In unserem Ticker informieren wir Sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene in Hessen.

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  • Fünf Kandidaten fürs Welterbe

    Am Wochenende soll das Unesco-Weltererbekomitee über die Aufnahme der Darmstädter Mathildenhöhe in die Welterbe-Liste entscheiden. Keine leichte Entscheidung, denn die Besonderheit mancher Kulturgüter erkennt man erst mit einem größeren zeitlichen Abstand. Welche Bewerber im Jahr 2071 auf der Liste stehen könnten? Hier fünf Vorschläge.

  • Architekturmuseum zieht übergangsweise an den Ostbahnhof

    Fassade des Deutschen Architekturmuseums

    Das Deutsche Architekturmuseum baut um: Ab Oktober wird das Haus am Frankfurter Schaumainkai für voraussichtlich zwei Jahre wegen Umbaumaßnahmen geschlossen. Besonders das "Haus im Haus", die Konstruktion innerhalb der Gründerzeitvilla, ist renovierungsbedürftig. Die offenen Treppenhäuser und die zahlreichen Glasdachflächen machen die Regulierung des Innenklimas schwierig - unter anderem soll eine besondere Wärmeschutzverglasung das Problem lösen. Außerdem erfordern Schäden an der Fassade, den Sandsteinverkleidungen und den Bodenbelägen grundlegende Sanierungen. Auch die Sanitäranlagen werden neu gestaltet.

    In der Zwischenzeit zieht das 1984 eröffnete Museum in ein Interimsquartier am Ostbahnhof. Im Hochhaus des ehemaligen Telekom-Areals stehen rund 400 Quadratmeter zur Verfügung. Die Verleihung des DAM-Preises im Januar 2022 wird die Übergangszeit dort einläuten.

  • "Postillon" adelt hr-Wettermann

    Es soll Prominente geben, für die gleicht eine Veräppelung im Satiremagazin "Postillon" einem Ritterschlag. Nun ist auch hr-Wettermann Thomas Ranft in den erlauchten Kreis aufgenommen: Seine Moderation vom stürmischen Dach inspirierte die Satirewebseite zur Frage: Wurde hier etwa der Redaktionshund als Windschutz eingesetzt?

    Wettermoderator Thomas Ranft spricht in ein Mikrofon, das wie ein puscheliger Hund aussieht
  • Caricatura-Ausstellung: 25 Jahre Witze für Deutschland

    Seit einem Vierteljahrhundert beschert das Zeichnerduo Greser und Lenz den Leserinnen und Lesern der Frankfurter Allgemeine Zeitung mit ihren Karikaturen Lachanfälle und Wutausbrüche. Das Jubiläum feiert das Caricatura Museum in Frankfurt mit einer Ausstellung. Ein "Witzebad zum Eintauchen" verspricht Achim Greser.

  • Versteigerung für Hochwasser-Opfer

    Schauspieler und Freunde der Bad Hersfelder Festspiele wollen den Hochwasser-Opfern helfen, mit einer Versteigerung von selbst gemalten Bildern. Götz Schubert hat sich als Lehrer Keating aus "Der Club der toten Dichter" mit Handstand auf dem Lehrertisch gezeichnet, Catherine Mehrling erinnert sich an ihre Hauptrolle im Musical "Funny Girl". Pierre Sanoussi-Bliss stellt die Frage aller Fragen: "Sein oder nicht sein?"

    Versteigerung Bad Hersfeld

    Auch andere prominente Freunde der Festspiele wie Boxer Henry Maske und die Frankfurter Ex-Bürgermeisterin Petra Roth haben Werke beigesteuert. Alle Kunstwerke sind auf der Internetseite der Bad Hersfelder Festspiele zu finden. Der gesamte Erlös geht an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe. Mitsteigern kann man noch bis zum 9. August.

