 am Staatstheater Darmstadt. Die Macher der unterschiedlichen Gewerke haben sich mit dem Motiv Traum beschäftigt und mit allem, was damit zu tun hat: schlafen, Träume, Alpträume, Utopien, Dystopien, Zukunftshoffnungen - eine vielschichtige Angelegenheit. Jetzt hat das Staatstheater das Programm bei einem Speed-Dating-Event vorgestellt.

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    Die neue Spielzeit Staatstheater Darmstadt

    Das Staatstheater Darmstadt am Georg-Büchner-Platz
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  • Renommierter Preis für Phantastik an Frankfurter Autor

    Auf der Leipziger Buchmesse wurde am Abend der deutschsprachige Literaturpreis für Phantastik "Seraph" verliehen. Und, Überraschung: Die Auszeichnung ging an einen Debütroman. Preisträger der Kategorie "Bester Independent-Titel" war der Frankfurter Autor Christopher Abendroth für seine dystopische Science-Fiction-Novelle "Der salzige Geschmack unserer Freiheit".

    Allerdings schreibt der 45-Jährige schon seit dreißig Jahren. Doch als er nach Abschluss seines Studiums sein erstes Fantasy-Manuskript an Literaturagenturen verschickte, erhielt er nur Absagen. "Zu Recht", wie Abendroth mit Augenzwinkern resümiert. "Selbstüberschätzung des eigenen Könnens ist ein typischer Anfängerfehler." Von da an schrieb er die Entwürfe mehrerer Romane ohne Absicht auf Veröffentlichung - bis seine Frau selbst den Entschluss fasste, ein Buch zu publizieren.

    Seitdem arbeiten die beiden konsequent an ihren Büchern - jetzt mit Erfolg.

  • "Scheiß aufs Klima" in der Caricatura Kassel

    "Klima hieß früher Wetter", "die paar Grad machen doch keinen Unterschied", "ja, aber die Wirtschaft" - allen Einwänden zum Trotz steht fest: Wir stecken in einer existenziellen Klimakrise. Aber vielleicht ist der Anstieg der Meeresspiegel ja gar nicht schlecht, weil so der Dreck verdünnt wird. Und könnte Abholzung nicht das Waldsterben verhindern?

    In der Caricatura in Kassel liefern Cartoonist:innen nicht nur Lachhaftes und Lächerliches über eine Menschheit zwischen Ignoranz und Aktion, sondern geben auch praktische Tipps für die nächste Klima-Demo - so die Caricatura. Die Eröffnung der Schau "Scheiß aufs Klima" findet am 28. April um 19.30 Uhr statt.

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    "Scheiß aufs Klima" in der Caricatura

    "Scheiß aufs Klima" in der Caricatura
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  • Top-Thema

    "Ötzi erleben": Mitmach-Aktion bei Ausstellung in Fulda

    Ein besonderes - und kostenloses - Event unter dem Titel "Ötzi erleben" bietet das Vonderau Museum in Fulda Besuchern am Wochenende. An den beiden Tagen zeigen Experten live im Innenhof des Museums, wie sich der Alltag der Menschen am Ende der Steinzeit, also zur Zeit Ötzis, gestaltete. Wie praktisch und belastbar war eigentlich Ötzis Kleidung? Kommt man damit tatsächlich gut durch einen Schneesturm? Und wie hat Ötzi seinen Bogen hergestellt?

    Die Experten zeigen nicht nur Handwerkstechniken und stehen den Besuchern für Fragen zur Verfügung, es gibt auch zahlreiche Mitmachaktionen für Kinder wie Körbe flechten, Schwirrhölzer bauen und mit steinzeitlichen Farben experimentieren.

    Die Sonderausstellung über die Gletscher-Mumie Ötzi läuft seit zwei Monaten in Fulda und erweist sich als "Publikumsmagnet", wie die Stadt berichtet. Bereits 6.500 Besucherinnnen und Besucher seien gekommen. Die Replik der Mumie und die begleitende Ausstellung läuft noch bis zum 21. Mai.

    Nachbildung eines steinzeitlichen Jägers im Wald
  • Karfunkelpreis an Verein Paradiesvogel

    Tanz und Theater für Kinder und Jugendliche, Performances, Mitmachstücke, Workshops. All das bietet die freie Kinder- und Jugendtheaterszene in Frankfurt, die groß und vielfältig ist.

    Die frei arbeitenden Gruppen haben sich vor vier Jahren zusammengetan und den Verein Paradiesvogel gegründet, um geschlossener aufzutreten. Mit Erfolg. Am Donnerstagabend hat Paradiesvogel den begehrten Karfunkel-Preis der Stadt Frankfurt für das beste Kinder- und Jugendtheater erhalten. Ein Porträt.

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    Verein Paradiesvogel mit Karfunkelpreis ausgezeichnet

    Zoo Frankfurt Gesellschaftshaus
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    Vom 19. bis 22. Mai kapert der Verein das Gesellschaftshaus des Zoos in Frankfurt und lädt Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrende und viele mehr ein, sich verzaubern zu lassen.

    Insgesamt 15 Acts aus Tanz, Theater, Performance, Film, Audiowalk, und Figurentheater für junges Publikum werden nach Vereinsangaben an vier Tagen gezeigt. Zusätzlich gibt es Vermittlungsangebote und Workshops. 

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    "Revolutionär:innen" schmücken Frankfurter Kaisersaal

    Wenn in den kommenden Wochen in Frankfurt 175 Jahre Nationalversammlung in der Paulskirche gefeiert wird, gilt es daran zu erinnern, dass in diesem ersten freiwähltem Parlament von 1848 zwar nur Männer saßen. Doch auch Frauen haben sich in dieser Zeit aktiv für die Demokratie und für Frauenrechte eingesetzt.

    Aus diesem Grund hat das Frauenreferat der Stadt die Ausstellung "Revolutionär:innen" im Kaisersaal eröffnet (sie läuft bis zum 26. Juni). Dazu wurden die Bilder der Kaiser und Könige im Kaisersaal mit Banner-Portraits von 48 Frauen verhängt. Diese Frauen gelten als Streiterinnen für politische Teilhabe. Es lohnt sich, mehr über sie zu lernen.

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    Die Ausstellung "Revolutionär:innen" im Kaisersaal

    Ausstellung Revolutionär:innen
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