  • Kultur-Festival Chai OF u.a. mit Ben Solomo

    Ben Salomo

    Eine Einladung zum Austausch über jüdisches Leben und jüdische Kultur in Offenbach soll das zweitägige Kulturfestival Chai OF sein. Auf dem Programm: Open-Air-Musikacts, Kunst im Stadtraum und Podiumsdiskussionen. Am Donnerstag spielen auf dem Festivalgelände im Büsingpark die Künstlerin und DJane Mary Oxcher und die israelisch-persische Sängerin LIRAZ, am Freitag sind die Klezmerband VAGABUND (hier im Porträt bei der hr2-Hörbar), der jüdische Rapper Ben Salomo und der Yiddish Troubadour Daniel Kahn mit der Übersetzerin und Videokünsterlin Yeva Lapsker zu Gast.

    In der Stadt sind außerdem an vielen Orten künstlerische Interventionen geplant, zum Beispiel am Rathaus, dem Klingspor-Museum und dem Capitol. Das ganze Programm gibt es hier.

  • Das Theaterkollektiv Antagon - eine ungewöhnliche WG

    In Frankfurt kennt man "Antagon" als die Theater-Macher mit den spektakulären Performances: Mit Feuer, Licht, Stelzenmenschen und phantasievollen Kostümen hinterlassen die Freiluft-Inszenierungen einen bleibenden Eindruck. Auch bei der an diesem Wochenende beginnenden Sommerwerft am Osthafen ist die internationale Truppe wieder dabei.

    Im Gegensatz zu anderen Ensembles konnten die Mitglieder auch in der Corona-Zeit mehr oder weniger unverändert weiterarbeiten - weil sie auch zusammenleben. Ein Besuch bei einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft.

  • "Strudel der Sinne" - MOMEM sendet Lebenszeichen

    Eigentlich sollte das "Museum Of Modern Electronic Music (MOMEM) in Frankfurt schon vor zwei Jahren an den Start gehen, doch dann kam Corona und warf die Pläne über den Haufen. Nach mehrfacher Verschiebung wird jetzt der September 2021 angepeilt. Die Macher feilen noch immer am Innenausbau, haben dem zuständigen Ortsbeirat aber jetzt auch erste Ideen für den Eingangbereich gezeigt, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.

    Schild über dem Eingang: Hier entsteht das MOMEM

    Das unansehnliche Loch in der Hauptwache, über das die Frankfurter Kommunalpolitik schon länger erbittert streitet, soll demnach zu einem "Strudel der Sinne" werden, u.a. mit Wandbegrünung, einem Kunstwerk von Tobias Rehberger und eigener Gastronomie. Das ganze soll einen mittleren fünfstelligen Betrag kosten, die Macher hoffen dabei auf das Investitionsprogramm des City- und Stadtteil-Marketings.

  • Top-Thema

    Clemens J. Setz erhält Georg-Büchner-Preis

    Der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz bekommt den Georg-Büchner-Preis 2021. Dies teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung am Dienstag in Darmstadt mit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis gilt als wichtigste literarische Auszeichnung in Deutschland. Der Preis soll am 6. November im Staatstheater in Darmstadt feierlich übergeben werden.

    "Mit Clemens J. Setz zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung einen Sprachkünstler aus, der mit seinen Romanen und Erzählungen immer wieder menschliche Grenzbereiche erkundet", teilte die Jury zur Begründung mit. Die verstörende Drastik des 38 Jahre alten Künstlers steche ins Herz unserer Gegenwart, weil sie einem zutiefst humanistischen Impuls folge.

  • Museumswerbung auf Garagentor statt Litfasssäule

    Garagentore besprayt mit naturwissenschaftlichen Motiven: Neandertaler, Elefant, Käfer

    Statt auf Plakatwänden oder Litfasssäulen wirbt das Hessische Landesmuseum Darmstadt jetzt auf Garagentoren um Besucher. An mehreren Garagen am Rhön- und Spessartring haben die Streetart-Künstler Elmar Compes, Fabian Meuren und Julian Bock Motive aus der ständigen Sammlung verewigt.

  • Top-Thema

    Lockerungen für Clubs und Discotheken

    Clubs und Discotheken in Hessen dürfen mehr Gäste auf engerem Raum begrüßen. Das sehen die am Montag bekannt gegebenen Corona-Regeln vor - zumindest bei Inzidenzen unter 35: Draußen müssen sie nur noch fünf statt bisher zehn Quadratmeter pro Person zur Verfügung stellen, teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden mit.

    Tanzveranstaltungen dürften aber weiterhin nur draußen stattfinden. "Drinnen ist es gefährlicher - Stichwort Aerosole". Daher gelte in der Gastronomie und im Kino weiterhin eine Maskenpflicht bis zum Platz.

  • Clubs fordern mehr Freiflächen für Open-Air-Events

    Abfeiern, tanzen, Kopf frei kriegen: Die Techno-Szene in Hessen steht wieder in den Startlöchern. Da die Clubs in Hessen wegen Corona immer noch geschlossen sind, gibt es viele privat organisierte Partys - im Wald oder unter Brücken. Für die vielen Clubs in Frankfurt, Kassel, Offenbach oder anderen Städten sind die Raves allerdings eher Konkurrenz als eine Unterstützung der Szene. "Die Clubs müssen endlich wieder öffnen", meint zum Beispiel Silvio Cappucci, der Inhaber des Frankfurter "Yachtklub". "In den Clubs lässt sich alles viel besser kontrollieren, als das bei den illegalen Raves der Fall ist."

    Cappucci bietet auf dem Boot, wo normalerweise ausgelassen auf Techno-Musik gefeiert wird, momentan eine Bar und Gastronomie mit kleinen Speisen an. Für viele Clubs ist das die einzig mögliche Alternative, um überhaupt irgendwie zu überleben. Für andere Clubs ist das keine Alternative. Sie fordern mehr Freiflächen, die von der Stadt für Open-Airs zur Verfügung gestellt werden sollen. Ausführlich nachlesen können Sie das hier.

  • Top-Thema

    Frank Farian wird 80 und mischt TikTok und Spotify auf

    Wer über 45 ist, kennt diesen Song. Wer unter 18 ist auch. "Rasputin" ist einer von vielen Ohrwürmern der Gruppe Boney M., die Frank Farian in seinem Studio in Offenbach produziert hat. Ein Riesenhit aus dem Jahr 1978 - und der aktuelle Megahit auf Plattformen wie TikTok oder Spotify. Farian, der inzwischen in Miami lebt, verriet im Interview mit hr3, dass er den Remix nicht hätte besser machen können und dafür gerne seine Einwilligung gegeben hat.

    Am Sonntag wird Frank Farian 80 Jahre alt. Sehnsucht nach Hessen habe er, bekannte er in hr3. Sein Studio in Rosbach vor der Höhe (Wetterau) sei frisch renoviert worden und warte auf ihn. Er habe viele Pläne: ein neues Boney-M.-Album und gleich zwei Filmprojekte. Er plant einen Film zu Milli Vanilli und einen "Daddy Cool"-Film. "Da muss ich doch vor Ort sein", sagt er.

  • Schreiben Sie was zu Wiesbaden

    Sie spazieren durch eine Stadt und plötzlich kommt Ihnen ein poetischer Gedanke? In Wiesbaden können Sie diese literarischen Gedankenblitze ab sofort bei einem interaktiven Onlineprojekt festhalten. W-Orte, nennt sich das Projekt, mit dem Festivalkurator Peter Stamm auf die 22. Wiesbadener Literaturtage einstimmen möchte. Die Beiträge dürfen maximal 150 Zeichen lang sein, sollen einen konkreten Ort in der Stadt beschreiben oder sich mit ihm auseinandersetzen. Für die Form der Texte gibt es keine Vorgaben - ob mit oder ohne Reim, als Haiku oder Knittelvers - alles ist erlaubt.

    "Dieses spannende Poesie-Projekt lebt von den Ideen, dem Witz und der Sprachmacht der Wiesbadener Literaturliebhaber und literarischen Freundinnen und Freunden unserer Stadt", sagt Kulturdezernent Axel Imholz (SPD) zum Start der Aktion am Samstag. Die Wiesbadener Literaturtage finden vom 5. bis zum 11. September 2021 an verschiedenen Orten Wiesbadens live und als Stream statt.

  • "Hock den Acker" in Nidderau

    Das Festival "Rock den Acker" in Nidderau (Main-Kinzig) hat sich in den vergangenen Jahren zum Geheimtipp für Musikfans gemausert. Doch dann kam Corona und das Festival musste abgesagt werden. Doch die Veranstalter sind kreativ. Aus "Rock den Acker" wird "Hock den Acker".

    Videobeitrag

    Video

    zum hr-fernsehen.de Video Hocken statt Rocken – Festival in Nidderau

    maintower vom 16.07.2021
    Ende des Videobeitrags
  • Was Emojis für unsere Kommunikation bedeuten

    Küsschen, Grinse-Smiley, oder Herzchenaugen - in unserer digitalen Kommunikation sind Emojis nicht mehr wegzudenken. Mehr als 3.000 gibt es inzwischen. Wie haben sie unsere Kommunikation geprägt und sind sie überhaupt nützlich? Christine Domke, Professorin für die Theorie und Praxis sozialer Kommunikation an der Hochschule Fulda, erklärt uns die Welt der Zwinker-Smileys.

  • Musikfestivals kämpfen weiter mit Pandemie

    Musikfestivals kämpfen weiter mit Pandemie
    Absagen, wieder steigende Infektionszahlen und ein teils schleppender Ticketverkauf: Die Veranstalter der hessischen Musikfestivals kämpfen weiter mit der Corona-Pandemie. Zahlreiche Open-Airs können schon das zweite Jahr in Folge nicht stattfinden, andere nur mit deutlich weniger Zuschauern. Viele Veranstalter stecken deshalb in der Krise und wünschen sich mehr Verständnis für die Lage der Branche, wie Sabine Glinke sagte, eine der Sprecherinnen des Aktionsbündnisses "Festivals in Hessen". Darin hatten sich die Veranstalter von insgesamt 42 Veranstaltungen im Frühjahr zusammengeschlossen.

    In einem gemeinsamen Positionspapier forderten sie eine transparente Kommunikation zwischen Politik und Kultur, Planungssicherheit und nachhaltige Förderprogramme. Getan habe sich seither allerdings nicht viel Positives für die Branche, sagte Glinke. Die Ausbreitung der Virus-Varianten, die insgesamt steigenden Infektionszahlen und ein Regelungs-Wust machten den Veranstaltern das Leben schwer. Vom Land wünscht sich das Bündnis einen neuen "vernünftigen Stufenplan" nach dem Vorbild der Bundesnotbremse, der klare Vorgaben schaffe und die Unklarheiten durch unterschiedliche Regelungen von Land, Kommunen und einzelnen Gesundheitsämtern beseitigen könnte, wie Glinke sagt.

    Bühne beim Festival Open Flair Eschwege
  • Amigos schlagen Rolling Stones

    Das Schlager-Duo Amigos aus Hungen (Gießen) hat mit seinem aktuellen Album "Freiheit" Platz 1 der Offiziellen Deutschen Albumcharts erobert. Das Album stieg in dieser Woche vor den Rolling Stones mit "A Bigger Bang, Live in Rio 2006" ein, wie GfK Entertainment und das Musiklabel Telamo am Freitag mitteilten.

    In der Chartbilanz ziehen die Amigos damit nach Angaben von Telamo mit Herbert Grönemeyer und James Last gleich. Nur Peter Maffay habe mit 19 Nummer-1-Platzierungen häufiger die deutschen Charts angeführt. "In den zurückliegenden Monaten ist uns bewusst geworden, wie wichtig und kostbar Freiheit ist. Mit diesem Gefühl haben wir auch unser neues Album produziert", erklärten Bernd Ulrich und sein Bruder Karl-Heinz, die gemeinsam als Amigos Erfolge feiern.

    Amigos
  • Peter Stohler verlässt die Grimmwelt

    Peter Stohler verlässt nach drei Jahren die Grimmwelt in Kassel. Der Geschäftsführer und Programmleiter werde nach seinem Ausscheiden Ende November in der Schweiz als Direktor einer landesweit tätigen Stiftung für Bibliotheksentwicklung und Leseförderung tätig sein, teilte das Ausstellungshaus am Freitag mit.

    "Mit dem Medium Buch und den Themen der Grimmwelt – etwa den berühmten Grimm‘schen Kinder- und Hausmärchen - werde ich nach wie vor verbunden bleiben. Denn das Lesen im Allgemeinen, und das Vorlesen und Geschichtenerzählen im Besondern, werden mich in meiner neuen beruflichen Aufgabe weiterhin begleiten", sagte der 53-jährige Kunsthistoriker und Kulturmanager.

    Peter Stohler
  • Top-Thema

    Korallenriff im Senckenberg-Museum

    Korallenriffe sind ein faszinierendes und fragiles Stück Natur, das nur wenige einmal live erleben. Das Frankfurter Senckenberg-Museum kommt mit seiner neuen Ausstellung aber sehr nah ran an die Realität. Ab Freitag kann man dort in die Unterwasserwelt eintauchen ohne nass zu werden. Besucherinnen und Besucher haben dann mit einer sechs Meter langen, drei Meter breiten und bis zu 3,3 Meter hohen Darstellung eines Korallenriffs gewissermaßen ein wissenschaftliches Wimmelbild vor sich: Mehr als 3.000 Objekte haben vier Präparatorinnen in mehr als drei Jahren angefertigt, um die Vielfalt der Riffbewohner darzustellen.

  • Top-Thema

    Kassels Intendant Bockelmann verabschiedet sich

    Der Intendant des Staatstheaters Kassel, Thomas Bockelmann, steht lachend vor dem Publikum einer Open-Air-Veranstaltung in der Kasseler Karlsaue. Er hat kurze, graue Haare, trägt eine kleine Metallbrille und ein halb aufgeknöpftes, hellblaues Hemd mit feinen Streifen.

    Schauspieler, Intendant, Theatermensch: Nach fast 17 Jahren verabschiedet sich Thomas Bockelmann von der Theaterszene in Kassel. Seit 2004 - so lang wie kein anderer vor ihm - leitete Bockelmann als Intendant das Staatstheater. Jetzt geht der 66-Jährige nach mehr als 40 Theaterjahren und 17 Spielzeiten in den Ruhestand.

    Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des scheidenden Intendanten: Zum Abschied wird am Sonntag ein letztes Mal Bockelmanns aktuelle Inszenierung im Schauspielhaus zu sehen sein. Nach einer Ansprache von Ministerin Angela Dorn (Grüne) wird Shakespeares "Sturm" gezeigt, im Anschluss findet ein Abschiedsfest statt.

    Neben seinem Engagement für ein pralles Theaterleben in der Stadt hatte sich Bockelmann vor allem für die Freigabe der NSU-Akten eingesetzt und im Stück “Der NSU-Prozess: Die Protokolle” selbst als Schauspieler auf der Bühne gestanden. In der Corona-Krise hatte er sich deutlich gegen die Schließung der Theater während der Corona-Krise positioniert. Auf Bockelmann folgt Florian Lutz, der seine Ziele für die neue Theatersaison bereits im März vorgestellt hatte.

  • Playmobil-Ausstellung im Kloster Eberbach

    Mit einer Ausstellung aus 5.000 Playmobil-Figuren wird von Sonntag (18. Juli) an im Kloster Eberbach in Eltville über 900 Jahre Klostergeschichte erzählt. Der Hamburger Künstler Oliver Schaffer hat die Schaulandschaften im Miniformat, sogenannte Dioramen, erstellt, wie das Kloster mitteilte. Gezeigt werden Gebäude und seltene Sammlerstücke, darunter auch ein Nachbau des Klosters oder eine Schaulandschaft des Rheingau. Das Kloster habe während der Corona-Pandemie entschieden, neue Formate zu entwickeln und vermehrt touristische Wege zu gehen, sagte Jens Foerster, Leiter des Klosterbetriebs und Projektleiter.

    Videobeitrag

    Video

    zum hr-fernsehen.de Video Klosterleben im Mini-Format – Playmobil-Welt im Kloster Eberbach

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    Ende des Videobeitrags

    Die ehemalige Zisterzienserabtei wird seit 1998 als gemeinnützige öffentlich-rechtliche Stiftung Kloster Eberbach geführt. Hier wurden 1985 die Innenaufnahmen zum Film "Der Name der Rose" mit Sean Connery nach dem Roman von Umberto Eco gedreht.

  • Kölsch-Rockband BAP spielt auf Fuldaer Uniplatz

    Wolfgang Niedecken

    Die für den Sommer 2022 geplante Konzertsaison in Fulda ist um einen Programmpunkt reicher. Die Kölner Kultband BAP um ihren Frontmann Wolfgang Niedecken spielt am 3. Juni (20.00 Uhr) open air auf dem Uniplatz. Weitere Acts auf dem zentral in der Innenstadt gelegenen Platz sind noch Gentleman, Lea und Matthias Reim.

    BAP steht seit nunmehr 45 Jahren für Kölsch-Rock in Mundart. Am 30. März 2021 feierte Wolfgang Niedecken seinen 70. Geburtstag. Eigentlich hätte dann auch die Jubiläumstour stattfinden sollen. Aber wegen der Corona-Pandemie mussten die Planungen verworfen werden. Doch im nächsten Jahr wird Niedeckens BAP unter dem Motto "Schließlich unendlich Tour 2022" dann unterwegs sein und auch in Fulda gastieren.

  • Top-Thema

    "Sumpf-Festspiele" in der Naxos-Halle

    Sumpffestspiele in der Naxoshalle

    Die Ankündigung passt zum aktuellen Sommerwetter: Die Naxos-Halle im Frankfurter Ostend versumpft - und zwar nicht nur im übertragenen Sinn. Ab kommendem Wochenende verwandelt sich das Industriedenkmal im Frankfurter Osten in eine Sumpflandschaft mit viel Schlamm, Erde und Grünpflanzen.

    Künstlerisch wird der Sumpf belebt von einem Dutzend Produktionen - Performance, Konzert, Tanz, Installation, Spiel - die sich thematisch um den Sumpf ranken. Das Festival startet am kommenden Freitag mit der Premiere von "In Grund und Boden" und läuft an den nächsten vier Wochenenden jeweils von Donnerstag bis Sonntag. Das ganze Programm gibt es hier.

  • Top-Thema

    "Dresden Frankfurt Dance Company" tanzt weiter

    Dresden Frankfurt Dance Company

    Der Kooperationsvertrag für die Dresden Frankfurt Dance Company ist um weitere zwei Jahre verlängert worden. Jacopo Godani bleibt bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 Künstlerischer Leiter. Der italienische Choreograph habe aber angekündigt, dass er die Company dann verlassen wolle, teilte das Ensemble mit.

    Die Dresden Frankfurt Dance Company ging aus der Forsythe Company hervor und wird von den Städten Dresden und Frankfurt am Main sowie den Ländern Sachsen und Hessen finanziert.